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Rheinwoche 2004 |
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| Das Wetter war
gut. Hier die Daten der Teilnehmer
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Auch diesmal
hat es
sich wieder gelohnt das Rheinsegeln im Club zu fördern. Wieder
waren fünf Clubboote mit dabei. Auch ich war noch einmal mit von
der Partie. Mit Mast querab ist
also
nichts mehr! Die Vergleichbarkeit der Crews wird aber in jedem
Fall
durch die Großzügigkeit gestört, mit der manche Skipper
die Yardstickeigenschaften ihres Schiffs auslegen! Natürlich ist es schön, schnell zu sein!
Niemand hat etwas dagegen, Beim täglichen Segeln das zu nutzen was
man besitzt, um die Geschwindigkeit des eigenen Schiffs zu
erhöhen. In einer Yardstick-Regatta muss man sich solcher
Kapriolen jedoch enthalten. Entweder man fährt unter Yardstick
oder man lässt es sein! Alles andere ist Betrug an den
übrigen Teilnehmern. Das eigentlich wertvolle der
Yardstick-Regatten ist ja gerade das Vertrauen auf die Ehrlichkeit der
Skipper, die Kontrahenten nicht zu übervorteilen. Unerlaubtes zu
fahren, weil man glaubt, die anderen würden es nicht merken oder
weil man sicher ist, dass sich schon keiner von ihnen trauen wird,
einen ‚in die Pfanne zu hauen’ ist nun einmal unehrlich. Verständlich ist, wenn Crews, die immer hinterher fahren, weil sie sich keine neuen Segel leisten können, oder die, weil sie neu anfangen, erst einmal zusammenwachsen wollen zu solchen Mitteln greifen, Crews, die nicht wissen wie ihreYacht nach Yaerdstick bestückt ist, müssen sich eigentlich auf die alten Hasen verlassen können. Nur so erfahren sie, wo sie sich mit ihren Fähigkeiten einordnen. Schummler dadegen schieben alle Teilnehmer einen Platz weiter nach hinten und gehem erhobenen Hauptes zur Siegerehrung weil- - - sich keiner zu protestieren getraut hat. Was muss das für ein Gefühl sein. Bei den meisten Regatten werden keine Vermessungen durchgeführt. Bei Yardstickregatten ist es überdies kaum möglich, Vermesser für alle teilnehmenden Schiffstypen zu bestellen. Deshalb so meine ich, sollten die Skipper untereinander ehrlich sein und auf jegliches Schiffsdoping verzichten. Auf ein Schiff gehört die Standardausrüstung und ein der Größe des Schiffs und dem Revier entsprechender Anker. Es gehören nur solche Segel vorgeheißt, die der offiziellen Segelliste der Yacht entsprechen. Alles andere ist Betrug. Sollte es wirklich nötig sein, in die speziellen Segelabweisungen einer Regatta die schriftliche Verpflichtung zur Ehrlichkeit aufnehmen? Würde das bei den Delinquenten etwas ändern? Ich meine nein!! Fairness, wie sie die allgemeinen Segelanweisungen und der menschliche Anstand fordert, muss einfach genügen. Andere Fehler bei Regelauslegungen sind sicher nicht erfreulich, aber schon allein deshalb verzeihlich, weil sich das Regelwerk fast jährlich ändert. Außerdem gibt es ja die Möglichkeit zu protestieren und die Wiedergutmachung auf dem Wasser durch Kringeln. Rigg- und Bauplanbetrug aber lassen sich weder moralisch noch durch Kringeln aus der Welt schaffen. Noch eines zum Schluss: Am Ende einer Regatta ob mit oder ohne Protest ist alles vorbei. Das gilt für die Schummler, wie für die Beschummelten; Bei der nächsten Regatta kann also jeder mit blütenweißer Weste neu beginnen, - yardstickgerecht oder erneut als Schummler. |
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