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Universität zu Köln   Bachelorstudiengang Geowissenschaften










Modul MN-GEO-WP2 (Petrologie)

Modultitel

Petrologie

MN-GEO-WP2

Zuordnung:

Fachspezifische Vertiefung

Aufbaumodul

Lehr-
veranstaltungen
5. Semester

Grundlagen der Petrologie

V

2 SWS

Petrologie der Magmatite und Metamorphite

V

2 SWS

Übungen und Praktikum zur Petrologie

Ü/P

3 SWS

Lehrinhalte

Grundlagen der Petrologie

Behandelt werden Grundlagen für die petrologisch/geologische Interpretation magmatischer und metamorpher Gesteine; Phasengleichgewichte in naturrelevanten Systemen; Schmelzbildung; Kristallisation und Differentiation von Schmelzen; Verteilungskoeffizienten; Steuerungsfaktoren bei der Metamorphose.

Petrologie der Magmatite und Metamorphite

Das Teilmodul soll die petrologischen und geochemischen Methoden vermitteln, mit deren Hilfe die Bildung von Schmelzen in verschiedenen Ausgangsgesteinen und geotektonischen Positionen sowie ihre Differenzierung während des Aufstiegs und der Platznahme rekonstruiert werden können. Weiterhin sollen Methoden vermittelt werden, mit denen aus Gesteinen deren physikalisch-chemischen Bildungsbedingungen abgeleitet werden (Geothermobarometrie, Phasenpetrologie). Damit können die unterschiedlichen tektonisch gesteuerten Wege von Gesteinsverbänden durch die Lithosphäre rekonstruiert werden. Die unterschiedlichen P/T-Entwicklungen für verschiedene Positionen in Erdkruste und Mantel können damit in moderne geodynamische Konzepte eingebunden werden.

Übungen und Praktikum zur Petrologie

Mit Hilfe der Polarisationsmikroskopie wird die Klassifizierung der wichtigsten Gesteinsgruppen betrieben. Darüber hinaus geben Mineralparagenesen, Reaktions- und Deformationsgefüge der Gesteine konkrete Hinweise auf Bildungsbedingungen und abgelaufene Prozesse. Ihre Interpretation bildet die Grundlage für alle weiterführenden petrologischen und geochemischen Methoden.

Lernziele/vermittelte fachliche Kompetenzen

Ziel des Moduls ist, nach Schaffung der methodischen Grundlagen ein grundlegendes Verständnis für magmatische Prozesse in der Erde zu schaffen und das Handwerkszeug zur Charakterisierung dieser Prozesse zu vermitteln. Zum anderen soll die Variabilität der physikalisch-chemischen Parameter in der Lithosphäre mit einem geodynamischen Prozessverständnis verbunden werden. Ziel des praktischen Teil des Moduls ist es, den für alle ihre Eigenschaften wichtigen Detailaufbau von Gesteinen kennenzulernen sowie das systematische Beobachten und die Verknüpfung der Beobachtungen zu Argumentationsketten für eine petrogenetische Interpretation zu erlernen.
Nach Besuch des Moduls sollen die Studierenden einen generellen Überblick über Arbeitsweisen, Fragestellungen und Inhalt des Vertiefungsfaches Petrologie besitzen.

Vermittelte fachübergreifende Kompetenzen

Umgang mit Mehrstoffsystemen und komplexen Diagrammen, Vertiefung des Umgangs mit dem Polarisationsmikroskop.

Pflichtliteratur

In Ermangelung eines den Stoff des Moduls in kompakter und angemessener Weise umfassenden Lehrbuches werden die obligatorischen Lehrinhalte der Vorlesungen und Übungen für die Vor- und Nachbereitung und Klausurvorbereitung in Form von Skripten zugänglich gemacht, die veranstaltungsbegleitend erstellt und verteilt werden.
 

Begleitende u. weiterführende Literatur

  • Best, M.G.: Igneous and Metamorphic Petrology. 2. Aufl., Blackwell (2003).

Lehr- und Prüfungsformen

Lehrformen: Dozentenpräsentation, Anleitung zu selbstständigem Arbeiten
Prüfungsformen: Abschlussklausuren
 

Arbeitsaufwand, Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Grundlagen der Petrologie (V)

3 LP

 

Abschlussklausur

Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung, Klausurvorbereitung

 

2 SWS / 90 Std.

Petrologie der Magmatite und Metamorphite (V)

3 LP

 

Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung, Klausurvorbereitung

 

2 SWS / 90 Std.

Praktikum zur Petrologie (Ü/P)

3 LP

 

Abschlussklausur

Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung, Klausurvorbereitung

 

3 SWS / 90 Std.

 

Summe

9 LP

7 SWS / 270 Std.

 

Modulbewertung

Die Modulnote errechnet sich aus dem gewichteten arithmetischen Mittel der zwei Abschlussklausuren.

Anrechnung in Endnote

7,5 %

Kompensierbarkeit

Das endgültig nicht bestandene Modul kann einmal durch ein anderes frei wählbares Modul aus der Gruppe MN-GEO-WP2 bis MN-GEO-WP6 ersetzt werden.

Position i. Studienplan
Häufigkeit d. Angebots

5. Semester
Einsemestriges Modul,
jeweils im WS

Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul und den Einzelveranstaltungen

Modul: erfolgreicher Abschluss der Module MN-GEO-P1 bis MN-GEO-P3, MN-GEO-NF1 bis MN-GEO-NF3, mindestens 3 Module aus MN-GEO-P4 bis MN-GEO-P8.
Einzelveranstaltungen: Bei mehrfach durchgeführten Veranstaltungen besteht kein Wahlrecht für eine bestimmte Veranstaltung/ einen bestimmten Dozenten; die Teilnahme wird im gegenseitigen Einvernehmen der Studierenden festgelegt, andernfalls entscheidet das Los.

Verwendbarkeit in anderen Studiengängen

-

Lehrende

Professorinnen und Professoren und wiss. Mitarbeiterinnen und wiss. Mitarbeiter des Instituts für Geologie und Mineralogie.

Koordinatoren

N.N., Dr. Hollerbach

Bearbeitungsstand

15.07.2008

Peter Held für webmaster .  22.09.2008 12.45 Uhr