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Filmkanon für Studierende der Medienwissenschaft/Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft
Vorwort
Die Schwierigkeit bei der Zusammenstellung eines Kanons ist die Auswahl bestimmter Werke, die mit dem Ausschluss Anderer einhergeht. Trotz aller Kritik, die man einem Kanon (aus guten Gründen) entgegenbringen kann, ist es dennoch hilfreich mit ihm zu arbeiten. Darauf baut die Prämisse auf, nach der dieser Filmkanon entstanden ist. Es soll eine Grundlage geschaffen werden für alle interessierten Studierenden, die sich bisher nicht mit den diversen Bewegungen und Epochen der Filmgeschichte beschäftigt haben oder die sich ein Grundwissen aneignen möchten. Bei der Auswahl wurde darauf geachtet von jeder wichtigen Epoche, Bewegung und Stil mindestens einen Film aufzulisten, gleichzeitig aber gilt auch die Prämisse den Kanon so klein wie möglich zu halten, damit er übersichtlich bleibt (so taucht zum Beispiel kein Regisseur öfter als dreimal auf). Viele der hier genannten Filme sollte man kennen, da sie Beispiele für Epochen oder Stile, Muster für Filmkunst, typisch für einen „Zeitgeist“, einflussreich für spätere Produktionen oder in anderer Weise von Bedeutung sind. Der Verweis oder das Schlagwort in der jeweiligen Zeile soll einen Hinweis auf die Verortung des jeweiligen Films innerhalb seines Bedeutungskreises sein, niemals jedoch eine reine Limitierung darauf. Je näher man der Gegenwart kommt, umso schwerer fallen die Kriterien für eine Auswahl, weswegen der Kanon auch im Jahr 2000 endet. Es liegt auf der Hand, dass man diese Auswahl nur als einen Anreiz betrachten soll, und es nur vorteilhaft sein kann über den Tellerrand hinaus zu schauen. Ich hoffe der Filmkanon wird filminteressierten Studierenden helfen eine Übersicht in dem umfangreichen Kosmos der Filmgeschichte zu bekommen.
Thorsten Hohgräwe, im Namen der Fachschaft
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Die Fachschaft
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