WS 2000/2001
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4356/4357
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Einführungsseminar 1. Teil (Schwerpunkt 2. Teil: Prosa)
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H. Kircher
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Kommentar: In diesem auf ein Jahr konzipierten Seminar sollen, ausgehend von einem knappen Überblick über die Geschichte der Germanistik, zunächst einige wichtige Interpretationsansätze (bei besonderer Berücksichtigung der Prosaanalyse) vorgestellt werden. Daneben gilt es, die wichtigsten literaturwissenschaftlichen Konzeptbegriffe entsprechend dem aktuellen Stand unserer Institutsliste zu erarbeiten. Dazu gehören ferner eine Einführung in die literaturwissenschaftlichen Hilfsmittel und Arbeitstechniken. Bis zum Semesterende muß die Teilnahme an einer Führung durch die Institutsbibliothek (oder an einem entsprechenden Tutorium) nachgewiesen werden.
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4355
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Einführungsseminar Neuere deutsche Literaturwissenschaft, 1. Teil (Schwerpunkt des 2. Teils: Weimar um 1800)
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D. Fulda
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Kommentar: Neben der in allen Einführungsseminaren zu leistenden Erläuterung zentraler Begriffe, Methoden und Probleme der Literaturwissenschaft möchte das Seminar, besonders in seinem zweiten Teil, in eine Epoche einführen, deren Texte die Denkweisen unserer Disziplin wie keine andere geprägt haben. Zu fragen ist, welche ästhetischen und sozialen Bedingungen dafür verantwortlich sind, daß Autoren wie Goethe und Schiller nach wie vor als 'Klassiker' gelesen werden, und welche Folgen das für die Literaturwissenschaft hatte und hat. 'Theoretische' Reflexion und Textinterpretation sollen dabei möglichst eng verzahnt werden, so daß erster und zweiter Teil des Seminars eine Einheit bilden.
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4358
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Einführungsseminar Neuere deutsche Literaturwissenschaft, 1. Teil (Schwerpunkt des 2. Teils: Wien um 1900)
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D. Fulda
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Kommentar: Wien um 1900 gilt als 'Labor der Moderne'. Die Literatur der Zeit stellt sich der Herausforderung, daß vertraute Konzepte und Instrumente wie das Subjekt oder die Sprache ihre Geltung verlieren. Abgesehen von der in allen Einführungsseminaren zu leistenden Erläuterung zentraler Begriffe, Methoden und Probleme der Literaturwissenschaft stellt sich vor allem der zweite Teil des Seminars die Aufgabe, in diese Epoche einzuführen und danach zu fragen, wie die Literaturwissenschaft mit Texten umgeht, die offensichtlicher als frühere die Basisannahmen der bürgerlichen Gesellschaft und unseres Alltagswissens herausfordern. Ziel ist es, literaturtheoretische und literaturgeschichtliche Grundlagenfragen in ihrem Zusammenhang zu erörtern.
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4368
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Einführungsseminar Neuere Literaturwissenschaft, 2 Teil
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S. Grimm
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Liebesgeschichten der Romantik
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4419
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Roman und Romantheorie im 20. Jahrhundert (an ausgewählten Beispielen)
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W. Voßkamp
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2 St. Mo. 19-21 in 204, Beginn 16.10.2000
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(Das Seminar ist im Kommentierten VL fälschlicherweise unter dem Titel "Mediengeschichte zwischen Utopie und Apokalypse" angekündigt)
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4435
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Das Seminar "Dramaturgie der Geschlechter um 1900. Von Arno holz bis Frank Wedekind" von E.-M. Siegel ist irrtümlich als Hauptseminar angekündigt. Es wird als Proseminar abgehalten.
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4283
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Grundbegriffe der Literaturwissenschaft (nur für ausländische Germanistikstudierende)
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H. Kircher
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Kommentar: Diese Seminar soll intensiver, als es in den obligatorischen Einführungsseminaren möglich ist, die wichtigsten literaturwissenschaftlichen Grundbegriffe verstehen helfen. Auch ein Überblick über die Epochen der deutschen Literaturgeschichte (von der Klassik bis zur Gegenwart) steht auf dem Programm. Insgesamt sollen aber auch Fragen und Wünsche der Teilnehmer weitestgehend berücksichtigt werden. Aus diesem Grund wird ein genauer Seminarplan erst zu Beginn des Semesters festgelegt.
