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Bettina Hurrelmann

 Bettina Hurrelmann

* 23. Mai 1943 in Reichenbach (Eulengebirge)
† 19. Juli 2015 in Köln

 

Universitätsprofessorin Dr. phil. habil. Dr. h. c. Arbeitsschwerpunkte: Kinder- und Jugendliteraturforschung, Lesesozialisationsforschung, Literaturdidaktik, Medienforschung. Lehramtsstudium, drei Jahre Tätigkeit als Lehrerin, anschließend Studium der Germanistik, Pädagogik und Philosophie an der Universität Münster. Dort 1974 Promotion in Germanistik mit einer kinderliteraturhistorischen Arbeit. 1983 Habilitation für Literaturwissenschaft/ Literaturdidaktik an der Universität GH Essen mit einer Studie über „Kinderliteratur im sozialen Kontext“. 1984 Professorin an der Universität Tilburg (Niederlande). 1988 Ruf auf eine Professur für Literaturwissenschaft und -didaktik an der Universität zu Köln, Übernahme der Leitung der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendliteraturforschung und Ausbau zur Arbeitsstelle für Leseforschung und Kinder- und Jugendmedien (ALEKI). Leiterin der Arbeitsstelle bis zur Entpflichtung im Sommer 2008. Zahlreiche Drittmittelprojekte zur Lese- und Mediensozialisation, zur historischen Leseforschung, zur Kinder- und Jugendliteratur sowie zur Literatur- und Lesedidaktik. Vorsitzende der Jury für den Deutschen Jugendliteraturpreis 1987-1990, langjährige Herausgeberin der Buchreihe Lesesozialisation und Medien im Juventa Verlag sowie der Zeitschrift Praxis Deutsch, Gründungsherausgeberin der Les(e)bar



Ehrungen:

2000: Verleihung des Erhard-Friedrich-Preises für besondere Leistungen in der Deutschdidaktik
2012: Verleihung der Ehrendoktorwürde der Philosophie durch die Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Buch-Publikationen:

Jugendliteratur und Bürgerlichkeit. Soziale Erziehung in der Jugendliteratur der Aufklärung am Beispiel von Christian Felix Weißes „Kinderfreund" 1776-1782 (1974); Kinderliteratur und Rezeption. Beiträge der Kinderliteraturforschung zur literaturwissenschaftlichen Pragmatik (Hrsg., 1980); Kinderliteratur im sozialen Kontext. Eine Rezeptionsanalyse am Beispiel schulischer Literaturverarbeitung (1982); Familie und erweitertes Medienangebot (zus. mit Harry Possberg und Klaus Nowitzki, 1988); Fernsehen in der Familie. Auswirkungen der Programmerweiterung auf den Mediengebrauch (1988); Leseklima in der Familie. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung (zus. mit Michael Hammer und Ferdinand Nieß, 1993); Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur (Hrsg., 1995); Familienmitglied Fernsehen. Fernsehgebrauch und Probleme der Fernseherziehung in verschiedenen Familienformen (zus. mit Michael Hammer und Klaus Stelberg, 1996); Kinderliteratur im Unterricht. Theorien und Modelle zur Kinder- und Jugendliteratur im pädagogisch-didaktischen Kontext (Hrsg., zus. mit Karin Richter, 1997); Das Fremde in der Kinder- und Jugendliteratur. Interkulturelle Perspektiven (Hrsg., zus. mit Karin Richter, 1997); Handbuch zur Kinder- und Jugendliteratur. [4:] Von 1800 bis 1850 (Hrsg., zus. mit Otto Brunken und Klaus-Ulrich Pech, 1998); Lesekompetenz. Bedingungen, Dimensionen, Funktionen (Hrsg., zus. mit Norbert Groeben, 2002); Medienkompetenz. Voraussetzungen, Dimensionen, Funktionen (Hrsg., zus. mit Norbert Groeben, 2002); Kindermedien nutzen (Hrsg., zus. mit Susanne Becker, 2003); Lesesozialisation in der Mediengesellschaft. Ein Forschungsüberblick (Hrsg., zus. mit Norbert Groeben, 2004); Lesekindheiten. Familie und Lesesozialisation im historischen Wandel (zus. mit Susanne Becker und Irmgard Nickel-Bacon, 2006); Empirische Unterrichtsforschung in der Literatur- und Lesedidaktik. Ein Weiterbildungsprogramm (Hrsg., zus. mit Norbert Groeben, 2006) ; Handbuch zur Kinder- und Jugendliteratur. [5:] Von 1850 bis 1900 (Hrsg., zus. mit Otto Brunken, Maria Michels-Kohlhage und Gisela Wilkending, 2008).

Publikationsverzeichnis

Nachruf auf Bettina Hurrelmann

Fabian Binder
Letzte Änderung: 09. Februar 2017