PD Dr. Anne Niessen

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Anschrift

Kontakt

Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät
Institut für Musikpädagogik
Gronewaldstr. 2
D-50931 Köln                        

E-Mail: anne.niessen(at)uni-koeln.de

Büro: 319 a

Tel. Büro:             0221 / 470 - 4965 

Tel. Sekretariat:   0221 / 470 - 4664

Lebenslauf 

Anne Niessen wurde 1966 in Bergisch Gladbach geboren und studierte an der Hochschule für Musik Köln Schulmusik sowie an der Universität Germanistik und Erziehungswissenschaften. Das Referendariat absolvierte sie in den Fächern Musik und Deutsch an den Studienseminaren Aachen und Köln; anschließend promovierte sie an der Hochschule für Musik Köln über das Thema "Musikbezogene Erfahrungen von Mädchen im Nationalsozialismus vor dem Hintergrund musikerzieherischer Intentionen". Für diese Arbeit erhielt sie den "Sigrid-Abel-Struth-Preis" der "Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik". Als Lehrerin für Sek II und I unterrichtete sie am erzbischöflichen Gymnasium für Mädchen "Marienberg" in Neuss und am städtischen Gymnasium Köln-Mülheim. Vom Wintersemester 2000 bis zum Sommersemester 2003 arbeitete Anne Niessen als wissenschaftliche Assistentin von Prof. Maria Luise Schulten an der Universität Siegen. In ihrem Habilitationsvorhaben erforschte sie mit Hilfe qualitativer Methoden die "Individualkonzepte" von MusiklehrerInnen und reflektierte dieses Vorhaben intensiv auf wissenschaftstheoretischer und methodologischer Ebene. Im Sommersemester 2005 habilitierte sie sich an der Universität Siegen und erhielt die venia legendi im Fach Musikpädagogik. Seit dem Wintersemester 2003/2004 arbeitet Anne Niessen als Studienrätin im Hochschuldienst an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Seit dem WS 2009/2010 ist sie von dieser Stelle beurlaubt, um eine Professurvertretung an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln wahrzunehmen. Sie gehört mehreren Fachverbänden an und war vier Jahre lang stellvertretende Vorsitzende der "Bundesfachgruppe Musikpädagogik". Zurzeit ist sie eine der Sprecherinnnen des "Arbeitskreises Qualitative Forschung in der Musikpädagogik" und Vorsitzende der Landesfachgruppe Musikpädagogik.

Forschungsprojekte


 

 
1)  GeIGE: Gelingensbedingungen Individueller Förderung im Rahmen von JeKI – eine empirische Untersuchung an Grundschulen in Essen (2009-2013)

 

Eine der zentralen Zielsetzungen des Projekts „Jedem Kind ein Instrument“ besteht darin, Grund­schülerinnen und -schüler aus bildungsfernen Schichten und insbesondere Kinder mit Zuwande­rungsgeschichte zu fördern. Das von den Universitäten Münster, Köln und Bielefeld durchgeführte interdiszi­plinäre Verbundvorhaben greift dieses Anliegen auf, indem es als Evaluationsstudie die schulischen JeKI-Maßnahmen im Kontext der jeweils allgemeinen und fachlichen grundschulpädagogischen Kon­zeptionen individueller Förderung in den Blick nimmt. In der ersten Teilstudie (Münster,  Prof. Dr. Bonsen) werden mit Hilfe quantitativer und qualitativer Verfahren Voraussetzungen, Pro­zesse und Effekte der individuellen Förderung an 20 JeKI-Grundschulen der Stadt Essen untersucht, die unter pädagogisch besonders herausfordernden  Bedingungen arbeiten. Im Zentrum der Teilstudie steht die Frage, inwieweit es den Grundschulen gelingt, JeKI in ihr spezifisches Schulprofil und ein schulinternes Curriculum individueller Förderung zu integrie­ren. In einem zweiten Teilprojekt (Köln, Dr. Niessen) rückt die Sichtweise der Lehrenden in den Mit­telpunkt. Es soll mit qualitativen Methoden erforscht werden, über welches Konstrukt der „individu­ellen Förderung“ die beteiligten Grund- und Musikschullehrenden verfügen, wie dieses Kon­strukt sich während der Teilnahme an JeKI verändert und wie es sich in der Begleitung und Beratung der Instrumentenwahl der Schülerinnen und Schüler konkretisiert. Die Instrumentenwahl der Schü­lerin­nen und Schüler am Ende des ersten JeKI-Jahres wird im dritten Teilprojekt (Bielefeld, Prof. Dr. Krane­feld) als exemplarisches Moment gedeutet, in dem sich individuelle Förderung in der Vermitt­lung von Entscheidungskompetenz im Unterricht konkretisieren kann. Auf der Mikroebene des Unterrichts werden Methoden der Instrumentenvorstellung analysiert und zu den am Ende des Jah­res entwickel­ten Instrumentenpräferenzen der Schülerinnen und Schüler in Beziehung gesetzt.

