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Modultitel
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Grundlagen der Petrologie
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MN-GEO-P9
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Zuordnung:
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Fachspezifische Vertiefung
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Aufbaumodul
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Lehr- veranstaltungen 4. Semester
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Einführung in die Petrologie
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V
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2 SWS
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Gesteinsbildende Minerale
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V
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2 SWS
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Übungen zu Gesteinsbildende Minerale
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Ü
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2 SWS
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Lehrinhalte
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Grundlagen der Petrologie
Behandelt werden Grundlagen für die petrologisch/
geologische Interpretation magmatischer und
metamorpher Gesteine; Phasengleichgewichte in
naturrelevanten Systemen; Schmelzbildung;
Kristallisation und Differentiation von Schmelzen;
Verteilungskoeffizienten; Steuerungsfaktoren bei
der Metamorphose.
Gesteinsbildende Minerale (V+Ü)
In der Vorlesung werden die wichtigsten gesteinsbildenden
Mineralgruppen unter Berücksichtigung von Kristallstrukturen,
Kristallchemie, physikalischen Eigenschaften, Bildungsbedingungen
und Paragenesen detailliert dargestellt. In den begleitenden Übungen
sollen das Erkennen und die Bestimmung der Minerale als Komponenten
der Gesteine im Polarisationsmikroskop behandelt und geübt werden.
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Lernziele/vermittelte fachliche Kompetenzen
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Ziel des Moduls ist, nach Schaffung der methodischen Grundlagen
ein grundlegendes Verständnis für magmatische und metamorphe
Prozesse in der Erde zu schaffen und das Handwerkszeug zur
Charakterisierung dieser Prozesse zu vermitteln. Zum anderen
soll die Variabilität der physikalisch-chemischen Parameter
in der Lithosphäre mit einem geodynamischen Prozessverständnis
verbunden werden.
Ziel des zweiten Teilmoduls ist die Vertiefung des kristallchemischen
Verständnisses für die Vielfalt und Variabilität gesteinsbildender
Minerale in Abhängigkeit von den Bildungsbedingungen. In den Übungen
soll das eigenständige Arbeiten mit dem Polarisationsmikroskop als
wichtigem diagnostischem Werkzeug eingeübt werden.
Nach Besuch des Moduls sollen die Studierenden die Ansprache
charakteristischer gesteinsbildender Minerale im Gesteinsdünnschliff
erlernt haben. Dies ist die Grundlage um Gesteine anhand des
Mineralbestandes sicher benennen und klassifizieren zu können und
Prozesse die zu ihrer Bildung führen zu verstehen.
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Vermittelte fachübergreifende Kompetenzen
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Umgang mit Mehrstoffsystemen und komplexen Diagrammen,
Schärfung der Beobachtungsgabe, Erlernen des Umgangs mit
hochpräzisen mechanisch-optischen Messinstrumenten (hier am
Beispiel von Mikroskopen)
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Literatur
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F.D. Bloss: Optical Crystallography (The Mineralogical Society
of America, 1999)
G. Müller, M. Raith: Methoden der Dünnschliffmikroskopie (
Clausthaler Tekto-nische Hefte Nr. 14, 1976)
M. M. Raith, P. Raase: Leitfaden zur Dünnschliffmikroskopie.
(Internetpublikation: http://www.ifg.uni-kiel.de/AGs/Schenk/Mikroskopie-Leitfaden.pdf, 2009)
W.D. Nesse: Introduction to Optical Mineralogy (Oxford University Press, 2004)
H. Pichler, C. Schmitt-Riegraf: Rock-forming minerals in thin section (Chap-man & Hall, 1997)
W.A. Deer, R.A. Howie, J. Zussman: An Introduction to the
rock-forming minerals (Prentice Hall, 1992)
M. Okrusch, S. Mattes: Mineralogie (Springer, 2005)
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Lehr- und Prüfungsformen
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Lehrformen: Dozentenpräsentation, Anleitung zu selbstständigem Arbeiten
Prüfungsform: eine Modulabschlussklausur
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Arbeitsaufwand, Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Einführung in die Petrologie (V)
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3 LP
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2 SWS
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Gesteinsbildende Minerale (V+Ü)
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3+2 LP
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2+2 SWS
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Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung, Klausurvorbereitung
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150 Std.
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Abschlussklausur
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Summe
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8 LP
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240 Std.
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Modulbewertung
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Die Modulnote ergibt sich aus der Abschlussklausur
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Anrechnung in Endnote
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6 %
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Kompensierbarkeit
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Nicht kompensierbares Pflichtmodul
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Position i. Studienplan Häufigkeit d. Angebots
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4. Semester Einsemestriges Modul, jeweils im SS
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Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul und den Einzelveranstaltungen
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Modul: erfolgreicher Abschluss der Grundstudiums-Module MN-GEO-P1 und
MN-GEO-P2.
Einzelveranstaltungen: Bei mehrfach durchgeführten Veranstaltungen besteht kein
Wahlrecht für eine bestimmte Veranstaltung/einen bestimmten Dozenten; die
Teilnahme wird im gegenseitigen Einvernehmen der Studierenden festgelegt,
andernfalls entscheidet das Los.
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Verwendbarkeit in anderen Studiengängen
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-
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Lehrende
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Professorinnen und Professoren und wiss. Mitarbeiterinnen und wiss.
Mitarbeiter des Instituts für Geologie und Mineralogie und des
Instituts für Kristallographie.
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Koordinatoren
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Prof. Dr. R. Kleinschrodt, Dr. R. Hollerbach
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Bearbeitungsstand
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April 2011
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