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Hinweise für Erstsemester-Magister-NebenfächlerInnen
Liebe Magister-Studierende im Nebenfach Psychologie,
lange war es für Euch kaum möglich, über die Fachschaft Psycho an Informationen zum Studium kommen, da wir alle auf Diplom studieren. Um diesen MAngel zu beheben haben wir uns kundig gemacht, was es laut Eurer Studienordnung für Vorgaben gibt und haben sie nachstehend in eigenen Worten zusammengefasst. Darüber hinaus könnt Ihr inhaltliche Fragen zu den einzelnen Seminaren und Vorlesungen an jedes Fachschaftsmitglied richten, da wir im Diplom-Grundstudium dieselben Veranstaltungen besuchen bzw. besucht haben wie ihr sie im Magister-Grund- und Hauptstudium besuchen werdet. Dennoch werden sicher noch Fragen offen bleiben. Wenn also jemand mehr Informationen hat als wir oder gar bei uns mitarbeiten möchte, ist er/sie herzlich willkommen! Schaut doch einfach mal auf einer unserer Sitzungen herein (Termine hängen vor unserem Fachschaftsraum - Herbert-Lewin-Str. 2, 2. Stock, Raum 224 - aus).
Mit besten Wünschen für einen guten Studienbeginn,
Eure Fachschaft Psychologie
Inhalt dieser Seite:
How-to...was mache ich zuerst?
Veranstaltungstypen
Die obligatorische Studienberatung
Die Fächer des Studiums im Nebenfach Psychologie
Die Prüfungselemente im Nebenfach Psychologie
Der Studienplan
Auch wenn das Studium noch gar nicht so richtig begonnen hat, solltet Ihr Euch als erstes unbedingt eure Magister-Prüfungsordnung besorgen (gibt's gedruckt im Prüfungsamt der Philosophischen Fakultät). Und die solltet Ihr auch gründlich lesen, denn nichts ist wichtiger, als möglichst bald richtig informiert zu sein.
Genauso wichtig ist die Studienordnung für das Magister-Nebenfach Psychologie (gibt's gedruckt im Prüfungsamt des Psychologischen Instituts, Herbert-Lewin-Str. 2, 2. Stock, Raum 213), denn hier ist der Aufbau des Nebenfach-Studiums genau beschrieben.
Weiter benötigt Ihr unbedingt das kommentierte Vorlesungsverzeichnis des Psychologischen Instituts (= KVV, gibt's gedruckt in der Institutsbibliothek des Psychologischen Instituts, Herbert-Lewin-Str. 2, Erdgeschoss).
Das kommentierte Vorlesungsverzeichnis ist eine unverzichtbare Hilfe zur Erstellung eures persönlichen Stundenplans. Denn hier sind alle Veranstaltungen des Psychologischen Instituts aufgeführt, inhaltlich beschrieben und mit den (zur Zeit der Drucklegung) aktuellsten Zeit- und Raumangaben versehen. Nichtsdestotrotz ist es nötig, sich die Aushänge an den Schaukästen der einzelnen Lehrstühle genau anzusehen, denn Druckfehler oder Überschneidungen gibt es immer wieder, deren Berichtigungen dann hier zu finden sind.
Im kommentierten Vorlesungsverzeichnis findet Ihr darüber hinaus auch eine Liste aller MitarbeiterInnen des Psychologischen Instituts sowie eine Liste aller Prüfungsberechtigten. Um es schon einmal vorweg zu nehmen: Wesentlich beim Studium des KVV ist, dass für das Magister-Nebenfach-Studium nur Veranstaltungen des Diplom-Grundstudiums (im ersten Teil des Heftes) relevant sind. Und das gilt sowohl für euer Magister-Grund- als auch für euer Magister-Hauptstudium. Alle Veranstaltungen des Diplom-Hauptstudiums brauchen (und in den allermeisten Fällen dürfen) Euch nicht interessieren.
