| Inhalt\Form | Vorlesungen | Einführungsseminare | Proseminare | Hauptseminare | Kolloquien | Oberseminare |
| Sprachwissenschaft | X | X | X | X | X | X |
| Ältere dte. Sprache | X | X | X | X | X | X |
| Literaturwissenschaft | X | X | X | X | X | X |
| Fachdidaktik | X | |||||
| Examens-und Doktorandenkolloquien | ||||||
| Sprechkunde | ||||||
| Schreibzentrum | ||||||
| Forschungskolleg "Medien und kulturelle Kommunikation" | ||||||
| Tutorenprogramm | ||||||
| Fachschaft Germanistik | ||||||
| Änderungen zum KVZ | ||||||
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Sprachwissenschaft des Deutschen |
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4306 |
Grundlagen der Sprachwissenschaft (A 1,2,3,6) 2 St. Do. 11-13 in XVIII |
H. Lohnstein Beginn: 19.4. |
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Die Vorlesung behandelt ausgewählte Teilbereiche der Sprachwissenschaft. Dabei werden die zugrundeliegenden Fragestellungen erörtert und die wesentlichen Techniken und theoretischen Mittel zur Beschreibung und Erklärung der dabei auftretenden Phänomene vorgestellt. Schwerpunktmäßig behandelt die Vorlesung folgende Bereiche: - Verhältnis von Syntax, Semantik und der Argumentstruktur lexikalischer Einheiten - Zusammenhang zwischen syntaktischen Theta-Rollen und semantischen Lambda-Operatoren - Prinzipien der syntaktischen und semantischen Strukturbildung. Vgl. Übung zur Vorlesung (Nr. 4362) |
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4307 |
Einführung in die Syntax fällt aus (Herr Lenerz bietet ein zusätzliches Kompaktseminar "Einführung in die Sprachwissenschaft" an) |
J. Lenerz |
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4308 |
Einführung in die Pragmatik (A 1, 2, 3, 6) 2 St. Do. 13-15 in XXI |
B. Primus Beginn: 19.4. |
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Die Vorlesung bietet eine vertiefte Einführung in zwei zentrale Bereiche der linguistischen Pragmatik, die Sprechhandlungen (z. B. Versprechen, Auffordern) und nicht wörtlich vermittelte 'Bedeutungen' (Andeutungen, konversationelle Implikaturen) als Untersuchungsgegenstand haben. Empfohlen wird die Vorlesung vor allem Kandidat(inn)en für die Zwischenprüfung oder Abschlussprüfung, aber auch Studienanfängern als Ergänzung zu den Einführungsseminaren. Eine Anmeldeliste für Zwischenprüfungskandidat(inn)en hängt ab sofort aus (Zi. 225). |
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4309 |
Sprachgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (A 1, 2, 3, 4) 2 St. Mo. 13-15 in G |
D. Busse Beginn: 16.4. |
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Die historische Semantik war im 19. und in der ersten Hälfte des 20 Jhd. Hauptthema, wenn nicht einziger Gegenstand der linguistischen Semantik überhaupt, bis im Gefolge der modernen Linguistik das Interesse an der semantischen Forschung (gerade deswegen?) zeitweise nahezu völlig erlosch. Inzwischen befassen sich Linguisten wieder intensiver mit der Erforschung von Bedeutungswandelphänomenen, angeregt gerade auch durch außerlinguistische Anstöße (Begriffsgeschichte, Diskursgeschichte, Argumentationsanalyse, Topologie). Die Vorlesung soll einen Überblick über die theoretischen Grundlagen der Erklärung des Bedeutungswandels und die methodischen Grundlagen seiner Beschreibung vermitteln. Dabei sollen verschiedene Forschungsansätze (traditionelle Wortgeschichte und Etymologie; ältere und neuere Theorien des Bedeutungswandels; Begriffsgeschichte; Diskursgeschichte; historisch-semantische Topologie) vorgestellt und auf ihre (z.T. sehr unterschiedlichen) Zielstellungen und ihre Leistungsfähigkeit geprüft werden. (Literaturhinweise: s. Aushang vor Raum 320) |
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4310 |
Konversationstheorie (A 4, B 3) 2 St. Mo. 16-18 in G |
K.-H. Göttert Beginn: 23.4. |
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Die Vorlesung befaßt sich mit einer Literatur, die von der Antike bis zum 18. Jahrhundert gepflegt wurde und den zwischenmenschlichen Verkehr zum Thema hatte. Dafür existierten viele Bezeichnungen, z. B. Moralistik (im Gegensatz zur Moral die Beschäftigung mit den kleineren' Tugenden), Anstandsliteratur, Umgangs- oder Konversationstheorie. Die Themenstellung ist dem eng verwandt, was auch in der Dichtung behandelt wurde, woher sich manche Berührungen ergeben. In der Vorlesung sollen Hauptwerke im Zentrum stehen und insgesamt die Entwicklung repräsentieren: die entsprechenden Ethikkapitel bei Aristoteles, Cicero und der Stoa, die christliche Beerbung bei Ambrosius von Mailand und Augustinus, die mittelalterliche Adaption in Form von Erziehungsschriften und Tischzuchten, das Renaissance-Schrifttum in Gestalt von Castiglione, della Casa, aber auch Dedekind/Scheidt, im 17. Jahrhundert die Werke von Gracian und den französischen Moralisten, im 18. Jahrhundert die Aufnahme in England und Deutschland innerhalb der Moralischen Wochenschriften. Auch die Auflösung der Thematik am Ende des 18. Jahrhunderts mit der Überführung in die Psychologie soll zur Erhellung des Ganzen beitragen. |
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4311 |
Niederdeutsche Literatur (B 3, A 4) 2 St. Di. 14-16 in E |
H.-J. Ziegeler Beginn: 17.4. |
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Der niederdeutschen Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit gilt, von Ausnahmen abgesehen, nicht unbedingt jenes Interesse, daß der hochdeutschen Literatur dieser Jahrhunderte entgegengebracht wird. Dies ist vermutlich z.T. begründet darin, daß Werke wie die Arturischen Romane Hartmanns von Aue oder Wolframs von Eschenbach, Heldenepik wie z.B. das Nibelungenlied, auf die sich Forschung und Lehre seit jeher konzentrieren, im Niederdeutschen nur sporadisch oder fragmentarisch überliefert und erhalten sind. Das vergleichsweise geringe Interesse ist aber wohl auch in dem latenten Verdrängungsprozeß begründet, dem das Niederdeutsche bis heute durch die Ausbildung des Hochdeutschen zur Norm- und Hochsprache ausgesetzt war und ist. So soll in dieser Vorlesung zunächst einmal ein informierender Überblick über diese sehr vielfältige Literatur gegeben werden, die sich keineswegs als Literatur eines geschlossenen Raumes, sondern als offen für Literatur verschiedener Sprachen und Regionen präsentiert und zugleich eine Reihe von ebenso berühmten wie interessanten Werken bietet, wie im "Heliand" des 9. Jahrhunderts (dazu vgl. das Hauptseminar), in der "Sächsischen Weltchronik" und diversen Stadtchroniken, im "Sachsenspiegel" Eikes von Repgow, in der Literatur der "Devotio moderna", im geistlichen Spiel ("Redentiner Osterspiel" und "Bordesholmer Marienklage"), in der höfischen Lyrik (Wizlaw von Rügen) und endlich in den vermutlich prominentesten - wenn auch nicht unproblematischen -"niederdeutschen" Werken, im "Ulenspiegel" und im "Reinke de Vos". |
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4312 |
Formen mittelhochdeutscher Epik im Überblick (B 2, 3) 2 St. Do. 14-16 im Vortragsraum UB |
F.J. Holznagel Beginn: 20.4. |
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Die Vorlesung verfolgt das Ziel, auf der Grundlage einer chronologisch geordneten Textreihe eine der wichtigsten Gattungen der mittelhochdeutschen Literatur sowohl in ihrer geschichtlichen Entwicklung wie in ihrer typologischen Vielfalt vorzuführen. Behandelt werden u.a. die folgenden Texte: Wiener Genesis (Bibelepik), Annolied (Legende), Reinhart Fuchs (Satirische Tierepik), König Rother (Roman nach dem Brautwerbungsschema), Rolandslied (Chanson de geste), Heinrichs von Veldeke: Eneit (Antikenroman) Nibelungenlied (Heldenepik), Hartmann von Aue: Erec (Höfischer Roman), Verserzählungen und Bîspel des Strickers (Kleinepik), Prosa-Lanzelot (Prosa-Roman), Heinrich Wittenwîler: Der Ring. |
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4313 |
Kolloquium zur Vorlesung: Die mittelhochdeutsche Epik des 11.-13. Jh.s - Exemplarische Lektüren (B 2,3) 2 St. Do. 16-18 in F |
F.J. Holznagel Beginn: 20.4. |
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Das Kolloquium soll die in der Vorlesung vermittelten Informationen durch die gemeinsame Lektüre von ausgewählten Textauszügen konkretisieren. |
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Die Diskussion von dem wahren Adel in der Renaissance 2 St. Mi., Do. 10-11 in G (vgl. Nr. 4225) |
C. Zintzen Beginn: s. Inst. f.Altertumskunde |
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4314 |
Theorien - Modelle - Methoden. Methodische Einführung in die Interpretation (B 1) 2 St. Mi. 11-13 in XVIII |
E. Kleinschmidt Beginn: 18.4. |
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Die Vorlesung wendet sich vorzugsweise an Studierende am Ende des Grundstudiums bzw. zu Beginn des Hauptstudiums. Sie will als auf Überblick angelegte Anregung den Einstieg in eine weitere Beschäftigung/Nacharbeitung möglich machen. Dabei zielt sie darauf, in die methodologischen Grundlagen der Literaturwissenschaft einzuführen. Das relevante Spektrum an etablierten wie avancierteren Zugangsmethoden soll zum einen im Hinblick auf das Theoriepotential und seine Anwendbarkeit kritisch vorgestellt werden. Zum anderen geht es um exemplarische Demonstrationen. |
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4315 |
Theorie der Literaturwissenschaft - Klassiker der Philologie (B 1) 2 St. Mo. 10-12 in XXV |
N. Wegmann Beginn: 23.4. |
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Die Vorlesung gibt einen Überblick über klassische Modelle und Positionen der Literaturwissenschaft. "Klassisch" heißt auch im Kontext der Theorie, daß es sich bei den ausgewählten Ansätzen um noch immer relevante Leistungen handelt - sie können vom Anfang des 19. Jahrhunderts oder erst aus unserer Gegenwart datieren. Der Kanon der vorgestellten Fachgrößen reicht von Friedrich August Wolf über F. Schlegel und Karl Lachmann über Friedrich Nietzsche bis hin zur Roland Barthes und Paul de Man. Ein Angebot für alle, die über Defizite in der Theorie oder in der Wissenschaftsgeschichte klagen! |
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4316 |
Kahnfahrten, Seereisen, Schiffbrüche: zur Struktur- und Bedeutungsgeschichte eines Bildfeldes (s. auch Proseminar Nr. 4376) (B 1,6) 1 St. Mi. 12-13 in E |
R. Drux Beginn: 18.4. |
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Mit der Darstellung des traditionsreichen Bildfeldes der Schiffahrt von Horaz bis Enzensberger, seiner verschiedenartigen Ausformungen in der Dichtung (und bilden-den Kunst) und der sie jeweils prägenden historischen Diskurse wird die Erörterung von Versuchen verbunden, die Formen literarischer Bildlichkeit zu klassifizieren. Außerdem ist beabsichtigt, Konzepte der Metaphorologie, d.h. der Lehre von der "übertragenen Redeweise", vorzustellen, wie sie u.a. in der klassischen und modernen Rhetorik, der idealistischen Ästhetik und der Textlinguistik entwickelt wurden, und auf ihre Brauchbarkeit für die Analyse literarischer Texte hin zu überprüfen. Zur ersten Information empfehle ich die Lektüre von Hans Blumenberg: Schiffbruch mit Zuschauer. Paradigma einer Daseinsmetapher. Frankfurt a.M. 1979 (stw 289), und Jürgen Nieraad: "Bildgesegnet und bildverflucht". Forschungen zur sprachlichen Metaphorik. Darmstadt 1977 (Erträge d. Forschung; Bd. 63). |
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4316a |
Vom Zukunftsroman zur deutschen Science Fiction. Die deutsche Entwicklung eines modernen Genres im internationalen Kontext (B 2,5) 2 St. Di. 10-12 in XXV |
Hans Esselborn Beginn: 17.4. |
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Die Vorlesung wird nach einer Gattungsbestimmung als Einstieg die Entstehung der Science Fiction um 1900 bei J. Verne, H. G. Wells und K. Laßwitz beschreiben. Danach werden die Stationen der Entwicklung des deutschen Zukunftsromans von P. Scheerbart, W. Kellermann, A. Döblin, H. Dominik bis zu E. Jünger, A. Schmidt und H. W. Franke anhand einschlägiger Texte charakterisiert. Ein Exkurs skizziert die angelsächsische Science Fiction von der Pulpperiode über das Golden Age bis zur Gegenwart und beschreibt ihren Einfluß auf die deutsche Entwicklung. |
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4318 |
Mainstream-Film und Gender Studies fällt aus 2 St. Do. 10-12 in H 80 |
C. Liebrand |
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4320 |
Poetik der Novelle (B 2, 5) 2 St. Do. 12-14 in XXIV |
G. Blamberger Beginn: 19.4. |
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Unter Schriftstellern gilt die Novelle als eine Form, in der mit Explosivstoffen gehandelt wird, mit "unerhörten Ereignissen", die "gleichsam hinter dem Rücken der bürgerlichen Auffassungen und Anordnungen vorgefallen sind" (A. W. Schlegel). Novellenerzähler sind denn auch Krisenspezialisten. Sie richten den Blick auf Grenzsituationen, in denen kultur-, sozial- oder lebensgeschichtliche Zusammenhänge plötzlich unterbrochen sind, Prozesse der Identitätsbildung nicht linear verlaufen, sondern sprunghaft. Prototyp der Gattung ist Boccaccios "Decamerone", die Pestkatastrophe ist hier das äußere Zeichen dafür, daß die mittelalterliche Ordnung außer Kraft gesetzt ist. Boccaccios Lastergeschichten signalisieren den Beginn des Siegeszugs der neuzeitlichen Indivdiualität, die Anti-Bildungsgeschichten der deutschen Novellistik des 19. und 20. Jahrhunderts dessen Ende; sie zeigen das Scheitern des rebellischen Indivduums an den gesellschaftlichen Institutionen. In der Vorlesung soll die historisch je unterschiedliche Poetik und die Funktionsgeschichte der Gattung analysiert werden von Boccaccio über Cervantes bis zu Kleist, Kafka und Martin Walser. Lektüretip: Hannelore Schlaffer: Poetik der Novelle. Stuttgart, Weimar: Metzler 1993
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4321 |
Literatur der Aufklärung. Deutschland und Frankreich im Vergleich (B 2, 4) 2 St. Mo. 9.30-11 in G |
L. Simonis Beginn: 23.4. |
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Aufklärung ist ein europäisches Phänomen. Die Vorlesung versucht diesem Umstand Rechnung zu tragen, indem sie die deutschsprachige Literatur der Zeit in ihren nationenübergreifenden Bezügen und Verflechtungen erörtert, wobei insbesondere das Verhältnis zur französischen Aufklärung genauer zu betrachten ist. Dabei wird - neben den gemeinsamen, übergreifenden Merkmalen - vor allem das Problem der nationalen Ungleichzeitigkeiten und Differenzen zu diskutieren sein: das im Vergleich zu den deutschen Verhältnissen radikalere und avanciertere Profil der französischen Lumières, die unterschiedliche Haltung gegenüber der Religion, die je verschiedene staatspolitische Verfassung (frz. Zentralismus vs. deutsche Territorialstaaten). Als Beispiel eines grenzüberschreitenden Aufklärungsprojekts soll vor allem das Unternehmen der Grande Ençyclopédie untersucht werden, von deren mehr als 4000 Exemplaren über die Hälfte außerhalb Frankreichs verkauft und rezipiert wurde. Die Vorlesung möchte zugleich eine Einführung in die Epochenproblematik bieten und dabei Hauptvertreter beider Aufklärungen (deutscher u. französischer) und deren Werke vorstellen (d'Alembert, Voltaire, Diderot, Rousseau, Gottsched, Lessing, M. Mendelssohn, F. Nicolai, K.Ph. Moritz u. Herder). |
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4321a |
Der Physiognomik-Diskurs im 18. Jahrhundert (B 1, 4, 5) 2 St. Di. 14-16 in H 80 |
U. Renner-Henke Beginn: 17.4. |
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Als Johann Caspar Lavater 1801 starb, hinterließ er nicht nur die berühmten "Physiognomischen Fragmente" (1775-1778). Besessen von der Idee einer natürlichen Körpersprache erstellte er auch ein gigantisches Bild-Archiv aus Tier- und Menschenköpfen, Mündern, Ohren und Nasen, Silhouetten und Körperhaltungen. Herder und Goethe begrüßten anfangs nachdrücklich Lavaters großes Projekt, mit dem nach gut aufklärerischer Manier "Menschenkenntniß und Menschenliebe" befördert werden sollten. Einem kritischen Zeitgenossen wie Lichtenberg konnte es nur Spott entlocken. Was die Geistesgrößen immer argwöhnischer stimmte, wurde Kult im geselligen Umgang. Das Gesicht ein Fenster der Seele, das Profil ein Abdruck der Natur, der Charakter entschlüsselt - wer hätte da nicht mittun wollen? Letztlich bastelt Lavater an dem historisch nachhaltigen Problem von Leib und Seele, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Tiefe und Oberfläche und an der Frage nach der Rolle des Beobachters im Feld der Zeichen. Ausgehend von Lavater will die Vorlesung dem Physiognomik-Diskurs im 18. Jahrhundert nachgehen. Textgrundlage: Johann Caspar Lavater: Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe. Eine Auswahl. Stuttgart 1984 (Reclam) Weitere Literatur (alle angegebenen Bände enthalten zusätzlich reichlich Sekundärliteratur): Das Kunstkabinett des Johann Caspar Lavater. Hg. von Gerda Mraz und Uwe Schlögl. Wien 1999 - Geschichten der Physiognomik. Text - Bild - Wissen. Hg. von Rüdiger Campe und Manfred Schneider. Freiburg 1996 (Reihe litterae. 36) ; Schmölders, Claudia: Das Vorurteil im Leibe. Eine Einführung in die Physiognomik. 2. durchges. Aufl. Berlin 1997 ; Wunderblock. Eine Geschichte der modernen Seele. Hg. von Jean Clair u.a. Ausst.kat. Wien 1989 |
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4323 |
Der deutsche Roman im 20. Jahrhundert (B 2, 5) 1 St. Do. 10-11 in VI |
W. Voßkamp Beginn: 19.4. |
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Der Roman ist - mediengeschichtlich betrachtet - jenes literarische "Format", das in der Moderne alle literarischen Gattungen und Formen in sich vereinigt. Seit der Frühromantik ist zudem die Verbindung von Theorie und Roman programmatisch. Sie wird in der Nachfolge Hegels im 20. Jahrhundert zum zentralen Thema der Reflexion auf die Hypothese, daß der Roman die "Totalität einer Welt- und Lebensanschauung" darstellen könne. Diese Thematik soll an exemplarischen Beispielen der deutschen Romangeschichte diskutiert werden. Zugrundegelegt werden Thomas Manns "Der Zauberberg", Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz", Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" und Thomas Bernhards "Auslöschung". Zur Vorbereitung empfohlen wird die Lektüre der Romane. Alle Texte liegen in Taschenbuchausgabe vor. |
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4324 |
Literatur der Nachkriegszeit (1945-1968) (B 5) 2 St. Mi. 11-13 in II |
P. J. Brenner Beginn: 18.4. |
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Die Vorlesung behandelt die west- und ostdeutsche Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie untersucht - mit einigen Seitenblicken auf die österreichische Entwicklung - den Mythos der "Stunde Null" in Westdeutschland, die politischen, ökonomischen und kulturellen Rahmenbedingungen für den literarischen Wiederbeginn und die Entstehung neuer literarischer Institutionen (Zeitschriften, Verlage, "Gruppe 47"). Sie vernachlässigt aber auch die personellen und literarischen Kontinuitäten nicht, die in die Zeit vor 1945 zurückreichen. Daneben werden exemplarische Autoren und Texte einläßlich vorgestellt (Böll, Borchert, Celan, Eich, Grass, Koeppen, Kreuder, Richter, Schmidt u.a.). Die ostdeutsche Literatur wird ebenfalls in ihren maßgeblichen Entwicklungen ("sozialistischer Realismus", "Bitterfelder Weg") und wichtigen Repräsentanten vorgestellt (Brecht, Huchel, Neutsch, Wolf). - Zur Einführung: Peter J. Brenner, Neue deutsche Literaturgeschichte. Vom "Ackermann" zu Günter Grass. Tübingen: Niemeyer 1996. - Deutsche Literatur zwischen 1945 und 1995. Hg. v. Horst Albert Glaser. Bern: Haupt/UTB 1997. - Ralf Schnell: Geschichte der deutschsprachigen Literatur seit 1945. Stuttgart: Metzler 2000. |
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4325 |
Der Lyriker Günter Grass. Eine Einführung in sein Gesamtwerk (B 5, 6) 2 St. Di. 13-15 in VI |
V. Neuhaus Beginn: 17.4. |
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1953 erschien das erste Gedicht von Günter Grass, 1997 mit "Fundsachen für Nichtleser" die einstweilen letzte Sammlung - länger als der Epiker ist der Lyriker Grass öffentlich präsent. Die Vorlesung wird die Lyrik aus mehr als vier Jahrzehnten vor dem Horizont von Grass' dichterischer und politischer Entwicklung als Einführung in sein Gesamtwerk analysieren. Sie ergänzt damit meine Monographie "Günter Grass", 2. Aufl. Stuttgart 1993, in der die Lyrik nur marginal angesprochen wird. Zur Einführung wird die Lektüre meiner Grass-Biographie "Schreiben gegen die verstreichende Zeit", dtv 12445, 2. Aufl. 1998 empfohlen. Textgrundlage ist die Sammlung der Gedichte bei Steidl oder bei dtv. |
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Grundstudium |
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Die Tutorien sollen Studierenden im Grundstudium Orientierungshilfen geben und die im Einführungsseminar gelernten Techniken wissenschaftlichen Arbeitens einüben. Sie stehen allen Studierenden offen, können und sollen also auch von Studierenden im Hauptstudium genutzt werden. Da die Teilnehmerzahl auf 12-15 begrenzt ist, können die Tutoren auch auf Einzelprobleme eingehen. Die Tutorien werden geleitet von Studentinnen und Studenten im Hauptstudium. Bis zu 4 Stunden Tutorium werden auf die Semesterwochenstundenzahl angerechnet. Für Studierende, die im Sose 97 oder später ihr Studium aufgenommen haben, muß auf dem Schein der Obligatorischen Studienberatung auch entweder die Teilnahme an einer Bibliotheksführung und/oder an einem Tutorium nachgewiesen werden. Das Institut bietet verschiedene Tutorientypen an: Einführungstutorien, Tutorien zu den sprachwissenschaftlichen und altgermanistischen Einführungsseminaren, Tutorien für ausländische Studierende, Tutorien zu den Konzeptbegriffen. Ein detailliertes Programm erhalten Sie ab Ende März im Geschäftszimmer (R. 206). Die Tutorien beginnen erst in der zweiten
Semesterwoche (d.h. ab 23.4.2001). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Geplant sind folgende Tutorien: Einführung in die Grundtechniken literatur- und sprachwissenschaftlichen Arbeitens Die folgenden Tutorien sollen eine Einführung in Grundtechniken des literatur- und sprachwissenschaftlichen Arbeitens vermitteln. Sie wurden besonders für Studierende des Grundstudiums eingerichtet, können aber auch von Studierenden des Hauptstudiums zur Intensivierung ihrer Kenntnisse genutzt werden. Die Kernbereiche der Tutorien umfassen: 1. Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten für die Nutzung der Seminar-Bibliothek: a) Übungen zur Systematik und zum Aufbau der Bibliothek b) Übungen zu den verschiedenen Findehilfen (Zettelkataloge, Terminals, Microfiche-Kataloge) 2. Vermittlung
von Kenntnissen im Umgang mit Hilfsmitteln (Bibliographien und
Nachschlagewerke) 3. Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten für die Erstellung schriftlicher Hausarbeiten (richtige Literaturangaben, richtiges Zitieren u.a.) 4. Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten für die Nutzung der Universitäts-Bibliothek. Außerhalb der eigentlichen Tutorien sollen nach Möglichkeit Sprechstunden für eine individuelle Beratung angeboten werden. Zusätzlich zu den o.a. Kernbereichen werden je nach Schwerpunktsetzung des Tutors besprochen: Arbeitstechniken,
Lesetechniken Techniken für die Erstellung eines Referates, Hinweise zum mündlichen Vortrag Textgeschichte
und Editionspraxis allgemeine
Grundlagen des Faches (Terminologie, Gattungen, Epochen) allgemeine
Fragen der Studienorganisation computergestützte Literatur-Recherche und Einführung in das Internet. Tutorium zu den Konzeptbegriffen Tutorium für ausländische Studierende Das Tutorium lehnt sich an das Proseminar von Herrn
Kircher `Grundbegriffe der Literaturwissenschaft‘ an, das auf die Interessen ausländischer Studierender zugeschnitten ist. Wir werden uns mit Literaturgeschichte beschäftigen und die im Proseminar behandelten Themen vertiefen und üben. Ideen und Anregungen der Teilnehmerinnen sind ausdrücklich erwünscht. Bei regelmäßiger Teilnahme kann ein Teilnahmeschein ausgestellt werden. Beratungstutorium der Fachschaft Vor Semesterbeginn bietet die Fachschaft im Rahmen der Orientierungseinheit für ErstsemesterInnen eine Einführung in das Grundstudium an. Termine:
Mo.
