Theorie der Literaturwissenschaft - Klassiker der Philologie
Die Vorlesung gibt einen Überblick über klassische Modelle und Positionen der Literaturwissenschaft. "Klassisch" heißt auch im Kontext der Theorie, daß es sich bei den ausgewählten Ansätzen um noch immer relevante Leistungen handelt - sie können vom Anfang des 19. Jahrhunderts oder erst aus unserer Gegenwart datieren. Der Kanon der vorgestellten Fachgrößen reicht von Friedrich August Wolf über F. Schlegel und Karl Lachmann über Friedrich Nietzsche bis hin zur Roland Barthes und Paul de Man.
Ein Angebot für alle, die über Defizite in der Theorie oder in der Wissenschaftsgeschichte klagen!
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Avantgarde: Geschichte einer Kunst und Literatur
Die Avantgarde gilt als Sammelbegriff für ganz unterschiedliche Künstlergruppen und Kunstrichtungen. Gemeinsam ist ihnen eine programmatische Fixierung auf eine Kunst, die sowohl anti-traditionalistisch wie anti-illusionistisch ist. Die einzelnen Avantgarde-Bewegungen, so ist gesagt worden, revoltieren gegen den Funktionsverlust von Kunst und Künstler, von Literatur und Autor in der bürgerlichen Gesellschaft. Inzwischen jedoch ist diese immer wieder neu aufgelegte Geste schal geworden. Proletkult, Dadaismus, Futurismus, Surrealismus oder konkrete Literatur provozieren nicht länger. Wer heute noch avantgardistische Poetik schreibt, muß mit Indifferenz rechnen. Diesen 'Aufstieg und Fall' der avantgardistischen Bewegungen will das Seminar nachzeichnen.
Teilnahmevoraussetzung: Übernahme eines Referats.
Einführende Literatur: Literarische Avantgarden. Hrsg. v. M. Hardt. Darmstadt 1989; Georg Jäger: Die Avantgarde als Ausdifferenzierung des bürgerlichen Literaturbetriebs. In: Modelle des literarischen Strukturwandels. Hrsg. v. M. Titzmann. Tübingen 1990. S. 221-244; Peter Gay: Bürger und Boheme. Kunstkriege des 19. Jhs. München 1999.
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Der deutschsprachige Roman des 17. Jahrhunderts. Eine Einführung in Formen und Typen des Romans in früher Neuzeit und Barock
!!Ankündigungstext noch nicht verfügbar!!
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Die Universität. Neue und alte Formen
Die Universtität - und damit auch die Hochschulausbildung - erfährt derzeit eine drastische Veränderung. Jeder spürt es, doch nur selten wird im universitären Alltag versucht, Umfang und Richtung dieser Veränderung zu begreifen. Zum Einstieg in die überfällige Diskussion: Masao Miyoshi: Der versilberte Elfenbeinturm. Globale Wissensindustrie und akademischer Kapitalismus. In: Lettre Frühjahr 2000. S. 70-81; www.lingua franca.com.
Darüber hinaus besteht für meine Examenskandidaten die Gelegenheit, eigene Arbeiten vorzustellen.
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