Ansprechpartner:
  Stefan Kebekus - Kommission für Qualitätsmanagement, zuständig für die Evaluation der Lehre
Peter Kloppenburg - Kommission für Qualitätsmanagement, Vorsitzender

Christian Uhe - Studentenvertreter, Leiter der Gruppe, die Evaluation durchführt und auswertet

 
  Ziele der Evaluation:
  Die Kommission für Qualitätsmanagement der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln ("KQM") möchte die Zufriedenheit der Studierenden mit den Pflichtveranstaltungen der angebotenen Studiengänge ermitteln und verbessern. Zu diesem Zweck werden ab dem WS 05/06 in allen Pflichtveranstaltungen Fragebogenaktionen durchgeführt, die im Folgenden beschrieben werden.
Die Ergebnisse der Fragebogenaktion werden von der KQM zu folgenden Zwecken verwendet:
  • Information der Dozenten, Stärken/Schwächen-Analysen.
  • Identifikation von Lehrveranstaltungen mit besonders großer Zufriedenheit unter den Studierenden und Analyse der Ursachen.
  • Identifikation von Lehrveranstaltungen mit großer Unzufriedenheit und Analyse der Ursachen.
 
  Durchführung der Evaluation:
  Die Fragebogenaktion wird von den studentischen Vertretern der Fakultät durchgeführt und ausgewertet, die zur Verschwiegenheit verpflichtet sind. Die Fragebogenaktion sollen gegen Ende des Semesters, aber vor den Abschlußklausuren durchgeführt werden. Dazu werden die Studentenvertreter ---nach Absprache mit dem Dozenten--- ca. 20 Minuten vor Vorlesungsende in der Lehrveranstaltung erscheinen. Während der Fragebogenaktion soll der Dozent den Raum verlassen  
  Grenzen der Evaluation:
  Wir erwarten, dass die Ergebnisse der Evaluation einem recht grossen statistischem Fehler unterliegen. Als Hauptprobleme bei der Evaluation sehen wir:
  • Nachlässiges Ausfüllen der Fragebögen. Den Studierenden steht für das Ausfüllen der Fragebögen nur 10-15 Minuten zur Verfügung.
  • Unsachgemäßes Ausfüllen der Fragebögen. Wie bei jeder soziologischen Studie ist zu erwarten, dass sachfremde Einflüsse die Ergebnisse der Evaluation beeinflussen.
  • Größe der Stichproben.
 
  Ziele der Evaluation:
  Die Kommission für Qualitätsmanagement der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln ("KQM") möchte die Zufriedenheit der Studierenden mit den Pflichtveranstaltungen der angebotenen Studiengänge ermitteln und verbessern. Zu diesem Zweck werden ab dem WS 05/06 in allen Pflichtveranstaltungen Fragebogenaktionen durchgeführt, die im Folgenden beschrieben werden.
Die Ergebnisse der Fragebogenaktion werden von der KQM zu folgenden Zwecken verwendet:
  • Information der Dozenten, Stärken/Schwächen-Analysen.
  • Identifikation von Lehrveranstaltungen mit besonders großer Zufriedenheit unter den Studierenden und Analyse der Ursachen.
  • Identifikation von Lehrveranstaltungen mit großer Unzufriedenheit und Analyse der Ursachen.
Die KQM warnt deshalb mit Nachdruck vor einer Überbewertung und einem unsachgemäßen Einsatz der Evaluationsergebnisse. Die Ergebnisse können unter Anderem nicht für die folgenden Zwecke verwendet werden:
  • Bewertung der Qualität der Lehrveranstaltung. Die Qualität einer Lehrveranstaltung kann mit unseren Fragebögen nicht ermittelt werden. Zum einen wird durch die Fragebögen NICHT ermittelt, wieviel Stoff vermittelt wurde. Desweiteren wird NICHT ermittelt, wie groß der Lernfortschritt der Studierenden tatsächlich ist. Beide Faktoren spielen bei der Ermittlung der Qualität einer Lehrveranstaltung aber offenbar eine wichtige Rolle.
  • Vergleich unterschiedlicher Veranstaltungen. Unterschiedliche Lehrveranstaltungen haben unterschiedliches Publikum. So ist etwa bekannt, dass in den Massenveranstaltungen der ersten Semester, in denen die Abbrecherquoten hoch sind, häufig das Lehrpersonal für Personalmangel und für Studienprobleme verantwortlich gemacht werden. Dieser Effekt tritt in höheren Semestern nicht mehr auf.
  • Reihung der Hochschullehrer. Da ein Vergleich unterschiedlicher Veranstaltungen nicht möglich ist, und wegen der Größe der statistischen Fehler ist Anordnung der Hochschullehrer eines Instituts aufgrund der Evaluationsergebnisse sicher nicht möglich.
Die folgenden Absätze sind deshalb in jede schriftliche Auswertung der Ergebnisse mit aufzunehmen: "Die Kommission für Qualitätsmanagement der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln ("KQM") misst mit der Fragebogenaktion die Zufriedenheit der Studierenden mit den Pflichtveranstaltungen der angebotenen Studiengänge. Die inhaltliche Qualität der Veranstaltungen und der Lernfortschritt der Studierenden wird mit den Fragebögen nicht ermittelt. Die KQM weist darauf hin, dass die Ergebnisse der Evaluation einem großen statistischen Fehler unterliegen. Es ist bekannt, dass Studenten verschiedener Semester und unterschiedlicher Studienrichtungen Veranstaltungen sehr unterschiedlich bewerten. Die Ergebnisse eignen sich deshalb in der Regel nicht, um unterschiedliche Veranstaltungen zu vergleichen, oder um eine Reihung der Dozenten vorzunehmen."
Die Ergebnisse der Fragebogenaktion können ---mit der gebotenen Umsicht--- für die folgenden Zwecke eingesetzt werden.
  • Vergleich der Zufriedenheit der Studierenden bei sehr ähnlichen Veranstaltungen und Veranstaltungen mit nahezu identischem Publikum. Durch diesen Vergleich wird, wenn nach einigen Semestern eine ausreichende Datenbasis geschaffen ist, eine Stärken-Schwächen-Analyse möglich.
  • Identifikation von Veranstaltungen mit herausragend hohem Zufriedenheitsgrad und Ursachenanalyse.
  • Identifikation von Veranstaltungen mit besonders hohem Grad an Unzufriedenheit und Ursachenanalyse.
  • Ermittlung von Faktoren, die für Zufriedenheit maßgeblich sind.
 
  Verwendung der Evaluationsergebnisse:
  Jeder Dozent wird schriftlich über die Evaluationsergebnisse seiner Lehrveranstaltung unterrichtet. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der Evaluation in einem Bericht zusammengefasst, der dem Personenkreis zur Verfügung gestellt wird, der sich mit der Durchführung der entsprechenden Erhebungen befasst hat. Die Evaluationsergebnisse und der Bericht werden NICHT veröffentlicht, es sei denn, dass der betreffende Dozent dem zustimmt.
In § 6 der Evaluationsordnung der Universität heißt es dazu: "Personenbezogene Daten von Mitgliedern und Angehörigen der Universität zu Köln dürfen nur erhoben, verarbeitet und gespeichert werden, soweit dies zur Durchführung der Evaluation unerlässlich ist. In diesem Fall ist der Umfang auf das für die Aufgabenerfüllung notwendige Maß zu beschränken und zu gewährleisten, dass die Daten nicht zu anderen Zwecken als zur Durchführung der entsprechenden Erhebungen eingesetzt und nicht außerhalb des mit der Durchführung der Evaluation befassten Personenkreises zugänglich wird."