Gespräch
 

Gespräche sind bei allen Methoden immer ein Teilelement. Es gibt aber auch das Gespräch als eine gesonderte Methode. Das Gespräch verlangt eine Interaktion. Mindestens zwei aktive Teilnehmer bilden ein Gespräch, wobei die Rollen des Sprechenden und des Zuhörenden abwechseln. Idealtypisch gedacht sollen sich beide Seiten im Gespräch verständigen und verstehen. Geschieht dies relativ gleichberechtigt, so sprechen wir von einem Dialog. Geschieht es zwanglos und ohne großen Hintergrund und Anspruch, so wechselt der Dialog ins Geplauder. Werden gegenseitige Ansprüche vertreten und gegeneinander artikuliert, so handelt es sich in der Regel um Diskussionen. Bei der Diskussion vertritt man seinen Standpunkt, greift den gegnerischen Standpunkt an und versucht ihn zu widerlegen. Die Diskussion sollte allerdings nicht darin bestehen, bloß seine eigene Meinung anderen zu instruieren, sondern auf den Dialog im Gespräch zurückkommen, was dann Regeln des Zuhörens und Sprechens beansprucht: Den anderen ausreden lassen, ihm zuzuhören, nichts Böswilliges von vornherein zu unterstellen usw. Das Gespräch hat in allen Kulturen seine besonderen Regeln.

Walter Bickmann beschreibt in seiner Diplomarbeit die verschiedenen Aspekte des Gesprächs ausführlich.

Aus einem Lehrerhandbuch geben wir verschiedene Formen des Gesprächs
http://www.kfh-mainz.de/downloads/pt/orth/Gespr%E4chsformen%20im%20Unterricht.pdf

wieder.

 

 

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