9.4.-Do. 12.10. 11-14 Uhr im Foyer des Philosophikums Während des Semesters: 2 St. Mi. 16-18 in 093,5 Ohne Eile oder Anmeldelisten werden hier Informationen gegeben zur Organisation v.a. des Grundstudiums, aber auch zu allen möglichen anderen Themen rund ums Studieren. Wir wissen zwar nicht alles über BAföG, Anforderungen für ausländische Studierende oder Austauschprogramme, aber wir sagen Euch mindestens, wer wo wann wofür zuständig ist, von AStA bis Zwischenprüfung. Für Fragen studentischer Mitbestimmung sind wir natürlich ohnehin die erste Anlaufstelle am Institut. Tutorien zu den Einführungsseminaren der Älteren deutschen Sprache und Literatur und der Sprachwissenschaft des Deutschen. |
Grundstudium
Über den Aufbau des Grundstudiums und die im Rahmen des Grundstudiums gestellten Anforderungen unterrichtet ein besonderes Informationsblatt Germanistik in Köln. Im Grundstudium müssen in jeder "Abteilung" des Fachs obligatorische Einführungsseminare besucht werden. Diese Seminare werden entweder als Jahresseminare (2 Semester x 2 SWS), als Kombinationsseminare (Sprachwissenschaft und Ältere Abteilung, jeweils 1 Teil) oder als Kompaktseminare (1 Semester x 4 SWS) angeboten. Der Leistungsnachweis wird in der Regel am Ende der Veranstaltung (im Jahresseminar also am Ende des zweiten Kurses) durch eine Klausur oder eine Hausarbeit (in der Neueren Literaturwissenschaft verbindlich) erworben. |
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Sprachwissenschaft |
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Einführungsseminar Sprachwissenschaft (1.
und 2. Teil) Das Seminar dient der elementaren Einführung in Grundbegriffe, Methoden und Theorien der neueren Sprachwissenschaft. Es macht exemplarisch mit der sprachwissenschaftlichen Analyse des Deutschen vertraut und soll zu eigenständiger Argumentation in bezug auf sprachliche Daten sowie zu kritischer Auseinandersetzung mit der Forschungsliteratur anregen. Auf diese Weise sollen die Grundlagen für die Erklärung sprachlicher Strukturen und ihre Verwendung in Literatur- und Alltagssprache vermittelt werden. Der einleitende Teil befaßt sich mit der Frage, was Sprache ist und wie man sie wissenschaftlich untersuchen kann. Entsprechend wird ein Überblick über die Teilbereiche der Sprachwissenschaft gegeben. Grammatische Teilbereiche wie Phonologie (Lautlehre), Morphologie (Lehre von der Wortstruktur), Syntax (Lehre von der Satzstruktur), Semantik und Lexikon (formbezogene Aspekte der wörtlichen Bedeutung) werden behandelt, wobei insbesondere auf ihren Zusammenhang im Sprachsystem eingegangen wird. Das Verhältnis dieser strukturellen Aspekte zu ihrer kommunikativen Verwendung wird besonders in der linguistischen Pragmatik untersucht. Die Behandlung dieser linguistischen Kerngebiete kann durch sprachgeschichtliche, interdisziplinäre oder anwendungsorientierte Studien (z. B. Psycholinguistik, Soziolinguistik, Computerlinguistik o. ä.) ergänzt werden. Linguistische Theorien und Methoden werden dabei in konkreten Sprachanalysen angewandt. Da die Einführung in die Sprachwissenschaft exemplarisch ist, kann die Gewichtung der einzelnen Gebiete und auch die Reihenfolge ihrer Behandlung variieren. Im Sommersemester 2001 werden nur Kombinations- und
Kompaktseminare angeboten. |
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Jahresseminare
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2.
Teil |
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4331 |
Phonologie,
Semantik, Pragmatik (Fortsetzung des 1. Teils von M. Wratil) 2
St. Mo. 16-18 in S 67 |
C. Töpler Beginn: 23.4. |
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Kombinationsseminare
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Erstmalig werden in diesem Semester Kombinationsseminare der Sprachwissenschaft und Älteren deutschen Sprache und Literatur angeboten. Kombinationsseminare
vermitteln die Inhalte der Grundlagenseminare Ia und IIIa. Sie haben die
Zielsetzung, die Inhalte dieser beiden Seminare aufeinander zu beziehen. Dabei soll gezeigt werden, dass und
wie die Prinzipien der grammatischen Strukturbildung in den verschiedenen
Sprachstufen des Deutschen (Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Neuhochdeutsch) wirksam sind. Der Besuch eines Kombinationsseminars ist hinsichtlich des Scheinerwerbs äquivalent zum Besuch der beiden Grundlagenseminare Ia und IIIa! |
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4330 |
Kombinationsseminar: Einführung in die Sprachwissenschaft, 1. Teil und Einführung in die Ältere deutsche Sprache und Literatur, 1. Teil 4 St. Di. 16-18 und Do.
16-18 in 204 |
L. Deutsch/H. Lohnstein Beginn: 17.4. |
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Interessenten melden sich
bitte auf der folgenden Internetseite an: |
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4330a |
Kombinationsseminar: Einführung in die Sprachwissenschaft, 1. Teil und Einführung in die Ältere deutsche Sprache und Literatur, 1. Teil 4 St. Di. 14-16 in 204 u.
Mi. 15-17 in S 93 |
T. Reuvekamp-Felber/ A. Wöllstein-Leisten Beginn: 17.4. |
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Kompaktseminare
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4333 |
Syntax, Semantik,
Phonologie, Morphologie, Pragmatik 4 St. Mi. 11-13 in S 63 u.
Do. 11-13 in XVIIa |
B. Löbach Beginn: 18.4. |
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4333a |
Syntax, Semantik,
Phonologie, Morphologie, Pragmatik 4 St. Mi. 9-11 in S 56 und
Do. 11-13 in S 58 |
J. Lenerz Beginn: 18.4. |
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4334 |
Syntax, Semantik,
Phonologie, Morphologie 4 St. Di. 11-13 in B I u.
Mi. 11-13 in XI b |
M. Neef Beginn: 17.4. |
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4335 |
Sprachtheorie, Syntax,
Morphologie, Phonologie, Semantik, Pragmatik 4 St. Mi. 10-12 in XVII a
u. Do. 10-12 in VII a |
K. González/R. Kemp Beginn: 18.4. |
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4336 |
Syntax, Semantik,
Phonologie, Morphologie, Pragmatik 4 St. Mo. 10-12 und Mo.
14-16 in 230 |
K. Elsenbach Beginn: 23.4. |
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Neuere deutsche Literaturwissenschaft |
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Einführungsseminar Neuere deutsche Literaturwissenschaft (1. und 2. Teil) Einführungsseminare der Neueren deutschen Literaturwissenschaft werden wegen des umfangreichen Lesenpensums nur als Jahresseminare angeboten. Das Seminar führt in die Theorie und Praxis der Literaturwissenschaft ein, leitet zu wissenschaftlicher Lektüre an und vermittelt Arbeitstechniken und bibliographische Fertigkeiten. Dabei ist der 1. Teil des Seminars als grundlegende Einführung in die Literaturwissenschaft systematisch konzipiert: Probleme der Literaturtheorie und Methodenlehre werden anhand theoretischer, interpretatorischer und literarischer Texte behandelt. Der 2. Teil soll, hierauf aufbauend, anhand einer zusammenhängenden Textgruppe (z. B. bezogen auf eine Gattung, eine Epoche oder ein durchgängiges Thema) die Befähigung zur Textanalyse und Interpretation ausbilden. Die Kenntnisse aus dem 1. Seminarteil werden vertieft und
mit Schwerpunkt auf der historischen Dimension der Literatur weiter
ausgebaut. Als Arbeitsbücher werden zur Anschaffung empfohlen (siehe auch die für die ZP verbindliche Leseliste "Grundlagentexte"): Arnold, Heinz-Ludwig/Detering, Heinrich (Hgg.): Grundzüge der Literaturwissenschaft. München: dtv 1996 (dtv 4704). Brackert, Helmut/Stückrath, Jörn (Hgg.): Literaturwissenschaft. Ein Grundkurs. Reinbek: Rowohlt 1992 (re 523). Weitere Einführungen: Eicher, Thomas/Wiemann, Volker (Hgg.): Arbeitsbuch: Literaturwissenschaft. Paderborn: Schöningh 1996 (UTB Große Reihe 8124). Pechlivanos, Miltos u. a. (Hgg.): Einführung in die Literaturwissenschaft. Stuttgart: Metzler 1995. sowie einzelne Beiträge aus: Fohrmann, Jürgen/Müller, Harro (Hgg.): Literaturwissenschaft. München: Fink 1995 (UTB 1874). Harth, Dietrich/Gebhardt, Peter (Hgg.):
Erkenntnis der Literatur. Theorien, Konzepte, Methoden der Literaturwissenschaft.
Stuttgart: Metzler 1982. Lentricchia, Frank/Mc Laughlin, Thomas
(Hgg.): Critical Terms for Literary Study. Chicago/London: University Press
1995. Ricklefs, Ulfert (Hg.): Fischer Lexikon Literatur. 3 Bände. Frankfurt/M.: Fischer 1996. Weimar, Klaus (Hg.): Reallexikon der
deutschen Literaturwissenschaft. Band 1. u. 2. Berlin/New York: De Gruyter
1997-2000 [A-O]. Auskunft über literaturwissenschaftliche Arbeitstechniken und wichtigste literaturwissenschaftliche Hilfsmittel geben: Meyer-Krentler, Eckhardt: Arbeitstechniken Literaturwissenschaft. München: Fink 51995
(UTB 1582). Zelle, Carsten: Kurze Bücherkunde für Literaturwissenschaftler. Tübingen, Basel: Francke 1998 (Uni-Taschenbücher 1939). |
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Jahresseminare 1. Teil |
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4339c |
2 St. Di. 9-11 in S 67 |
U. Renner-Henke Beginn: 17.4. |
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4336 |
2 St. Mi. 9-11 in XI a |
P. J. Brenner Beginn: 18.4. |
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Die Einführung vermittelt grundlegende Kenntnisse der Prosaanalyse. Zugleich macht sie mit den Methoden, Hilfsmitteln, begrifflichen Voraussetzungen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft im kulturwissenschaftlichen Kontext sowie mit den akademischen Institutionen vertraut. Schließlich werden elementare Fertigkeiten der germanistischen Internet-Recherche erworben. - Der gleichzeitige Besuch meiner Vorlesung "Literatur der Nachkriegszeit" wird empfohlen. - Ich bitte um Anschaffung folgender Arbeitsbücher: Eckhard Meyer-Krentler: Arbeitstechniken Literaturwissenschaft. München: Fink/UTB, 8. Aufl. 1999. - Grundzüge der Literaturwissenschaft. Hg. v. Heinz Ludwig Arnold/Heinrich Detering. München 1996 (dtv). |
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4339 |
2 St. Mo. 11-13 in S 75 |
M. Günter Beginn: 23.4. |
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4339a |
2 St. Do. 12-14 in 204 |
I. Breuer Beginn: 19.4. |
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4337 |
2 St. Do. 13-15 in S 66 |
U. Port Beginn: 19.4. |
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4338 |
2 St. Do. 17-19 in B V |
U. Port Beginn: 19.4. |
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4338a |
2 St. Mo. 14-16 in 204 |
Hans Esselborn Beginn: 23.4. |
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4338b |
2 St. Di. 18-20 in 230 |
Hans Esselborn Beginn: 23.4. |
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Jahresseminare 2. Teil |
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4340 |
Novelle im 19. Jahrhundert 2 St. Mo. 12-14 in S 66 |
D. Kurth Beginn: 23.4. |
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Das Seminar ist als Fortführung des Einführungsseminars vom Wintersemester konzipiert. Anhand von ausgewählten Novellen aus dem 19. Jahrhundert soll das im letzten Semester erarbeitete Instrumentarium zur Textanalyse angewendet und vertieft werden. Teilnahmebedingung: Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferats. Der Erwerb eines Scheins erfolgt durch eine schriftliche Hausarbeit. Eine Liste mit Themenvorschlägen, die durch eigene Vorschläge ergänzt werden kann, verteile ich ebenso wie das Seminarprogramm in der ersten Semesterwoche. Zur Vorbereitung empfohlen: Hugo Aust: Novelle. Stuttgart: Metzler 1990 (=Sammlung Metzler. 256). |
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4341 |
Prosa Mo. 15-16.30 in S 76 |
H. Kircher Beginn: 23.4. |
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Die im Wintersemester begonnene Besprechung der literaturwissenschaftlichen Grundbegriffe (anhand der 16er Liste) soll fortgesetzt werden. Daneben steht die exemplarische Analyse von Prosatexten aus dem 19. Und 20. Jahrhundert auf dem Programm. Der Leistungsnachweis wird in Form einer schriftlichen Hausarbeit erworben. Eine Liste mit Themen verteile ich zu Beginn des Semesters, sie kann aber durch eigene Vorschläge der TeilnehmerInnen ergänzt werden. |
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4342 |
Prosa Mo. 16.30-18 in S 92 |
H. Kircher Beginn: 23.4. |
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Kommentar siehe Nr. 4341 |
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4343 |
Weimar um 1800 2 St. Mo. 14-16 in S 82 |
D. Fulda Beginn: 23.4. |
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Das Seminar möchte in eine Epoche einführen, die zumindest als Höhepunkt der deutschen Literaturgeschichte gilt. Warum faszinierten ihre Texte (damals und heute), so daß sie die Denkweisen unserer Disziplin wie keine anderen geprägt haben? Zu fragen ist, welche ästhetischen und sozialen Bedingungen dafür verantwortlich waren und sind, daß Autoren wie Goethe und Schiller als "Klassiker" gelesen werden, und welche Folgen das für die Literaturwissenschaft hatte und hat. Teilnehmen kann auch, wer nicht den ersten Teil des Einführungsseminars bei mir besucht hat; der oder die möge jedoch in eine meiner Feriensprechstunden kommen. Ein Zeitplan mit den zu besprechenden Texten und einer Liste für die vorbereitende Lektüre liegt im Seminarordner aus. |
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4344 |
Schillers Dramen 2 St. Fr. 9-11 in S 82 |
S. Grimm Beginn: 20.4. |
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Das Seminar gibt einen Überblick über Schillers Dramen vom Sturm und Drang zur Klassik bis hin zu romantischen Anklängen. Hierzu sind auch Schillers ästhetische Schriften zu betrachten, die sich mit dem Einfluß der zeitgenössischen Philosophie auf die Dichtung befassen. Voraussichtlich werden behandelt: Die Räuber, Don Carlos, Wallenstein, Maria Stuart, Die Jungfrau von Orleans sowie Wilhelm Tell (sämtl. bei Reclam UB) Teilnahmevoraussetzung: aktive und kritische Mitarbeit, Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferats. |
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4345 |
Stifter 2 St. Mi. 16-18 in S 73 |
H. Christians Beginn: 18.4. |
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4347 |
Sturm und Drang 2 St. Mo. 15-17 in B IV |
M. Günter Beginn: 23.4. |
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Im zweiten Teil dieses Einführungsseminars sollen zentrale Begriffe wie Autor, Epoche, Gattung (Drama, Lyrik, Erzählung) im literaturgeschichtlichen Kontext vertieft werden. Positionen der Genieästhetik, die Konstitution moderner Autorschaft, die Periodisierung im Verhältnis zu Aufklärung und Empfindsamkeit sowie die Etablierung neuer Genres (Tragikomödie, Briefroman) werden an Texten von Goethe, Schiller, Lenz, Herder u.a. zu diskutieren
sein. Zur Vorbereitung: Matthias Luserke: Sturm und Drang, Stuttgart 1997 (RUB) |
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4348 |
Kurzprosa von Lessing bis
zur Gegenwart 2 St. Di. 10-12 in 204 |
N. Mecklenburg Beginn: 17.4. |
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Das Seminar ist die Fortsetzung des ersten Teils aus dem WS 2000/01. Anmeldung neuer Teilnehmer nur in den Feriensprechstunden mit Bescheinigung über erfolgreiche Teilnahme an einem ersten Teil eines Einführungsseminars. Seminarprogramm, Literaturhinweise und Themen für schriftliche Hausarbeiten in der ersten Seminarsitzung. |
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4348a |
Kurzprosa von Lessing bis
zur Gegenwart 2 St. Di. 13-15 in S 76 |
N. Mecklenburg Beginn: 17.4. |
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Kommentar siehe 4348 |
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4349 |
Heinrich von Kleists Dramen 2 St. Do. 13.30-15 in G |
J. Zenke Beginn: 19.4. |
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4350 |
Heinrich von Kleists Dramen 2 St. Do. 16-18 in 230 |
J. Zenke Beginn: 19.4. |
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4351 |
Wien um 1900 2 St. Di. 14-16 in S 82 |
D. Fulda Beginn: 17.4. |
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Wien um 1900 gilt als "Labor der Moderne". Die Literatur der Zeit stellt sich der Herausforderung, daß vertraute Konzepte und Instrumente wie das Subjekt oder die Sprache ihre Geltung verlieren. Indem das Seminar in diese Epoche einführt, fragt es danach, wie die Literaturwissenschaft mit Texten umgeht, die offensichtlicher als frühere die Basisannahmen der bürgerlichen Gesellschaft und unseres Alltagswissens herausfordern. Teilnehmen kann auch, wer nicht den ersten Teil des Einführungsseminars bei mir besucht hat; der oder die möge jedoch in eine meiner Feriensprechstunden kommen. Ein Zeitplan mit den zu besprechenden Texten und einer Liste für die vorbereitende Lektüre liegt im Seminarordner aus. |
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Die Teilnehmer sollen in die ältere deutsche Sprache (Althochdeutsch und/oder Mittelhochdeutsch) eingeführt werden und sollen lernen, einen althochdeutschen und/oder mittelhochdeutschen Text zu übersetzen und sprachlich zu erläutern. Die Dozentin/der Dozent gibt am Anfang bekannt, ob der 1. Teil seinen Schwerpunkt im Althochdeutschen oder im Mittelhochdeutschen hat. Der Grammatik-Teil umfaßt folgende Bereiche: - Laut und Formenlehre - Syntax - Semantik. Die Grammatik soll anhand von Texten geübt werden. Dabei kann die Dozentin/der Dozent Schwerpunkte setzen. In einigen Kursen wird, neben der Grammatik, ein Überblick über die Geschichte der deutschen Sprache gegeben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen außerdem die wichtigsten wissenschaftlichen Handbücher und Nachschlagewerke (Wörterbücher, Grammatiken, Sprachgeschichten etc.) kennenlernen. Ziel des 2. Seminarteils ist es, den wissenschaftlichen Umgang mit mittelalterlichen Texten zu üben. Dazu gehören: - Erweiterung der Textkenntnis durch intensive Lektüre eines althochdeutschen oder mittelhochdeutschen Textes (bzw. ausgewählter Stücke), - anhand des Lektüretextes Einübung in wichtige historisch-philologische Arbeitsweisen: Textgestaltung, formale Analyse, Interpretationsprobleme, - Benutzung der wichtigsten wissenschaftlichen Handbücher und Nachschlagewerke, - Einführung in Grundbegriffe und Grundkenntnisse der mittelalterlichen Literaturwissenschaft: Textkritik und Handschriftenkunde, Rhetorik, Poetik, Exegese, gesellschaftliche Grundlagen. Die Dozentin/der Dozent kann
Schwerpunkte setzen. |
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Jahresseminare 1. Teil |
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4355 |
2 St. Mo. 10-12 in S 82 |
S. Bürkle Beginn: 23.4. |
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4352 |
2 St. Di. 10-12 in 230 |
H. Sahm Beginn: 17.4. |
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4353 |
2 St. Di. 17-19 in S 57 |
K.-H. Göttert Beginn: 17.4. |
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4355a |
2 St. Mi. 10-12 in 204 |
S. Bürkle Beginn: 18.4. |
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4354 |
2 St. Fr. 12-14 in S 81 |
R. Katers Beginn: 20.4. |
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Jahresseminare 2. Teil |
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4358 |
2 St. Mo. 16-18 in 230 |
D. Bering Beginn: 23.4. |
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4359 |
2 St. Di. 9-11 in S 52 - Ahd. Texte- |
P.-E. Neuser Beginn: 17.4. |
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4360 |
2 St. Di. 12 (s.t.)-13.30 in S 55 - Mhd. Texte- |
P.-E. Neuser Beginn: 17.4. |
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4361 |
2 St. Do. 12 (s.t.)-13.30 in S 55 - Mhd. Texte |
P.-E. Neuser Beginn: 19.4. |
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( vgl. auch Lektürekurs zu den Einführungsseminaren von Herrn Neuser: Nr. 4371) |
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4361a |
2 St. Mi. 13-15 in S 63 |
B. Bastert Beginn: 18.4. |
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Kombinationsseminare (siehe auch unter Sprachwissenschaft) |
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Erstmalig werden in diesem Semester Kombinationsseminare der Sprachwissenschaft und Älteren deutschen Sprache und Literatur angeboten. Im WS 2001/2002 werden sie weitergeführt als getrennte b-Seminare der beiden Abteilungen (siehe auch Sprachwissenschaft des Deutschen) |
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4330 |
Kombinationsseminar: Einführung in die Sprachwissenschaft, 1. Teil und Einführung in die Ältere deutsche Sprache und Literatur, 1. Teil 4 St. Di. 16-18 und Do.
