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Thema des Monats
Schlechte Noten für
hohen Medienkonsum
Ein hoher
Medienkonsum
verringert die schulische Leistung. Dies belegt die Studie des
Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen
„Die PISA-Verlierer – Opfer ihres
Medienkonsums“. Das eindeutige Fazit der Untersuchung lautet:
Bildschirmgeräte gehören nicht ins Kinderzimmer. [Mehr]
Muttersprache, Vatersprache und Elternsprache - Wenn Kinder zweisprachig aufwachsen
Wenn Kinder in Deutschland zweisprachig aufwuchsen, lag der Grund
hierfür früher meist in unterschiedlichen Muttersprachen der
Eltern. Heute kommt ein anderes Phänomen hinzu: [weiter]
Früher konnte ich nur meinen Namen schreiben
Als in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Schulpflicht eingeführt
wurde, galt auch der Analphabetismus als überwunden. Ein Indiz
dafür ist, dass die letzte offizielle Erhebung zum Analphabetismus
in Deutschland im Jahre 1912 durchgeführt wurde. Das Problem wurde
fortan als eines der Dritten Welt angesehen und hierzulande gemeinhin
ignoriert. In den 70er Jahren beispielsweise zeigten die Regierungen
Frankreichs, der BRD und Luxemburgs genau diese Haltung, als sie einen
vom Europaparlament ausgegebenen Fragebogen damit kommentierten, dass
Analphabetismus in ihren Ländern nicht existiere. [weiter]

Peter Eisenberg äußert sich kritisch zum selbst ernannten
Sprachkritiker Sebastian Sick. Eisenberg nennt Sick in einem Interview
des Deutschland-Radios einen
Entertainer, der den Menschen sage, was gutes und was schlechtes
Deutsch sei. Woher er seine Urteile nehme, bleibe offen. [Link]

Bußgeld für Sprachtest-Verweigerer
"In Wuppertal haben sich Eltern geweigert, ihr Kind wie vorgeschrieben
zu dem Sprachtest 'Delfin 4' zu schicken. Das Amtsgericht Wuppertal
verurteilte sie deshalb dazu, Bußgeld zu zahlen. Doch der Betrag
fiel geringer aus als vom Schulamt gefordert."
Link: www.wdr.de 
Video 

Schnellschreiben ist wichtiger als schön schreiben
Für den Schriftspracherwerb ist es wichtiger, schnell schreiben zu
lernen als schön zu schreiben. Das hat eine Studie des Institute
of Education der Warwick University (England) ergeben. In einer
empirischen Studie haben Jane Medwell und Mitarbeiter/innen ermittelt,
welchen Einfluss die Schreibgeschwindigkeit bzw. das
Schönschreiben auf die Texte von Grundschüler/innen haben.
Es zeigten sich starke Korrelationen zwischen der
Schreibgeschwindigkeit und der Textproduktionsfähigkeit. Je
automatisierter die Kinder schreiben, desto mehr können sie sich
auf die Produktion des Textes konzentrieren. Verantwortlich für
diesen Effekt ist wahrscheinlich eine Entlastung des
Arbeitsgedächtnisses. Wenn zu viel Kapazität für
Buchstabieren benötigt wird, bleibt nicht mehr genug für die
Produktion des Textes übrig.
Publiziert ist die Arbeit im Journal of Reading, Writing and Literacy.
Link: www.channel4.com 

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