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Psychologische Diagnostik und Intervention

Womit beschäftigt sich die Psychologische Diagnostik und Intervention?

Das Fach ist ein methodisches Basisfach und beschäftigt sich mit einem der Kernbereiche psychologischen Wissens und psychologischer Berufstätigkeit. Im Rahmen dieses Faches werden unterschiedliche Methoden der Datengewinnung, Auswertung und Interpretation (Planung der Datenerhebung, Untersuchungsdurchführung und Auswertung, diagnostische Urteilsbildung) ebenso vermittelt wie unterschiedliche Arten psychologischer Intervention (u.a. in Personalauswahl, Erziehungsberatung, Psychotherapie).

Wie viele SWS muss ich belegen?

Psychologische Diagnostik und Intervention wird im Umfang von 14 SWS studiert. Dabei entfallen 8 SWS auf ein Teilcurriculum, das den Besuch der aufeinander aufbauenden Veranstaltungen "Grundlagen der Testtheorie und Testkonstruktion", "Einführung in die psychodiagnostischen Verfahren und ihre Anwendung ", Gutachtenseminar ("Persönlichkeitsdiagnostik" oder "Entscheidungsorientierte Diagnostik") und die "Teilnahme an laufenden diagnostischen Untersuchungen" (=eigenständiges Erstellen eines Gutachtens) umfasst. 4 SWS entfallen au den Besuch des von Prof. Stephan angebotenen Seimars und Vorlesung zur Daignostik und Intervention un 2 SWS sind für den Besuch eines Seminars zu projektiven Verfahren vorgesehen. Diese Angaben stammen aus der Studienordnung, die für alle gilt, die zum WS 1997/98 oder später ihr Studium begonnen haben. Informationen zum Curriculum finden sich außerdem hier.

Bei wem kann ich die Prüfung ablegen?

Zur Zeit könnt Ihr die Prüfung bei Herrn Prof. Stephan, Herrn Prof. Undeutsch oder Herrn Pfeiffer ablegen.

In diesem Fach gibt es kaum Unterschiede in dem, was an Prüfungsliteratur angesetzt ist und geprüft wird!

Welche Veranstaltungen soll ich besuchen?

Der Besuch der Veranstaltungen ergibt sich aus dem Curriculum (s.o.). Empfehlenswert ist, ein Seminar zu projektiven Verfahren vollständig, das heißt über 2 Semester und also mit 4 SWS zu besuchen.

Was muss ich sonst noch wissen?

Alle Veranstaltungen des Teilcurriculums werden sowohl im Sommer- als auch Wintersemester angeboten, so dass der Einstieg und auch mal ein Pausieren jederzeit möglich ist.
Die Entscheidung ob man im 3. Seminar des Curriculums EOD (entscheidungsorientierte Diagnostik) oder POD (Persönlichkeitsdiagnostik) belegt, kann Euch letztlich natürlich niemand abnehmen. Es gibt jedoch eine Informationsveranstaltung gegen Ende des Semesters, auf der die jeweiligen Dozierenden ihre Kurse vorgestellen, so dass die Wahl im Anschluss etwas leichter fällt. Achtet also auf entsprechende Aushänge oder fragt bei den Dozierenden nach. Wichtig für diejenigen, die überlegen, POD zu wählen ist, dass hierfür eine (vollständige) Teilnahme an den Seminaren TAT und/oder Rorschach wichtig ist.
Bei der sog. "Ernstfallklausur" handelt es sich um eine Gutachtenklausur, mit der ihr die praktische Ausbildung in Diagnostik abschließt. Je nachdem, ob ihr POD oder EOD belegt habt, müsst ihr nach Ende des Gutachtenseminars ein Persönlichkeitsbild oder ein entscheidungsorientiertes Gutachten über einen "echten" Probanden anfertigen. Diesen Probanden könnt ihr euch selber suchen, z. B. über Praktika. Die Dozierenden geben aber auch schon mal Hilfestellung, wenn sich absolut kein Proband finden lässt. Der Ernstfall sieht dann so aus, dass diese Person an einem Tag von euch getestet wird. Am nächsten Tag schreibt ihr dann das Gutachten - wie das geht, habt ihr dann ja schon in POD oder EOD gelernt. Die Klausur wird benotet und wenn ihr wollt, könnt ihr euch ein Zertifikat über diese praktische Ausbildung zum Diplom dazugeben lassen.

Gibt es Skripte zur Diagnostik?

Ja, ihr findet sie bei der Skriptensammlung der Fachschaft.

Achtung! Alle Angaben auf diesen Seiten sind ohne Gewähr! Bevor Ihr also z. B. anfangt, aus der Prüfungsliteratur zu lernen, solltet Ihr unbedingt noch mal bei dem entsprechenden Prüfer bzw. der entsprechenden Prüferin nachfragen, ob die Angaben noch aktuell sind!


Bei weiteren Fragen zum Studium bitte die Fachschaft Psychologie kontaktieren.

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Seite zuletzt geändert am
24.01.2004