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POETISCHE DOGMATIK: Gotteslehre und Christologie

 

 

  POETISCHE DOGMATIK: GOTTESLEHRE
Die Poetische Dogmatik ist zu ihrem siebten Band gelangt: die Gotteslehre ist abgeschlossen. Wie die Christologie sich an die Zahl der kanonischen Evangelien hielt, so orientiert sich die Gotteslehre sich an den entsprechenden Vorgaben des Glaubensbekenntnisses. Wenn es im ersten Band darum ging, den vielfältigen Sitz im Leben des Redens von Gott zu erkunden, und im zweiten, die labyrinthische Sprachbewegung zu besprechen, die sich an den Namen heftet, so verspricht der Titel des dritten Anschaulichkeit.

 

 

 

>> POETISCHE DOGMATIK. Gotteslehre 1.  ORTE, Schöningh: Paderborn 2004.

Nach Abschluss der vierbändigen Christologie setzt der erste Band der Gotteslehre der Poetischen Dogmatik mit dem Titel "Orte" ein, worunter sich eine Art Topik, Topographie und Topologie des Redens von Gott verbirgt. In Anknüpfung an die klassische Kategorie der loci theologici sollen Fundorte des Redens von Gott aufgesucht werden, um zu Beginn einen möglichst großen Freiraum des sermo de Deo zu gewinnen.

Das spezifisch christliche Reden von Gott hat sich im kritischen Durchgang durch drei Metropolen herausgebildet. Jerusalem, Athen und Rom bilden seine urbane Basis. Dieser klassischen Trias und ihrer weiten Ausstrahlung in die Geschichte ist der Hauptteil des Bandes gewidmet. In den beiden flankierenden Teilen wird die Topographie ausgeweitet auf kleinere, entlegenere Orte. Die Begehung wird zur Heuristik in einem systematisch noch wenig gesicherten Gelände.
 

 

 

>> Gotteslehre,  Band 2: Namen,  Schöningh: Paderborn 2005, 298 Seiten, 14 Abb., Festeinband, EUR  39,90

Nach dem 1. Band, der unter dem Titel »Orte« eine Art Topographie des Redens von Gott entwickelt hat, widmet sich der 2. Band der Gotteslehre dem Thema, das von jeher im Zentrum des Traktats gestanden hat, den Namen Gottes. Drei Teile hat der Band. Es beginnt mit dem Vokativ, dem Seufzen der Kreatur und der Anrufung Gottes. Der zweite Teil geht zum Nominativ über, der Nennung der Namen, ihrer Vielfalt, ihrer Herkunft aus Offenbarung und Überlieferung. Im dritten Teil wird der Versuch unternommen, das, was man unter philosophischer Theologie versteht, Gottesbegriff und -beweis, poetisch-theologisch einzufangen.
 

>> Gotteslehre,  Band 3: Bilder´, Schöningh: Paderborn 2007,450 Seiten 

Es geht um die Sichtbarkeit (oder Unsichtbarkeit) des Unsichtbaren, um Vision und Visualisierung Gottes und den damit verbundenen Widerstreit. Das wird im ersten Teil des Bandes unter der Überschrift »Gottheit«, beim biblischen Bilderverbot beginnend, grundlegend verhandelt. Im zweiten und dritten Teil werden klassische Themen, die üblicherweise als Inbegriff abstrakter Spekulation gelten, die Lehre vom Heiligen Geist und von der Dreifaltigkeit Gottes, ausdrücklich von der Bildseite her angegangen.

 

 

POETISCHE DOGMATIK: CHRISTOLOGIE

 

>> POETISCHE DOGMATIK. Christologie.  1.  NAMEN Schöningh: Paderborn 1995, 205 Seiten.

Die poetische Tätigkeit der christlichen Überlieferung ist in der Christologie, angelagert dem Kirchenjahr, am greifbarsten. Der erste Band handelt von "Namen" im Sinne des Eigennamens Jesu und der vielen ihm zugetragenen Namen. Die klassische Dogmatik konzentriert sich bei den Namen auf die wenigen großen Titel, an denen das kirchliche Bekenntnis hängt. Von solcher Reduktionsleistung entbunden, kann die Poetische Dogmatik der empirischen Fülle der Namen nachgehen und der Vielfalt ihres Gebrauchs.


 
>> POETISCHE DOGMATIK Christologie.  2. Schrift und Gesicht. Schöningh: Paderborn 1996, 292 Seiten

Schrift und Gesicht, Bild und Signatur erweisen sich im Blick auf die Evangelien als anachronistisches Desiderat. Die Arbeit der christlichen Überlieferung zeigt jedoch, daß das Desinteresse des Neuen Testaments an solchen Dingen nicht auch das der nachfolgenden Geschlechter war. Die Geschichte des Christentums hat der dezidierten Leerstelle des Gesichts Jesu Christi Bilder zugetragen. Auch Legenden, Gebete und Reflexionen kreisen um das Phänomen eines entzogenen und doch begehrten Gesichts. Von dieser geistigen Arbeit der Tradition ist im 2. Teil dieses Bandes die Rede.
Der 1. Teil wendet sich der Schrift zu, wörtlich: dem Schriftzug des Namens Jesu Christi. Jenseits unerfüllbarer Autobiographiewünsche hat die Schriftform dieses Namens die Überlieferung beschäftigt. In den Manuskripten der Heiligen Schrift, der Epigraphik und besonders der politischen Heraldik wird die Bedeutung dieses nomen sacrum auch mit graphischen Mitteln verhandelt. 

 

 

>> POETISCHE DOGMATIK. Christologie.  Leib und Leben Schöningh: Paderborn 1998.

In der mittelalterlichen Theologie waren die "Mysterien des Lebens Jesu", wie sie sich in den Festen des Kirchenjahres und ihrer Frömmigkeitskultur manifestierten, ein großes christologisches Thema. An diese Tradition schließt sich der 3. Band der Christologie an unter der besonderen Hinsicht des Leibes Christi. In acht Festkapitel wird dem Leben Jesu und der Polymorphie des Corpus Christi nachgegangen. 


>> POETISCHE DOGMATIK Christologie.  4. Figuren  Schöningh: Paderborn 2001. (478 Seiten)

Der vierte und abschließende Band der Christologie greift das klassische Thema der Ämter Christi auf und erweitert es zu einem Spektrum von sieben Figuren: Lehrer, Erlöser, Hirt, Richter, König, Lamm, Kreuz. Der Titel "Figuren" zielt auf das mit Namen und Begriff verbundene anschauliche Moment. Jede einzelne zeigt sich als offene Konfiguration, alle zusammen sind Denkbilder am Nachthimmel der Überlieferung.