zu der am Freitag, dem 25. Juli 2003, 16.30 Uhr,
im Hörsaal des Mathematischen Instituts, Weyertal 86-90,
stattfindenden öffentlichen
Die Strukturanalyse stochastischer Prozesse hat ihr Ursprünge in der statistischen Prozesskontrolle (SPC), in der etwa seit den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts mit Hilfe von "Kontrollkarten" Instrumente zur Qualitätssicherung bei industriellen Fertigungsprozessen geschaffen worden sind. Heute spielen SPC-Methoden, auch als "Changepoint"-Verfahren bekannt, in vielen Anwendungsbereichen (z.B. in der Ökonometrie, Medizin, Hydrologie, Geologie u.a.) eine wichtige Rolle bei der Aufdeckung von Strukturbrüchen in statistischen Zeitreihen.
Der Vortrag soll einen Überblick geben über grundlegende Ideen, Modelle und
Methoden der Changepoint-Analyse bis hin zu aktuellen Entwicklungen von
Test- und Schätzverfahren für die Strukturanalyse stochastischer Prozesse
auf der Basis von "Invarianzprinzipien".
M. Kerschgens
Dekan