Bericht zum Köln-Cup 2002
in Enkhuizen
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Bilder unten


Er war eine runde Sache!  Denn beim Wetter war für jeden etwas dabei. Es war  warm sonnig, windig und 'flautig'! Wir (die i3V mit Crew)  sind zurück in Köln Mittlerweile hat auch die Siegerehrung stattgefunden bei gutem Besuch und guter Stimmung. Ich kann natürlich, weil ich  mitgesegelt bin, wieder nur von meiner Warte, also von der Pinne aus berichten. und meine, der Ablauf der Wettfahrten war optimal. Wie kann es auch anders sein, wenn der Frank alles organisiert und leitet und wenn seine Frau Barbara mitmacht und mitdenkt und mitgestaltet.
30 Schiffe hatten gemeldet. 90 Segler waren mit von der Partie; zumindest bei der Meldung. In der Ergebnisliste finden sich dann nur 26 Schiffsnamen und von denen beschränkten sich dann 3 auf das Prädikat dns. Sie waren also doch nicht mit von der Partie. Die ‚Krümel’ stellte sich einmal mehr als Startschiff zur Verfügung. - Was wären wir ohne die Hilfe von Katrin Nagel und ihrer Crew.
 Hier die Starter-Crew:  Barbara (Bittner), Margret (Liesegang), Kathrin (Nagel), Eike (Berle),   Horst (Pothast).   Fällt dabei nicht die Überzahl der Damen auf. Ich finde das bemerkenswert. Immer wieder sind die Damen zu sozialen Leistungen bereit. Deshalb sollen sie hier wenigsten verbal gefeiert werden. Jürgen (Kahnert) kümmerte sich um die Kurse. Ohne die Vorbereitungen im Vorfeld bei Ausschreibungen und Plakaten  wäre natürlich gar nichts zustandegekommen. Hier waren  Margret (Liesegang), Olaf (Krings) Joachim (Demont) und Hermann Josef (Anton) die Akteure. Über allen und allem schwebte der gute Geist von Frank
Das Regattaseminar lieferte eine Menge Diskussionsstoff und führte sicher auch zu fairem Verhalten bei den Wettfahrten. Trotzdem fällt auf, dass hier und da einer (der vielleicht  glaubt er wüsste alles schon) mal auf Steuerbordbug an der Linie den Start eines Backbordbugers vermiest. - Wie so etwas beim Kängurustart geschehen kann, wenn der Patzer erst 8 Minuten später zu starten hat, ist schon unverständlich. In einem solchen Fall wäre eigentlich eine Disqualifikation fällig, wenn nicht der betroffene Backbordbuger mehr Wert auf Kollegialität  als auf Konfrontation legt.

Protestieren ist übrigens Teil einer Wettfahrt und darauf reagieren  ein Teil von Fairness. Raum fordern bedarf unbedingter und unmittelbarer Reaktion: der wegerechtlichen oder der verbalen. Verzicht auf einen Protest sollte  jedenfalls dazu führen, das der  Verschonte wenigstens nach der Wettfahrt ein paar freundliche Worte verliert. So kenne ich es von internationalen und nationalen Regatten.
Unsere drei Wettfahrten lieferten ein ausgewogenes Bild von den Leistungen der Teilnehmer. Es ist interessant genug,  zu registrieren, dass bei der Langfahrt in Gruppe 1 beim Einlauf 41 min zwischen dem Zeitschnellsten und dem Langsamsten und in Gruppe 2  1h 22 min lagen. bei Insgesamt 3h 55min, bzw.3h 36min.  Nach berechneter Zeit lagen in Gr.1 zwischen dem 1. und dem 4 Platz 20 min 48sec und in der 2. Gruppe 12min 27sec.
Unsere  Crew (i3V) war diesmal wieder anders zusammengestellt: Gunnar war dabei wie immer und Harry (Jonas) zum ersten Mal. Er hat sich bald mit uns zurechtgefunden.  Es war also auf den Reisen eine erquickliches Teamwork.
dir drei Wettfahrten: Känguru, Langfahrt, Känguru  (unser Ergebnis 4, 2, 4) verliefen allgemein ohne Probleme.  Am Schluss der zweiten Wettfahrt erlebten wir mit der Shark, etwas, was  sich wohl jeder Segler einmal wünscht: Auf Vorwind-Kurs (80° raum) sowohl, als  auch mit halbem Wind brachten wir das Schiff zum Gleiten (max.11 Kn). Einen größere Segelerlebnis kann einem die Shark 24 nicht bieten; und das über fast 2 sm  etwa 12 Min lang (zwischen 7,2 und 11 kn). Vor dem Wind hatten wir nicht einmal den Spi gesetzt; allerdings liefen wir bei gutem 5er Wind mit der 180er Genua (ausgebaumt) und ungekürztem Groß. Die beachtliche Welle hat natürlich mit dazu beigetragen uns auf die eigene Welle zu heben.
Lohn der Fahrt war schließlich Clubmeister zu werden. Dabei waren wir mit YS 113 die Vorletzten in der Reihe, die mit YS 83 begann und bis YS 114 reichte. hja


Ergebnisse Gruppe 1

Ergebnisse Gruppe 2
Gesegelte Zeiten

Wind war Samstag Nachmittag genug (5-6 bf). Mit Spi bzw. halbem Wind  kam die Shark ins Gleiten (max.11 kn)
 Diesmal war das Samstag-Abend-Dinner ein wirklich positives Ereignis.
Das lag vor allem an der Lokalität. 
Das Museum bot einen vorzüglichen Rahmen
und vor allem genug Platz
Das Buffet war ausgezeichnet.
Lange habe ich so eine gelungene  Zusammenstellung edler Speisen nicht erlebt.
Volles Lob dem Selector!