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Modultitel
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Quartärgeologie
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MN-GEO-WP3
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Zuordnung:
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Fachspezifische Vertiefung
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Aufbaumodul
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Lehr- veranstaltungen 5. u. 6. Semester
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Landschaftsbildende Prozesse
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V
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2 SWS
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Grundlagen der Quartärgeologie
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V
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2 SWS
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Übungen zur Quartärgeologie
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Ü
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3 SWS
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Lehrinhalte
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Landschaftsbildende Prozesse
Zusammenspiel der Tektonik, des Klimas und geologischer
Oberflächenprozesse bei der Landschaftsentwicklung
einführend vermitteln. Ein quantitatives Verständnis
der landschaftsbildenden Prozesse, beispielsweise der
Erosion, bildet die Grundlage, den Einfluss von
Klimawandel und tektonischer Rahmenbedingung wie Hebung
und Senkung in die Entstehung des heutigen Landschaftbildes
einzubeziehen. Es schafft auch die Voraussetzung, die
Landschaftsentwicklung in Kontext des globalen Klimawandels
sowie der laufenden Umweltveränderung durch den Menschen
vorherzusagen. Die moderne Prozessgeomorphologie greift
dabei auf Methoden der Strukturgeologie, der Geochronologie,
der Geochemie, der Quartärgeologie und der Seismologie zurück.
Ziel ist, die komplexen und interagierenden geowissenschaftlichen
Prozesse zu verstehen, welche bei der Entstehung rezenter
Oberflächen auf der Erde beteiligt sind und Methoden
kennenzulernen, welche ermöglichen, diese Prozesse zu
quantifizieren.
Grundlagen der Quartärgeologie
Nach einer Einführung in die Charakteristika des Quartärs wird
eine Übersicht über die sedimentären und sonstigen Archive
gegeben, die für die Rekonstruktion der quartären
Entwicklungsgeschichte genutzt werden können. Daneben werden
die quartärgeologischen Arbeitsmethoden vorgestellt, mit einem
Schwerpunkt auf den Methoden, die für die Datierung quartärer
Sedimentabfolgen und Ereignisse von besonderer Bedeutung sind.
Außerdem wird die Funktion quartärer Sedimente als Baugrund
und Rohstoffressource vorgestellt.
Übungen zur Quartärgeologie
Nach einer Einführung in die Charakteristika des Quartärs sowie die
Funktion quartärer Sedimente als Baugrund und Rohstoffressource wird
eine Übersicht über die sedimentären und sonstigen Archive gegeben,
die für die Rekonstruktion der quartären Entwicklungsgeschichte
genutzt werden können. Daneben werden die Arbeitsmethoden vorgestellt,
die für die Datierung quartärer Sedimentabfolgen und Ereignisse von
besonderer Bedeutung sind. Abschließend wird ein Überblick über die
Geschichte des Quartärs in Mitteleuropa gegeben.
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Lernziele/vermittelte fachliche Kompetenzen
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Ziel des Moduls ist es, (1) eine Übersicht über die quartärgeologischen
Archive und Methoden zu gewinnen, (2) die Bedeutung quartärer Sedimente
für den Menschen zu verstehen, (3) ein grundlegendes Verständnis für die
Variabilität des Systems Erde in der jüngsten Erdgeschichte zu gewinnen
und die Auswirkungen von Klimaveränderungen auf die Umwelt einschätzen
zu können. Ziel der Übungen ist es, die wichtigsten quartärgeologischen
Gelände-, Labor- und Auswertemethoden zu erlernen und selbstständig
anwenden zu können.
Nach Besuch des Moduls sollen die Studierenden einen Überblick über
Arbeitsweisen, Fragestellungen und Inhalt des Vertiefungsfaches
Quartärgeologie besitzen.
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Vermittelte fachübergreifende Kompetenzen
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Pflichtliteratur
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Ehlers, J., 1994, Allgemeine und historische Quartärgeologie,
1. Auflage, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart, ISBN: 3-432-25911-5
Ritter D.F., Kochel R.C., Miller J.R.: Process Geomorphology.
Waveland Press, Long Grove, Illinois, USA (2002).
Burbank D., Anderson R.: Tectonic Geomorphology. Blackwell
Publishing (2000).
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Begleitende u. weiterführende Literatur
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Benda, L., 1995, Das Quartär Deutschlands, 1. Auflage,
Bornträger, Stuttgart, ISBN: 3-443-01031-8.
Bradley, R.S., 1999, Paleoclimatology, 2nd Edition,
Academic Press, London, ISBN: 0-12-124010-X.
Lowe, J.J., Walker, M.J.C., 1997, Reconstructing Quaternary Environments,
1st Edition, Addison Wesley Publishing, Boston, ISBN: 0582101662.
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Lehr- und Prüfungsformen
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Lehrformen: Dozentenpräsentation, Anleitung zu selbstständigem Arbeiten
Prüfungsformen: 2 Teilklausuren
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Arbeitsaufwand, Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
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Landschaftsbildende Prozesse (V)
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3 LP
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2 SWS
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Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung, Klausurvorbereitung
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290 Std.
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Teilklausur
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Grundlagen der Quartärgeologie (V)
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3 LP
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2 SWS
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Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung, Klausurvorbereitung
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90 Std.
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Übungen zur Quartärgeologie (Ü)
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3 LP
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3 SWS
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Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung, Klausurvorbereitung
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90 Std.
davon 3 Tage = 1 SWS Gelände
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Summe
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9 LP
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270 Std.
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Modulbewertung
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Die Modulnote errechnet sich aus dem gewichteten arithmetischen
Mittel der beiden Teilklausuren.
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Anrechnung in Endnote
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6,5 %
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Kompensierbarkeit
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Das endgültig nicht bestandene Modul kann einmal durch ein
anderes frei wählbares Modul aus der Gruppe MN-GEO-WP1 bis
MN-GEO-WP8 ersetzt werden.
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Position i. Studienplan Häufigkeit d. Angebots
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5. u. 6. Semester
Einsemestriges Modul, jeweils im WS
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Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul und den Einzelveranstaltungen
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Modul: erfolgreicher Abschluss der Module MN-GEO-NF1 bis MN-GEO-NF3.
Einzelveranstaltungen: Bei mehrfach durchgeführten Veranstaltungen
besteht kein Wahlrecht für eine bestimmte Veranstaltung/
einen bestimmten Dozenten; die Teilnahme wird im gegenseitigen
Einvernehmen der Studierenden festgelegt, andernfalls entscheidet
das Los.
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Verwendbarkeit in anderen Studiengängen
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Das Modul oder Einzelveranstaltungen sind als Nebenfach
für den Bachelorstudiengang Geographie geeignet.
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Lehrende
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Professorinnen und Professoren und wiss. Mitarbeiterinnen und
wiss. Mitarbeiter des Instituts für Geologie und Mineralogie.
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Koordinatoren
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Prof. Dr. M. Melles
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Bearbeitungsstand
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April 2011
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