16-18 in 204 |
L. Deutsch/H. Lohnstein Beginn: 17.4. |
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4330a |
Kombinationsseminar: Einführung in die Sprachwissenschaft, 1. Teil und Einführung in die Ältere deutsche Sprache und Literatur, 1. Teil 4 St. Di. 14-16 in 204 u. Mi. 15-17 in S 93 |
T. Reuvekamp-Felber/ A. Wöllstein-Leisten Beginn: 17.4. |
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Sprachwissenschaft des Deutschen |
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4362 ZP |
Optimalitätstheorie in der Syntax 2 St. Di. 15 (s.t.)-16.30
in V |
K. González Beginn: 17.4. |
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Die Optimalitätstheorie (OT) hat in den letzten Jahren die sprachwissenschaftliche Forschung erheblich beeinflusst. Es finden sich immer mehr Aufsätze, die in diesem theoretischen Rahmen verfasst sind, und auf Konferenzen stellen Vorträge im OT-Rahmen inzwischen einen erheblichen Anteil des Angebots dar. Grundkenntnisse in OT sind unentbehrlich geworden, will man der neueren linguistischen Forschung folgen können. OT steht dabei in Konkurrenz mit dem minimalistischen Programm; in beiden Ansätzen werden grammatische Strukturen als Sieger eines Wettbewerbs aufgefasst. Darin besteht ein wesentlicher Unterschied zur Rektions- und Bindungstheorie, die in den 80er Jahren die generative Syntax mit der Auffassung beherrschte, grammatische Strukturen seien durch unumstößliche Wohlgeformtheitsbedingungen oder Regeln zu generieren. Während das minimalistische Programm unmittelbar für die syntaktische Forschung entwickelt wurde, wurde OT zunächst für die Phonologie eingeführt und hat dort durch beachtliche Erfolge Aufsehen erregt. Nach und nach hat OT Eingang auch in andere Bereiche der Linguistik, insbesondere in die Syntax gefunden. Im Seminar soll ein grundlegender Einblick in diesen neueren Forschungsansatz ermöglicht werden. Weiterhin soll gemeinsam erarbeitet werden, inwiefern dieses Modell in der syntaktischen Forschung brauchbar ist. Teilnehmern sind Grundkenntnisse in generativer
Syntax dringend empfohlen. |
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4362a ZP |
Übung zur Vorlesung "Grundlagen der Sprachwissenschaft" (A 1,2,3,6) 2 St. Di. 11-13 in B V |
H. Lohnstein Beginn: 24.4. |
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4363 ZP |
Flexion (A 1-6) 2 St. Di. 12-14 in S 85 |
R. Kemp Beginn: 17.4. |
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Zehn gut genuger Gründe, die dafür zu sprechend gescheinen, an diesem Seminar teilnehmen. (1) Sie würden einem schwachen Maskulinum ohne Bedenken Ihr Fitness-Studio empfehlen. (2) Sie haben eine definite Abneigung gegen Hierarchien und Strukturen, die sich zu manchen Zeiten auch in Achtlosigkeit gegenüber Person und Status äußert. (3) Sie halten eine Behandlung von Umlaut, Ablaut oder Hebung mit Vokalharmonen schon theoretisch für völlig indiskutabel. (4) Sie finden den wissenschaftlich kontrollierten Abbau von Wurzeln und Stämmen weder stumpf, noch stillos. (5) Sie haben soviel Urlaub, daß sich Ihnen die Frage nach der Einzahl von "Ferien" noch nie gestellt hat. (6) Ihnen ist an Mutter oder Tochter ein ungewöhnliches Gruppenverhalten zwar schon aufgefallen, aber Sie haben es nicht gewagt, solche Themata mit ihrem Linguist zu besprechen. (7) Ihr Interesse für die Verschiedenheit der Formen des weiblichen Geschlechts stößt bei Ihrem Partner auf unerwartete Kritik. (8) Sie mögen Lexikas und halten diese Art von Bildung auch nicht für überflüssig. (9) Es gibt keines Romans Autor, über dem seine Distribution Sie noch vor Ende vom Semester gerne mehr erfahren täten. (10) Die letzte Frage läßt Sie völlig kalt, weil Sie schon Prüfungsthemen satt haben, solche Dinge einfach nur periphrastisch finden oder dem Genitiv ohnehin entbehren. (Achtung! Wenn mehr als die Hälfte der Kriterien auf Sie zutreffen oder auch nur zutrifft, liegt Inkongruenz vor, und der Besuch dürfte sich als eher witzlos erweisen.) |
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4364 |
Einführung in die Phonologie des Deutschen fällt aus |
J. Lenerz |
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(Herr Lenerz bietet stattdessen ein zusätzliches Kompaktseminar "Einführung in die Sprachwissenschaft" an |
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4365 ZP |
Einführung in die Syntax des Deutschen (A 1, 2, 6) 2 St. Fr. 11-13 in S 65 |
H. Lohnstein/ A. Wöllstein-Leisten Beginn: 20.4. |
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Dieses
Seminar behandelt verschiedene empirische Bereiche der deutschen Syntax und
bezieht sie auf die theoretischen
Konzepte der grammatischen Strukturbildung. Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist der Besuch des Grundlagenseminars Einführung in die Sprachwissenschaft. Der Besuch des ersten Teils des Seminars ist nicht unbedingt erforderlich, da die empirischen Phänomenbereiche natürlich ebenfalls wieder besprochen werden. Literatur
wird rechtzeitig im Internet bekannt gegeben. Interessenten
melden sich bitte auf der folgenden Internetseite an: |
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4366 ZP |
Einführung in die Verbsemantik: Aspekt, Aktionsart, Tempus (B 1, 2) 2 St. Do. 9-11 in B IV |
B. Primus Beginn: 19.4. |
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Das Proseminar bietet zunächst eine kurze Einführung in Grundbegriffe und Analysemethoden der Semantik (Theorie der Bedeutung sprachlicher Ausdrücke), um anschließend einen Bereich zu diskutieren, der sich mit der zeitlichen Verankerung (Tempus) und internen Zeitstruktur (Aspekt, Aktionsart) von verbhaltigen Ausdrücken beschäftigt. Eine Anmeldeliste für Zwischenprüfungskandidat(inn)en hängt ab sofort aus (Zi. 225). |
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neu |
Bedeutungstheorien und
Internetsprachen (A1, 3, 6) 2 St. Mo. 12-14 in 230 |
Th. Suppes Beginn: 23.4. |
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Das World Wide Web (WWW) ist der jüngste Dienst innerhalb des Internet, der es auch ungeübteren Anwendern erlaubt, sich im täglich zunehmenden Informationsangebot des weltweiten Netzes zu bewegen. Portale und Suchmaschinen übernehmen dabei die Funktion, Inhalte von Web-Angeboten einer großen Benutzergruppe - teilweise bereits personalisiert - zugänglich zu machen. Aber wie lassen sich die »Bedeutungen« der Web-Inhalte erschließen? Wie können die riesigen Informationsmengen schnell und treffsicher zugänglich gemacht werden? Bei näherer Betrachtung erweist sich »Bedeutung« als ein schillernder Begriff, der in den verschiedenen Theorieansätzen (Merkmalsanalyse; Zwei-Ebenen-, Prototypen- und Situationssemantik) unterschiedlich verwendet wird. Auf der Grundlage von in der Sprachwissenschaft diskutierten Ansätzen sollen die Strategien der Internetsprachen HTML, CSS (JavaScript) und SGML/XML untersucht und der Versuch einer kritischen Bewertung ihrer Leistungen im Umgang mit »Bedeutung« unternommen werden. Einführende Lektüre: Lyons, John. 1991. Bedeutungstheorien. - In: Arnim von Stechow, Dieter Wunderlich (Hgg.): Semantik/Semantics, 1-24. Berlin, New York: de Gruyter. Schmitz, Ulrich. 1992. Computerlinguistik. Eine Einführung. Opladen: Westdeutscher Verlag. - Darin: 4. Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, 155-184. Goldfarb, Charles F. 1999. Future Directions in SGML/XML. - In: Wiebke Möhr (Hg.): SGML und XML. Anwendungen und Perspektiven, 3-25. Berlin, u.a.: Springer. |
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4366a ZP |
Computerlinguistik: Einführung in die Programmiersprache LISP (A1, 3,6) 2St. Mi 18-19:30 in 079/80
(CIP-Pool) |
D. Zaun Beginn: 18.4. |
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Eine Voraussetzung für die eingehendere Beschäftigung mit der Computerlinguistik ist die Beherrschung einer Programmiersprache. Ziel dieses Seminars ist es, die Teilnehmer zu einem selbständigen Umgang mit LISP, einer der wichtigsten Sprachen der Forschung zur künstlichen Vorkenntnisse
sind nicht erforderlich. Eine Literaturliste wird in der ersten Sitzung
ausgegeben. Als Begleitliteratur dient: Zaun, D.P., 1992. LISP. Eine Einführung -- nicht nur für Linguisten. Köln: Gabel. (= KLAGE 20) |
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4367 ZP |
Deutsche Novellistik des
Mittelalters (B 2, 3) 2 St. Di. 12s.t.-13.30 in
204 |
T. Reuvekamp-Felber Beginn: 17.4. |
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Weltliche Kurzerzählungen gehören zu den produktiven und variantenreichen Literaturformen des deutschen Mittelalters. Ihre Themen sind List, Betrug und Gewalt im Zusammenleben der Menschen, aber auch die Macht der Liebe, Ehekonflikte und Kampf der Geschlechter. Nicht zu Unrecht hat man die Texte daher mit der modernen Novelle verglichen, wie sie in Giovanni Boccaccios "Decamerone" hervortritt. Das Seminar will einerseits die dynamische Entwicklung der Gattung vom Stricker'schen Prototyp bis zu den obszönen, mit der Lust am Tabubruch ausgestatteten Mären des Spätmittelalters nachzeichnen. Dabei sollen die verschiedensten Themen- und Motivkonstellationen, narrativen Formen und Erzählkonzepte Gegenstand der Analyse sein. Gleichzeitig soll überprüft werden, welchen Aufschlusswert kulturgeschichtliche, mentalitätsgeschichtliche und sozialpsychologische Zugriffe ermöglichen. Schließlich soll die deutsche Novellistik mit zeitgleichen lateinischen weltlichen Kurzerzählungen sowie altfranzösischen Fabliaux verglichen werden. Eine Textsammlung wird in der ersten Sitzung zur Verfügung gestellt. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferats (ca. 30 Minuten), dessen Thema Gegenstand der Zwischenprüfungsklausur sein soll. |
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4368 ZP |
Das Rhein-Maas-Gebiet als
Literaturlandschaft II (B 3, A 4) 2 St. Mi. 15-17 in S 84 |
B. Bastert/C. Dauven Beginn: 18.4. |
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In diesem Seminar werden wir die Arbeit an der Literatur der Maas-Rhein-Region, die wir bereits im letzten Semester begonnen, haben, fortsetzen. Im Mittelpunkt werden dabei vor allem spätmittelalterliche Texte wie der Karlmeinet, die Haymonskinder, der Prosa-Lancelot oder das lyrische Werk des Jan von Brabant stehen. Auch in diesem Semester ist wieder eine Exkursion (voraussichtlich nach Lüttich) und ein Gastvortrag (wohl zur niederländischen Lancelot-Tradition) geplant. Das Seminar kann auch von Teilnehmern besucht werden, die im vergangenen Semester noch nicht dabei waren. |
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4369 ZP |
Frühmittelalterliche Memento mori-Dichtungen (B 2, 3) 2 St. Mi. 9-11 in S 52 |
P.-E. Neuser Beginn: 18.4. |
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4370 ZP |
Anno und Köln. "Typik und Politik" im Annolied (B 3) 2 St. Do. 14-16 in 204 |
S. Bürkle Beginn: 19.4. |
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Das noch ins 11. Jahrhundert datierte, allerdings vollständig nur in der Publikation von Martin Opitz (1639) bewahrte Annolied wird von Walter Haug unter jene 'vorhöfische' Literatur gruppiert, in der die noch wenig praktizierte volkssprachliche Schriftlichkeit dafür eingesetzt werde, 'die Sphäre der sich allmählich emanzipierenden Laien unter geistlichen Prämissen zu durchdringen'. Im Zentrum des autorlosen Textes steht die äußerst fragwürdige, historische Figur Anno , der Erzbischof und damit zugleich Stadtherr von Köln, zeitweise sogar Regent des Reiches war und 1183 heiliggesprochen wurde. Trotz seines schmalen Umfangs ist der Text von großer Komplexität: Er verbindet Welt- Reichs- und Heilsgeschichte, entziffert zwischen den Zeilen den massiven Konflikt zwischen der Politik des Bischofs und den Interessen der Kölner Bürgerschaft, zeigt Diskursintererferenzen deutscher und lateinischer Texte und die virtuose Verwendung des figuralen Repertoires in Zahlensymbolik und Typologie. Sein Entstehungs- und Funktionsfeld ist allerdings umstritten. Mit einem ethnologischen Blick, einer Art 'dichten Beschreibung' soll das Annolied hier gelesen, mit den verschiedensten 'kulturellen Texten' - Historiographie, Hagiographie, Exegese - kontextualisiert und konfrontiert und die Verschränkung von Texttypik und politischer Praxis aufgezeigt werden. |
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Lektürekurse |
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4371 |
Lektürekurs (bes. für Teilnehmer der Einführungsseminare Nr. 4359, 4360, 4361 ) (A 4, B 3) 2 St. Do. 10 (s.t.)-11.30
in 230 |
P.-E. Neuser Beginn: 19.4. |
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4372 |
Grundbegriffe der Literaturwissenschaft (nur für ausländische Germanistik-Studierende im Grundstudium) 2
St. Di. 13 (s.t.)-14.30 in S 92 |
H. Kircher Beginn: 17.4. |
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Dieses Seminar soll intensiver, als es in den obligatorischen Einführungsseminaren möglich ist, die wichtigsten literaturwissenschaftlichen Grundbegriffe verstehen helfen. Auch ein Überblick über die wichtigsten Epochen der deutschen Literaturgeschichte steht auf dem Programm. Insgesamt möchte ich die Fragen und Wünsche der Teilnehmer weitestgehend berücksichtigen. Aus diesem Grund wird ein genauer Seminarplan erst zu Beginn des Semesters festgelegt. |
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4373 |
Grundbegriffe der
Literaturwissenschaft (B 1, 2) 2 St. Do. 19(s.t.)-20.30 in
204 |
J. Zenke Beginn: 19.4. |
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Das Seminar soll zu klaren und kompakten Definitionen befähigen und die Problematik der Begriffe beleuchten. Es ist zur Vorbereitung auf die ZP geeignet |
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4374 |
Repetitorium:
Konzeptbegriffe (B 1, 2) 2 St. Fr. 12-14 in S 69 |
S. Grimm Beginn: 20.4. |
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Das Seminar wendet sich an Studierende, die im SS 2001 ihre Zwischenprüfung ablegen wollen. Die "Konzeptgegriffe" werden problematisiert und im Hinblick auf eine prüfungsrelevante Darbietung diskutiert. Vorausgesetzt werden die Lektüre der entsprechenden Aufsätze sowie die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit (Referat, Thesenpapier). |
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4374a |
Kolloquium "Kleine Leseliste": Drama des 17. und 18. Jahrhunderts (B 2, 4) 2
St. Mi. 10-12 in S 76 |
M. Günter Beginn: 18.4. |
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Das Kolloquium will Texte der "Kleinen Leseliste" vorstellen und diskutieren. Es ist geplant, präzise Lektüren mit literaturgeschichtlichen Kontexten zu verbinden. Im Mittelpunkt dieses ersten Kolloquiums soll das Drama des 17. und 18. Jahrhunderts stehen: A. Gryphius, Catharina
von Georgien / Barock; G.E. Lessing, Nathan der Weise /Aufklärung; J.W. Goethe, Götz von Berlichingen/Sturm und Drang; F. Schiller, Don Carlos/Klassik. Für Studierende im Grund- und Hauptstudium. |
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4374b ZP |
Theorie
des Films (A 1) 2
St. Di. 8-10 in S 57 |
F. Balke Beginn: 17.4. |
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Kommentar
siehe Forschungskolleg |
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4374c ZP |
Bildrhetorik in Früher Neuzeit und "Gegenwart" (B 2, 4, 5) 2
St. Di. 14-16 in 230 |
A. Fliethmann Beginn: 17.4 |
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Kommentar siehe
Forschungskolleg |
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4375 ZP |
Kulturhermeneutik und
Metapherngeschichte (B 1,5) 2 St. Fr. 14-16 in S 90 |
B. Hamacher Beginn: 20.4. |
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Die kulturelle Vermittlungsleistung von Metaphern und Symbolen ist ein aktuelles Thema der Kulturwissenschaften, dem im Seminar in theoretischer und historischer Perspektive nachgegangen werden soll. Dabei wird es zunächst um die Rekonstruktion exemplarischer Positionen der Metapherntheorie (von Aristoteles bis Paul de Man) gehen, bevor die poetische Verwendung von Metaphern in unterschiedlichen historischen Kontexten an ausgewählten Beispielen aus der deutschen Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts (etwa von Lessing bis Celan) analysiert wird. Das Seminar wird zu ungefähr gleichen Teilen aus Theoriediskussion und Analyse literarischer Texte bestehen. Das endgültige Programm wird in Abstimmung mit den Wünschen der Teilnehmenden in der ersten Sitzung festgelegt. Teilnahmevoraussetzungen: Interesse für theoretische Fragestellungen und Bereitschaft auch zu umfangreicherer Lektüre. Zur Einführung: Peter J. Brenner: Kulturanthropologie und
Kulturhermeneutik. Paderborn 1999;
Olaf Briese: Die Macht der Metaphern. Stuttgart/Weimar 1998; Klaus Müller-Richter/Arno Larcati: "Kampf der Metapher!" Wien 1996; Theorie
der Metapher. Hg. v. Anselm
Haverkamp. 2. Aufl. Darmstadt 1996. |
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4376 |
Übungen zur literarischen "Bildlichkeit" (Konzepte, Begriffe, Beispiele) (Kolloquium zur Vorlesung: Kahnfahrten, Seereisen, Schiffbrüche, Nr. 4316) 2 St. Do. 14-16 in S 82 |
R. Drux Beginn: 19.4. |
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An dem in der Vorlesung behandelten metaphorischen Paradigma der Schiffahrt, aber auch anderen literaturgeschichtlichen Beispielen "uneigentlicher" oder "übertragener" Rede sollen Begriffe, Konzepte und Ansätze zur Analyse literarischer Bildlichkeit betrachtet und erprobt werden (s. auch Angaben zur Vorlesung). |
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4377 ZP |
Literatur und Marketing (B
1) 2 St. Do. 18-20 in S 92 |
I. Breuer/H. Resch Beginn: 18.4. |
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Die
Veranstaltung hat das Ziel, theoretische Einblicke und praktische
Fertigkeiten im Bereich des Literaturmarketings zu vermitteln. Hierzu werden
wir sowohl aktuelle Beispiele untersuchen als auch probeweise entsprechende
Texte (z.B. Klappentext, Vorschautext) verfassen. Eine Literaturliste ist ab 1. April in R. 216 und 217 (DI, DO 11-13 Uhr) oder per e-mail (ingo.breuer@uni-koeln.de) erhältlich. Zur ersten Sitzung sollte gelesen sein: Benjamin von Stuckrad-Barre: Soloalbum. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1998 (KiWi-Taschenbuch; Bd. 514). - Helga Resch ist als Lektorin beim Verlag Kiepenheuer & Witsch tätig. |
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4377a |
Bewußtsein, Kommunikation, Text. Die Systemtheorie der Bielefelder Schule (B 1) 2 St. Do. 12-14 in 230 |
D. Paß Beginn: 19.4. |
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Gibt es Liebe? Die Antworten konstruktivistischer Theorien rufen immer wieder Irritationen hervor, weil sie dem "gesunden Menschenverstand" widersprechen: Auch "psychische Phänomene" sind Effekte sozialer Konstruktionen. Das betont die Systemtheorie der Bielefelder Schule (vor allem Niklas Luhmann, Peter Fuchs, Dirk Baecker) besonders. Einführend sollen die Grundlagen dieser Systemtheorie geklärt werden. Was ist ein System? Läßt sich "die Literatur" als System begreifen? Was heißt hier Konstruktivismus? Welche Theorieentscheidungen (-unterscheidungen) werden getroffen (System/Umwelt, Selbstreferenz/Fremdreferenz, psychisches/soziales System etc.)? Was ist ein Zeichen, was Kommunikation? Warum ist kommunikativer Erfolg unwahrscheinlich, wenn auch möglich, wenn z.B. Lotte zu Werther "Klopstock!" haucht? Zweck des Seminars ist es, theoretisches Handwerkszeug zu erarbeiten, mit dem ein reflektierter Umgang mit "Literatur" möglich ist, es soll die Dominanz des Sozialen verdeutlicht und doch - gerade deswegen! - Bewußtsein (das psychische System) in den Blick genommen werden. Je nach Fortschritt des Seminars könnte das zu Fragen führen wie: Wird das Bewußtsein in der Rezeption moderner Literatur aufgrund ihrer Intransitivität nicht regelrecht absorbiert, ähnlich wie bei der Rezeption zeitgenössischer, abstrakter elektronischer Musik? Lektürewünsche werden berücksichtigt, das Seminar bietet auch die Möglichkeit, Referate zu üben. Zur Einführung je nach Präferenz empfohlen: Kneer, G. und A. Nassehi: Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme. München 1993; Stanitzek, G.: Systemtheorie? Anwenden? In: Literaturwissenschaft. Ein Grundkurs. Hg. von H. Brackert und J. Stückrath. Hamburg 1992, S. 650 - 663; Fuchs, P.: Niklas Luhmann - beobachtet. Eine Einführung in die Systemtheorie. Opladen 1993; Fuchs, P.: Liebe, Sex und solche Sachen. Zur Konstruktion moderner Intimsysteme. Konstanz 1999; oder auch die im Carl Auer Verlag erschienene Kassettenreihe "Einführung in die Systemtheorie" von Niklas Luhmann. |
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4378 ZP |
Literarische Wertung (B 1) 2 St. Mi. 18(s.t.)-19.30 in
S 69 |
J. Zenke Beginn: 18.4. |
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Die Selbstverständlichkeit , mit der literarische Werturteile gefällt werden, beruht heute nur noch selten auf Kriterien, die einer zweifelnden Nachfrage standhalten und auf breite Zustimmung hoffen dürfen. Andererseits kann die Pluralität der Werttheorien nicht als Einladung zur Beliebigkeit mißverstanden werden. (Das würde uns die interessierte Öffentlichkeit nicht verzeihen). Das Seminar bietet die Gelegenheit, eigene Werturteile an kürzeren, kaum bekannten Texten bekannter Autoren zu erarbeiten und sie zur Diskussion zu stellen. Dabei wird sich die Auseinandersetzung mit überlieferten Wertungstheorien als hiflreich erweisen. Das Prinzip der Textauswahl soll gewährleisten, daß sich die wertenden Vorurteile noch nicht unnötig verfestigt haben und daß jeweils mit dem Versuch einer Epochen- und Autorzuschreibung begonnen werden kann. |
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4378 ZP |
Ethnologie und Literatur. Eine Einführung (B 1) 2 St. Do. 16-18 im Konferenzraum des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs "Medien und kulturelle Kommunikation", Bernhard-Feilchenfeld-Str. 11, Raum 4.25 |
A. Kümmel/E. Schüttpelz Beginn: 19.4. |
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Kommentar siehe
Forschungskolleg |
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4378a ZP |
(Brief)Roman im 18.