Das Verbundvorhaben ist als formative Evaluation angelegt, die entwicklungsbegleitend zur Opti­mierung des Lernangebots beitragen soll. Dazu werden Erhebungsdaten an die Schulen zurückgemel­det und mit den Lehrkräften gemeinsam Instrumente zur Schulprogrammarbeit, zur Selbstreflexion sowie zur Schülerbeobachtung und -einschätzung entwickelt.

 

1. Teilprojekt

Projektleiter:

Prof. Dr. Martin Bonsen

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Institut für Erziehungswissenschaft

Abt. 1: Schulpädagogik / Schul- und Unterrichtsforschung

Bispinghof 5/6

48143 Münster

Fon: +49 (0)251-83.21255

Fax: +49 (0)251-83.29267

E-Mail: martin.bonsen@uni-muenster.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

Monika Cloppenburg

monika.cloppenburg@uni-muenster.de

2. Teilprojekt

Projektleiterin:

PD Dr. Anne Niessen

Universität zu Köln

Humanwissenschaftliche Fakultät

Institut für Musikpädagogik

Gronewaldstr. 2

50931 Köln

Fon: +49 (0)221-470.4664

Fax: +49 (0)221-470.5967

E-Mail: anne.niessen@uni-koeln.de

  

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

Katharina Lehmann

k.lehmann@uni-koeln.de

3. Teilprojekt

Projektleiterin:

Prof. Dr. Ulrike Kranefeld

Universität Bielefeld

Fakultät für Linguistik und

Literatur­wissenschaft

Abteilung Kunst und Musik

Universitätsstr. 25

33615 Bielefeld

Fon: +49 (0)521-106.6087   

Fax: +49 (0)521-106.89072  

E-Mail: ulrike.kranefeld@uni-bielefeld.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

Melanie Schönbrunn

melanie.schoenbrunn@uni-bielefeld.de

Hauptverantwortliche Projektleiterin:  PD Dr. Anne Niessen


gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung(Zum JeKI-Begleitforschungsprogramm: http://www.jeki-forschungsprogramm.de)

2)  KOMUS - Kompetenzmodell im Fach Musik (2007-2009)
(als Mitantragstellerin in Kooperation mit der Universität Bremen, finanziert durch die DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft)

Die schulischen Richtlinien und Lehrpläne werden aktuell durch Bildungsstandards ersetzt. In der sogenannten "Klieme-Expertise", die bei der Entwicklung von Bildungsstandards als Orientierung dienen soll, steht der Kompetenzbegriff und die Entwicklung von Kompetenzmodellen im Zentrum. Kompetenzen werden dort verstanden als ein Bündel kognitiver, motivationaler, volitionaler und sozialer Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für die Bewältigung konkreter Problemstellungen in komplexen Zusammenhängen notwendig sind. Kompetenzen müssen zudem testbar sein, wenn sie in die Formulierung von Bildungsstandards einfließen sollen.

Obwohl auf Ebene der Schuladministration die Arbeiten in Richtung Bildungsstandards für das Fach Musik längst begonnen haben, fehlen von Seiten der Fachwissenschaft hierfür nahezu alle Vorarbeiten. In der Musikpädagogik wurden bislang nämlich noch keine Kompetenzmodelle erstellt, welche die Facetten und Niveaus der geforderten Kompetenzen beschreiben und erfassen können.

