Wolfram Höfling
Fälle zu den Grundrechten
1. Auflage 2009
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Dieser Band behandelt in Klausurform die allgemeine Grundrechtslehre, die Dogmatik der wichtigsten Einzelgrundrechte und ihre europarechtlichen Bezüge. Neben Sachverhalten, die bereits Gegenstand wichtiger Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts gewesen sind, werden auch noch nicht höchstrichterlich entschiedene Probleme angesprochen. Erlerntes Wissen kann so angewendet und vertieft werden. Die Lösungen enthalten immer wieder methodische Hinweise zum Aufbau einzelner Grundrechtsprobleme und geben dem Nutzer damit wertvolle Hilfestellungen im Studium und in der Examensvorbereitung.


Wolfram Höfling
Fälle zum Staatsorganisationsrecht
4. Auflage (Neubearbeitung) 2009
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Die Fallsammlung orientiert sich ihrem Gegenstand nach an jenen Fragen und Problemstellungen, die herkömmlich in der Lehrveranstaltung „Staatsorganisationsrecht“ behandelt werden. Die in grundlegender Neubearbeitung vorgelegte 4. Auflage bemüht sich dabei darum, einen Großteil der relevanten Fragen des Staatsorganisationsrechts zu behandeln.
Erfahrungsgemäß unterschätzen viele Studierende die Bedeutung des Staatsorganisationsrechts. Gerade in Anfangssemestern, in denen man mit dem Rechtsstoff konfrontiert wird, „haken“ sie das Rechtsgebiet „ab“. Das ist nicht nur von der Sache her bedauerlich, sondern auch ein nicht selten verhängnisvoller Fehler. Die Materie ist nämlich auch noch im Staatsexamen von großer Bedeutung. Eine Auswertung der öffentlich-rechtlichen Examensklausuren der Jahre 2000-2006 in NRW ergab, daß 44 % aller Aufsichtsarbeiten staatsorganisationsrechtliche Probleme enthielten.


Wolfram Höfling (Hrsg.)
Die Regulierung der Transplantationsmedizin in Deutschland, 2008
Eine kritische Bestandsaufnahme nach 10 Jahren Transplantationsgesetz
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Zehn Jahre nach Erlaß des Transplantationsgesetzes (TPG) sind die mit dem Gesetz verbundenen Probleme trotz intensiver wissenschaftlicher Diskussionen keineswegs zufriedenstellend gelöst. Die Änderungen, die das TPG durch die europarechtlich induzierten Bestimmungen des Gewebegesetzes erhalten hat, bieten daher Anlaß, sich erneut mit den transplantationsrechtlichen Normen auseinanderzusetzen. Der vorliegende Band dokumentiert die Beiträge einer multidisziplinär besetzten Tagung, in der die entsprechenden Regelungen einer vergleichenden Untersuchung unterzogen wurden. Ausgehend von einer bilanzierenden Würdigung des bestehenden Systems sowohl aus Sicht des Verfassungsrechts als auch der Transplantationsmedizin untersuchen die Autoren der Beiträge zunächst die einzelnen Akteure und Organisationsstrukturen aus juristischer und ökonomischer Perspektive näher. Weiterhin analysieren sie die basalen Problemkonstellationen der Organbeschaffung und -verteilung aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus. Dabei verbleiben sie nicht bei einer bloßen Feststellung der ungelösten Zweifelsfragen und des diesen korrespondierenden Reformbedarfs, sondern sie zeigen - unter Einbeziehung internationaler Vergleichsmaßstäbe - auch mögliche Lösungswege auf.


Wolfram Höfling / Anne Schäfer
Leben und Sterben in Richterhand?, 2007

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Die öffentliche und fachöffentliche Auseinandersetzung um die sogenannte Sterbehilfe sowie die parallele Diskussion zur Patientenverfügung als möglichem Instrument zur Sicherung von Autonomie am Lebensende haben Hochkonjunktur. Die Unsicherheit und Ratlosigkeit von Ärzten, Pflegenden und Betroffenen, aber auch unter Juristen ist auch durch die höchstrichterliche Judikatur keineswegs beseitigt worden. Die Einschätzungen über ein angemessenes Verhältnis von Patientenautonomie und Integritätsschutz am Lebensende offenbaren tiefgreifende Differenzen. Entsprechendes gilt für die Frage, ob und wieweit die Vormundschaftsrichter in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen sind. Vor diesem Hintergrund und im Blick auf die dringend gebotene und geplante gesetzgeberische Reaktion untersuchen Wolfram Höfling und Anne Schäfer die Einstellungen und Entscheidungskriterien der deutschen Vormundschaftsrichter auf methodisch-valider Basis. Die Präsentation der Analyse der Ergebnisse der Totalerhebung unter den deutschen Vormundschaftsrichtern erster Instanz wird dabei in den normativen und politischen Kontext eingeordnet.


Institut für Staatsrecht • Albertus Magnus Platz • 50923 Köln