Jahrhundert (B 2, 4) 2 St. Mi. 14-16 in S 76 |
M. Günter Beginn: 18.4. |
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Im Zentrum der Diskussion steht ein Genre, das sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entwickelt: angefangen mit Gellerts Roman Das Leben der schwedischen Gräfin von G*** (1747-1748), in dem erstmals - nach dem Muster des englischen sentimentalen Romans eines Samuel Richardson - die handelnden Figuren in psychologisch differenzierter Darstellung erscheinen, über Sophie von La Roches Geschichte des Fräuleins von Sternheim (1771), der für die Kultur der Empfindsamkeit in Deutschland höchst bedeutsam wurde bis zu Goethes Die Leiden des
jungen Werthers (1774) und Sophie
Mereaus Amanda und Eduard (1803) figuriert der Brief, der spätestens seit Gellerts Abhandlungen als "weibliches" Genre schlechthin gilt, als Katalysator für den Aufstieg des Romans. Mit dem neuen Genre formiert sich zugleich ein neuer literarischer Diskurs, der um die Opposition Leidenschaft vs. Affektkontrolle, Tugend vs. Laster zentriert ist und auf einer Geschlechterkonstruktion basiert, die um 1800 eine unüberwindbare Dichotomie zwischen Mann und Frau festschreibt. Die gründliche Lektüre der Romane ist Voraussetzung für die Teilnahme!
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4379 |
Andreas Gryphius,
Trauerspiele (B 2, 4, 6) 2 St. Mi. 13 (s.t.)- 14.30
in S 85 |
P.-E. Neuser Beginn: 18.4. |
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4379a ZP |
Zwischen Epigonentum und
Realismus. Erfolgsautoren des 19. Jahrhunderts (B 5) 2 St. Di. 18-19.30 in S 55 |
B. Plett Beginn: 17.4. |
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Kommentar siehe Aushang |
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4380 ZP |
Novelle im 19. Jahrhundert
(B 2, 5) 2 St. Di. 13-15 in S 73 |
D. Kurth Beginn: 17.4. |
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Um 1800 entsteht eine spezifisch deutsche Sonderform der Novelle, die nicht in einem Zyklus erscheint, der eine gesellige Erzählsituation und zugleich einen gesellschaftlichen und zeitnahen Rahmen bietet, sondern als Einzeltext konzipiert ist. Das Seminar soll einen Überblick über die Entwicklung der Gattung und deren Theorie im 19. Jahrhundert geben. Das Seminarprogramm verteile ich in der ersten Sitzung und empfehle zur Vorbereitung: Hugo Aust: Novelle. Stuttgart: Metzler 1990 (=Sammlung Metzler. 256). |
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4381 ZP |
Lese- und Analysetraining mit Erzähltexten (B 1, 2) 2 St. als Blockseminar an
zwei Wochenenden in der Vorlesungszeit |
N. Mecklenburg |
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Das Seminar ist in erster Linie als Ergänzung zu meinem Einführungsseminar gedacht und darum dessen Teilnehmern vorbehalten (begrenzte Teilnehmerzahl).Sollten Plätze frei sein, können auch andere Teilnehmer aufgenommen werden (dazu bitte Aushang beachten!). In diesem Fall bitte in den Feriensprechstunden anmelden! |
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4382 ZP |
Alexander Kluge: Literatur - Film - Fernsehen (vgl. Nr. 5401) (B 6) 2 St. Do. 10-12 in S 82 |
C. Bartz/T. Hahn Beginn: 19.4. |
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Das Seminar beschäftigt sich mit dem "Phänomen Kluge". In der Chiffre des Autornamens verbindet sich die Arbeit an und mit den Einzelmedien Literatur, Film, Fernsehen. Durch die Übersetzungen eines Stoffs in den verschiedenen Medien entsteht ein Medienverbund, der intermediale Verhältnisse paradigmatisch ablesbar werden läßt. Da identische Figuren und Symbolkomplexe in die verschiedenen Medien eingehen, bietet sich der Gegenstand an, um spezifische Themen, Mediendifferenzen und die Möglichkeit einer Arbeit im Medienverbund zu diskutieren. Es stellt sich also die Frage sowohl nach der behandelten Thematik (Geschichte, Ausnahmezustand, Kunst/Artistik) als auch nach dem gesellschaftlich-medialen Umfeld ("neuer deutscher Film", Privatfernsehen und Literatur). Im Seminarordner liegen zu Semesterbeginn kurze Texte zur Einführung, die zur ersten Sitzung gelesen sein sollen. |
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4383 ZP |
Ernst Jandl (B 6) 2 St. Mo. 18(s.t.)-19.30 in
230 |
J. Zenke Beginn: 23.4. |
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Jandl schreibt so unverwechselbar entpersönlicht wie kaum ein anderer "konkreter" Lyriker. Primitivismus und Intellektualität scheinen sich gegenseitig zu bedingen. Das Seminar wird sich besonders der lohnenden Frage nach dem sozialen Gestus seiner Sprachexperimente widmen und dem Traditionszusammenhang solcher Schreibweisen nachgehen. Die Textauswahl verabreden wir in der ersten Sitzung. |
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4384 ZP |
Prosa der 90er Jahre (B 2,
5) 2 St. Do. 14.30-16 in S 92 |
H. Kircher Beginn: 19.4. |
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In diesem (leseintensiven) Seminar sollen ausgewählte Texte aus dem breiten Spektrum der in diesem Jahrzehnt erschienenen Prosaliteratur besprochen werden. Selbstverständlich kann eine solche Auswahl nicht repräsentativ sein. Im einzelnen ist gedacht an Texte von Ch. Wolf, J. Becker, R. Schneider, W.G. Sebald, H. Lange, U. Timm, P. Härtling, B. Schlink, Z. Jenny u. a. Eine genaue Themenliste hänge ich Anfang März aus. |
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4387 ZP |
Schreiben zwischen den Kulturen. Literatur von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren ausländischer Herkunft (B 2, 5) 2 St. Mi.16-18 in 204 |
A. Campanile Beginn: 18.04. |
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Was versteht man unter Gastarbeiterliteratur, Ausländerliteratur, Migrantenliteratur? Haben Autoren und Autorinnen ausländischer Herkunft etwas Gemeinsames, was über die deutsche, geliehene Schreibsprache hinausgeht? SchriftstellerInnen mit nicht-deutschem Hintergrund waren nicht immer in der deutschen Literaturszene so präsent wie zur Zeit. Das Seminar soll das Gesamtspektrum dieser Problematik
beleuchten: wir wollen die Entstehung der unterschiedlichen literaturhistorischen, definitorischen Einordnung der "anderen" deutschen Literatur nachzeichnen, ihre narrativen Muster, intertextuellen Verweise und Modelle analysieren, sowie uns schließlich den Themen von Identität und Differenz widmen. Ebenso sollte die Verortung des Partikularen in diesen Texten und seine Zweischneidigkeit problematisiert werden. Darüber hinaus scheint es von Bedeutung, wegen des Innovationspotentials dieser "fünften" Literatur der Frage nachzugehen, welche Theorien sich für die Beschäftigung mit ihr eignen. Textauswahl, Bibliographie und Seminarplan werden in der ersten Stunde bekannt gegeben. |
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4388 ZP |
Lektürekurs Jacques Derrida: Die Postkarte (I) (B5) 2 St. Do. 9.30-11 in S 65 |
M. Bickenbach Beginn: 19.4. |
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4390 |
Autorenwerkstatt 2 St. Mi. 18-21 in S 82 |
B. Pütz |
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Meßlatte für die bei uns vorgestellten Arbeiten ist und bleibt ihre literarische Qualität. Daß es zu deren Beurteilung keine allgemein verbindlichen Kriterien gibt, möge unsere Gespräche auch in Zukunft spannend halten. Die Ankündigungen der "Autorenwerkstatt" als Seminar macht unsere Runde keineswegs zum akademischen Zirkel; Voraussetzung für die Teilnahme ist daher nicht philologisches Know-How, sondern streitbares - und aktives - Engagement für eine bessere Literatur. Nur so kann die "Autorenwerkstatt" auch in Zukunft ein kritisches Forum bleiben, das Schreibenden in und außerhalb der Universität eine Voröffentlichkeit und erste Resonanz auf eigene Texte bietet. Wer sich vorab über unsere Arbeit informieren möchte, sei auf die Anthologie "weiter im text" verwiesen (10 Jahre Kölner Autorenwerkstatt 1980-1990, hrsg. v. N. Hummelt, Köln: Janus Verlagsgesellschaft 1991). |
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4391 |
Kurzprosa im
Deutschunterricht (Sek I/Sek II) (C 4) 2 St. als Blockseminar, Termine:
5.5., 23.6., 30.6. 9-19 Uhr in 204 |
U. Reeg |
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Novellen, Kurzgeschichten, Märchen, Fabeln etc. können auf vielfältige Weise im Deutschunterricht (SekI/SekII) behandelt werden. Anhand von sehr unterschiedlichen Texten (Vorschläge seitens der Teilnehmer/innen sind ausdrücklich erwünscht) werden wir uns mit möglichen Lehr- und Lernzielen, dem damit verbundenen Problem der sinnvollen Textauswahl sowie der didaktischen Aufbereitung einzelner Texte beschäftigen. Im Zentrum der Überlegungen steht dabei die Frage, wie man Schüler/innen motivieren und zu kreativen Lernprozessen nachhaltig anregen kann. Nach der Erarbeitung didaktisch-methodischer Grundlagen werden wir uns vor allem mit handlungs- und projektorientierten Unterrichtsformen befassen. Zu Beginn des Seminars wird ein ausführlicher Materialordner zur Verfügung gestellt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. |
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4392 |
Öffentlicher Sprachgebrauch (C 2,3) 2 St. Di. 8.30-10 in 230 |
G. Siebert-Ott Beginn: 17.4. |
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In den neuen nordrhein-westfälischen Richtlinien für das Fach Deutsch in der Sekundarstufe II wird der Beschäftigung mit Sprache wieder mehr Bedeutung beigemessen. Zum einen soll die Entwicklung der sprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler weiter gefördert werden und zum anderen soll ihre Fähigkeit zur Reflexion über Sprache weiter ausgebildet werden.
Gegenstand der Seminardiskussion soll zum einen - über die Beteiligung am Unterrichtsdiskurs hinaus - die Förderung von Rede-/ Gesprächsfähigkeit sein. Zum anderen sollen Möglichkeiten der Analyse des öffentlichen Sprachgebrauchs im Deutschunterricht in Kooperation mit anderen Fächern erörtert werden. Literatur zur Einführung: Deutsch. Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II - Gymnasium/ Gesamtschule in NRW. Frechen 1999: Ritterbach Klein,J. (Hrsg.) (1999) Rhetorik und Argumentation
(Themenheft). Der Deutschunterricht 5. Stötzel,G. u. M.Wengeler (Hrsg.) (1995): Kontroverse Begriffe. Geschichte des öffentlichen Sprachgebrauchs in der BRD. Berlin: De Gruyter. |
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4393 |
Lust und Leid.
Liebesgedichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart im Deutschunterricht (Sek II
und I) (C 1,4) 2 St. Mi. 15s.t.-18 (14 tägl) in 230 |
A. Mielke |
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"Saget mir ieman, waz ist minne?" formuliert Walther von der Vogelweide die Frage, die zu allen Zeiten Dichterinnen und Dichter zu immer neuen lyrischen Antworten provoziert hat - und mal schreit es "Leid!", mal seufzt es "Lust..." aus diesen Antworten. An konkreten Beispielen will das Semianr aufzeigen, wie Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen mit modernen Methoden über dieses nicht alternde Thema ein Zugang zur Lyrik, auch der mittelalterlichen, vermittelt werden kann. Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse des Mittelhochdeutschen, wie sie in den IIIa/b-Seminaren vermittelt werden. Mögliche Themen für Referate und Hausarbeiten werden zu Beginn des Seminars vorgestellt. Das Seminar findet 14-tägig statt. Die genauen Termine werden durch Aushang bekanntgegeben. |
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4394 |
Kommunikationstraining (C
1, 3) 2 St. Do. 15.30-17 in V |
S. Breilmann/M. Schopen Beginn: 19.4. |
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Sowohl die Vermittlung und Erweiterung kommunikativer Kompetenzen als auch die Reflexion mündlicher Kommunikation werden zunehmend integraler Bestandteil des Faches Deutsch. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung theoretischer Kenntnisse, sondern vor allem auch um die Förderung und Entwicklung der individuellen Kommunikationskompetenz der Schüler/innen. Die Sensibilisierung für das eigene Kommunikationsverhalten als Ausdruck der Schüler- aber auch der Lehrerpersönlichkeit ist ein Hauptbestandteil des Seminars. Das Seminar wird vor allen Dingen verschiedene Kommunikationsformen (Unterrichtsgespräch, Präsentation, Diskussion, Bewerbungsgespräch etc.) analysieren, erproben und reflektieren. Schwerpunkt des Seminars wird die Entwicklung konkreter Unterrichtseinheiten sein. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldeliste liegt ab 15.3.2001 im Geschäftszimmer aus. |
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Sprachwissenschaft des Deutschen |
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4395 |
Sprache in Institutionen (
A 1, 5 , 6) 2 St. Mi. 11-13 in S 89 |
D. Busse Busse: 18.4. |
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Die Frage nach der Funktion von Sprache/Texten im gesellschaftlichen Verkehr wurde in der Linguistik selten gestellt; latent wurde aber eine Funktionshomogenität unterstellt, ohne daß diese Funktion deutlich beschrieben wurde. ("Kommunikation" bzw. "Informationsvermittlung" sind zu allgemeine Begriffe, die wenig erklären.) Untersucht man aber verschiedenste Formen des Sprachgebrauchs und vergleicht sie miteinander, dann drängt sich die Einsicht in die Funktionsheterogenität und -vielfalt der Sprache geradezu auf. Besonders deutlich wird das, wenn man sich mit dem Sprachgebrauch und der Rolle von Sprache in gesellschaftlichen Institutionen beschäftigt; besonders interessant sind dabei jene Institutionen, in denen Texte eine fundamentale Funktion übernehmen (etwa die Rechtsprechung und die Theologie). Zwar hat die Variationslinguistik Begriffe und Ansätze zur Beschreibung unterschiedlicher Verwendungsweisen von Sprache in diversen sozialen, beruflichen und fachlichen Gebrauchsbereichen entwickelt, doch wurde den sehr spezifischen Aspekten institutionellen Sprachgebrauchs dabei meist zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Insbesondere gehört zur Beschreibung institutionellen Sprachgebrauchs wenigstens der Versuch einer Klärung der Frage, was man unter "Institutionen" eigentlich zu verstehen hat. Das Hauptseminar soll einen Überblick über die Problem- und Forschungslage geben. Ein etwas gründlicher bearbeiteter Forschungsbereich ist die (mündliche) Kommunikation in Institutionen (vor Gericht und bei Behörden, in Schule und Universität, in der Kirche, in Arztpraxen und Krankenhäusern, bei Schlichtungsverhandlungen usw.), die v.a. mit Methoden der neueren Gesprächsanalyse untersucht worden ist. Noch eher wenige Untersuchungen gibt es zur Funktion von Texten in Institutionen; dies ist vor allem bei den auf Texten aufbauenden Institutionen Recht und Kirche wichtig. Das Schwergewicht des Seminars soll auf der Untersuchung solcher Formen und Funktionen von Sprachgebrauch/Texten liegen, die sich durch ihre institutionellen Gebrauchskontexte von der Alltagssprache wesentlich unterscheiden. Die dabei anzuwendenden Untersuchungsmethoden können je nach Gegenstand verschieden sein (textlinguistisch, semantisch, gesprächsanalytisch, pragmatisch etc.). (Literaturhinweise: s. Aushang vor Raum 320) Teilnahmevoraussetzungen: Zwischenprüfung, Bereitschaft zur aktiven Teilnahme; Voraussetzung für einen Leistungsnachweis: aktive Teilnahme; Referat (schriftlich vorzulegen) oder Hausarbeit; Bedingungen für einen QuaSt auf Anfrage. |
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4396 |
Präsuppositionen und Implikaturen: Sprachwissen und Weltwissen (A 1, 2, 3) 2 St. Mi. 13-15 in S 89 |
D. Busse Beginn: 18.4. |
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Ein wesentlicher Gegenstand neuerer Forschungsansätze zur Satzsemantik ist die Analyse solcher Aspekte von Satzbedeutungen, die nicht mit den Mitteln einer reduktionistisch verfahrenden Logischen Semantik erschlossen werden können. Zwei Konzepte, die bei solchen Analysen eine große Rolle spielen, sind die Begriffe "Präsuppositionen" und "Implikaturen". Im Hauptseminar sollen die theoretischen Grundlagen dieser Begriffe und der auf diese und verwandte Analysekonzepte zielenden satzsemantischen Ansätze erläutert werden, wobei dem sprachtheoretischen Grundproblem der Abgrenzung zwischen Sprachwissen und sog. "Weltwissen" ("enzyklopädischem Wissen") ein besonderes Augenmerk gewidmet werden soll. Zugleich sollen die mit solchen Konzepten gemeinten Aspekte von Satzbedeutungen in einen größeren Rahmen satzsemantischer Analysemöglichkeiten eingebettet werden, die auch für praktische Textanalysen (wie sie im Seminar erprobt werden sollen) brauchbar sind und u.U. auch sprachdidaktische Perspektiven zu eröffnen helfen. (Literaturhinweise: s. Aushang vor Raum 320) Teilnahmevoraussetzungen: Zwischenprüfung, Bereitschaft zur aktiven Teilnahme; Voraussetzung für einen Leistungsnachweis: aktive Teilnahme; Referat (schriftlich vorzulegen) oder Hausarbeit; Bedingungen für einen QuaSt auf Anfrage. |
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4397 |
Nonverbale und verbale
Kommunikation (A 1, 2, 3, 5, 6) 2 St. als Blockseminar
(8.-10.5.2001) |
G. Bente/H. Vater |
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1. Gegenstand und Zielsetzung
Das Blockseminar findet in der Zeit vom 8. bis 10.5. 2001 in Haus Wiesengrund (Nümbrecht-Überdorf) für maximal 25 Teilnehmer statt. Angestrebt wird ein Einstieg in das zunehmend wichtiger werdende interdisziplinäre Gebiet "Psycholinguistik" sowohl von psychologischer als auch von linguistischer Seite. Nach einer Einführung in Gegenstand und Zielsetzung der Psycholinguistik werden in Referaten der TeilnehmerInnen folgende Bereiche behandelt:
Die weitere Aufteilung dieser Hauptbereiche sowie
Referatsthemen und Grundlagenliteratur werden noch bekanntgegeben. 2. Teilnahmevoraussetzungen
ZP, Anmeldung in den Sprechstunden bis 15.03.2001 und Anzahlung von DM 50.- (Gesamtpreis für 2 Übernachtungen 08. - 10.5. 2001 mit Vollpension + Mittagessen am 10.5.: ca. 170.- DM). 3. Voraussetzung für den Erwerb eines Leistungsscheins:
Ausarbeitung eines (vorzutragenden) Referats in Form eines Thesenpapiers, das später zu einer Hausarbeit (von max. 20 Seiten) erweitert wird. Die Referatsliste hängt ab 15.01.2001 aus. 1. Vorbesprechung: Do, 01.03.2001, 1015 - 1145 in 204.
