ENTWICKLUNG und EVOLUTION der Tiere
Liste der im Labor gehaltenen Tiere



Nesseltiere (Cnidaria)

Aurelia aurita (Scyphozoa, Semaeostomae) marin, solitärer Polyp, Medusengeneration. Sehr gut zugänglich ist die Bildung von Medusen (Strobilation). Die Knospenbildung am Polyp verläuft anders als bei Hydrozoen. Sie hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der bei Cassiopea sp. 

Cassiopea andromeda und C. xamachana  (Scyphozoa, Rhizostomae) marin, solitär Polyp, Medusengeneration. Die Polypen bilden Knospen, die mit den gleichen chemischen Induktoren zur Bildung eines Polypen gebracht werden, wie die aus der sexuellen Reproduktion hervorgegangenen Planulalarven. Die Knospenspitze ist - anders als bei Hydrozoen - der zukünftige Fuß des Polypen. 

Dynamena pumila (Hydrozoa, Hydroidea, Thecata); marin, koloniebildend keine Medusengeneration. Monopodiale Kolonien mit rigider Perisarkhülle, die u.a. Chitin enthält: der Sproß (Hydrocaulus) bildet lateral ein repetitives Muster von Polypen. Die zentrale Achse wächst dabei mehr oder weniger stetig weiter.

Hydra vulgaris, H. magnipapillata, Wt105, Mutanten von H. magnipapillata: mh-1, .... (Hydrozoa, Hydroidea, Athecata)limnisch, solitär, keine Medusengeneration. Hydren vermehren sich hauptsächliche asexuell durch Knospung.

Hydractinia echinata  (Hydrozoa, Hydroidea, Athecata); marin koloniebildend, keine Medusengeneration. In diesen Tieren ist die Embryogenese, die Metamorphose von der Planula zum Polypen, die Koloniebildung und der Polypenpolymorphismus ausgezeichnet experimentell zugänglich.

Gonothyrea loveni  (Hydrozoa, Hydroidea, Thecata); marin und koloniebildend, keine Medusengeneration. Die Polypen (Hydranthen) sitzen an aufrechten Stämmen (Hydrocaulus) in einer Perisarkhülle, die zum großen Teil aus Chitin besteht. Sympodiales Wachtum: Die Hydrocaulusspitze wandelt sich zum Polypen um, lateral entsteht eine neue Spitze.  Experimentell zugänglich ist die Musterbildung in der Kolonie und die Bildung der (reich gegliederten) Musterelemente des Hydrocaulus.

Thecocodium quadratum  (Hydrozoa, Hydroidea, Athecata); marin koloniebildend, Medusengeneration. T. quadratum hat einen ausgeprägten Polypendimorphismus. Die Medusenbildung ist leicht zugänglich, die Embryogenese und die Metamorphose sind in Labor nicht zugänglich.
 
 

Chordata

Ciona intestinalis (Chordata, Tunicata), marin. Die Embryogenese ist sehr gut zugänglich. Die Hälterung im Labor ist möglich, aber bisher nicht im fortpflanzungsfähigem Zustand. 

Brachydanio rerio (Chordata, Vertebrata) Süßwasser. Die Embryogenese der Fische ist sehr gut zugänglich. 

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