Aktuell


Programmfolder zum Download.

Der Oberlandesgerichtsbezirk Köln von 1939-1945

Ziel des Projektes ist eine Aufarbeitung der vielfältigen Facetten der Justizgeschichte im Raum Köln-Bonn-Aachen während des Zweiten Weltkrieges.

Im einzelnen geht es etwa um die Frage, wie die Justizverwaltung vor Ort auf die Anforderungen von NS-Führung und Kriegszustand reagierte. Welches Schicksal erlitten Frauen und Jugendliche vor den Strafgerichten, inwieweit wurde versucht, hier die "Heimatfront" zu stabilisieren? Hatte der Krieg auch Auswirkungen auf den Argumentationsstil der Urteile? Welche Sachen gelangten überhaupt noch vor die massiv eingeschränkte Zivilgerichtsbarkeit? Welche Verhaltensoptionen hatten einzelne Richter und wie nutzten sie diese? Die selben Fragen lassen sich in Bezug auf die Rechtsanwälte vor Ort stellen. Ebenso interessiert, wie die Militärgerichte im OLG-Bezirk arbeiteten.

Kanzleipersonal posiert bei der Arbeit, ca. 1936cy

Kanzleipersonal posiert bei der Arbeit, ca. 1936

In sechs Teilprojekten arbeiten HistorikerInnen und JuristInnen interdisziplinär an Studien zu Einzelfragen der Gesellschafts-, Rechts- und Militärgeschichte, die im konkreten Fall auch immer einen Teil der Geschichte des Nationalsozialismus bedeutet. Dabei werden unterschiedliche methodische und perspektivische Zugänge verfolgt. In der Gesamtschau lassen sie ein differenziertes Bild der Justiz im Raum Köln-Bonn-Aachen unter den Bedingungen des Zweiten Weltkriegs entstehen.

Einzelne Projekte werden gefördert von:

Allgemeines

Zur Entstehung des Projekts

Teilprojekte

Downloads

Personen

Forschungsnetzwerk

Weitere Projekte zu
Justiz und NS im Raum Köln