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Opti Köln Cup 2004 zurück
4 Tage vor dem
Ereignis
haben Organisatoren des KYC zusammen
gesessen um die letzten Vorbereitungen abzusprechen. Zu unserm Entsetzen hatten
wir noch keine Meldung vorliegen und wird überlegten, ob wir den
Cup absagen sollten. Herumtelefonieren bei den Teilnehmern
ließ aber dann doch hoffen.
Wir wurden, wie ihr feststellen konntet nicht enttäuscht. 20 Boote
waren am Start und die Skipper hoffnungsvoll.
Die Wettervorhersagen waren extrem schlecht, an beiden Tagen
sollte strichweise Regen und Gewitter mit Sturm möglich
sein. Nun ja Kölner sind Optimisten, und eine
Opti-Regatta-Leitung muss ja wohl optimistisch sein.
Außerdem vertrauten wir auf die besondere Lage in der Kölner
Bucht. Wir hatten Glück! Der Wind war gut, der Himmel locker
bewölkt und kalt war es auch nicht.
Der Bürgermeister begrüßte Teilnehmer und
Gäste und stellte fest, wie gut es doch sei, dass auf dem
Decksteiner Weiher gesegelt werden könne und dass in diesem Jahr
schon der 9. Opti-Cup ausgetragen würde. Im nächsten Jahr
können wir also das erste Cup-Jubiläum feiern.
Wir starteten die erste Wettfahrt als olympisches Dreieck mit
zwei Runden. Es lief wunderbar! Das Feld blieb verblüffend dicht
beieinander und es gab keine Zwischenfälle. Kaum einmal der
Ruf nach 'Raum' war zu hören. Auch Kringel brauchten nur selten
gefahren zu werden. Toll war es zu sehen wie gut die Regeln bei den
Kleinen schon sitzen. Nicht einmal viel geschwätzt wurde zwischen
den Booten. Dazu war der Wind zu frisch.
Nach dem ersten Lauf gab es Würstchen vom Grill. Frank Spottke
hatte sie pünktlich fertig. Aber auch Kuchen stand in großer
Variabilität zur Verfügung. Kaffee, Limo und für die
'Alten' Kölsch vom Fass waren reichlich da. Für zwischendurch
natürlich Mengen von Gummibären (die zwar keine waren, aber
dafür größer).
Auch die zweite Wettfahrt lief gut mit etwas weniger aber genug
Wind. Alle kamen trocken vom Wasser und nach Hause oder in die
Quartiere. Wir Wettfahrtleiter dachten mit Sorge an den Sonntag,
für den wieder Regen angesagt war.
Am Morgen kein Problem! es gab keinen Regen. Zur Wettfahrt
hatte wir wieder guten Wind und so wurden drei Wettfahrten je zwei
Runden ausgetragen. Nebenbei sei zu bemerken, dass wir wieder ein
eigenes Club-Opti-Kind dabei hatten. Torsten hat tapfer
durchgehalten und gezeigt, dass er auch wriggen kann. Eine Skipperin
hat's gesehen und protestiert, richtig mit Bootskennung und
Namen. Das wäre bös gewesen, wenn der Torsten nicht so ein
grüner Anfänger gewesen wäre und deshalb sowieso auf dem
letzten Platz gelandet ist.
Der Protest wurde von der Jury diskutiert aber auf Konsequenzen wurde
verzichtet, nachdem die obligatorische Pizza auch noch pünktlich
nach der Wettfahrt eingetroffen war und alle gesättigt waren.
Selbst die restlichen Würstchen vom Grill waren weg, warteten die
Skipper auf die Preisverteilung. Sonderpreise gab es in großer
Zahl (einen Fernseher, ein Radio eine Taschenlampe, Taschenkompasse und
eine Weltzeituhr.) Dann wurden die Erreichten Plätze verlesen. Wie
es bei Seglern gute Sitte ist, wurde mit dem Letzten angefangen.
Jeder erhielt seinen Applaus. Niemand war unglücklich gab es doch
jede Menge Trostpreise.Gegen 17 Uhr räumte die ganze Gesellschaft
den Platz, nicht ohne vorher den TAW-lern , den DLRG-lern und der
Wettfahrtleitung mit all ihren Helfern zu danken.
und jetzt gibt es Bilder zu sehen!!!