Sprechstunden: G. Bente Di 17-18 U., Bernh.-Feilchenfeld-St. 11, 4. OG; H. Vater: Do 9-11 U. 323 (bitte in Liste eintragen!). |
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4398 |
Grammatik und
Grammatikographie des Deutschen (A 1,2,6) 2 St. als Blockseminar
(Termine: 9.-11.8. 10-14 und 15-18 Uhr in 204) |
C. Di Meola |
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Zunächst erfolgt eine Bestandsaufnahme der wichtigsten Grammatiken des Deutschen, wobei sowohl "wissenschaftliche" Grammatiken als auch "Schulgrammatiken" berücksichtigt werden. Im Seminar soll dann untersucht werden, wie bestimmte Bereiche der deutschen Grammatik (vorzugsweise Konjunktionen, Präpositionen und sonstige Partikeln) in den Grammatiken dargestellt sind, wobei jeweils eine Gegenüberstellung mit der einschlägigen linguistischen Literatur unternommen wird. Der Seminarplan mit Lektüreangaben, eine Teilnehmerliste sowie eine Liste der Referate liegen ab Januar 2001 in meinem Seminarordner in der Bibliothek aus. Bitte in beide Listen eintragen und sich bei mir persönlich anmelden (E-Mail-Adresse: claudio.di_meola@uni-koeln.de; Tel./Fax: 0039-065003028). Vor Beginn des Seminars ist es unerläßlich, die Referate mit mir zu besprechen! |
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4400 |
Semantik (A 1, 2, 6) 2 St. Mi. 11-13 in B IV |
J. Lenerz Beginn: 18.04. |
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In Referaten sollen verschiedene Zugänge zur Beschreibung der Bedeutung sprachlicher Zeichen vorgestellt und kritisch erörtert werden. Dazu soll zunächst der Bedeutungsbegriff selber aus verschiedener Sicht expliziert werden: gebrauchstheoretische, referenztheoretische und merkmalbasierte Ansätze sollen dabei ebenso vorgestellt werden wie die sog. Prototypentheorie und die Modelltheorie. Ein Schwerpunkt wird auf der Erarbeitung verschiedener Aspekte der logischen Semantik liegen. Exemplarisch können Aspekte der Semantik der Dimensionsadjektive (Bierwisch/Lang), verschiedener Arten von Quantoren, Skopusverhältnisse bei der Interaktion von Quantoren, Analysen der Bedeutung komplexer Prädikate etc. behandelt werden. Zur ersten Orientierung dienen Überblicksartikel aus dem folgenden Handbuch: Stechow von, Arnim/ Dieter Wunderlich
(Hgg.) (1991). Semantik. Ein internationales Handbuch der zeitgenössischen Forschung. Semantics. An
international Handbook of Contemporary Research. Berlin: New York: de
Gruyter. Kopien
der folgenden Artikel finden sich in einem Seminarordner in Raum 345: Lyons, John: Bedeutungstheorien. S.1-24 Creswell, M.J.: Grundbegriffe der Semantik. S.24-31. Wunderlich, Dieter: Bedeutung und Gebrauch. S.32-52. Kenntnisse in formaler Logik sind von Vorteil; zur Vorbereitung und Einübung sind zu empfehlen: Als
erster Einstieg: - Schwarz, Monika / Jeanette Chur (1993) Semantik. Ein Arbeitsbuch. Tübingen: Narr (Narr Studienbücher). (Eine erste Einführung in die Semantik. Mit Übungen) Zur intensiveren Einübung eignen sich die beiden folgenden Werke: - Heim, Irene / Angelika Kratzer (1998) Semantics in Generative Grammar. Molden, Mass./Oxford : Blackwells (Ausführliches Lehrbuch zum Verhältnis (generative) Syntax - logische Semantik. Mit Übungen.) - Lohnstein, Horst (1996). Formale Semantik und natürliche Sprache. Opladen: Westdeutscher Verlag. (Ausführliches Lehrbuch zur logischen Semantik. Mit Übungen.) Weitere Hinweise (Bibliographie, Seminarplan) werden
rechtzeitig durch Aushang (R. 344) bekannt gegeben. |
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4401 |
Kasustheorie (A 1,2) 2 St. Di. 15-17 in B IV |
B. Primus Beginn: 17.4. |
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Im Hauptseminar soll ein zentraler Bereich der Grammatik, der sich mit syntaktisch-strukturellen und semantischen Aspekten der Kasusverteilung (besonders bei Verben und verbhaltigen Ausdrücken) beschäftigt, diskutiert werden. Folgende Erscheinungen werden im Rahmen der Valenzforschung und der generativen Grammatiktheorie eingehender untersucht: Die Beziehung zwischen Kasusrektion und syntaktischen Funktionen, die Klassifizierung der Kasus in strukturelle vs. lexikalische, grammatische vs. semantische, Kasusalternationen im Passiv u. a. (z. B. sieht einen Baum / der Baum wird gesehen, lädt Heu auf den Wagen / belädt den Wagen mit Heu), die Beziehung zwischen
Kasus und semantischen Rollen wie Agens oder Patiens. Teilnahmevoraussetzungen: ZP und persönliche Anmeldung. Anmeldeliste, Literaturliste und Themenliste für die Hausarbeit liegen ab Mitte März im Lehrstuhlsekretariat vor (Zi. 224). |
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4451 |
Sprache und mediale
Differenz Mo. 11.30-13 in SFO 9 (TH
Aachen) |
G. Fehrmann/K. Grote / L. Jäger/ E. Linz/ L. Springer |
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Kommentar siehe
Forschungskolleg |
Beginn: 19.4. |
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4403 |
Text und Bild in illuminierten Handschriften: Ordnungsfunktion - Textillustration - Autorkonstitution (B 3, A 4) 2 St. Di. 10-12 in S 58 |
U. Peters Beginn: 17.4. |
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Entsprechend dem Stichwort mediävistischer Theoriediskussion von der "Material Philology" soll in diesem Seminar auf der Basis von Faksimileausgaben bzw. Mikrofiche-Editionen der Institutsbibliothek die verschiedenen Möglichkeiten untersucht werden, die in mittelalterlichen Bilderhandschriften die Bilder in ihrer gliedernden, ihrer textillustrierenden, ihrer kommentierend-exegetischen Funktion für unser Verständnis von Text und Autor haben können. Dabei werden unterschiedliche Text- und Überlieferungstypen behandelt, um ein möglichst breites Spektrum an Text-Bild-Relationen in den Blick zu fassen: etwa die deutsche/romanische Liedüberlieferung mit ihren charakteristischen Dichterbildern, ausgewählte Werke der Großepik in ganz unterschiedlich konzipierten Bilderhandschriften (das Rolandslied, Heinrichs von Veldeke Eneasroman, der Tristanroman und Wolframs Willehalm), die vier codices picturati des Sachsenspiegel als Beispiel für die Ikonographie von Rechtsliteratur, bestimmte Bilderzyklen der didaktischen Großepik ( der Welsche Gast, der Renner oder Konrads von Ammenhausen Schachbuch und die Pilgerfahrt des träumenden Mönchs). Für einen Qualifizierten Studiennachweis muß ein Referat gehalten , für einen Schein zusätzlich eine Hausarbeit vorgelegt werden (Abgabetermin: Ende August). Themen für Referate und Hausarbeiten sollten in den Feriensprechstunden vereinbart werden. |
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4404 |
"Heliand" und die niederdeutsche Literatur des Hochmittelalters (B 3, A 4 ) 2 St. Do. 9-11 in S 78 |
H. Sahm/H.-J. Ziegeler Beginn: 19.4. |
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Das Hauptwerk der altsächsischen bzw. altniederdeutschen Literatur ist der um 830 entstandene "Heliand". Der Text gibt den Inhalt des Neuen Testaments wieder, lehnt sich dabei aber mit der Verwendung des Stabreimverses, der Aufnahme mündlicher Erzählmuster u.a.m. an die volkssprachige Dichtungstradition an. Diese ungewöhnliche Darbietung biblischen Geschehens wird in der Forschung einhellig damit begründet, daß der Text für die Missionierung der Sachsen geschrieben worden sei. Im Seminar sollen Hintergründe, Vorannahmen und Tragfähigkeit dieses Erklärungsansatzes diskutiert werden. Es geht vor dem Hintergrund neuerer kulturtheoretischer Fragestellungen (z.B. Clifford Geertz) um eine kritische Analyse jener Merkmale, die von der Forschung bislang als "konstitutive Merkmale" kultureller Identität des Stammes der Sachsen einerseits oder kultureller Identität der Franken andererseits ausgegeben werden. Auf Wunsch wird zusätzlich eine kurze Einführung in das Altsächsische angeboten. Textausschnitte werden zu Beginn des Sommersemesters zur Verfügung gestellt, als Ferienlektüre sei die Übersetzung von Felix Genzmer empfohlen: Heliand und die Bruchstücke der Genesis, hg. v. Bernhard Sowinski, Stuttgart 1989 (Reclam 3324). |
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4405 |
Wolfram: "Willehalm" (B 2, 3, 6) 2 St. Do. 14-16 in B IV |
H.-J. Ziegeler Beginn: 20.4. |
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Der "Willehalm" ist nach dem "Parzival" das zweite große Erzählwerk Wolframs von Eschenbach. Das Werk ist - aus unbekanntem Grund - Fragment geblieben (ca. 14000 vv.). Erzählt wird von dem Versuch der arabischen Könige Tybalt und Terramer, mit Hilfe riesiger Heere Arabel, die Tochter Terramers und Gemahlin Tybalts, zurückzugewinnen. Arabel war, so die nur angedeutete Vorgeschichte, dem Grafen Willehalm, dem Herren von Orlens und Lehensmann des Königs von Frankreich, aus Liebe aus dem Orient nach Orlens gefolgt, war dort Christin geworden und hatte in der Taufe den Namen Gyburg erhalten. In einer ersten großen Schlacht auf Alischans vor Orlens wird Willehalms Heer vollständig vernichtet. Es gelingt diesem jedoch gegen erhebliche Widerstände, den König von Frankreich und dessen Vasallen zu bewegen, ihm militärisch zu Hilfe zu kommen. Trotz großer Verluste kann das Heer der Christen in einer zweiten Schlacht auf Alischans siegen. - Dieser Handlungsgrundriß wird von Wolfram in immer wieder auf's äußerste zugespitzten Szenen genutzt, um Antagonismen und Themen des 12. und 13. Jahrhunderts im Erzählen zu diskutieren, - das Verhältnis von Kriegsanlaß und Folgen (Frauenraub - Helena-Motiv), "privaten" Neigungen und überpersönlichen Regeln, Brutalität des Krieges und christlichem Schonungsgebot, Elternliebe und ehelicher Liebe, Liebe und Opferbereitschaft, Leidenschaften und politischem Handeln, Heidentum und Chistentum, Entsetzen und Komik. Immer neue Konstellationen und Perspektivierungen führen zu ungewöhnlichen Komplexitätssteigerungen. Das Seminar soll in einer genauen Lektüre des Epos diesen Fragen in ihrem Erzählzusammenhang nachgehen und sie am Ende mit den Teilnehmern eines Bonner "Willehalm"-Seminars unter Leitung von Prof. Elke Brüggen in einer Kompaktveranstaltung vom 6.- 8.7.2001 im Haus Venusberg in Bonn diskutieren. Die Lektüre des Werks (durchaus in nhd. Übersetzung) wird zu Beginn des Semesters vorausgesetzt. Anmeldung in den Feriensprechstunden. Qualifikation: Mitarbeit in Arbeitsgruppen und Hausarbeit. Ausgaben: - Wolfram von Eschenbach: Willehalm. Text der Ausgabe von Werner Schröder. [...] Übersetzung, Vorwort und Register v. Dieter Kartschoke, Berlin/New York 1989 - Wolfram von Eschenbach: Willehalm. [...] Mhd. Text, Übersetzung, Kommentar, hg. v. Joachim Heinzle [...], Frankfurt a.M. 1991 (Bibliothek des Mittelalters 9) - Wolfram von Eschenbach: Willehalm. [...], hg. v. Joachim Heinzle, Tübingen 1994 (ATB 108) Einführung: - Joachim Bumke: Wolfram von Eschenbach, Stuttgart 71997 |
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4406 |
Geschichte der Predigt (B
3, A 4) 2 St. Mo. 14.30-16 in S 92 |
K.-H. Göttert Beginn: 23.4. |
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Das Hauptseminar befaßt sich mit der Predigt als einer Form der Rede, die bis zum 17. Jahrhundert in der Tradition der Rhetorik ausgebildet wurde. Hauptschwerpunkte sind:
Anmeldungen in den Feriensprechstunden. Es wird erwartet, daß Teilnehmer(innen), die einen Schein erwerben wollen, eines der angegebenen Themen übernehmen und zunächst ein Referat vortragen. Die schriftliche Ausarbeitung kann in den nachfolgenden Semesterferien erfolgen. |
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4407 |
Hartmann von Aue: Iwein (B
2, 3) 2 St. Mi. 12-14 in S 82 |
F.-J. Holznagel Beginn: 19.4. |
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Kaum eine andere Gattung hat das literarische Profil der sog. mittelhochdeutschen Klassik so sehr geprägt wie der Artusroman, der auf enorm anspruchsvolle Weise internationale Erzählstoffe um Liebe und ritterliche Bewährung literarisiert und im Medium der Narration Leitbilder für die höfische Gesellschaft um 1200 entwirft. Das Hauptziel des Seminars besteht darin, am Beispiel des für die deutschsprachige Tradition zentralen Iwein Hartmanns von Aue wesentliche
Konstituenten der Gattung >Artusroman< zu analysieren. Ein Schwerpunkt
soll dabei auf der Diskussion neuerer Forschungsarbeiten liegen, die den Text
u.a. aus poetologischer, kulturanthropologischer und mediengeschichtlicher
Sicht anvisieren. Anmeldung: Zu
diesem Seminar findet eine Vorbesprechung statt (Fr., 16.2.2001, um 16.00 h, R. 204), in der die Konzeption des Seminars ausführlich erläutert und wichtige Informationsmaterialien ausgeteilt werden (Literaturliste; vorläufiger Seminarplan; Hinweise für die Gestaltung der Hausarbeit). Diese Vorbesprechung ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer (auch für die sog. Gäste) obligatorisch. |
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4408 |
Aufzeichnungen mündlicher Dichtung I: Althochdeutsche und altsächsische Zaubersprüche und Segensformeln (B 3, A 4) 2 St. Fr. 16-18 in 204 |
U. Mehler Beginn: 20.4. |
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Das Seminar sich mit kleineren althochdeutschen Texten befassen. Ein "Lesebuch" gibt es in der ersten Sitzung. In den Pfingstferien wird sehr wahrscheinlich eine mehrtägige Exkursion durchgeführt, die sich mit den Handschriften befassen soll, in denen diese kleineren Texte überliefert sind. Die Kosten dieser Exkursion müssen leider von den Teilnehmern selbst getragen werden (ca 300 DM). Anmeldungen ab sofort unter ulrich.mehler@uni-koeln.de
und unter Ulrich Mehler, St.-Agnes-Str. 1, 53894 Mechernnich, Tel/Fax:
02443/48374. |
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4409 |
Literaturkritik (B 1, 5) 2 St. Di. 13.30-15 in B IV |
P. J. Brenner Beginn: 17.4. |
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In dem Hauptseminar werden einige klassische Autoren der deutschen Literaturkritik vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart mit repräsentativen Arbeiten vorgestellt. Neben präzisen Textanalysen - auch in exemplarischer Konfrontation mit den Gegenständen der Kritik - werden die ökonomischen Rahmenbedingungen und kulturellen Funktionen von Literaturkritik diskutiert. - In den Seminarsitzungen werden keine Referate vorgetragen; ein Arbeitsplan mit genauer Literaturliste zur Vorbereitung der einzelnen Sitzungen wird ab Mitte März 2001 ausgegeben und ausgehängt (auch zum Herunterladen auf meiner homepage des IDSL). U. a. werden Arbeiten folgender Autoren besprochen: Lessing; Gutzkow; Fontane; Kraus; Kerr; Tucholsky; Reich-Ranicki; "Das literarische Quartett". - Zur Einführung in die Thematik: René Wellek: Geschichte der
Literaturkritik 1750-1950. 4 Bde. Berlin/New York: de Gruyter 1977ff. -
Geschichte der deutschen Literaturkritik. Hg. v. Peter Uwe Hohendahl. Stuttgart: Metzler 1985. - Literaturkritik. Anspruch und Wirklichkeit. DFG-Symposion 1989. Hg. v. Wilfried Barner. Stuttgart: Metzler 1990. - Christine Flitner: Frauen in der Literaturkritik. Pfaffenweiler: Centaurus 1995. - Die Texte werden als Kopiervorlagen in die Bibliothek eingestellt. - Die Arbeit im Seminar soll ergänzt werden durch Vorträge auswärtiger Wissenschaftler und Literaturkritiker. Teilnahme
nur nach Anmeldung in meiner Sprechstunde oder per e-mail: pj.brenner@bnbt.de |
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4410 |
"Living Dead" fällt aus 2 St. Di. 11-13 in B V |
C. Liebrand |
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4411 |
Avantgarde: Geschichte
einer Kunst und Literatur (B 1, 2, 5) 2 St. Mo. 16-18 in S 57 |
N. Wegmann Beginn: 23.4. |
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Die Avantgarde gilt als Sammelbegriff für ganz unterschiedliche Künstlergruppen und Kunstrichtungen. Gemeinsam ist ihnen eine programmatische Fixierung auf eine Kunst, die sowohl anti-traditionalistisch wie anti-illusionistisch ist. Die einzelnen Avantgarde-Bewegungen, so ist gesagt worden, revoltieren gegen den Funktionsverlust von Kunst und Künstler, von Literatur und Autor in der bürgerlichen Gesellschaft. Inzwischen jedoch ist diese immer wieder neu aufgelegte Geste schal geworden. Proletkult, Dadaismus, Futurismus, Surrealismus oder konkrete Literatur provozieren nicht länger. Wer heute noch avantgardistische Poetik schreibt, muß mit Indifferenz rechnen. Diesen 'Aufstieg und Fall' der avantgardistischen Bewegungen will das Seminar
nachzeichnen. Teilnahmevoraussetzung: Übernahme eines Referats. Einführende Literatur: Literarische Avantgarden. Hrsg. v. M. Hardt. Darmstadt 1989; Georg Jäger: Die Avantgarde als Ausdifferenzierung des bürgerlichen Literaturbetriebs. In: Modelle des literarischen Strukturwandels. Hrsg. v. M. Titzmann. Tübingen 1990. S. 221-244; Peter Gay: Bürger und Boheme. Kunstkriege des 19. Jhs. München 1999. |
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4412 |
Ethnographie und Literatur
(B 1, 2, 5) 2 St. Di. 10-12 in S 57 |
N. Wegmann/H. Christians Beginn: 17.4. |
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Zwischen dem (Auf-)Schreiben des Fremden und der Literatur muß man nicht erst einen Zusammenhang konstruieren – er liegt auf der Hand. Oft sind die anfallenden Berichte selbst schon "große" Literatur (Michaux, Leiris), oder der Anthropologe/Ethnologe wird konsequent als Schriftsteller gelesen (Geertz), bzw. bedient sich selbst offensiv bei der Literatur (Malinowski/Conrad). Auch kann der "ethnologische Blick" gegenüber dem nur scheinbar Vertrauten eingenommen werden und ein eigenes Genre ausprägen (Rutschky, Goettle, Kramer, Barley). Und nicht zuletzt hat die Literatur als Kunst ihren Anfang im Ritus genommen hat - mit weitreichenden Folgen aus der Sicht einiger Wissenschaftler (Girard, Schlaffer). LH:
Geertz, Ellrich, Rutschky, Goettle, Girard |
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4413 |
Kultureller Gruppendiskurs "Sturm und Drang" (B 2,4) 2 St. Mo. 16-18 in B VI |
E. Kleinschmidt Beginn: 23.4. |
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Im Gegensatz zu geistesgeschichtlich und epochenorientierten favorisiert das Seminar einen sozialhistorischen, kommunikations- und diskurstheoretischen Ansatz. Die einschlägigen Autoren und ihre literarischen Werkäußerungen werden als das Ergebnis einer signifikant persönlich verflochtenen, interaktiven Gruppenkonstellation und eines damit gegebenen, kulturellen Netzwerks verstanden, das einen innovativen Produktionshorizont formuliert, ausbaut und durchsetzt. Dieser Vorgang soll (mit konkretem Schwerpunkt auf Straßburg) rekonstruiert und analysiert werden. Neben unbekannteren und kürzeren Texten (zu Anfang des Semesters in Readerform verfügbar) wäre anzuschaffen (Reclam): Hamann Sokratische Denkwürdigkeiten; Herder Journal
meiner Reise 1769; Lenz Die
Soldaten; Goethe Götz und Leiden des jungen Werther; Klinger Die Zwillinge; Schiller Die Räuber. - Zur ersten Information M. Luserke, Sturm und Drang (Reclam). - Das Seminar verzichtet auf Referate zugunsten einer intensiven Plenumsdiskussion. Ein LWN wird über die Hausarbeit (ca. 25 Seiten) erbracht. Die Teilnehmerzahl ist auf die Raumkapazität beschränkt. Eine Anmeldungs-Liste hängt ab der letzten Semesterwoche des WS 2000/01 am Schwarzen Brett meines Büros (Raum 246) aus. |
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4413a |
Licht und Schatten - die Konstruktion von Raum und Bedeutung in literarischen Texten vom 18. bis zum 20. Jahrhundert (B 1, 4, 5) 2 St. Mo. 16-18 in 204 |
U. Renner-Henke Beginn: 23.4. |
