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Bachelor of Science

Seit dem Wintersemester 2007/2008 wird der Studiengang Psychologie an der Universität zu Köln NUR noch als Bachelor-Studiengang angeboten. Der Studiengang Diplom-Psychologie läuft nur noch aus und nimmt keine neuen Studierenden mehr auf.

Der Bachelor of Science ist auf sechs Semester, also drei Jahre, ausgerichtet. Das Studium ist modularisiert.. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr-und Lerneinheit, die sich in der Regel aus verschiedenen Lehrveranstaltungen zusammensetzt. Module beziehen sich auf Fachinhalte und Schlüsselqualifikationen. Ein Modul ist qualitativ (Inhalte) und quantitativ (Credit Points) beschreibbar.

Das Bachelorstudium setzt sich aus sieben Basismodulen, fünf Methodenlehre-Modulen, einem Modul „praktische Kompetenz“ und einem Modul „Interdisziplinären Vernetzung zusammen.
Im Folgenden beschreiben wir die Module im Einzelnen:

7 Basismodule:

Studium Integrale
Das Studium Integrale bietet eine Einführung in das Studium, zudem werden hier die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Literaturrecherche, Referate) und Theorien der Gesprächsführung gelernt.

Allgemeine Psychologie
Die Leitfrage der Allgemeinen Psychologie lautet: Wie funktioniert der Mensch? Genauer: Wie funktionieren Verhalten, Erleben und Handeln? Sie beschäftigt sich mit den Funktionen menschlichen Erlebens und Verhaltens, von denen angenommen wird, dass sie bei allen Menschen nach bestimmten Gesetzen ablaufen, was Wahrnehmung, Motivation, Emotion, Gedächtnis, Lernen, Denken und Problemlösen sowie Sprechen und Handeln betrifft. Im Vergleich zu den anderen Teildisziplinen geht es in der Allgemeinen Psychologie also nicht darum, wie oder warum sich Menschen voneinander unterscheiden, sondern vielmehr darum, was allen Menschen gemeinsam ist, und wie sich der durchschnittliche Mensch in bestimmten Situationen verhält.
Der große Teilbereich Allgemeine Psychologie wird unterteilt in das Modul Allgemeine Psychologie I und das Modul Allgemeine Psychologie II. Die Allgemeine Psychologie I beschäftigt sich mit den Gebieten Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Denken und Sprache, während Lernen, Emotion, Motivation, Volition und Psychomotorik durch die Allgemeine Psychologie II abgedeckt werden.

Biologische Psychologie
Die Biologie als die Kunde vom Leben beschäftigt sich mit den Gesetzmäßigkeiten in der belebten Natur. Eine ihrer großen Teildisziplinen ist die Physiologie, also die Kunde vom Körper. Die Physiologische Psychologie befasst sich somit in erster Linie mit den Beziehungen zwischen Sinnesorganen und Gehirn mit dem Verhalten, während die Biologische Psychologie die Zusammenhänge zwischen allen biologischen Prozessen und unserem Verhalten erforscht.

Sozialpsychologie
Gegenstand der Sozialpsychologie, die sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigt, ist die Frage: Wie beeinflussen sich Personen gegenseitig? Wie wird das Individuum durch die Gesellschaft beeinflusst? Ausgangspunkt der Sozialpsychologie ist dabei, dass Menschen als soziale Wesen nicht für sich allein leben, sondern in komplexen Interaktionen zueinander stehen. In der Sozialpsychologie werden daher in erster Linie Interaktionen zwischen einzelnen Individuen oder in Kleingruppen untersucht

Entwicklungspsychologie
In der Entwicklungspsychologie stellt man sich die Frage: Wie und warum entwickeln sich Personen unter den Aspekten von Stabilität und Veränderung? Ganz allgemein befasst man sich daher mit der Beschreibung und Erklärung intraindividueller Veränderungen über die gesamte Lebensspanne hinweg sowie mit deren interindividuellen Unterschieden. Die Allgemeine Entwicklungspsychologie beschäftigt sich dabei mit den Grundlagen des Entwicklungsgeschehens und stellt die einzelnen Entwicklungsmodelle vor. In der Speziellen Entwicklungspsychologie geht es dagegen um die altersspezifische Entwicklung während der Lebensspanne und um Verhaltensfunktionen einzelner Entwicklungsbereiche (z.B. kognitive, emotionale, körperliche Entwicklung).

Differentielle Psychologie
Die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie fragt: Wie und worin unterscheiden sich Personen voneinander? Welche intraindividuellen Unterschiede gibt es?
Hierbei geht es also hauptsächlich um die Beschreibung und Erklärung von interindividuellen Unterschieden im Erleben und Verhalten von Menschen. Davon ausgehend ist der Anteil, den die Persönlichkeit eines bestimmten Menschen an seinem Verhalten hat, von besonderem Interesse.

Methodenlehre
Die Methodenlehre handelt von den Methoden zur Erfassung der Gegenstände in den inhaltlichen Fächern (1-5). Es gibt 5 Methodenmodule: im ersten Semester „Statistik“ und „Einführung in die Methodenlehre“, im zweiten Semester „Statistik II“, im dritten Semester „Versuchsplanung“, im vierten Semester findet das „Experimentalpraktikum“ statt und im fünften und sechsten Semester „Diagnostik“ (siehe Bachelorordnung). Es ist wichtig, dass Du die Veranstaltungen in dieser Reihenfolge belegst, da sie aufeinander aufbauen und nur alle zwei Semester angeboten werden.

Darüber hinaus müssen zwei Anwendungsmodule (Pädagogische Psychologie und Wirtschafts-Organisations-Medien-psychologie (WOM) belegt werden.

Im Modul „Praktische Kompetenz“ müssen zwei sechswöchige Praktika, sowie 30 Versuchspersonenstunden abgeleistet werden.
Im Rahmen des Moduls „Interdisziplinäre Vernetzung“ muss ein nichtpsychologisches Fach gewählt werden, zum Beispiel Psychopathologie, Kriminologie, Medienkulturwissenschaften oder Erziehungswissenschaften.


Bei weiteren Fragen zum Studium bitte die Fachschaft Psychologie kontaktieren.

Anmerkungen zur Gestaltung der Webseite bitte an den AK-www.

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Psychologisches Institut Universität zu Köln

Seite zuletzt geändert am
30.10.2008