FAQ
Mit den folgenden Hinweisen versuchen wir, Antworten auf häufig gestellte Fragen zu geben. Sollten die folgenden Ausführungen Ihre Fragen zu gender Inn nicht vollständig beantworten, dann wenden Sie doch einfach direkt an uns.
Der Name gender Inn ist das
Ergebnis eines interdisziplinären Projektes mit dem
Fachbereich Design der Fachhochschule Köln. Das englische Wort Inn
(Gasthaus) steht für den Anspruch der Datenbank, ein offener Treffpunkt
sowie ein Serviceangebot für interessierte ForscherInnen im Bereich der
Frauen- und Geschlechterforschung zu sein.
Gleichzeitig steht die Endung Inn mit dem berühmten großen
"Binnen-I" aber auch für die feministische Forderung nach der
sprachlichen Berücksichtigung beider Geschlechter.
Dass die Datenbank einen englischen Namen trägt, verweist zugleich auf
ihren klaren Schwerpunkt im Bereich der anglo-amerikanischen
Literaturwissenschaft.
FAQ-Überblick
1987 wurde im Rahmen eines Forschungsschwerpunktes "feministische Literaturwissenschaft" am
Englischen
Seminar (Abteilung Würzbach) der
Universität zu
Köln damit begonnen, Literatur zu feministischen Fragestellungen zu
katalogisieren.
Von 1990 an wurden die gesammelten Daten mit Hilfe eines Datenbanksystems
erfasst. Hierzu wurde eigens ein feministischer Thesaurus entwickelt.
Vier Jahre später wurden die bis zu diesem Zeitpunkt gesammelten Daten in
Zusammenarbeit mit dem regionalen Rechenzentrum (RRZ) der Universität
Köln in eine Internet-Datenbank übertragen und
somit auch online abrufbar.
Name und Design der Internet-Datenbank wurden in einem interdisziplinären Projekt mit der
Fachhochschule Köln im
Wintersemester 1996/ 97 entwickelt.
Projektgruppe "Gender goes Internet"
Auf Initiative von Prof. Natascha
Würzbach und Frau Susanne Webel vom Englischen Seminar der
Universität zu Köln entstand im Wintersemester 1996/97 das
Kooperationsprojekt "Gender goes Internet".
Vier Studentinnnen (Nicola Berger, Jutta Frings, Doris Ladwig und Marta Pasiek)
des Fachbereichs Design der Fachhochschule Köln entwickelten unter der
Leitung von Prof. Dr. Uta Brandes die inhaltliche Struktur, Navigationselemente
und das Web-Design der Datenbank.
Betreut wurde das Projekt von der Diplom-Designerin Melanie Völker, die am
Fachbereich Design unter dem Stichwort "Leuchtturmprojekte"
für interdisziplinäre Projekte verantwortlich ist.
Der Öffentlichkeit vorgestellt wurde gender Inn am 03.02.1997.
Hier einige der nicht angenommenen Entwürfe zu Namen und Gestaltung der Datenbank:

Die Datenbank verzeichnet
Sekundärliteratur zur feministischen Literaturwissenschaft (mit deutlichem
Schwerpunkt auf der britischen und amerikanischen Literatur aller Epochen) und
zur Geschlechterforschung. Aber auch der feministischen Theoriebildung wird
große Bedeutung beigemessen.
Des weiteren verzeichnet die Datenbank auf Grund ihrer interdisziplinären
Ausrichtung Literatur zur feministischen Soziologie, Geschichts- und
Politikwissenschaft, Pädagogik und Psychologie .
Da die Zahl der Publikationen im
Bereich der feministischen Literaturwissenschaft und Gender Studies in den
letzten Jahren stark angestiegen ist, beschränkt sich die Datenbank auf
Monografien und Aufsatzsammlungen. Zeitschriftenartikel werden nur in
Ausnahmefällen aufgenommen.
Ebenso fehlen Monographien, die sich gezielt einzelnen AutorInnen widmen, da
diese in der Regel über die gängigen Standardbibliographien (z.B.
MLA) ermittelt werden können. Das heißt jedoch keineswegs, dass die
Suche nach einzelnen Autorinnen, wie z.B. Virginia Woolf oder Ntzotake Shange,
erfolglos verlaufen wird.
gender Inn unterscheidet sich von anderen Datenbanken durch die sorgfältige Inhaltserschließung aller Titel mit Hilfe eines speziell auf die Anliegen feministischer Forschung abgestimmten Suchindex. Dieser wurde erst kürzlich im Rahmen einer Neustrukturierung von gender Inn komplett überarbeitet.