Bevor wir nun mit der konkreten Beschreibung des Aufbaus des Magister-Nebenfach-Studiums Psychologie beginnen, noch ein paar Worte zu den im Folgenden immer wieder erwähnten Veranstaltungstypen:
Vorlesungen:
In der Vorlesung referiert ein Dozent vor einem größeren Studierendenpublikum zu einem bestimmten Thema. Im Gegensatz zu den Seminaren geht es hier nicht darum, bestimmte Probleme des Faches im Plenum zu diskutieren, sondern darum, das darin angebotene Wissen zu verstehen und sich anzueignen. So schreiben manche Studierende mit, andere hören mehr oder auch weniger aufmerksam zu. Natürlich besteht immer die Möglichkeit - und die sollte genutzt werden - Fragen zu stellen, sofern man einen bestimmten Punkt nicht verstanden hat. Vorlesungen sind üblicherweise fakultative Veranstaltungen, hier kann auch kein Leistungsnachweis ("Schein") erworben werden.
Seminare:
Anders als Vorlesungen bieten die Seminare Raum zur aktiven Mitarbeit. Hier können die Studierenden selbständig (jedoch unter Betreuung der Dozierenden) Referate anfertigen und dann auch vortragen. In den meisten Seminaren werden die Sitzungen für Referate der TeilnehmerInnen und die sich daran anschließende Diskussion genutzt. Wer in einem Seminar einen Leistungsnachweis erwerben will, tut dies über a) die regelmäßige Teilnahme und b) den Vortrag und die Ausarbeitung eines Referates oder die Anfertigung einer Hausarbeit.
Übungen:
Übungen sind Lehrveranstaltungen, die dazu dienen, unter Anleitung einer Lehrkraft Aufgaben zu lösen. Eine Übung hat bis zu 60 TeilnehmerInnen, auch Leistungsnachweise können hier wie in den Seminaren erworben werden.
Der Aufbau des Magister-Nebenfachs Psychologie
Das Wichtigste und häufig Übersehene gleich zu Beginn:
Für Euch als "Nebenfächler" gibt es obligatorische Studienberatungen: Eine Anfängerberatung zu Beginn des ersten Fachsemesters, eine Orientierungsberatung am Ende des zweiten Fachsemesters, eine Hauptstudiumsberatung (zu Beginn des 5. Fachsemesters) und eine Examensberatung (am Ende des 7. Fachsemesters). Davon wird allein die Orientierungsberatung am Ende des 2. Fachsemesters als Einzelberatung durchgeführt, alle anderen Veranstaltungen werden einmal im Jahr vor Vorlesungsbeginn des Wintersemesters von Herrn Prof. Groeben abgehalten (Termine werden vom Dekanat festgelegt und liegen in der letzten Woche vor Vorlesungsbeginn).
Wie das Adjektiv "obligatorisch" schon sagt, ist dies eine Pflichtveranstaltung, deren Teilnahme durch einen "Schein" quittiert wird. Ohne diese Scheine könnt Ihr Euch nicht zur Zwischenprüfung bzw. Magistersprüfung anmelden! Wer es also aus welchen Gründen auch immer versäumt hat, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen, hat einzig die Möglichkeit, dies im nächsten Jahr nachzuholen - sonst ist keine Anmeldung zur Zwischen- bzw. Magisterprüfung möglich.
Ihr solltet dies nun nicht als despotische Repressalie verstehen, denn es hat einen für Euch guten Grund, dass Ihr so zwingend an dieser Veranstaltung teilnehmen sollt. Hier wird Euch nämlich der Aufbau Eures Nebenfach-Studiums erläutert, und das ist deshalb so wichtig, weil eben dieser Aufbau Euch zwingt, Euch schon am Beginn des Studiums Gedanken darüber zu machen, in welchem Fach Ihr welche Scheine oder Prüfungen macht. Wenn Ihr das nicht beachtet, kann es Euch passieren, dass Ihr Scheine doppelt machen oder Euch in einem Fach prüfen lassen müsst, das Ihr lieber durch einen Schein via Referat abgedeckt hättet. Oder aber Ihr stellt kurz vor der Prüfungsanmeldung fest, dass Euch noch ein Schein fehlt und Ihr müsst ein Semester dranhängen, um dies nachzuholen... all diese Probleme soll diese obligatorische Studienberatung vermeiden helfen, und deshalb müsst (oder sollte man besser sagen: dürft?!) Ihr auch hingehen....
