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Rheinisch-westfälische Graduiertenschule "Recht als Wissenschaft"
Rechtshistorische Graduiertenausbildung in Bonn, Köln und Münster
Überall mehren sich die Anzeichen, dass die Wissenschaftlichkeit des Rechts in Gefahr ist: Die bereits seit langem betriebene Schwächung der Grundlagenfächer geht mit der neuen Juristenausbildung einher mit der Uminterpretation des Faches in eine Rechtskunde, deren neue Grundlagenfächer die Internet-Recherche und Teamfähigkeit sind. Mit der Gefahr der BA/MA-Ausbildung auch in der Jurisprudenz droht es, dass der Einheitsjurist als Bildungsziel und damit die Grundlage der deutschen Rechtsordnung aufgegeben wird.
Um die Gefährdung zu ermitteln und derselben entgegenzuwirken, haben sich Rechtshistoriker aus drei Universitäten Nordrhein-Westfalens zusammengeschlossen. Im Rahmen der rechtshistorischen Graduiertenausbildung soll der Bedeutung der Wissenschaftlichkeit des Rechts in seinen historisch unterschiedlichen Ausformungen nachgespürt werden.
Es sind folgende Kollegen mit ihren besonderen Tätigkeitsschwerpunkten beteiligt:
Prof. Dr. iur. Martin Avenarius, Köln - Antike - Privatrechtsgeschichte
Prof. Dr. iur. Hans-Peter Haferkamp, Köln - Neuzeit - Privatrechtsgeschichte
Prof. Dr. phil. Eberhard Isenmann, Köln - Mittelalter - Stadtrechtsgeschichte
Prof. Dr. iur. Nils Jansen, Münster - Neuzeit - Rechtstheorie
Prof. Dr. iur. Sebastian Lohsse, Münster - Antike und Mittelalter - Privatrechtsgeschichte
Prof. Dr. iur. Peter Oestmann, Münster - Neuzeit - Prozessrechtsgeschichte
Prof. Dr. iur. Martin Schermaier, Bonn - Antike - Privatrechtsgeschichte
Prof. Dr. iur. Mathias Schmoeckel, Bonn - Mittelalter - Prozessrechtsgeschichte
Die Graduiertenschule findet an drei Terminen im Jahr statt.
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