Deshalb wurden im Rahmen des KOMUS-Projekts die vorhandenen musikpsychologischen Erkenntnisse im Hinblick auf die Erstellung von Kompetenzmodellen ausgewertet und mit musikpädagogischen Überlegungen in Verbindung gebracht. Auf dieser Basis wurde erstmals ein Kompetenzmodell für den Teilbereich "Musik wahrnehmen und kontextualisieren"  entworfen, das aktuell in Form von Aufgabenstellungen operationalisiert und ersten Pretests mit Schulklassen der 6. Jahrgangsstufe zugeführt wird. Anschließend ist die empirische Validierung des Kompetenzmodells im Rahmen einer systematischen Pilotierungsstudie geplant. Hierbei werden Methoden der Item Response Theory (IRT) zum Einsatz kommen.


Publikationen 

Monographien und Sammelwerke

·    Niessen, Anne (2006): Individualkonzepte von Musiklehrern. (= Theorie und Praxis der Musikvermittlung, 6). Münster: Lit.

·    Niessen, Anne (1999): „Die Lieder waren die eigentlichen Verführer!“ Musikbezogene Erfahrungen von Mädchen im Nationalsozialismus. Mainz: Schott.

·    Lehmann-Wermser, Andreas; Niessen, Anne (Hg.) (2008): Aspekte des Singens. Ein Studienbuch. (= Musikpädagogik im Fokus, 1). Augsburg: Wißner.

·    Clausen, Bernd; Rolle, Christian; Niessen, Anne (Hg.) (2008): Musikpädagogik vor neuen Herausforderungen. Beiträge und Berichte 2005 bis 2007. (= BFG-kontakt, 4). Bielefeld: Universität Bielefeld.

 

Aufsätze in Sammelwerken und Zeitschriften, nach Arbeitsschwerpunkten geordnet

Erforschung musikbezogener Kompetenzmodelle

·    Niessen, Anne (2005): Evaluation und Leistungsmessung. In: Jank, Werner (Hg.): Musik-Didaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen Scriptor. S. 136-139.

·    Niessen, Anne; Lehmann-Wermser, Andreas (2005): Bildungsstandards in Musik. In: Diskussion Musikpädagogik, 27. S. 8-13.

·    Niessen, Anne; Lehmann-Wermser, Andreas; Knigge, Jens; Lehmann, Andreas C. (2008): Entwurf eines Kompetenzmodells „Musik wahrnehmen und kontextualisieren“. In: Zeitschrift für Kritische Musikpädagogik, Sonderedition 2, Bildungsstandards und Kompetenzmodelle für das Fach Musik?, S. 3–33. Online verfügbar unter http://www.zfkm.org/sonder08-niessenetal.pdf (Stand:  03.02.2008).

·    Niessen, Anne (2008 i.Vorb.): Leistungsmessung oder individuelle Förderung? Zu Funktion und Gestaltung von Aufgaben im Musikunterricht. In: Schäfer-Lembeck, Hans-Ulrich (Hg.): Leistung im Musikunterricht. München: Allitera, S. i.Vorb.

·    Niessen, Anne (2009): Kompetenzlernen und verstehende Auseinandersetzung mit Musik. Eine Antwort auf Christoph Richter. In: Diskussion Musikpädagogik, Nr. 44, S. 58–60.


Interpretative Unterrichtsforschung im Fach Musik

·    Niessen, Anne; Lehmann-Wermser, Andreas (2006) Musikunterricht im Spiegel mehrperspektivischer Sinnzuschreibungen. In: Knolle, Niels (Hg.): Lehr- und Lernforschung in der Musikpädagogik. (= Musikpädagogische Forschung, 27). Essen: Die Blaue Eule. S. 239-252.

·    Niessen, Anne; Lehmann-Wermser, Andreas (2004): Geschichten von Theorie und Praxis. Über die Verwandlungen musikdidaktischen Theoriewissens. In: Diskussion Musikpädagogik, 21. S. 21-29.

·    Lehmann-Wermser, Andreas; Niessen, Anne (2004): Die Gegenüberstellung von Theorie und Praxis als irreführende Perspektive in der (Musik-)Pädagogik. In: Kaiser, Hermann J. (Hg.): Musikpädagogische Forschung in Deutschland. Dimensionen und Strategien. (= Musikpädagogische Forschung, 24). Essen: Die Blaue Eule. S. 131-162.