Die Psychologie ist die Wissenschaft vom menschlichen Erleben und Verhalten. Obwohl als Wissenschaft noch verhältnismäßig jung, ist die Psychologie so komplex, dass sie in Teildisziplinen unterschieden werden muss, um den unterschiedlichen Betrachtungsweisen vom menschlichen Erleben und Verhalten gerecht werden zu können.
Von den sieben Fächern, die im Diplom-Grundstudium Psychologie studiert werden, werden im Magister-Nebenfachstudium insgesamt sechs studiert und geprüft. "Nebenfächler" absolvieren also im Grund- und Hauptstudium einen Teil dessen, was im Diplomstudiengang einzig im Grundstudium studiert wird. Die Fächer des Diplom-Hauptstudiums dürfen von "Nebenfächlern" nicht belegt werden. Eine Ausnahme bilden die sog. "forschungsorientierten Vertiefungsfächer":
Solltet Ihr Euch im Hauptstudium befinden und sollten in den Veranstaltungen zu diesen Fächern noch Plätze frei sein, dürft Ihr nach Rücksprache mit dem/der Dozierenden daran teilnehmen. Ein Scheinerwerb ist hier aber nicht möglich.
Die Fächer, die Ihr studieren sollt, sind die Allgemeine Psychologie I und II, die Differentielle Psychologie, die Entwicklungspsychologie, die Biologische Psychologie und die Sozialpsychologie. Wir wollen Euch diese Fächer zunächst kurz vorstellen:
Allgemeine Psychologie
Die Leitfrage der Allgemeinen Psychologie lautet: Wie funktioniert der Mensch? Die Allgemeine Psychologie beschäftigt sich mit den Grundlagen menschlichen Erlebens und Verhaltens, von denen angenommen wird, dass sie bei allen Menschen gleich ablaufen. Hierzu zählen Wahrnehmung, Motivation, Emotion, Gedächtnis, Lernen, Denken und Problemlösen sowie Sprechen und Handeln. Im Vergleich zu den anderen Teildisziplinen geht es in der Allgemeinen Psychologie also nicht darum, wie oder warum sich Menschen voneinander unterscheiden, sondern vielmehr darum, was allen Menschen gemeinsam ist und wie sich der durchschnittliche Mensch in bestimmten Situationen verhält.
Der große Teilbereich "Allgemeine Psychologie" wird nochmals unterteilt in Allgemeine Psychologie I und Allgemeine Psychologie II. Die Allgemeine Psychologie I beschäftigt sich in Köln vor allem mit den Gebieten Gedächtnis, Wahrnehmung, Denken und Problemlösen, während Motivation, Emotion, Lernen, Sprechen und Handeln durch die Allgemeine Psychologie II abgedeckt werden.
Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie
Gegenstück zur Allgemeinen Psychologie ist die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie. Sie fragt: Wie und worin unterscheiden sich Personen untereinander?
Hierbei geht es also hauptsächlich um die Beschreibung und Erklärung von interindividuellen Unterschieden im Erleben und Verhalten von Menschen. Davon ausgehend ist der Anteil, den die Persönlichkeit eines bestimmten Menschen an seinem Verhalten hat, von besonderem Interesse.