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Nicht nur die bildende Kunst, auch die Literatur ist beschäftigt sich mit Licht-und-Schatten: Plinius z.B. erzählt von der Entstehung des Bildes aus dem Schatten, was bis zum Zeitalter der Schattenrisse, dem 18. Jahrhundert, hartnäckig weitererzählt wird. Schattenrisse beschäftigen nicht nur die Physiognomiker, sondern auch Werther, wenn er seine geliebte Lotte für schlechterdings nicht im Umriß repräsentierbar hält. Bereits Platons Höhlengleichnis steht im Zeichen von Licht und Schatten: Sein Mythos erzählt nicht vom Ursprung des Bildes, sondern vom Ursprung der Erkenntnis. Als immaterieller Teil des Körpers ist der Schatten schließlich Signifikant der Seele, unheimlich und schon deshalb geschichtenträchtig. Licht und Schatten können Räume gestalten und Gestalten konturieren. Grundsätzlich, so scheint es, sind Licht und Schatten besonders gute Mittel, um Bedeutung zu generieren. An ausgewählten Texten wollen wir im Seminar den verschiedenen Aspekten - der Medienreflexion, der Reflexion von Repräsentation und der Konstruktion von Bedeutung - nachgehen. Texte u.a.: Goethe: Die Leiden des jungen Werthers; ders.: Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten (Marschall von Bassompierre / Das Märchen); Körner: Der Teufel in Salamanca; Adelbert von Chamisso: Peter Schlemihls wundersame Geschichte; Hans Christian Andersen: Der Schatten; Hugo von Hofmannsthal: Das Erlebnis des Marschalls von Bassompierre; ders.: Die Frau ohne Schatten. Literatur zum
Einlesen: Victor I. Stoichita: Eine kurze Geschichte des Schattens. München 1999. Michael Baxandall: Löcher im Licht. Der Schatten und die Aufklärung. München 1998. |
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4413b |
Das Phantastische in der westeuropäischen Literatur des 19. Jahrhunderts (B5) 2 St. Mo. 12-14 in 204 |
A. Anglet Beginn: 23.4. |
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Die Literaturwissenschaft hat das Phantastische in der Literatur durch die unterschiedlichsten Deutungsmuster geistesgeschichtlich, strukturalistisch, sozialgeschichtlich und psychologisch zu fassen versucht. Alle diese Bemühungen mussten die heikle Frage beantworten, welche Phänomene oder Phänomen-Konstellationen in Texten als "phantastisch" gelten sollen. Hierüber herrscht keineswegs Einigkeit anders als darüber, welche Texte als "phantastische Literatur" zu verkarten sind. Durch einen vergleichenden Blick auf Theorie-Modelle und literarische Texte aus dem deutsch-, anglo-amerikanisch- und französischsprachigen Raum soll eine Auseinandersetzung mit dem Problemkreis erfolgen. Fremdsprachenkenntnisse sind erforderlich. Scheinerwerb durch zehnminütiges Referat und Ausarbeitung über einen Seminargegenstand. Die Liste der möglichen Themen kann in den Feriensprechstunden (s. Aushang) eingesehen werden. Einführende Literatur: "Phantastik in Literatur und Kunst", hrsg von Christian W. Thomsen und Jens Malte Fischer, Darmstadt 1980; Tzvetan Todorov: "Einführung in die fantastische Literatur", München 1972 [1970]; Marianne Wünsch: "Die Fantastische Literatur der Frühen Moderne" (1890-1930), München 1991. |
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Regie der Massen: "Laut-Sprecher" im "Dritten Reich" (B 1,5) 2 St. Mi. 12-13.30 in Aula
II |
G. Blamberger/Epping-Jäger Beginn: 18.4. |
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"Laut-Sprecher": Das meint sowohl die technische Apparaturen wie die mit ihrer Hilfe verstärkten Stimmen, mit denen im "Dritten Reich" die Massen regiert wurden. Wie hat der elektroakustische Wandler, den wir heute Lautsprecher nennen, alte Formen politischer Rhetorik verändert und neue allererst hervorgebracht? Unter welchen Bedingungen wurden die nahezu kreischenden Ansprachen Adolf Hitlers von ihm selbst und seinen Zuhörern wahrgenommen? Welcher Dramaturgie verdankt sich die öffentliche Inszenierung der intimen Stimme im nationalsozialistischen Radio und Film? Fragen, die im Seminar beantwortet werden sollen - im Rückgriff auf die historischen Quellen, auf technische Texte aus Fachzeitschriften, strategische Texte aus dem Bereich der politischen Performanz, Rednertexte und Wahlkampfpapiere, Filme und Radiosendungen des "Dritten Reiches". Die Texte werden zu Semesterbeginn ausgegeben. Zur Einführung in die Thematik lesen Sie bitte den Roman "Flughunde" von Marcel Beyer (Frankfurt/M 1996, als TB erhältlich in der edition suhrkamp). Weitere Literaturtips: Peter Reichel: Der schöne Schein des Dritten Reiches. München 1991. - Detlef Grieswelle: Propaganda der Friedlosigkeit. Eine Studie zu Hitlers Rhetorik 1920-1933. Stuttgart 1972. - Hans H. Hiebel u.a. (Hg.): Große Medienchronik. München 1999. Scheinbedingungen: Präsenzpflicht, schriftliche Abschlußarbeit, Gruppenreferat bzw. gemeinsame Erstellung eines Diskussionspapiers zur Plenarsitzung. Anmeldung nötig (Teilnehmerliste in Zi. 217). |
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4415a |
Literatur nach Auschwitz. Probleme und Möglichkeiten (B 5,6) 2 St. Mo. 10-12 in 204 |
Hans Esselborn Beginn: 23.4. |
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Adornos Diktum von der Unmöglichkeit der Lyrik nach Auschwitz hat sich zum Glück nicht bewahrheitet, aber es ist klar, daß der Holocaust eine ganz andere Sichtweise und Darstellungsart der Literatur erfordert. Er wirkt sich sogar auf ältere Werke aus, wie an zwei zeitgenössischen Bearbeitungen von Lessings Nathan der Weise durch G. Tabori und E. Goerden einführend gezeigt werden soll. Danach werden ganz unterschiedliche Beschreibungen des KZs und des Holocausts untersucht. Einen Aufstand im KZ beschreibt B. Apitz' Nackt unter Wölfen . Die Bewältigung der Vergangenheit steht in den Dramen: G. Taboris Die Kannibalen und P. Weiss' Die Ermittlung im
Vordergrund. Jurek Becker geht es in seinen Romanen Jakob der Lügner, Der Boxer und Bronsteins Kinder vor allem um die Überlebenden. Bei ausreichendem Interesse wird das Seminar im folgenden Semester weitergeführt. Einführende Forschung und eine Liste der Referate kann ab März an meinem schwarzen Brett eingesehen werden. |
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4417 |
Conrad Ferdinand Meyer (B
4, 6) 2 St. Fr. 10-12 in S 89 |
A. Simonis Beginn: 21.4. |
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Das Seminar beschäftigt sich hauptsächlich mit den Erzählungen Conrad Ferdinand Meyers, wobei besonders Das Amulett, Der Heilige, Die Hochzeit des Mönchs und Die Versuchung des Pescara ausführlicher diskutiert werden sollen. Ferner gilt das Interesse vor allem neueren Interpretationsansätzen, die z.B. die Text-Bild-Verhältnisse in den Novellen
und die Frage nach der fiktionalen Gestaltung historischer Stoffe behandeln. Anmeldung
in der ersten Sitzung. |
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Droste-Hülshoff (B 5, B 6) 2 St. Mi. 11-13 in S 65 |
C. Liebrand Beginn: 18.4. |
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Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) ist die einzige deutsche Autorin des vorletzten Jahrhunderts, der die Literaturgeschichtsschreibung die Aufnahme in den Kanon gewährte. Droste-Hülshoff schrieb eine der vielbeachteten Novellen des 19. Jahrhunderts, versuchte sich aber auch als Romanautorin und hinterließ ein umfangreiches lyrisches oeuvre. Ihre Texte sind sperrig und (obgleich sie "vorgestrig" wirken) von stupender Modernität; geschrieben wurden sie gegen den Widerstand von Droste-Hülshoffs Familie, der das dichtende Adelsfräulein suspekt, ja ein Skandalon war. Die Autorin, der weder das Etikett der westfälischen Heimatdichterin noch das der katholischen "Propagandistin" gerecht wird, war mithin - insofern setzt sie Aporien weiblicher Autorschaft in Szene - auf eine (in den Texten ablesbare) schwierige Gratwanderung zwischen Opposition und Einlenken, Obstruktion und Komplizenschaft verwiesen. Trotzdem oder gerade deshalb ist ihre Stimme eine der eigenwilligsten und leidenschaftlichsten ihrer Zeit. Das Seminar wird sich mit der "Judenbuche", dem Romanfragment "Ledwina", dem Versepos "Des Arztes Vermächtnis" und mit ausgewählten Gedichten ("Die Schwestern", "Am Thurme", "Das öde Haus" etc.) beschäftigen. Textgrundlage: Ich schlage folgende Ausgabe vor: B. Plachta, W. Woesler (Hg.): Annette von Droste-Hülshoff. Sämtliche Werke in zwei Bänden. Frankfurt 1994 (bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft erhältliche Lizenzausgabe des Deutschen Klassiker Verlages, DM 78). Einführende Literatur: H. Kraft: Annette von Droste-Hülshoff. Reinbek 1994 (rm 517), R. Schneider: Annette von Droste-Hülshoff. Stuttgart/ Weimar 1995 (SM 153), P. v. Matt: Verkommene Söhne, mißratene Töchter. Familiendesaster in der Literatur. München 1995 (S. 175ff.), C. Liebrand: Verkehrter Mythos. "Umschriften" in Annette von Droste Hülshoffs Romanfragment "Ledwina". In: Aurora 56 (1996), S. 79-93, E. Ribbat (Hg.): Dialoge mit der Droste. Kolloquium zum 200. Geburtstag von Annette von Droste-Hülshoff. Paderborn, München, Wien, Zürich 1998. |
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4422 |
Positionen der Gegenwartsliteratur: Peter Handke und Botho Strauß (B 2,5) 2 St. Di. 17-19 in XVIIb |
A. Ettwein/L. Simonis Beginn: 17.4. |
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Die Texte Handkes und Strauß' lassen sich in vielfacher Hinsicht als 'Suche nach einer neuen Form' beschreiben. Es geht um das Problem einer Schreib- bzw. Erzählweise, die einer zeitgemäßen, gleichsam durch die Experimente der klassischen Moderne hindurchgegangenen Literatur angemessen wäre. Kann die zeitgenössische Literatur die amimetischen, verfremdenden Techniken der modernen 'Klassiker' (Döblin, Joyce, Dos Passos) fortsetzen oder gar überbieten? Oder läßt sich im Rekurs auf ältere, frühmoderne Konzeptionen nochmals eine starke Autorposition behaupten? Im Seminar sollen die genannten poetologischen Fragen vor allem am Beispiel von Handkes Erzählungen Die Abwesenheit (1987) und Mein Jahr in der
Niemandsbucht (1994) sowie an Botho Strauß' Roman Der junge Mann (1984) erörtert werden. Wie läßt sich in diesen Texten, die durch ein eigentümliches Spiel mit verschiedenen Zeitebenen zwischen Anwesenheit und Abwesenheit oszillieren, der Ort des Schreibens bestimmen? Zur Einführung in die Thematik sei neben der Lektüre der Primärtexte empfohlen: Text + Kritik Bd. 24: Peter Handke, 6. Aufl. 1999, u. Text + Kritik Bd. 81: Botho Strauß, 2. Aufl. 1998. Anmeldung in der 1. Sitzung. |
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4423 |
Karl Mays Jugenderzählungen (B 5) 2 St. Mi. 18-20 in 204 |
V. Neuhaus Beginn: 18.4. |
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Das Seminar behandelt die ursprünglich in der Zeitschrift "Der gute Kamerad" und später in der "Union Deutsche Verlagsgesellschaft" erschienenen Jugendromane Karl Mays: "Der Sohn des Bärenjägers", "Der Geist des Llano estakado", "Der blaurote Methusalem", "Die Sklavenkarawane", "Der Schatz im Silbersee", "Das Vermächtnis des Inka", "Der Ölprinz", "Der Schwarze Mustang". Textgrundlage sind die Reprints der Verlage Karl-May-Verlag/Verlag A.Graff (z.T. noch lieferbar; im Institut vorhanden). Das Hauptinteresse gilt ihrer Verortung im Gesamtwerk Mays und im Gesamt der Abenteuerliteratur. |
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4424 |
"Ehrenmänner" - Die Helden im Historienfilm fällt aus 2 St. Fr. 12-14 in S 67 |
A. Simonis |
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4424a |
Thomas Bernhard (B 6) 2 St. Di. 14-16 in 230
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W. Pape Beginn: 17.4. |
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Bernhard ist längst ein Klassiker der Gegenwart. Subjektivität, Autobiographie und Anti-Autobiographie, Krankheit, Wahnsinn, Tod, Beziehungslosigkeit, Zeitdiagnose und Zeitkritik sowie Regionalismus und das _Österreich-Syndrom> fügen sich bruchlos in die traditionelle Vorstellung von Modernität, ebenso wie Bernhards Erzähltechnik und Sprache in der Tradition von Sprachkrise und Sprachkritik seit Beginn unseres Jahrhunderts diskutiert wird. Ob es sich bei seinem Werk wirklich um die `austauschbare Monotonie einer selbstzufriedenen
KunstweltA (Bernhard Sorg) handelt, ob der `spöttisch nihilistischeA Autor in seinen Übertreibungsphantasien und Weltuntergangstiraden seine politischen wie unpolitischen `Extremisten, Fanatiker, PhantastenA in einer letztlich `moralfreien PerspektiveA
(Peter von Becker) inszeniert oder ob er gar, wie Marcel Reich-Ranicki es
ironisch formuliert `ein österreichischer HeimatdichterA ist, soll anhand einiger ausgewählter Romane und Erzählungen bzw. Dramen kritisch diskutiert werden. B Anmeldung und Übernahme von Hausarbeiten ab sofort in meinen Sprechstunden (Zi 322) und in den Sprechstunden der Mitarbeiter (Zi 229). |
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4426 |
Interpretationsübungen zu Gedichten von Günter Grass (auch als Ergänzung und Tutorium zur Vorlesung) (B 2,5) 2 St. Do. 16-18 in S 58 |
V. Neuhaus Beginn: 18.4. |
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Im Gegensatz zum Frontalunterricht der Vorlesung dient das Seminar ergänzend der gemeinsamen analytischen Bemühung um weitere Grass-Gedichte. Hierbei werden vor allem die schwierigeren, die sich dem planen Verständnis entziehen, im Mittelpunkt stehen. |
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Vom Untergang der Titanic
bis zum Gau von Tschernobyl. Technikkatastrophen in der Literatur des 20.
Jahrhunderts (B 5) 2 St. Di. 16-18 in S 63 |
R. Drux Beginn: 17.4. |
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Im 20. Jahrhundert haben Technikkatastrophen beinahe alle Bereiche unserer Lebenswirklichkeit erschüttert. An seinem Anfang steht der Untergang der Titanic, der, schon damals als Musterfall technologischer Hybris und Symbol einer versinkenden Klassengesellschaft gedeutet, mit der Zeit in mythologische Dimensionen gerückt worden ist; und die Unkontrollierbarkeit und Irreversibilität modernster Technologien, deren Sicherheit ebenso gepriesen wird wie einst die Unsinkbarkeit der Titanic, erhellt der Supergau im Atomkraftwerk von Tschernobyl. Wie diese und andere technologischen Zusammenbrüche mit ihren individuellen und sozialen Folgen in der Literatur gestaltet wurden, soll die Betrachtung ausgewählter poetischer Werke (u.a. Hans Magnus Enzensberger: Der Untergang der Titanic; Christa Wolf: Störfall) sowie einiger einschlägiger Spielfilm(ausschnitt)e zeigen. Daneben sind aber auch solche Texte, die kein reales Ereignis referieren, sondern ein fiktives Katastrophenszenario entwerfen (z. B. Günter Grass: Die Rättin), als spezifisch literarische Beiträge zur öffentlichen Diskussion über die Gefahren megatechnologischer Entwicklungen heranzuziehen. Nähere Angaben zum geplanten Seminarverlauf und den ausgewählten Texten ab Mitte Februar am Schwarzen Brett neben R 227. |
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Sprachwissenschaft des Deutschen |
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4428 |
Linguistik der Tropen:
Metapher und Ironie (A 1, 2, 3) 2 St. Mo. 15-17 in S 65 |
D. Busse Beginn: 16.4. |
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Als "Tropen" werden in der traditionellen Rhetorik die Redefiguren "uneigentlichen Sprechens", der "Übertragungen" usw. bezeichnet. Wenn auch die Erforschung dieser Redefiguren in der Rhetorik und auch in der Literaturwissenschaft auf eine lange Tradition zurückblicken kann, so wird doch eine Untersuchung unter spezifisch linguistischen Fragestellungen erst in jüngerer Zeit gefordert und unternommen. Am Beispiel der beiden im Zentrum des linguistischen Interesses an den rhetorischen Figuren stehenden Tropen "Metapher" und "Ironie" soll im Oberseminar gezeigt und diskutiert werden, mit welchen Modellen Sprachwissenschaftler diese Figuren erklären wollen/können und welche Rückwirkungen dies u.a. auf einzelne Kernbereiche der sprachwissenschaftlichen Theoriebildung haben könnte (Semantik, Pragmatik, Begriff der "wörtlichen Bedeutung" u.a.). Als Grundlage der Seminardiskussion sollen die wichtigsten linguistischen Untersuchungen zu Metapher und Ironie gelesen und vorgestellt werden. In dem Oberseminar können Leistungsnachweise des Hauptstudiums (Seminarschein, Qualifizierter Studiennachweis) erworben werden. Teilnahmevoraussetzungen: Zwischenprüfung, Bereitschaft zur aktiven Teilnahme; Voraussetzung für einen Leistungsnachweis: aktive Teilnahme; Referat (schriftlich vorzulegen) oder Hausarbeit; Bedingungen für einen QuaSt auf Anfrage. |
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4428a |
Poetik des Wisses (B 1) 2 St. Di. 15-16 im
Vortragsraum |
E. Kleinschmidt Beginn: 17.4. |
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Das Seminar setzt auf eine veränderte Betrachtungswiese von Wissenskonstitution- und rezeption. Es geht um die Organisation und Ökonomie von Wissen im soziokulturellen Formierungskontext. Da Wissen immer auch "Text" ist, folgt seine Konstitution bewußten und unbewußten Regulativen, um deren Rekonstruktion es geht. Dabei werden in erster Linie systematische (Forschungs-) Perspektiven der Epistemologie exemplarisch zu erarbeiten sein (Vogl, Fleck, Bachelard, Derrida, Greenblatt, Rancière, White, Foucault), zum anderen sind auch historische Beispielkonstellationen (Schwerpunkt: um 1800: Novalis, Ritter) paradigmatisch mit in den Blick zu nehmen (Texte als Reader zu Semesterbeginn, Überblick und Sitzungsplan am Schwarzen Brett neben Raum 246). - Zur Einführung: Joseph Vogl, Poetologien des Wissens um 1800, München 1999; daraus Einleintung (S. 7-16) und ders., Mittler und Lenker. Goethes Wahlverwandschaften (S. 145-161) als Kopiervorlage zur ersten Sitzung im Seminarordner (bei Bibliotheksaufsicht ab Mitte März). Das Seminar, das allen engagiert Interessierten des Hauptstudiums (im Rahmen der Raummöglichkeiten) offensteht, verzichtet auf Referate zugunsten einer intensiven Diskussion. Bei Bedarf kann ein Hauptseminarschein über eine Hausarbeit (ca. 25 S.) erworben werden. |
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4429 |
Goethes
und Heines Harzreisen und ihre Rezeption (mit der Absicht einer Exkursion; ab
7. Sem.) (B 5) 2
St. Do. 18-19.30 in 230 |
R. Drux Beginn: 19.4. |
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Im Zentrum des Seminars (persönl. Anmeldung in R. 226 bis zum 18. 4. erforderlich) stehen Goethes "Harzreise im Winter" und Heines "Harzreise", die kritisch zu lesen und d.h. auch auf ihre kultur- und sozialgeschichtlichen Bezüge hin zu untersuchen sind. Des weiteren soll ihre Rezeption in den Künsten (von J. Brahms' Vertonung eines Teils von Goethes Gedicht als Altrhapsodie bis Th. Rosenlöchers Gang auf Heines Spuren im wiedervereinigten Harz) diskutiert werden. Schließlich könnte auch eine Exkursion zum Brocken ins Auge gefaßt werden, wenn sich genügend Interessenten melden. |
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4430 |
Die Intellektuellen (B 1) 2 St. Di. 16-18 in 230 |
P. J. Brenner Beginn: 18.4. |
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Der Typus des "Intellektuellen" ist eine Leitfigur des europäischen Selbstverständnisses der Neuzeit. Im Oberseminar werden einige repräsentative "Intellektuelle" vom 18. Jahrhundert bis zur Gegewanwart mit ihren charakteristischen Texten in ihrem politischen und kulturellen Umfeld untersucht. U. a. könnten - je nach dem Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer - behandelt werden: Voltaire; Lessing; Heine; Heinrich Mann; Sartre; Foucault; Habermas. Ein besonderer Schwerpunkt sind die westeuropäischen Intellektuellen in ihrem Verhältnis zum Stalinismus (Silone; Koestler; Feuchtwanger). - Zur vorbereitenden Lektüre: Julien Benda: Der Verrat der Intellektuellen. Frankfurt a.M.: Fischer 1988 (La trahison des clercs 1927). - Dietz Bering: Die Intellektuellen. Geschichte eines Schimpfwortes. Frankfurt am.M./Berlin/Wien: Ullstein 1982. - Michael Walzer: Zweifel und Einmischung. Gesellschaftskritik im 20. Jahrhundert. Frankfurt a.M.: Fischer 1997. - Andreas Gipper: Der Intellektuelle. Konzeption und Selbstverständnis schriftstellerischer Intelligenz in Frankreich und Italien 1918-1930. Stuttgart: M & P 1993. - Jutta Schlich: Intellektuelle im 20. Jahrhundert in Deutschland. Tübingen: Niemeyer 2000. - Für die erste Stunde bitte ich vorzubereiten: Heinrich Mann: Zola (1915). In: ders.: Essays. Hamburg: Claessen 1960, S. 154-240 (u.ö.). - In dem Oberseminar kann bei Vorliegen der Voraussetzungen auch ein Seminarschein erworben werden. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung! |
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4431 |
Urformen der Didaxe: Mythe,
Spruch, Fabel (B 2) 2 St. als Blockseminar, nur auf persönliche Einladung |
V. Neuhaus |
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4.
