Diözische Gymnospermen mit gefiederten, palmwedelartigen, einfach
gefieferten, ledrigen Blättern (bei den Cycadaceen im jungen
Zustand eingerollte Fiedern, bei den Zamiaceae flache). Stämme
kurz, kugelförmig bis oval oder lang, stammförmig. Die Samenanlagen
stehen bei weiblichen Pflanzen am Rande abgewandelter Fiederblätter
(z.B. Cycas) oder in Zapfen (z.B. Encephalartos); bei männlichen
Pflanzen stehen Mikrosporophylle mit vielen Mikrosporangien auf ihrer
Unterseite an gestielten Zapfen. Windbestäubend, zwischen Bestäubung
und Befruchtung vergehen meist mehrere Monate. Interssant ist die
Tatsache, daß zwar ein Pollenschlauch gebildet wird, aus dem aber jeweils ein sehr großes Spermatozoid
(mit 0,3 mm das größte im Pflanzenreich) freisetzt, das
viele in einer Spirale angeordnete Geißeln trägt. Befruchtung
mit Hilfe von Spermatozoiden gibt es innerhalb der Samenpflanzen ansonsten nur
noch bei Ginkgo biloba. Bei Cycas sind die Samen von einer äußeren,
weichen Sarkotesta und einer inneren, harten Sklerotesta umgeben,
ein Hinweis auf eine mögliche Ausbreitung durch Wirbeltiere.