Musiklehrerforschung und Musiklehrerbildung

·    Niessen, Anne (2004): Subjektive Theorien von MusiklehrerInnen - ein Thema für musikpädagogische Forschung?. In: Pfeffer, Martin; Vogt, Jürgen (Hg.): Lernen und Lehren als Themen der Musikpädagogik. Sitzungsbericht 2002 der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik. (= Wissenschaftliche Musikpädagogik, 1). Münster: Lit. S. 155-178.

·    Niessen, Anne (2006): Individualkonzepte von MusiklehrerInnen. Ein qualitativer Ansatz in der musikpädagogischen Lehr-/Lernforschung. In: Knolle, Niels (Hg.): Lehr- und Lernforschung in der Musikpädagogik. (= Musikpädagogische Forschung, 27). Essen: Die Blaue Eule. S. 175-199.

·    Niessen, Anne (2006): Musiklehrer werden, sein und bleiben - Profession und Persönlichkeit in Ausbildung und Berufsalltag. Ein musikpädagogisches Seminar in der Ausbildung von Musiklehrern für Grund-, Haupt- und Realschulen an der Universität zu Köln. In: Diskussion Musikpädagogik, Nr. 32, S. 4–13.

·    Niessen, Anne (2006): Der fremde Blick auf (Musik-) Unterricht. In: Noll, Günther; Probst-Effah, Gisela; Schneider, Reinhard (Hg.): Musik als Kunst, Wissenschaft, Lehre. Festschrift für Wilhelm Schepping zum 75. Geburtstag. Münster: Octopus, S. 348–358.

·    Niessen, Anne (2007): Musikalische und pädagogische Selbstkonzepte von Musiklehrerinnen und Musiklehrern. In: Diskussion Musikpädagogik, Nr. 33, S. 30–40.

·    Niessen, Anne (2008). Individualkonzepte von Lehrenden – Subjektive didaktische Theorien im Fokus musikpädagogischer Lehr-/Lernforschung [34 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 9(1), Art. 7, http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/1-08/08-1-7-d.htm (Stand: 03.02.2008).

·    Niessen, Anne (2008): Musiklehrer/innen als lebenslange Lerner. Theorie und Praxis der Praxiserkundungen in der Musiklehrerausbildung. In: Clausen, Bernd; Rolle, Christian; Niessen, Anne (Hg.): Musikpädagogik vor neuen Herausforderungen. Beiträge und Berichte 2005 bis 2007 (BFG-kontakt, 4). Bielefeld: Universität Bielefeld, S. 95–110.

·    Niessen, Anne (2009 i.Vorb.): Die Bedeutung subjektiver didaktischer Theorien für den pädagogischen Alltag. In: Greuel, Thomas; Kranefeld, Ulrike (Hg.): Jedem Kind (s) ein Instrument (Musik im Diskurs, 23). Kassel: Bosse.

 
Erforschung musikbezogener Erfahrungen / Genderforschung

·    Niessen, Anne (1993): Aspekte des nationalsozialistischen Mädchenbildes im Spiegel der Musikerziehung. In: Musik und Bildung, 1. S. 75.

·    Niessen, Anne (1994): Die Nazis hielten Frauen für dumm und nur für geeignet, eine gute Hausfrau und Mutter zu sein. Das Bild der Frau in musikpädagogischen Veröffentlichungen zwischen 1933 und 1945. In: Gembris, Heiner; Kraemer, Rudolf-Dieter; Maas, Georg (Hg.): Musikpädagogische Forschungsberichte 1993. (= Forum Musikpädagogik Bd. 6). Augsburg: Wißner. S. 215 - 223.

·    Niessen, Anne (1996): Nationalsozialistische Musikerziehung für Mädchen. In: Musik und Bildung, 1. S. 46 - 47.

·    Niessen, Anne (1996): Musikalische Mädchenerziehung im Nationalsozialismus - Lehrstück über den Einfluß einer Weltanschauung auf Musikerziehung und Musikleben. In: Nolte, Eckhard (Hg.): Musikpädagogik und Musikleben. Sitzungsbericht 1992 der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik. (= Musikpädagogik. Forschung und Lehre, 6).  Mainz: Schott. S. 126 - 136.