- 9. Juni 2001 |
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4431b |
Literarische
Neuerscheinungen (B 5) 2 St. Do. 10-12 in S 93 |
G. Blamberger Beginn: 19.4. |
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Walter Benjamin hat einmal grimmig bemerkt, daß die Literaturwissenschaft zumindest eine "asketische Lebensregel" befolgen solle, nämlich die "Literatur ihrer Zeit aus dem Kreise der Betrachtung auszuscheiden", andernfalls hätte sie bloß den schnöden "Ehrgeiz", es an "Informiertheit mit jedem hauptstädtischen Mittagsblatt" aufzunehmen. Das ist ein typisch deutsches Vorurteil mit der Folge, daß sich das einzige Forschungsinstitut zur Analyse zeitgenössischer deutscher Literatur in den USA befindet und vice versa in Deutschland ein Kritiker wie Hubert Winkels, der in seinen Rezensionen avancierte literaturtheoretische Positionen vertritt, eine relativ singuläre Erscheinung ist. Am Beispiel literarischer Neuerscheinungen soll im Seminar erprobt werden, wie wissenschaftliche Kompetenzen in Literaturkritiken "lesbar" gemacht werden können. Begrenzte Teilnehmerzahl, persönliche Voranmeldung in meinen Feriensprechstunden ist erforderlich, Scheinvergabe möglich. |
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Sprachwissenschaft des Deutschen |
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4432 |
Linguistischer Arbeitskreis 2 St. Mi. 18-20 in 230 |
J. Lenerz/B. Primus |
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Im
Rahmen dieses Kolloquiums sollen vor allem Forschungsthemen von
Doktorand(inn)en und Examenskandidat(inn)en vorgestellt und diskutiert
werden. Eine schriftliche Anmeldung wird erbeten. |
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4433 |
Forschungskolloquium: Was ist "Material Philology"? 2
St. Mi. 10-12 in 230 |
F.-J. Holznagel/U. Peters/ H.-J. Ziegeler Beginn: 18.4. |
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Stephen G. Nichols hat im Jahre 199O in seiner Einführung in das berühmt-berüchtigte Speculum-Heft zur sog. "New Philology" das Stichwort einer Material Philology in die Debatte um eine "neue Mediävistik" eingebracht. Während in den folgenden Jahren in Amerika, wie auch etwas später in Deutschland das Konzept einer New Philology breit und kontrovers diskutiert worden ist, ist es erstaunlich ruhig um das Programm einer "Material Philology" geblieben, obwohl zumindest Nichols bereits Angebote vorgelegt hat. In diesem Kolloquium soll deshalb zunächst die Programmatik einer Material Philology (u.a. auf der Basis von Nichols Aufsätzen) erörtert werden, danach aber auch eigene Fallbeispiele einer philologischen Rekonstruktion diskutiert werden, die den materiellen Gegebenheiten der Produktion und Rezeption mittelalterlicher Literatur in besonderer Weise Rechnung trägt: Buch und Rotulus: Formen medialer Selbstreferentialität in mittelalterlichen Handschriften; Autorschaft in Text und Bild, Handschrift und Druck; die Sammelhandschrift als Subjekt literarischer Tradition. |
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4434 |
Literarische Theorie der Gegenwart: Lektüren (B 1,5) 2 St. Di. 19-21 in 204 |
E. Kleinschmidt Beginn: 17.4. |
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Das Kolloquium, das allen Interessierten offensteht, verbindet die exemplarische Lektüre von Literaturtheorie der Gegenwart mit der Frage, inwieweit solche theoretischen Debatten auch die literarische Schreibpraxis bestimmen. Folglich werden sowohl Theorietexte als auch literarische Texte ungefähr gleichgewichtig zu diskutieren sein. Neben der Möglichkeit, sich über einige Theoriedebatten zu informieren, besteht somit auch die Chance, Einblicke in reflektierte Formen gegenwartsliterarischer Produktivität zu gewinnen. Eingangstext siehe Anschlag Schwarzes Brett neben Raum 246 (ab Mitte März). |
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4446 |
Die Universität. Neue und alte Formen (B 1) 2 St. Di. 18-20 in S 87 |
N. Wegmann Beginn: 17.4. |
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Die Universtität - und damit auch die Hochschulausbildung - erfährt derzeit eine drastische Veränderung. Jeder spürt es, doch nur selten wird im universitären Alltag versucht, Umfang und Richtung dieser Veränderung zu begreifen. Zum Einstieg in die überfällige Diskussion: Masao Miyoshi: Der versilberte Elfenbeinturm. Globale Wissensindustrie und akademischer Kapitalismus. In: Lettre Frühjahr 2000. S. 70-81; www.lingua franca.com. Darüber hinaus besteht für meine Examenskandidaten die Gelegenheit, eigene Arbeiten vorzustellen. |
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4434a |
Häutungen - der Marsyas Mythos in Literatur und bildender Kunst (B 1, 2) 2 St. Mo. 14-16 in S 73 |
U. Renner-Henke Beginn: 23.4. |
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Eine der alten mythischen Geschichten erzählt vom Wettstreit zwischen Marsyas und Apoll. Bei diesem Wettstreit kämpfen zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen ambitionierte Gegner mit zwei verschiedenen Waffen - Flöte und Kithara. Der Kampf geht tödlich aus: Apoll läßt den Satyr Marsyas fesseln und ihm die Haut abziehen. Die Häutung des Marsyas - mit seiner christlichen Postfiguration in der Bartholomäus-Legende - hat in der bildenden Kunst (Michelangelo), aber auch in der Literatur, hat häufig als Allegorie des Künstler-Märtyrers gedient. Dabei liegen 'tremendum' und 'fascinosum' angesichts des Gewaltaktes der Häutung dicht beieinander. Das Seminar fragt nach dem Mechanismus von mimetischer Gewalt, nach der Körpertortur zwischen Strafe und Folter und der Repräsentation des 'Körpers im Schmerz' in Texten und Bildern zwischen Antike und Gegenwart. Literatur: Ästhetik der Gewalt. Ihre Darstellung in Literatur und Kunst. Hg. von Jürgen Wertheimer. Frankfurt 1986 -Apoll schindet Marsyas. Über das Schreckliche in der Kunst. Hg. von Reinhold Baumstark und Peter Volk. München 1995 - Benthien, Claudia: Haut. Reinbek 1999 - Burkert, Walter: Homo Necans. Interpretationen altgriechischer Opferriten und Mythen. 2. Aufl. Berlin, New York 1997. - Girard, René: Das Heilige und die Gewalt (frz. 1972). Frankfurt a.M. 1992 (FTb 10970) - Hurka, Herbert M.: Phantasmen der Gewalt. Die mediale Konstruktion des Opfers. Passagen-Verlag 1997 - Nieraad, Jürgen: Die Spur der Gewalt. Zur Geschichte des Schrecklichen in der Literatur und ihrer Theorie. Lüneburg 1994 - Scarry, Elaine: Der Körper im Schmerz. Die Chiffren der Verletzlichkeit und die Erfindung der Kultur. München 1992 - Schneider, Manfred: Der Barbar. Endzeitstimmung und Kulturrecycling. München 1997 |
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4436 |
Mediendiskurse der 80er und
90er Jahre fällt aus 2 St. Mo. 19(s.t.)-20.30 in
S 85 |
C. Liebrand |
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Sprachwissenschaft des Deutschen |
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4437 |
Examenskolloquium 2 St. Do. 13-15 in S 85 |
J. Lenerz Beginn: 19.4. |
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4438 |
Examenskolloquium 1 St. Mi. 12-13 in S 55 |
B. Primus Beginn: 18.4. |
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Das Kolloquium dient der intensiven Vorbereitung auf die schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen der Examenskandidat(inn)en, die bei mir die Prüfung ablegen möchten. |
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Ältere deutsche Sprache und Literatur |
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4439 |
Sprachgeschichtliches Kolloquium für Examenskandidaten 2 St. Mi. 14-16 in 204 |
S. Bürkle Beginn: 18.4. |
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Diese Veranstaltung orientiert sich ganz an den Bedürfnissen von ExamenskandidatInnen, die sich auf den sprachhistorischen Teil der Prüfung der Älteren Abteilung vorbereiten wollen. Es sollen deshalb zwei examensrelevante Bereiche im Blick auf die 'historischen Aspekte der deutschen Sprache' kombiniert werden. Einerseits können Studierende des Hauptstudiums ihre auf das Mittelalter bezogenen, sprachhistorischen Prüfungsthemen vorstellen und in lockerem Gespräch mit anderen diskutieren; andererseits soll auf die Übersetzungsklausur der Älteren Abteilung vorbereitet werden. An ausgewählten Textbeispielen, die gemeinsam festgelegt werden, und an Examensklausuren der vergangenen Jahre sollen das Übersetzen geübt, Probleme der Grammatik geklärt und wiederholt werden. Für diesen Teil sind Probeklausuren unter Examensbedingungen vorgesehen. |
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4440 |
Examenskolloquium 2 St. Mi. 8.30-10 in 230 |
U. Peters Beginn: 18.4. |
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Diese Veranstaltung ist dazu gedacht, daß Studierende des Hauptstudiums, vor allem natürlich Examenskandidaten, in der Gruppe und in einer möglichst lockeren Atmosphäre die literarhistorischen Probleme ihrer Prüfungsgebiete vortragen und in der gemeinsamen Lektüre von Texten, übergreifender Darstellungen und spezifischer Forschungsthesen diskutieren können. |
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4442 |
Lektürekurs 2 St. Di. 14.30-16 in S 81 |
K.-H. Göttert Beginn: 17.4. |
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Neuere deutsche Literaturwissenschaft |
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4443 |
Vorstellung und Diskussion
von Magisterarbeiten und Dissertationen 2 St. n. Vereinb. (14tägl.) |
R. Drux |
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Vorstellung und Diskussion von Examensarbeiten und Dissertationen, nach persönl. Anmeldung bis zum 17. April (R 226). |
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4444 |
Examenkolloquium: Repetitorium der
Literaturgeschichte II: Von der Romantik bis zur Gegenwart 2
St. Di. 16-18 in B V |
V. Neuhaus Beginn: 17.4. |
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Die ersten beiden Sitzungen sind für alle meine Examenskandidaten 2001/2002 obligatorisch. |
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4444a |
Kandidatenseminar 2 St. Mi. 9-11 in S 89 |
G. Blamberger Beginn: 18.4. |
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Nichts ist zeitraubender und frustrierender als die Suche nach dem Thema einer Abschlußarbeit, die Entdeckung von Forschungsdesideraten, die Fokussierung der Fragestellung. In den Naturwissenschaften ist Teamforschung durchaus üblich, in den Kulturwissenschaften dagegen will jeder ein Originalgenie sein. Das Seminar wird versuchen durch gemeinsames brainstorming bei der Entfaltung individueller Kreativität zu helfen. Es ist reserviert für Kandidaten, die bei mir Staatsexamens- oder Magisterarbeiten anfertigen wollen. Persönliche Voranmeldung in meinen Feriensprechstunden ist erforderlich. |
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4445 |
Doktoranden-Kolloquium 2 St. Mo. 19-21 (14tägl.) in 230 |
W. Voßkamp Beginn: 23.4. |
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4447 |
Sprechkunde
I 2 St. als Blockseminar am 12./13. Mai und 19./20. Mai, jeweils von 11-19 Uhr im Neuen Senatssaal (Hauptgebäude), Anmeldelisten liegen ab 2. Mai im Geschäftszimmer aus |
F. Klose |
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Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt, eine verbindliche Anmeldung daher erforderlich. Aus Gründen der Fairness bitte ich sehr darum, im Falle einer Verhinderung rechtzeitig abzusagen, damit die Nachrücker berücksichtigt werden können. Die Teilnehmerlisten liegen ab 23.10. im Geschäftszimmer aus. Dort erhalten Sie auch den Reader, dessen Bearbeitung absolut unerläßlich ist. Eine Teilnahme am Seminar ohne Kenntnis des Readers ist überflüssig und nicht möglich! Inhalt von Sprechkunde I: Erarbeitung der Standardlautung, Atem- und Stimmbildung in Ansätzen, Gestaltung verschiedenster Textformen (Gedichte, Prosa, Nachrichten etc.). Des weiteren bereiten Sie bitte zu Hause ein Referat über ein frei gewähltes Thema vor. Es wäre günstig, wenn Sie ein Thema wählten, das Sie vorher noch nicht bearbeitet haben und/oder das Ihnen unangenehm ist. Sie werden 5 Minuten Referatszeit haben und dürfen keinen Zettel oder ähnliches benutzen. Aus gegebenen Anlasse noch einmal ganz deutlich: Sie erscheinen bereits in der ersten Sitzung mit dem ausgearbeiteten Referat! Thema kann beinahe alles sein: Das synoptische Problem, Optionsanleihen, Was ist Kardinal?, Stadtgeschichte Kölns, Gedichtformen, Phanopoeia, Melopoeia etc. |
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4448 |
Sprechkunde I 2 St. als Blockseminar am 16./17 Juni und 23/24. Juni, jeweils von 11-19 Uhr im Neuen Senatssaal (Hauptgebäude), Anmeldelisten liegen ab 30. Mai im Geschäftszimmer aus |
F. Klose |
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Kommentar
siehe 4447 |
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4449 |
Sprechkunde I 2 St. Mo. 18-20 in S 78 |
W. Werner Beginn: 23.4. |
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Teilnehmerbegrenzung: 30, Anmeldelisten liegen ab 15.3. bei der
Bibliotheksaufsicht aus. Um den ständig steigenden stimmlich-sprecherischen Anforderungen auf Dauer gewachsen zu sein, ist es für spätere Angehörige sprechintensiver Berufe schon im Vorfeld unerläßlich, das intonatorisch gewandt-sichere und artikulationsbewußte Sprechen regelmäßig zu üben. Anhand ausgewählter Texte mit Schwerpunkt _Hörfunk> sowie deutscher Lyrik und Prosa sollen bei jedem Teilnehmer die verbalen und nonverbalen Voraussetzungen für ein eigenständiges, adäquates Artikulationsbewußtsein entwickelt werden. Angestrebt wird die Herausbildung der für jeden individuell verschiedenen Sprechstimm-/Tonlage (Indifferenzlage), die den einzelnen Seminarteilnehmern befähigt, mit dem geringsten Kraftaufwand dennoch kräftig, klangvoll und ausdauernd zu sprechen. - Durch gegenseitige "Feedbacks" nach vorgegebenen erprobten Beurteilungskriterien zwischen den TeilnehmerInnen sollen die Sprechleistungen untereinander immer wieder sachlich-kritisch hinterfragt und verbessert werden. Dabei soll die rhetorische Kommunikation (Sprechhandeln) gleichrangig neben der sprechkünstlerischen Gestaltung) von Texten stehen (ästhetische Kommunikation). Zur jederzeit nachvollziehbaren Beurteilung von Sprechleistungen stehen zudem auditive Hilfsmittel zur Verfügung. Zur adäquaten sprechkünstlerischen Gestaltung wird eine `ZusammenschauA von gesprochenem Wort in seinem jeweiligen literaturhistorischen Kontext angestrebt. - Der Erwerb eines Scheines ist geknüpft an regelmäßige aktive Teilnahme, die Ausarbeitung eines Stundenprotokolls bzw. ein Kurzreferat (5-10 Min.) in freier Rede (Orientierung an vorbereiteten Stichworten). - Für das Semesterende soll eine von den TeilnehmerInnen sprechkünstlerisch dargebotene Rezitationsveranstaltung für HörerInnen aller Fakultäten vorbereitet werden. Der Aussprache-Duden sollte für jeden Teilnehmer zum unverzichtbaren Handwerkszeug gehören. Literatur s. Seminarapparat. Kopiervorlagen werden gestellt. - Zur Vorbereitung außerdem empfohlen: Ludwigsen, H.: Sprachbetrachtung und Textanalyse, Verlag Gehlen, Bad Homburg v.d. Höhe. - Balser-Eberle, V.: Sprechtechnisches Übungsbuch, OBV Pädagogischer Verlag, Wien 1996. - Aderhold, E./Wolf E.: Sprecherzieherisches Übungsbuch, Henschel Verlag, Berlin. - Preu, O. /Stötzer, U.: Sprecherziehung für Studenten pädagogischer Berufe, Verlag Volk und Wissen, Berlin 1989. - Wagner, R.: Grundlagen der mündlichen Kommunikation. Bayrischer Verlag für Sprechwissenschaft, Regensburg 1996. - Wachtel, St.: Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen, UVK Medien, Verlag Ölschläger, Konstanz 1994. - Ders.: Schreiben fürs Hören, a. a. O. - Aderhold, E: Das gesprochene Wort, Henschel Verlag, Berlin 1994. - Hirsch, G. I.: Überzeugend frei reden - Sprach- und Rhetoriktraining. Humboldt-Taschenbuchverlag, München 1993. - Winckler, Chr.: Sprechkunde und Sprecherziehung. |
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4450 |
Sprechkunde I 2 St. Mi. 18-20 in S 78 |
W. Werner Beginn: 18.4. |
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Kommentar siehe 4449 |
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Medientheorien. Eine Einführung (Vorlesung) 2 St. Mo. 14-16 in VIII |
I. Schneider Beginn: 23.4. |
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In der Vorlesung stehen drei unterschiedliche medientheoretische Entwürfe im Mittelpunkt. Es geht erstens um anthropologische Medientheorien. Der prominenteste Vertreter dürfte in diesem Zusammenhang Marshall McLuhan sein, der mit seiner Ausgangsentscheidung, Medien als Verlängerung und Optimierung menschlicher Organe zu begreifen, ihnen also eine prothetische Funktion zuzuschreiben, in einer spezifischen Theorietradition steht, die in der Vorlesung aufgezeigt werden soll. Den zweiten medientheoretischen Entwurf, der auch als Kritik an anthropologischen Medientheorien zu lesen ist, bildet der technikzentrierte Ansatz, der vor allem von Friedrich Kittler formuliert und ausgebaut worden ist. Es geht um die Prämissen dieses Ansatzes, um seine Affinitäten zu und Abgrenzungen von französischen Medientheoretikern und um die Diskussion von Ergebnissen, wie sie im Hinblick auf den Film zusammengetragen worden sind. Es geht schließlich um den Kultur- und Technik-Begriff, der diesen Ansatz figuriert, sowie um die Teleologie, die sich spätestens dann offenbart, wenn es um die Computertechnologie geht. Den dritten theoretischen Entwurf, der vorgestellt werden soll, bilden systemtheoretische Medientheorien. Medien werden als evolutionäre Errungenschaften von Gesellschaft gefaßt, denen eine spezifische Affinität für die Konstruktion von Epochenschwellen zugeschrieben wird. Im Mittelpunkt stehen hier Niklas Luhmanns Reflexionen zu Kommunikationsmedien und seine Konzeption von Massenmedien als sozialen Teilsystemen. Literatur zur Einführung: Kursbuch Medienkultur. Die maßgeblichen Theorien von Brecht bis Baudrillard. Hrsg. von Claus Pias u.a. Stuttgart 1999. |
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4451 |
Hauptseminar: Sprache und
mediale Differenz 2 St. Mo. 11.30-13 in SFO 9
(TH Aachen) |
G. Fehrmann/K. Grote/ L. Jäger/ E. Linz/ L. Springer Beginn: 19.4. |
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Das Seminar möchte erste Forschungsergebnisse der interdisziplinären Arbeitsgruppe "Medialität von Sprachzeichen" des FK "Medien und kulturelle Kommunikation" vorstellen und im Horizont medientheoretischer Fragestellungen diskutieren. Im Zentrum des Seminars steht die Frage, in welcher Weise die individuelle und kulturelle Wissensformierung von den medialen Formaten sprachlicher Kommunikationssysteme geprägt wird. Damit rückt die in der Linguistik lange Zeit vernachlässigte mediale Äußerungsqualität sprachlicher Zeichen in den Fokus. Ausgehend von einer semiologischen Sprachauffassung wird die materiale Struktur von Kommunikationssystemen als Faktor begriffen, der Einfluß auf die Konstitution der Wissensinhalte hat. Die medien- und sprachtheoretischen Implikationen dieser Annahme sollen im Seminar am Beispiel neuropsychologischer und zeichentheoretischer Entwürfe erörtert werden. Wenn das mediale Format, in dem Sprachzeichen verwendet werden, Einfluß auf die Herausbildung inhaltlicher Strukturen hat, gewinnt die Frage nach möglichen Auswirkungen sprachmedialer Differenzen neue Bedeutung. Wir wollen diese Frage deshalb auf verschiedenen systematischen Ebenen anhand empirischer Sprachdaten beleuchten. Auf der Basis von vergleichenden Analysen aphasischer, lautsprachlicher und gebärdensprachlicher Sprachpraktiken soll diskutiert werden, inwieweit sich sowohl auf der Ebene unterschiedlicher Sprachmodalitäten (vokal-auditiv vs. gestisch-visuell) als auch auf der Ebene verschiedener Sprachstatus (non-literale vs. literale Praktiken) sowie auf der Ebene unterschiedlicher Register (orate vs. literate; monologische vs. interaktive Muster) spezifische Auswirkungen der jeweils verwendeten Sprachzeichensysteme auf die kognitive Wissensstrukturierung aufzeigen lassen. Literatur: Fehrmann, G.