Da gender Inn im Jahre 1987 ins Leben gerufen wurde, begann erst zu diesem Zeitpunkt die Auswertung der Kataloge der Bibliotheken und Verlage. Dennoch enthält die Datenbank einige Titel, die bereits im Jahr 1910 veröffentlicht wurden. Die Zahl der aufgenommenen Titel steigt dann langsam bis zu einem Veröffentlichungsdatum um 1985 an - nach diesem Jahr findet sich dann eine Fülle von Titeln zu jedem Veröffentlichungsdatum.
Wir freuen uns über Ihre
Kritik, Kommentare und
Anregungen.
FAQ-Überblick
Derzeit erfolgt eine Umstellung der Datenbanksoftware auf SQL.
Die Programmierung wird von Herrn Heinz Stöwe vom Universitäts-Rechenzentrum geleistet.
Demnächst finden Sie hier detaillierte Informationen zur neuen Technik hinter gender Inn!
Nein. gender Inn ist eine
Datenbank und keine Bibliothek. Die Mitarbeiterinnen von gender Inn
leihen Monografien und Aufsatzsammlungen selbst regulär aus den
umliegenden Bibliotheken aus und geben sie nach Bearbeitung wieder zurück.
FAQ-Überblick
Nein. Die Signaturen bleiben auf dem
Stand, der zum Zeitpunkt der Aufnahme in die Datenbank aktuell war. Das
bedeutet, dass ein Titel, der z.B. nicht mit einer UB-Köln-Signatur
versehen ist, durchaus in der Zwischenzeit von der UB Köln angeschafft
worden sein kann. Es lohnt sich also auf jeden Fall, den OPAC und die
Seminarbibliotheken noch mal zu checken, bevor man die Fernleihe bemüht.
FAQ-Überblick
Das Team von gender Inn
bemüht sich um eine möglichst umfassende Auswahl von Links aus dem
Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung, wobei allerdings ein klarer
Schwerpunkt auf Seiten und Angeboten aus dem Bereich der Literaturwissenschaft
liegt.
Die Weblink-Seite führt vor allem Online-Datenbanken auf, in denen die
BesucherInnen von gender Inn ihre Literatursuche vervollständigen
können und verweist des Weiteren auf im WWW verfügbare Leselisten und
Bibliografien zu Themen der Frauen- und Geschlechterforschung.
gender Inn verweist auf übergreifende Linksammlungen (Metapages),
verzeichnet (mit Ausnahme des Bereiches Literaturwissenschaft) jedoch keine
Seiten zu speziellen Forschungsbereichen, wie z.B. feministischer Theologie
oder feministischer Geschichtswissenschaft etc.
FAQ-Überblick
Da die Datenbank in ihren
Anfängen vor allem ein lokales Angebot für Studierende der
Universität Köln war, wurden bei der Verschlagwortung immer auch die
Signaturen der entsprechenden Kölner Bibliotheken und bei Fernleihen die
Signatur der jeweiligen Leihbibliothek angegeben.
Diese Gewohnheit wurde bei der Umstellung auf ein WWW-Angebot beibehalten.
Dabei sind die verwendeten Abkürzungen wie folgt aufzulösen:
UB=Universitätsbibliothek Köln
ES=Bibliothek des Englischen Seminars Köln
idsl=Bibliothek des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur
ANGL-AM=Bibliothek der Abteilung für anglo-amerikanische
Geschichte
Begründet wurde das Projekt
"Datenbank zur Frauen- und Geschlechterforschung" 1987 am Lehrstuhl
von Frau Professor Würzbach. Das Angebot von gender Inn ist seit
Juli 1997 im WWW abrufbar. Zum ersten Team der Datenbank gehörten Josefine
Danneberg, Annika Monsees und Susanne Webel (Projektleitung).
Mit der Emeritierung von Frau Prof. Würzbach wechselte das Projekt im
April 1999 zum Lehrstuhl von Frau Prof. Neumeier. Das Datenbank-Team
bilden derzeit
Dirk Schulz und Astrid Recker.
FAQ-Überblick
Universität zu
Köln
Englisches Seminar
- Abteilung Neumeier -
Albertus-Magnus-Platz
D-50923 Köln
Tel. ++49 - (0)221-470-3030
Fax ++49 - (0)221-470-6931
e-Mail:
database-genderinn@uni-koeln.de
http://www.genderinn.uni-koeln.de