Chemielaborant - ein Beruf mit vielseitigen Tätigkeiten in unterschiedlichen Einsatzbereichen

Der Chemielaborant wird nicht nur in der chemischen Industrie eingesetzt. Er ist ebenso in naturwissenschaftlichen Instituten der Universitäten, der Nahrungsmittelindustrie, der Getränkeindustrie, der Mineralölindustrie, der Metallindustrie, im Bergbau, der Glas- und Keramikindustrie und im Umweltschutzbereich tätig. Ein Chemielaborant muss physikalisch-chemische Laboruntersuchungen und Versuchsreihen vorbereiten, durchführen und auswerten, u.a. Lösungen herstellen, Nebenprodukte bestimmen, chemische Mess- und Umwandlungsverfahren durchführen und dazu die chemischen Berechnungen ermitteln. Präparative, synthetische und analytische Arbeiten, z. B. Zentrifugieren, Filtrieren oder Destillieren, sowie Probenentnehmen sind auch Tätigkeiten, die ein Laborant erledigen muss. Dazu gehören auch qualitative und quantitative Analysen, die Bedienung, Überwachung, Wartung und Instandhaltung von chemisch-technischen Apparaturen und Laborgeräten, das Protokollieren aller chemischen Vorgänge bzw. Arbeiten. Schwerpunkte der Tätigkeiten sind die Durchführungen von präparativen Arbeiten, die mit Hilfe moderner instrumenteller, analytischer Verfahren überwacht werden. Analysen und Untersuchungen führt er unter selbständiger Auswahl der geeigneten Hilfsmittel durch.

 
 
 
 
 
 

 

© Auszubildende zur Chemielaborantin bzw. zum Chemielaboranten im Institut für Anorganische Chemie 2008