Was tut die GBS?

In verschiedenen Ländern wurden in letzter Zeit - oft auf Anregung von Sprachwissenschaftlern - Kommittees und Vereinigungen gegründet, deren Ziel es ist, die Koordination und Förderung von Projekten zur Dokumentation und zum Erhalt bedrohter Sprachen institutionell zu verankern. In Deutschland hat sich die Gesellschaft für bedrohte Sprachen (GBS) zum Ziel gesetzt, eine breitere Öffentlichkeit auf die Problematik der Sprachbedrohung hinzuweisen und den Gebrauch, den Erhalt und die Dokumentation bedrohter Sprachen und Dialekte zu fördern. Alle Mitglieder der GBS arbeiten ehrenamtlich. Projekte, die unter diese Zielsetzung fallen, sind zum Beispiel:

Bereits seit dem ersten Jahr ihres Bestehens konnte die GBS dank der Mitgliedsbeiträge und großzügiger Spenden mehrere Projekte fördern, darunter eine Textsammlung in einem ostfränkischen Dialekt und die Befragung von lasischen Handwerkerinnen und Jägern nach Fachausdrücken, die in ein Wörterbuch aufgenommen werden sollen. Mitgliedsbeiträge und Spenden an die GBS kommen direkt solchen Projekten zugute.

Von der GBS bereits direkt geförderte Projekte

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