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Linear polarisiertes Licht wird in den Kristall so eingestrahlt, dass beide
Schwingungsrichtungen im doppelbrechenden Kristall gleichstark angeregt
werden (diagonal bezüglich der Schnittellipse).
Aufgrund der unterschiedlichen Fortpflanzungsgeschwindigkeiten des Lichtes
in den beiden Schwingungsrichtungen verlässt elliptisch polarisiertes Licht
den Kristall. Die nachfolgende
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Der Gangunterschied
lässt sich hierbei aber nur bis auf ein ganzzahliges Vielfaches der
Wellenlänge
bestimmen:
Diese Messmethode ist sehr gut für doppelbrechende Kristalle geeignet,
deren Schnittellipse nicht die Lage bezüglich des
Präparats ändert, so dass quasi kontinuierlich gemessen werden
kann, ohne den Polarisator und die
-Platte permanent neu justieren zu müssen. Wird dagegen z.B. ein monokliner Kristall in Richtung der 2-
zähligen Achse durchstrahlt, so kommt es zu einer Verdrehung der
Schnittellipse um die 2-zählige Achse bei
Temperaturänderung. Hierfür ist das Ellipsometer nach WOOD und GLAZER[11] besser geeignet.