Abschiedsvorlesung von Altdekan Bernd Manuwald
Bernd Manuwald, Professor für Klassische Philologie (Gräzistik) wird zum Ende des Wintersemesters 2007/2008 emeritiert.
Von seinen Kollegen, Schülern und Freunden – darunter seinen beiden Vorgänger Albrecht Dihle und Rudolf Kassel – verabschiedete er sich am Aschermittwoch mit einer Vorlesung "Bemerkungen
über Freiheit, Schuld und Schicksal in der Griechischen Tragödie oder ist die Griechische Tragödie tragisch?"
Im voll besetzten Hörsaal folgten alle interessiert den weitausgreifenden und luziden Ausführungen,
im ebenso voll besetzten Dozentenzimmer feierten alle den verdienten Kollegen, Lehrer und Freund.
Bernd Manuwald hat sich in einzigartiger Weise um die Philosophische Fakultät verdient gemacht.
Als jahrelanger Leiter der Kommission für Lehre, Studium und Studienreform hat er die derzeitigen Studienstrukturen
des Lehramts, des Bachelors und des Masters wesentlich geprägt. Als Dekan hat er die Fakultät umsichtig und entschieden
geleitet und als Senator ihre Interessen in der Gesamt-Universität nachdrücklich vertreten. Das Institut für Altertumskunde
verdankt ihm – seinen Forschungen und seiner Lehre und seiner Persönlichkeit – viel von seinem nationalen und internationalen Renommé.
Dass er sich weiter für das Fach und die Fakultät engagiert, hat er versprochen – und das hofft auch die gesamte Philosophische Fakultät,
die ihm alles Gute wünscht!