(2001). On the Interplay of Language, Culture and Cognition. Evidences from neuronal theory
and social linguistics. unpubliziertes Manuskript. Grote,
K. & Willmes, K. (2001). Differences in the Semantic Relatedness of Signs
vs. Words in the Mental Lexicon of Deaf and Hearing Adults. Brain and
Language. Special Issue. (submitted) Jäger, L. (1999a): Die Sprachvergessenheit der Medientheorie. Ein Plädoyer für das Medium Sprache, in: Stickel, G. (Hg.): Sprache und Neue Medien. Berlin: de Gruyter Jäger, L. (2001): Sprache als Medium. Über die Sprache als audio-visuelles Dispositiv des Medialen. In: Wenzel, H. (Hg.): Audiovisualität vor und nach Gutenberg. Wien (im Druck) Linz, E. (1994): Ist die
Sprache ein Modul des Geistes? Zum linguistischen Kognitivismus Noam
Chomskys. In: Sprache und Literatur in Wissenschaft und Unterricht 25, Heft
73, S. 2-19 Springer, Luise. (2000): Mediale und interaktive Erklärungsansätze für die Variabilität agrammatischer Sprachäußerungen in: Jäger, L. & Springer, L. (Hg.): Themenheft der Zeitschrift 'Sprache und Literatur in Wissenschaft und Unterricht': "Die Medialität der gesprochenen Sprache", Heft 85, S. 97 - 116. (die
angegebene Literatur kann als elektronische Version per e-mail angefordert
werden unter: k.grote@uni-koeln.de) |
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4452 |
Wissensorganisation in
Kulturwissenschaft und Informatik 2 St. als Blockseminar, Kurt-Schumacher-Akademie in Bad Münstereifel, 11. -13. Juni 2001 |
K. Grote/ L. Jäger/ R. Klamme/ M. Jarke |
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Sprachwissenschaften und Psychologie als auch die Informatik befassen sich mit Fragen der Wissensorganisation auf intra- und interpersoneller Ebene. In diesem Seminar sollen aktuelle Fragestellungen und Ergebnisse aus den Disziplinen vorgestellt werden, um Anknüpfungspunkte und gemeinsame Interessen zwischen den Disziplinen zu identifizieren. Aus informatischer Sicht sind aktuelle Fragestellungen aus den Bereichen Wissensmanagement, Organisationsgedächtnissysteme und Metainformationssysteme vorgesehen. Aus sprachpsychologischer Perspektive sollen Konzeptualisierungsprozesse und dynamische Netzwerktheorien diskutiert werden. Dabei geht es auch um die Frage, in welcher Weise die Medialität bzw. Materialität eines Wissenssystems die individuelle und kulturelle Wissensformierung beeinflußt. Das Seminar ist gleichermaßen für Studenten aus Aachen, Köln und Bonn, sowohl aus der Germanistik als auch aus der Informatik vorgesehen. Anzahl der Plätze: 12 Vorbedingung: Vordiplom bzw. Zwischenprüfung Das Seminar zählt zur praktischen Informatik und Germanistischen Linguistik. Anprechpartner:
Dr. Ralf Klamma, RWTH Aachen - Informatik V, Ahornstr. 55, 52056 Aachen,
Tel.: 0241/80-21513,email: klamma@informatik.rwth-aachen.de |
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4403 |
Text und Bild in illuminierten Handschriften: Ordnungsfunktion - Textillustration - Werkkonstitution (Hauptseminar) 2 St. Di. 10-12 in S 58 |
U. Peters Beginn: 17.4. |
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Kommentar siehe Hauptseminare |
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4378 ZP |
Ethnologie und Literatur. Eine Einführung (Proseminar) Do. 16-18 im Konferenzraum
des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs, Raum 4.25 |
A. Kümmel/E. Schüttpelz Beginn: 19.4. |
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Die Spannung, das Verhältnis und der Bruch zwischen Ethnologie und Literatur(-wissenschaft) lassen sich auf verschiedene Weisen auslegen: einerseits enthält die Ethnologie, da sie die einzige Kulturwissenschaft mit weltweiten Darstellungen geblieben ist, seit ihrer viktorianischen Einsetzung eine dem Anspruch nach universale Literaturwissenschaft, wäre also (und bleibt) der Ort, an dem erst über den Diskurs einer 'Weltliteratur' begründet zu schreiben wäre. Andererseits begleitet Ethnographie seit ihren Anfängen und immer wieder erneut der begründete Verdacht, ohne eine literarische Gestaltung ihrer Fremderfahrungen nicht auskommen zu können - und dementsprechend unterliegt der Perspektivismus und Partikularismus ihrer Reiseberichte und ihrer ethnologischen Verallgemeinerungen einem ständigen Fiktionsverdacht, der sie wiederum literaturgeschichtlichen und –kritischen Verfahren zugänglich macht. Außerdem stellt sich für eine Ethnographie oft genug die Aufgabe, in ihr darzustellen und kenntlich zu machen, wie ihre eigenen (wissenschaftlichen) Kategorien auf fremde Kategorien treffen, die das gesamte Feld von 'Wahrheitsanspruch', 'Fiktion', 'Imagination' und 'Ontologie' in Mitleidenschaft ziehen - selbst in einer forciert fiktionalen Rückübertragung als 'Persischer Brief' nach und aus Europa (und Euroamerika). Das Proseminar wird eine Einführung in solche wechselseitigen Verwicklungen und Implikationen von Ethnologie und Literatur(-wissenschaft) bieten, und zwar mithilfe eines Kolloquiums, in dem von Forschern verschiedener Fächer ein Einblick in neuere (und eigene) Forschungen zum Thema gegeben wird. - Zur Vorbereitung für Nicht-Ethnologen empfiehlt sich die Lektüre z.B. von Bernhard Streck (Hg.), Wörterbuch der Ethnologie, 2. und erweiterte Aufl. (mit weiterführender Bibliographie), Wuppertal 2000. (Zum Einstieg z.B. die Artikel "Fiktion", "Kulturanthropologie", "Sozialanthropologie", "Feldforschung", "Kunst".) - Eine Einführung in aktuelle literaturwissenschaftliche Verfahren und germanistische Selbstwahrnehmungen geben Heinrich Bosse/Ursula Renner (Hg.), Literaturwissenschaft - Einführung in ein Sprachspiel, Freiburg 1999. - Eine weiterhin aktuelle Kölner Vorlesungsreihe zum Thema ist dokumentiert in Thomas Hauschild (Hg.), Ethnologie und Literatur - KEA. Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Sonderband 1, Bremen 1995. |
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4374c |
Bildrhetorik in Früher Neuzeit und "Gegenwart" (Proseminar) 2
St. Di. 14-16 in 230 |
A. Fliethmann Beginn: 17.4. |
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Das Seminar wird anhand vergleichender Lektüren die Konkurrenz/Differenz von Bild und Schrift im Kontext der Medienbrüche von Renaissance (Buchdruck) und "Gegenwart" (Computer) diskutieren. Ausgangspunkt bildet die Beobachtung, daß in Früher Neuzeit und "Gegenwart" eine Emphase des Bildes die intellektuelle Diskussion beherrscht. Sowohl damals wie heute wird das Bild entweder als Grundlage des Denkens gefeiert oder als Untergang der Kultur kritisiert. Das Seminar wird dabei weniger die historischen Unterschiede als vielmehr die vergleichbaren Strategien der Beschreibung dieser Konkurrenz von Schrift und Bild thematisieren. Wie kann man generell "über" Bilder schreiben? Ist das Verhältnis von Schrift und Bild nicht schon durch den Text, der das Verhältnis beschreibt, vorentschieden? Hat sich das Problem der Bildrhetorik mit dem Aufkommen analoger Medien (z.B. Fotographie, Film) verändert? Schreiben Leonardo da Vinci, René Descartes oder Giordano Bruno anders über Bilder als Pierre Klossowski, Jacques Derrida oder Vilém Flusser? Die Textauswahl wird unterschiedliche Disziplinen und Genres zu berücksichtigen haben. Über die endgültige Lektüreliste wird in der ersten Sitzung entschieden werden. Es wird dann noch die Möglichkeit geben, Vorschläge von Ihrer Seite zu berücksichtigen. Zur Vorbereitung für das Seminar empfehle ich die Lexikonartikel um das "Bild" herum: im Historischen Wörterbuch der Philosophie, Historischen Wörterbuch der Rhetorik, Fischer Lexikon Literatur; Mitchell, W.J.T., Was ist ein Bild?, in: Bildlichkeit. Internationale Beiträge zur Poetik, hrsg. von Volker Bohn. Frankfurt/Main 1990, S. 17-68. Boehm, Gottfried, Die Wiederkehr der Bilder, in: Ders. (Hg.), Was ist ein Bild? 2. Aufl. München 1995, S.11-38. Böhme, Gernot, Theorie des Bildes, München 1999. |
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4378a |
Einführung in Museumsinformatik und Digitale Sammlung (Proseminar)
Vorbesprechung und 1.
Treffen 19.04.2001, Do. 18.00-21.30 im SFB/FK 427 Kulturwissenschaftliches Forschungskolleg, Bernhard Feilchenfeld Straße 11, 4. Stock, Raum 4.25 |
H. Krämer |
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Die Veranstaltung soll einen Einblick in die unterschiedlichen Aufgabenbereiche der Museumsinformatik geben und sich mit dem 'Phänomen' der Digitalen Sammlung beschäftigen. Als interdisziplinäres Fach beinhaltet die Museumsinformatik Aspekte der Dokumentationswissenschaft, EDV-gestützten Dokumentation, angewandten Museologie, Betriebswirtschaftslehre, Informatik, Kommunikations- und Medienwissenschaft, Multimedia-Technologie und der jeweiligen Wissenschaftsbereiche, in unserem Fall der Kunstwissenschaft. Begrenzte Teilnehmerzahl. Bei Rückfragen und Schwierigkeiten bei der Beschaffung des Lektürematerials: H.Kraemer@uni-koeln.de Literatur: Petra Schuck-Wersig, Gernot Wersig, Andrea Prehn: Multimedia-Anwendungen in Museen, Mitteilungen und Berichte aus dem Institut für Museumskunde, Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Heft Nr. 13, Berlin, 1998. Hans-H. Clemens; Christof Wolters: Sammeln, Erforschen, Bewahren und Vermitteln. Das Sammlungsmanagement auf dem Weg vom Papier zum Computer, Mitteilungen und Berichte aus dem Institut für Museumskunde, Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Heft Nr. 6, Berlin, 1996. (kostenlos erhältlich: Institut für Museumskunde, In der Halde 1, D-14195 Berlin) Suzanne Keene: Digital Collections. Museums and the Information Age, Butterworth-Heinemann, Oxford, 1998. (ISBN 07506 3456 1) Hubertus Kohle (Hg.): Kunstgeschichte digital, Dietrich Reimer Verlag, Berlin, 1997. Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern (Hg.): Sammlungsdokumentation, Museums Bausteine Nr. 6, München, 2000. H. Krämer: Museumsinformatik und Digitale Sammlung, WUV-Verlag Wien, 2001. |
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Geschichte des Melodrams (Hauptseminar des Inst. f. Thefife) 2 Std. Mi. 12-14 Uhr in B VI |
Irmela Schneider Beginn: 18.4. |
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Bis in die 70er Jahre hinein war das Melodram ein wenig beachteter Teil der Populärkultur und eine Angelegenheit, die höchstens Frauen, aber nicht Männer interessierte. "Weepies" oder "Hausfrauengenre" lauteten abschätzig die Umschreibungen. Verachtet und - nicht nur von Frauen - geliebt zugleich, gehörte das Melodram zu den Genres auf der Bühne wie im Film, die kaum wissenschaftliche Beachtung fanden. Im Laufe der 70er Jahre entstand dann eine rege Melodram-Forschung, bezogen vor allem auf Hollywoodfilme und - seit der grundlegenden Studie von Peter Brooks "The Melodramatic Imagination" - mit einer kulturgeschichtlichen Dimensionierung. Melodramen, so eine These, können gelesen werden als ein Effekt der Französischen Revolution. Sie handeln von den Beschädigungen, die das Subjekt im Laufe der Moderne erfahren hat. Melodramen inthronisieren noch einmal das Subjekt und zeigen zugleich, daß es der "König von gestern" (M. de Certeau) ist. Innerhalb filmwissenschaftlicher Diskurse spielen seit den 70er Jahren melodramatische Filme besonders in der psychoanalytisch ausgerichteten Filmtheorie sowie in der feministischen Filmtheorie eine wichtige Rolle. Ergänzt werden solche Überlegungen seit Anfang der 90er Jahre durch einen diskursgeschichtlichen Ansatz. Melodramen, so eine These, lassen sich verstehen als Konfliktgeschichten, die zwischen etablierten Diskursformen angesiedelt sind. Im Seminar sollen zum einen die verschiedenen Ansätze der Melodram-Forschungen diskutiert und ihrem theoriegeschichtlichen Kontext zugeordnet werden. Es sollen zum zweiten und schwerpunktmäßig wichtige melodramatische Filme aus den letzten 60 Jahren der Filmgeschichte analysiert werden. Literatur zur Einführung: Christian Cagnelli/Michael Palm (Hrsg.): Und immer wieder geht die Sonne auf. Texte zum Melodramatischen im Film. Wien 1994. |
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Hauptseminar: Produktion,
Zirkulation und Konsumption von Videos in Ghana 2 St. Mo. 18-20, Raum II im Institut für Afrikanistik (s. Nr. 4954) |
H. Behrend/T. Wendel Beginn: 23.4. |
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Seit Beginn der 1990er Jahre erlebte die Produktion von populären Videos in Ghana einen erstaunlichen Boom. Trotz Hybridisierung lokaler Bilderwelten und in Konkurrenz zum indischen, chinesischen und US-amerikanischen Film gelang es ghanaischen Video-Machern, die Sphäre des Lokalen aufzuwerten und neue Diskurs- und Unterhaltungsformen zu entwickeln, in denen die Sinnstiftung über den Lokalbezug erfolgt. In der Übung sollen ausgewählte Videos vorgeführt, ihre Geschichte der Produktion, Distribution und Konsumtion erarbeitet und außerdem der Inhalt in Bezug auf Narration, Motivik, Ikonografie etc. hin untersucht werden. |
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4389 |
Popkultur fällt aus! |
B. Weingart |
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4454 |
Theorie des Films
(Proseminar) 2 St. Di. 8-10 in S 57 |
F. Balke Beginn: 17.4. |
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Im Mittelpunkt des Seminars steht die intensive Lektüre inzwischen bereits klassisch zu nennender Texte der Filmtheorie. Die getroffene Auswahl reicht von den russischen Theoretikern der Montage über die vor allem in Frankreich unternommenen Versuche zu einer Theorie des filmischen Zeichens bis hin zu den aktuellen Debatten um die Bestimmung des Films im Kontext unterschiedlicher Medien ('Intermedialität'). Die Lektüre im Seminar orientiert sich an der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen der theoretischen Rede über den Film als einer Anordnung bewegter Bilder. Vor dem Hintergrund dieser Frage wird insbesondere zu erörtern sein, inwiefern Versuche, den Film aus dem Horizont anderer Künste (Malerei, Theater) oder Medien (Sprache) zu begreifen, an seiner medientechnischen Spezifik vorbeigehen. Wenn der Film wie keine andere Kunst das abendländische Privileg des Textes ins Wanken gebracht hat, ist zu fragen, wieso er zu seiner Beschreibung stets auf Modelle angewiesen geblieben ist, die im Umgang mit Schriftmedien entwickelt worden sind. Textgrundlage: Texte zur Theorie des Films, hrsg. von F.-J. Albersmeier, Stuttgart 1998 (Reclam) |
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Lektürekurs Jacques Derrida: "Die Postkarte von Sokrates bis an Freud und jenseits (I)" (Proseminar) 2 St. Do. 9.30-12 in S 65 |
M. Bickenbach Beginn: 19.4. |
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Ja, ja, wie ich dir zustimme, die Literatur mut "unerträglich" bleiben. Ich verstehe darunter auch: ohne den geringsten Träger. Derridas Postkarte (1980) ist ein schwieriges Buch. In Form eines Liebes- und Briefromans entwickelt der französische Philosoph eine Theorie der Sendung und der Post, die quer steht zu Normalannahmen der Kommunikation. Das Buch kann als literarische Medientheorie gelesen werden, die nicht nur Text und Schrift, sondern auch das Bild einbegreift. Im Bild des schreibenden Sokrates verkehrt sich die Annahme, Kommunikation (und Lektüre) sei ein linearer Prozeß zugunsten einer komplexen temporalen Verschränkung von Ankunft und Abwesenheit der "Nachricht". Das Seminar wird eine gemeinsame kontinuierliche Lesung vornehmen, verschiedene Kommunikationsmodelle anlegen sowie unterschiedliche Lektürepraktiken als Zugang zum Text erproben. Der schwierige Text führt zu einer Auseinandersetzung, die nicht nur in der Literaturtheorie der Dekonstruktion einführt, sondern die Frage nach dem intermedialen Zusammenhang literarischer und visueller Kommunikation stellt und einen erweiterten Literaturbegriff entwickeln. Das Prinzip der Post zeigt sich als implizite literarische Medientheorie. Kann man die Annahme verweigern? Das Seminar setzt ca. 20 S. Lektüre wöchentlich sowie die Bereitschaft zur Diskussion voraus. |
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Alexander Kluge: Literatur - Film - Fernsehen (vgl. Nr. 4382) 2 St. Do. 10-12 in S 82 |
C. Bartz/T. Hahn Beginn: 19.4. |
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Kommentar siehe Proseminare |
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(Philosophikum, Raum 323) Ein detailliertes Programm mit Anmelde- und Anfangsterminen wird Ende März erhältlich sein. |
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4456 |
Wissenschaftliches
Schreiben 2 St. Mi. 10-12 in Raum B
VI |
H. Esselborn |
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Das Seminar soll systematisch Techniken wissenschaftlichen Schreibens vermitteln und durch kontinuierliche Übungen Schreibblockaden verhindern und auflösen. Techniken des kreativen Schreibens werden in jeder Phase der Textproduktion einbezogen. Anmeldung in der ersten Sitzung. |
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4457 |
Workshops zum wissenschaftlichen Schreiben Für die Workshops zum wissenschaftlichen Schreiben ist keine Anmeldung erforderlich! |
Helga Esselborn |
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1.
Tipps und Tricks bei Schreibblockaden 4
St. Do. 10.5. 9-13 in Raum 204 Wie überwindet man die Angst vor dem leeren Blatt? Wie bringt man Ordnung in die eigenen Gedanken? Wie plant man den eigenen Arbeitsprozeß? 2. Verständlich und sicher schreiben 4
St. Do. 21.6. 9 -13 in Raum 204 Was ist eigentlich "schlechter Stil"? Was sind die häufigsten Fehler in wissenschaftlichen Texten? Und vor allem: wie kann man es besser machen? 3. Klausuren schreiben 4
St. Do. 3.7. 9-13 in Raum 204 Tipps zur effektiven Vorbereitung auf Examensklausuren und mündliche Prüfungen. |
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Schreibberatung 1 St. Mi. 13-14 in 323 |
Helga Esselborn |
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Einzelberatung und Informationen zum wissenschaftlichen Schreiben für alle Studierenden |
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Schreibtraining 2 St. Mo. 15 - 17 in S 68 |
S. Koke |
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Ziel des Seminars ist die Verbesserung des schriftlichen Ausdrucks beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten. Bei der Lektüre exemplarischer Texte sollen die wichtigsten stilistischen Kriterien erarbeitet werden; praktische Übungen dienen dazu, eigene Fehler zu erkennen und angemessenes wissenschaftliches Schreiben zu erlernen. Anmeldung in der ersten Sitzung. |
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Wissenschaftliches Schreiben für ausländische Studierende 2 St. Ort und Zeit siehe
Aushang SCHREIBZENTRUM |
J. Lohrmann |
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Vom Text zum Bild 2 St. Fr. 10-12 in 204 |
Helga Esselborn |
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Das
Schreiben nach Bildern soll in diesem Seminar zum kreativen Schreiben im
Mittelpunkt stehen. Wir werden Texte schreiben und Schreibimpulse
reflektieren, aber auch das Handwerkszeug des Schreibgruppenleiters
kennenlernen. Anmeldung in der ersten Sitzung. |
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Schreiben für den Hörfunk 2 St. Mi. 17-19 in S 66 |
L. Kampe |
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Unterschiedliche Formen und Funktionen von Hörfunkberichten werden vorgestellt und ausprobiert. Am Ende steht eine gemeinsame Sendung. Die Teilnahme an allen Terminen sowie die Mitarbeit an der Sendung ist Voraussetzung für ein Zertifikat. Die
Teilnahme ist begrenzt. Anmeldebedingungen siehe Aushang SCHREIBZENTRUM. |
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4463 |
Schreiben für das Fernsehen 2 St. Mo. 19-21 in S 67 |
M. Höffken |
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Der WDR-Redakteur Manfred Höffken vermittelt Grundlagen des Schreibens für das Fernsehen in Theorie und Praxis. Welche Aussage besitzt das Bild, was darf der Text aussagen? In welchem Verhältnis steht der Text zum Bild? Wie vermeidet man die sogenannte „Text-Bild-Schere“? Wie formuliere ich einen Nachrichtentext? Die Teilnahme ist begrenzt . Anmeldebedingungen
siehe Aushang SCHREIBZENTRUM. |
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4464 |
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kompaktseminar: Sa. + So. 5.+ 6.5. 10-16 Uhr Neuer Senatssaal |
B. Dreifert |
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Wie findet ein Unternehmen oder eine Organisation Beachtung in der Öffentlichkeit? So manche Informationen und Themen gehen unbeachtet unter, weil sie nicht mediengerecht aufbereitet sind. Dieser Workshop vermittelt Grundlagen, die für eine effektive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit notwendig sind: Aufgaben und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Umgang mit Journalisten, Pressekontakte aufbauen und pflegen. Im Mittelpunkt des Workshops steht die Analyse und das Schreiben von Pressetexten und das Formulieren von Überschriften. |
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4465 |
Computer-Tutorium für Frauen: Einführung in die Textverarbeitung Zeit und Ort siehe Aushang
SCHREIBZENTRUM |
S. Kurz |
Bibliotheksführungen für Studienanfängerinnen und Studienanfänger
Mo.
9.4. 14
Uhr
Di.
10.4. 9 Uhr
Mi.
11.4. 9 Uhr
Do.
12.4. 9 Uhr
Di.
17.4. 14
Uhr
Mi.
18.4. 9 Uhr
Do.
19.4. 9 Uhr
Fr.
20.4. 9 Uhr
Di.
24.4. 9 Uhr
Do.
26.4. 14
Uhr
Treffpunkt:
vor der Bibliothek
Last, but not least: Fachschaft Germanistik
Entgegen allen Unkenrufen gibt es sie noch, die Fachschaft. Viele neue Gesichter haben im Wintersemester den Raum 086 betreten und das lässt hoffen, schließlich soll die Fachschaft ca. 5000 Germanistikstudierende vertreten! Aber was ist das überhaupt, die Fachschaft?
Die Fachschaft, das ist die Gesamtheit der Studierenden eines Faches, also kein Kaffeekränzchen oder ein verstaubter Lesezirkel. Es ist für alle Studierende DIE Chance, endlich mal etwas von ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen kreativ umzusetzen, und auf einer institutionellen Basis etwas an dieser Uni zu bewegen. Das glaubst Du nicht? Was das bringen soll?
Immerhin sind wir ja sowas wie eine gesetzlich verankerte Studentenvertretung. Für das einzelne Fach sind das eben die Fachschaften. Verglichen mit dem StudentInnenparlament oder der Fakultätsvertretung hat eine Fachschaft den Vorteil, wesentlich persönlicher zu sein. Außerdem kann man viel unmittelbarer, sozusagen vor Ort, Sachen anpacken, die für das alltägliche Studienleben bedeutsam sind: Deine Studienordnung, Deine Vorlesungen, Deine Profs (ja, auch auf Stellenbesetzungen können Studis Einfluß nehmen!), Deine Tutorien, Deine Bibliothek. Es gibt eine große Anzahl von Beteiligungsmöglichkeiten, und das meiste davon bleibt (noch?) ungenutzt.
Wenn Euch das alles als Grund noch nicht genügt, um mal bei der Fachschaft vorbeizuschauen, dann gibt es hier noch ein paar weitere:
Wir haben (erfahrungsgemäß) die meiste Ahnung, was den Aufbau Eures Grundstudiums angeht. Kommt also alle zur Studienberatung der Fachschaft, wenn Ihr Euer Studium beginnt. Auch während des Semesters gibt es Beratungstermine, denn wir verfügen über ein eigenes Tutorium.
Wir prüfen die Profs (Umfrage zur Zufriedenheit mit der Lehre), eventuell wird (in einem zweiten Tutorium, so es denn bewilligt wird) auch noch eine Evaluation der Tutorien durchgeführt. Auch ein eigener Rechner in der Uni soll her, vorläufig gibt es aber einen Computerpool der Fachschaften, den wir bzw. ihr benutzen könnt; zum Tippen, Scannen, Bilder bearbeiten, Mailen, Surfen, etc.
Möglichst bald veröffentlichen wir wieder Sinniges und Sinnigstes in der Fachschaftszeitung "Sonett".
Außerdem haben wir gerade unsere Webpage erweitert. Ihr findet uns dort unter http://www.uni-koeln.de/phil-fak/fs-germanistik/ . Es gibt auch eine Mailingliste, auf der ihr Euch registrieren lassen könnt.
Das "Dschungelbuch" (Infoführer für Erstsemester) erscheint im SS 2001 und gibt's bei den Einführungstagen.
Außerdem gibt es jeden Mittwoch um 15 Uhr im Raum 086 unser "Cafè Germanistik", anschließend findet von 18 bis 20 Uhr die Fachschaftssitzung statt. Jeder Mensch, der Germanistik auf dem StudentInnenausweis stehen hat, kann dort hingehen, sich informieren, mitentscheiden...
Bis bald!
Eure Fachschaft.