Entwicklungspsychologie
In der Entwicklungspsychologie stellt man sich die Frage: Wie und warum entwickeln sich Personen? Ganz allgemein befasst sich die Entwicklungspsychologie daher mit der Beschreibung und Erklärung intraindividueller Veränderungen über die gesamte Lebensspanne hinweg sowie mit deren interindividuellen Unterschieden. Die Entwicklungspsychologie wird unterteilt in die Allgemeine und die Spezielle Entwicklungspsychologie. Die Allgemeine Entwicklungspsychologie beschäftigt sich dabei mit der Geschichte der Entwicklungspsychologie und stellt die einzelnen Entwicklungsmodelle vor. In der Speziellen Entwicklungspsychologie geht es um die altersspezifische Entwicklung während der Lebensspanne.
Biologische Psychologie
Die Biologie als die Kunde vom Leben beschäftigt sich mit den Gesetzmäßigkeiten in der belebten Natur. Eine ihrer großen Teildisziplinen ist die Physiologie, also die Kunde vom Körper. Die Physiologische Psychologie befasst sich somit in erster Linie mit den Beziehungen von Gehirn und Verhalten, während die Biologische Psychologie die Zusammenhänge zwischen allen biologischen Prozessen und unserem Verhalten erforscht. Auch die Biologische Psychologie ist wie die Entwicklungspsychologie in zwei Abschnitte unterteilt: In der Vorlesung zur Biologischen Psychologie I werden die Themen Anthropologie, Ethologie, Vererbung, Verhaltensgenetik, Aufmerksamkeit, Schlaf, Gehirn und Nervensystem (mit allem was dazu gehört) besprochen, in der Vorlesung Biologische Psychologie II die Themen Motorik, Sprechen, Hören, Sehen, Schmecken, Riechen, Berührung, Schmerz und Gleichgewicht.
Sozialpsychologie
Die Leitfrage der Sozialpsychologie, die sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigt, ist die Frage: Wie beeinflussen sich Personen gegenseitig?
Ausgangspunkt der Sozialpsychologie ist dabei die Feststellung, dass Menschen als soziale Wesen nicht für sich allein leben, sondern in komplexen Interaktionen zueinander stehen. In der Sozialpsychologie werden daher in erster Linie Interaktionen zwischen einzelnen Individuen oder in Kleingruppen untersucht: Den Bereich der Gesellschaft überlässt man zumeist der Soziologie.
Für den Diplom-Studiengang Psychologie gibt es dann noch das Fach "Methodenlehre". In den Veranstaltungen dieses Faches werden Grundlagen und Techniken wissenschaftlich-psychologischer Forschung vermittelt. An den meisten Veranstaltungen dieses Fachs dürft Ihr aber aus formal-juristischen Gründen (des Diplomstudiengangs als sog. harten NC-Fach) nicht teilnehmen. Allerdings gibt es zwei Ausnahmen: Die beiden Vorlesungen "Einführung in die Psychologische Methodenlehre" und "Einführung in die Wissenschaftstheorie" sollen belegt werden....
Das Magister-Nebenfach enthält 6 Prüfungselemente:
4 Leistungsnachweise und
2 Prüfungen.
Diese Prüfungselemente müssen folgendermaßen auf euer Magister-Grund- und Hauptstudium verteilt werden:
3 Leistungsnachweise und eine mündliche Prüfung im Grundstudium
1 Leistungsnachweis und eine schriftliche Prüfung im Hauptstudium
"Leistungsnachweis" bedeutet hier Scheinerwerb durch Übernahme eines Referates oder einer Hausarbeit in einem Seminar, "mündliche Prüfung im Grundstudium" ist eure Magister-Nebenfach-Zwischenprüfung, "schriftliche Prüfung im Hauptstudium" ist eure Magister-Nebenfach-Abschlussprüfung.
Und jetzt das wichtigste überhaupt:
Ihr müsst diese 6 Prüfungselemente so auf die sechs Psychologie-Fächer verteilen, dass in jedem Fach ein Prüfungselement abgeleistet wird. Wie Ihr das macht, ist Eure Sache, allerdings mit einer Einschränkung: Sozialpsychologie muss ein Prüfungselement des Magister-Hauptstudiums sein.
