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4 Tage vor dem Ereignis haben Organisatoren  des KYC zusammen gesessen um die letzten Vorbereitungen abzusprechen. Zu unserm Entsetzen  hatten wir noch keine Meldung vorliegen und wird überlegten, ob wir den Cup absagen sollten. Herumtelefonieren bei den  Teilnehmern ließ aber dann doch hoffen.
Wir wurden, wie ihr feststellen konntet nicht enttäuscht. 20 Boote waren am Start und die Skipper hoffnungsvoll.

Die Wettervorhersagen waren extrem schlecht, an beiden Tagen sollte  strichweise Regen und Gewitter mit Sturm möglich sein. Nun ja Kölner sind Optimisten, und eine Opti-Regatta-Leitung  muss ja wohl optimistisch sein. Außerdem vertrauten wir auf die besondere Lage in der Kölner Bucht. Wir hatten Glück! Der Wind war gut, der Himmel locker bewölkt und kalt war es auch nicht.
Der  Bürgermeister begrüßte Teilnehmer und Gäste und stellte fest, wie gut es doch sei, dass auf dem Decksteiner Weiher gesegelt werden könne und dass in diesem Jahr schon der 9. Opti-Cup ausgetragen würde. Im nächsten Jahr können wir also das erste Cup-Jubiläum feiern.
Wir starteten  die erste Wettfahrt als olympisches Dreieck mit zwei Runden. Es lief wunderbar! Das Feld blieb verblüffend dicht beieinander und es gab keine Zwischenfälle. Kaum einmal  der Ruf nach 'Raum' war zu hören. Auch Kringel brauchten nur selten gefahren zu werden. Toll war es zu sehen wie gut die Regeln bei den Kleinen schon sitzen. Nicht einmal viel geschwätzt wurde zwischen den Booten. Dazu war der Wind zu frisch.
Nach dem ersten Lauf gab es Würstchen vom Grill. Frank Spottke hatte sie pünktlich fertig. Aber auch Kuchen stand in großer Variabilität zur Verfügung. Kaffee, Limo und für die 'Alten' Kölsch vom Fass waren reichlich da. Für zwischendurch natürlich Mengen von Gummibären (die zwar keine waren, aber dafür größer).
Auch die zweite Wettfahrt lief gut mit etwas weniger aber genug Wind.  Alle kamen trocken vom Wasser und nach Hause oder in die Quartiere. Wir Wettfahrtleiter dachten mit Sorge an den Sonntag, für den wieder Regen angesagt war.
 Am Morgen kein Problem!  es gab keinen Regen. Zur Wettfahrt hatte wir wieder guten Wind und so wurden drei Wettfahrten je zwei Runden ausgetragen. Nebenbei sei zu bemerken, dass wir wieder ein eigenes Club-Opti-Kind  dabei hatten. Torsten hat tapfer durchgehalten und gezeigt, dass er auch wriggen kann. Eine Skipperin hat's gesehen und protestiert, richtig  mit Bootskennung und Namen. Das wäre bös gewesen, wenn der Torsten nicht so ein grüner Anfänger gewesen wäre und deshalb sowieso auf dem letzten Platz gelandet ist.
Der Protest wurde von der Jury diskutiert aber auf Konsequenzen wurde verzichtet, nachdem die obligatorische Pizza auch noch pünktlich nach der Wettfahrt eingetroffen war und alle gesättigt waren. Selbst die restlichen Würstchen vom Grill waren weg, warteten die Skipper auf die Preisverteilung. Sonderpreise gab es in großer Zahl (einen Fernseher, ein Radio eine Taschenlampe, Taschenkompasse und eine Weltzeituhr.) Dann wurden die Erreichten Plätze verlesen. Wie es bei Seglern gute Sitte ist, wurde  mit dem Letzten angefangen. Jeder erhielt seinen Applaus. Niemand war unglücklich gab es doch jede Menge Trostpreise.Gegen 17 Uhr räumte die ganze Gesellschaft den Platz, nicht ohne vorher den TAW-lern , den DLRG-lern  und der Wettfahrtleitung  mit all ihren Helfern zu danken.

und jetzt gibt es Bilder zu sehen!!!