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Die Basisausbildung GT

Was ist das überhaupt?

Es handelt sich bei der Basisausbildung GT um ein Curriculum, in dessen Verlauf Ihr die gleichen Kenntnisse erwerben könnt, die man in der Basisausbildung klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie der GWG (Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie) erwerben kann. Dazu zählen sowohl theoretische Kurse (GK) als auch Trainingskurse (TK).

Wie komme ich in dieses Curriculum hinein?

Voraussetzung für die Teilnahme am Curriculum ist, dass Ihr eine Eingangsklausur schreibt. Diese Eingangsklausur wird in der Regel am Ende des vorherigen Semesters angeboten, teilweise allerdings auch noch mal während des ersten Semesters des Curriculums. Die Termine sind im Sekretariat von Herrn Stephan zu erfragen.
Der Klausur liegt natürlich auch Literatur zugrunde. Die aktuellen Literaturangaben erhaltet ihr ebenfalls im Sekretariat von Herrn Stephan. Kopiervorlagen gibt es ebenfalls im Sekretariat von Herrn Stephan.

Gibt es Skripte zur Vorbereitung auf die Klausur?

Ja, auf der Fachschaftsseite gibt es Skripte und Sammlungen alter Klausurfragen.

Wie sieht das Curriculum aus?

Achtung! Diese Angaben sind nicht unbedingt vollständig!

Der erste Theoriekurs (GK I) ist das Seminar "Diagnostik und Intervention". Falls ihr die Eingangsklausur geschrieben habt, dann müsst ihr in diesem Seminar ein Referat anfertigen, welches dann als Schein für den GK I zählt.
Auf den GK I folgt der TK I, also das erste Praxisseminar. Für dieses Seminar liegen am Ende des Semesters Listen aus, in die man sich eintragen muss. Das Seminar findet als Blockseminar in der Regel während der Semesterferien statt. Es dauert sechs Tage mit jeweils sechs Stunden am Tag. Dabei könnt ihr zwischen einem frühen Kurs (vormittags bis früher Nachmittag) und einem späten Kurs (Nachmittags und abends) wählen. In diesem Kurs übt ihr eure ersten Gespräche. Nach Abschluss des Kurses müsst ihr vier Gespräche a 20 Minuten mit externen Leuten durchführen und die Bänder bei Herrn Stephan abgeben.
Im darauffolgenden Semester folgt wieder ein Theoriekurs (GK II). Wieder müsst ihr ein Referat anfertigen.
In der vorlesungsfreien Zeit folgt dann der zweite Praxiskurs (TK II) "Analyse und Supervision psychologischer Basiskompetenzen in Einzelgesprächen". Auch dieser Kurs findet, wie oben beschrieben, als Block statt. Nach Abschluss des Kurses sind 6 Gespräche a 45 Minuten zu führen und auf Band aufzunehmen.
Der dritte Theoriekurs (GK III) besteht aus dem Seminar "Indikation psychologischer Intervention, Prävention, Therapie und Rehabilitation." Auch hier müsst ihr wieder ein Referat halten.
Der dritte Praxiskurs (TK III) besteht aus einer Supervisions-Veranstaltung.

Wie ist das mit der Selbsterfahrung?

Zusätzlich müsst Ihr Euch um eine Selbsterfahrung kümmern. Diese sollt ihr vor der Supervision abgeschlossen haben. Die Selbsterfahrung findet nicht am Institut statt, sondern ihr müsst euch dazu einen anerkannten Ausbilder in Gesprächspsychotherapie besorgen. Eine Liste geeigneter Personen könnt ihr im Sekretariat von Herrn Stephan bekommen. Die Selbsterfahrung findet in einer Gruppe statt. Sie dauert eine Woche (Umfang ca. 50 Stunden) und muss von den TeilnehmerInnen selbst bezahlt werden. Richtwert für die Kosten sind 400,-Euro pro Person. Die Kosten sind dabei je nach Ausbilder/in und Gruppengröße unterschiedlich. Eine Gruppe besteht in der Regel aus 8 bis 10 Personen.
Hier noch ein paar Tipps zur Wahl des Ausbilders/der Ausbilderin:
Bevor sich in Eurem Semester die erste Selbsterfahrungsgruppe bildet, solltet ihr überlegen, ob Ihr in eurem Semester nicht eine Veranstaltung organisieren wollt, auf der sich verschiedene AusbilderInnen vorstellen. Dies hat den Vorteil, dass Ihr einen direkten Vergleich habt. Nicht jedeR AusbilderIn ist jedem von Euch gleich sympathisch! Auch Methoden, organisatorische Rahmenbedingungen und Honorar variieren. Außerdem ist es unbedingt sinnvoll, sich rechtzeitig (also vor Bildung der ersten Gruppe) im Plenum aller GT-TeilnehmerInnen zu überlegen, wie viele Gruppen in diesem Semester zustande kommen können, damit sich nicht nachher z.B. zwei große Gruppen gebildet haben und einige wenige Leute übrig bleiben.

Was für ein Zertifikat bekommt man, wenn man fertig ist?

Wenn man das Curriculum erfolgreich absolviert hat, dann hat man die Grundausbildung in klientenzentrierter Gesprächspsychotherapie absolviert. Diese Grundausbildung wird von der GwG anerkannt. Bis zu drei Jahre nach Abschluss des Curriculums berechtigt Euch das Zertifikat, direkt die weitere Ausbildung in klientenzentrierter Gesprächspsychotherapie zu absolvieren. Diese dauert noch mal drei Jahre und erfolgt berufsbegleitend. Nähere Infos findet ihr auf den Seiten der GwG.
Selbst wenn ihr die weitere Ausbildung nicht macht, könnt ihr das Zertifikat über die Basisausbildung natürlich bei Bewerbungen etc. vorlegen.


Bei weiteren Fragen zum Studium bitte die Fachschaft Psychologie kontaktieren.

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Seite zuletzt geändert am
24.01.2004