Konkret bedeutet das:
Ihr könnt wählen, ob Ihr im Magister-Grundstudium Eure drei Leistungsnachweise in Form je eines Referates oder einer Hausarbeit in Allgemeiner Psychologie I und II und Differentieller Psychologie oder aber Allgemeiner Psychologie I, Differentieller Psychologie und Entwicklungspsychologie oder aber Biologischer Psychologie, Entwicklungspsychologie und Differentieller Psychologie etc. macht. Nur nicht in Sozialpsychologie, denn ein solches Prüfungselement ist für das Magister-Hauptstudium vorgesehen. Weiter gilt es zu beachten, dass Ihr die mündliche Magister-Zwischenprüfung dann nur noch in einem Fach ablegen könnt, das noch nicht über einen Leistungsnachweis des Magister-Grundstudiums abgedeckt ist, dasselbe gilt für die schriftliche Magister-Abschlussprüfung im Magister-Hauptstudium.
Wie Ihr seht, ist es dringend notwendig, sich frühzeitig Gedanken zu machen, was wann wie studiert werden soll (und deshalb eben auch die obligatorische Studienberatung). Ihr müsst Euch dennoch nicht gleich in der ersten Woche festlegen, denn die Studienordnung sieht ein Studienplan vor, der Euch zunächst über die Vorlesungen einen Überblick über die für das Grundstudium relevanten Fächer gibt.
Vorab: der Studienplan, den Ihr im Anhang der Studienordnung findet, soll Euch eine Hilfe sein, Euer Studium zeitgerecht zu absolvieren. Ihr müsst Euch also nicht sklavisch daran halten, nur bis zur Zwischenprüfung sollte die Belegung "unter dem Strich" stimmen. Allerdings ist die vorgesehene Einteilung in "im ersten Studienjahr Vorlesungen, im zweiten Studienjahr Seminare" durchaus sinnvoll (s.o.):
Grundstudium Nebenfach (=24SWS)
Fach/Semester |
1. |
2. |
3. |
4. |
Methodenlehre/ Wissenschaftstheorie |
V (Meth.-lehre) |
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V (Wiss.-theorie) |
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Biologische Psychologie |
|
V |
|
Ü/S |
Differentielle Psychologie |
|
V |
|
Ü/S |
Entwicklungspsychologie |
V |
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Ü/S |
|
Allgemeine Psychologie I |
V |
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Ü/S |
|
Allgemeine Psychologie II |
|
V |
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Ü/S |
Hauptstudium Nebenfach (=10SWS)
Fach/Semester |
5. |
6. |
7. |
8. |
Sozialpsychologie |
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Ü/S |
Ü/S oder |
Allgemeine Psychologie I oder II oder Entwicklungspsychologie oder Differentielle Psychologie oder Biologische Psychologie
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|
V |
Ü/S |
Ü/S |
Nun ein paar erklärende Worte zu den einzelnen Fächern:
Wie oben schon erwähnt, sollen zwei Veranstaltungen der Methodenlehre besucht werden. Beide Vorlesungen ("Einführung in die Psychologische Methodenlehre" und "Einführung in die Wissenschaftstheorie") werden jeweils im Wintersemester angeboten. Auch hier ist die vorgesehene Reihenfolge durchaus sinnvoll. Es kann passieren, dass die beiden Veranstaltungen parallel liegen, das ist aber nicht immer so.
Die Vorlesungen zur Biologischen Psychologie und zur Entwicklungspsychologie sind zweisemestrige Veranstaltungen. Außerdem wechseln sie sich ab: In dem einen Jahr wird die Biologische Psychologie gelesen, in dem nächsten Jahr die Entwicklungspsychologie. So wie es im Studienplan vorgesehen ist, können die beiden Vorlesungen also nicht belegt werden. Ihr könnt also entweder in Eurem ersten Studienjahr im ersten Semester die Biologische Psychologie I oder im zweiten Semester die Biologische Psychologie II hören und erst im zweiten Studienjahr die Entwicklungspsychologie (drittes Semester Allgemeine Entwicklungspsychologie oder viertes Semester Spezielle Entwicklungspsychologie) oder ihr fangt eben mit der Entwicklungspsychologie an und habt dann entsprechend die Biologische im dritten oder vierten Semester.