·    Niessen, Anne (1996): Erforschung von Wirklichkeit(en)? Methodologische, epistemologische und wissenschaftstheoretische Überlegungen zum Forschungsprojekt Mädchen und Musikerziehung im Nationalsozialismus. In: Kaiser, Hermann J. (Hg.): Geschlechtsspezifische Aspekte des Musiklernens. (= Musikpädagogische Forschung Bd. 17). Essen: Blaue Eule. S. 94 - 109.

·    Niessen, Anne (2001): "Wie das doch eingebrannt ist." Musikbezogene Erfahrungen von Mädchen im Nationalsozialismus. In: Gembris, Heiner; Kraemer, Rudolf-Dieter; Maas, Georg (Hg.): Macht Musik wirklich klüger? Musikalisches Lernen und Transfereffekte. (= Musikpädagogische Forschungsberichte, 8). Augsburg: Wißner. S. 213-226.

·    Niessen, Anne (2001): Frau F., die Musik und das Lernen - die Lernbegriffe von Klaus Holzkamp und Hermann J. Kaiser vor dem Hintergrund eines Fallbeispiels. In: Eckart-Bäcker, Ursula (Hg.): Musikalisches Lernen außerhalb von Schule. Sitzungsbericht 1998/1999 der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik. (= Musikpädagogik Forschung und Lehre, 9). Mainz: Schott. S. 36-47.

·    Niessen, Anne (2001): "Singediktatur": Musikbezogene Erfahrungen von Mädchen im Dritten Reich. In: Rode-Breymann, Susanne (Hg.): Frauen in der Musikgeschichte. Dokumentation der Ringvorlesung im Sommersemester 2001. Köln: Hochschule für Musik Köln. S. 107-119.

·    Niessen, Anne (2003): Music-related Experiences of Girls in the Third Reich. In: Kopiez, Reinhard; Lehmann, Andreas C.; Wolther, Irving u.a. (Hg.): Experience. Music in Science, Science in Musik. Proceedings on CD-Rom of the 5th Triennial Conference of the European Society for the Cognitive Sciences of Music (ESCOM). (= Institute for Research in Musik Education, 6). Hanover: Hanover University of Music and Drama. S. 358-361.

 

Verschiedene weitere Themen

·    Niessen, Andreas; Niessen, Anne (1993): Stellungnahme zum Beitrag von Rainer Dollase: Herbeigeredet, eingebildet, echt und verheimlicht. Krisen von Schule und natürlich auch Musikunterricht. In: Musik und Unterricht 23, S. 8 - 9.

·    Niessen, Anne (2002): Allgemeinbildung im Musikunterricht? Ein Plädoyer für Reflexion im Musikunterricht und in der Ausbildung von MusiklehrerInnen. In: Musik und Bildung, 6. S. 37-43.

·    Niessen, Anne (2002): Allgemeinbildung und Musikdidaktik. In: Zeitschrift für Kritische Musikpädagogik (zfkm) (Online Journal), 1. Im Internet: http://home.arcor.de/zf/zfkm/niessen1.pdf (Stand: 1.5.2002).

·    Schulten, Marie Luise; Niessen, Anne (2002): Kulturelle Orientierung im Musikunterricht. Pro und Contra zur Notwendigkeit eines Werkkanons. In: Pädagogik, 4. S. 16-19.

·    Lehmann-Wermser, Andreas; Niessen, Anne (2004): "Deshalb weisen wir nochmals darauf hin, dass die von uns vorgeschlagenen Methoden auf keinen Fall als starre Regeln zu verstehen sind ..." Über die Individualität methodologisch reflektierter Forschung. In: Hofmann, Bernhard (Hg.): Was heißt methodisches Arbeiten in der Musikpädagogik?. (= Musikpädagogische Forschung, 25). Essen: Die Blaue Eule. S. 31-49.

·     Niessen, Anne; Noll, Günther (2005): Musikpädagogische Forschung. In: Helms, Siegmund; Schneider, Reinhard; Weber, Rudolf (Hg.): Lexikon der Musikpädagogik. Kassel: Bosse. S. 65-70. 

·    Niessen, Anne (2008): Anmerkungen zum Singen aus sozialisationstheoretischer Perspektive. In: Lehmann-Wermser, Andreas; Niessen, Anne (Hg.): Aspekte des Singens. Ein Studienbuch (Musikpädagogik im Fokus, 1). Augsburg: Wißner, S. 35–49.


 (zuletzt aktualisiert: 08.01.2010; Anne Niessen)