Ältere Sprache und Literatur



Das Fach Ältere deutsche Sprache und Literatur/Mediävistik ist an den Staatsexamens- und Magisterstudiengängen des Faches Deutsch/Deutsche Philologie beteiligt. In der Lehre wie in der Forschung deckt es -mit zehn Lehrenden (ohne Lehraufträge)- sprach- und literaturgeschichtlich den gesamten Bereich von den althochdeutschen literarischen Dokumenten des 8. - 11. Jhs., über die hochmittelalterlichen Texte des 12. und 13. Jhs. bis zur breit ausgefächerten spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Literatur des 14. - 16. Jhs. ab; mit sehr deutlichen Akzenten allerdings auf der hoch- und spätmittelalterlichen Literatur. Besondere Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit sind im literaturgeschichtlichen Bereich die höfische Dichtung, das breite Corpus kleinerer Verserzählungen, die geistlichen Spiele und frauenmystischen Texte in ihrem europäischen Kontext, auf der Ebene mediävistischer Methoden- und Theoriediskussionen hingegen die neueren Konzepte zur spezifischen Medialität mittelalterlicher Literatur, zur Problematik mittelalterlicher Autorschaft, zum Problemkreis Mittelalter-Philologie als Kulturwissenschaft und zu den sachlichen und methodischen Perspektiven mediävistischer Genderforschung. Diese Konzepte einer ŽneuenŽ Mediävistik werden neben den üblichen Veranstaltungen von den Lehrenden des Teilfachs in interdisziplinären Veranstaltungen mit Kollegen der angrenzenden Fächer, in gemeinsamen Kolloquien, auf Exkursionen und in außerplanmäßigen Diskussionsgruppen mit den Studierenden kontinuierlich erörtert.


Dozentinnen und Dozenten

Ältere deutsche Sprache und Literatur im Internet