Die Vorlesung zur Differentiellen Psychologie wird jedes Wintersemester gehalten, so dass Ihr auch hier nicht genau nach Studienplan belegen könnt.
Zur Allgemeinen Psychologie I und II gibt es jedes Semester mindestens eine Vorlesung. Hier müsst Ihr jeweils im kommentierten Vorlesungsverzeichnis nachschauen, welchem Teilgebiet (Allgemeine I oder II) eine Vorlesung jeweils zugeordnet ist. Wie es voraussichtlich in den nächsten Semestern aussehen wird, könnt Ihr recht gut anhand der alten KVV`s ersehen (z.B. auch in der Institutsbibliothek einsehbar), denn die Vorlesungen zur Allgemeinen Psychologie (I und II) werden in einem Zwei-Jahres-Rhythmus wiederholt - und in der Regel in der Reihenfolge der Vorjahre....
Die Belegung der Seminare bzw. Übungen, die für das zweite Studienjahr vorgesehen sind, wird Euch nur eine Schwierigkeit bereiten: auszuwählen.... In der Regel wird in jedem inhaltlichen Fach jedes Semester mindestens ein Seminar angeboten, so dass Ihr hier keine Schwierigkeiten haben werdet, eure Soll-Stunden zu erfüllen und die gewünschten Leistungsnachweise zu erbringen.
Das Magister-Nebenfach-Hauptstudium ist vom zeitlichen Umfang und analog zur Menge der zu erbringenden Leistungsnachweise entsprechend geringer ausgelegt als euer Grundstudium. Hier kommt zunächst als neues Fach die Sozialpsychologie hinzu. Die Vorlesung Sozialpsychologie wird jedes Sommersemester gelesen, d.h. auch hier könnt Ihr Euch nicht genau an die Vorgaben des Studienplanes halten. Im ersten Studienjahr des Hauptstudiums (5. oder 6. Semester) such Ihr Euch dann noch eine Vorlesung der Allgemeinen Psychologie oder Differentiellen Psychologie oder Entwicklungspsychologie oder Biologischen Psychologie heraus. Im 7. Semester ist dann ein Seminar (oder Übung) in Sozialpsychologie vorgesehen und ein Seminar in Allgemeiner Psychologie oder Differentieller Psychologie oder Entwicklungspsychologie oder Biologischer Psychologie (auch hier wieder: Seminare werden jedes Semester genügend angeboten). Im 8. Semester wählt Ihr dann ein Seminar (oder Übung) aus, diesmal in Sozialpsychologie oder Allgemeiner Psychologie oder Diffentieller Psychologie oder Entwicklungspsychologie oder Biologischer Psychologie.
Bisher sind wir nur auf die Veranstaltungen eingegangen, die vom Psychologischen Institut aus gehalten werden. Im kommentierten Vorlesungsverzeichnis werdet Ihr aber auch Veranstaltungen der Allgemeinen Psychologie und Sozialpsychologie finden, die von der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät (EWF) aus angeboten werden (alle Veranstaltungen, die im Wochenplan in der Raumangabe ein "G" enthalten). Grundsätzlich ist hierzu zu sagen: Diese Veranstaltungen sind auf den Studiengang der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät zugeschnitten, sie sind nicht vollständig denen des Psychologischen Instituts vergleichbar im Hinblick darauf, was für den Diplomstudiengang an Prüfungsleistung in diesen Fächern erbracht werden muss. Und: Die EWF prüft keine Magisterstudierenden! Es ist allerdings möglich, einen Leistungsnachweis an der EWF zu erwerben.
Bei weiteren Fragen zum Studium bitte die Fachschaft Psychologie kontaktieren.
Anmerkungen zur Gestaltung der Webseite bitte an den AK-www.
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