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4397
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Erzählkunst nach 1945 (B 2, 5, 6)
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H. Kircher
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ZP
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Kommentar: In diesem (leseintensiven) Seminar soll der Versuch unternommen werden, wenigstens einen kleinen Teil des breiten Spektrums von Formen und Tendenzen der deutschsprachigen Nachkriegsprosa genauer zu betrachten. Soweit möglich, werden auch literaturtheoretische Aspekte mit einbezogen. Im einzelnen werden Texte von Andersch, Borchert, Böll, Grass, Seghers, Lenz, Frisch, Dürrenmatt, Johnson, Handke, Walser u.a. behandelt. Eine detaillierte Themenliste hänge ich im September aus.
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4406
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Jugendliteratur im Deutschunterricht
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U. Reeg
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Termine: Sa. 21.10., 28.10., 13.1.2001 jeweils 9.30-18 Uhr in 204
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Das Hauptseminar "Psycholinguistik" wird von H. Vater und B. Löbach gemeinsam angeboten.
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| NEU! | Ansteckend! Zur Topik des Viralen in der Gegenwartskultur | |
| ZP | 2 St. Do 14-16 Uhr in 204 | B. Weingart |
| Das Aufkommen von AIDS Anfang der 80er Jahre begünstigte die Verbreitung einer "Logik des Epidemischen" (Linda Singer), die sich über die Tatsache einer biologischen Ansteckung hinaus ins kollektive Imaginäre erstreckt. Als Fremdkörper par excellence liefert die Figur des Virus das Vorstellungsmuster und die Metaphorik für eine Reihe von Grenzverhandlungen, in denen die Unterscheidung zwischen 'Eigenem' und 'Fremdem' auf dem Spiel steht. Das unbemerkte Einnisten in den Wirtsorganismus, der zugunsten der eigenen Vervielfältigung umcodiert wird, die Umkehrung asymmetrischer Machtverhältnisse durch strategische Raffinesse, die Verhinderung von Identifizierung durch Mutation diese Eigenschaften des Virus werden sowohl bemüht, um phobische Konstruktionen und grenzsichernde Maßnahmen zu autorisieren, wie sie andererseits die Programmatiken von Denkern und Praktikern der 'Subversion' beliefern. Die Figur des Virus bzw. des Parasiten avancierte zu einem Kollektivsymbol, das derzeit in verschiedensten Diskursen zirkuliert sei es in dem der Informationstechnologie (als Computervirus), in sogenannten postmodernen Theorien (etwa von Baudrillard oder Derrida) oder in der Popkultur. Hier lassen sich unterschiedliche Strategien beobachten, an der Topik zu parasitieren, die sich um die schillernden Figur des Virus als perfektem 'Anderen' organisiert, etwa in der Science Fiction-Mythologie, im sowohl literarisch wie filmisch ausgeprägten Genre des Virenthrillers und in Aneignungen der Topoi 'Black Alien' und 'ansteckendes Afrika' im Hip Hop. | ||
| Im Seminar wird diese Wucherung der Topik des Viralen, die interdiskursive Zirkulation des Virus in Medizin/Immunologie, Informationstechnologie und verschiedenen kulturellen Praktiken, an einigen exemplarischen Texten und Filmen rekonstruiert. | ||
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Lektüre zur Vorbereitung: B. Weingart, Parasitäre Praktiken. Zur Topik des Viralen, in: Claudia Benthien/Irmela M. Krüger-Fürhoff (Hg.), Über Grenzen. Limitation und Transgression in Literatur und Ästhetik, Stuttgart, Weimar: Metzler 1999, S. 207-230 (Kopie im Seminarordner
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Die Proseminare der linguistischen und altgermanistischen Abteilung Nr 4371 (Lenerz: Einführung in Morphologie) bis Nr. 4380 (Neuser: Altsächsischer Heliand) sind irrtümlich nicht mit dem ZP-Vermerk versehen worden. Selbstverständlich kann man in allen diesen Seminaren die Zwischenprüfung ablegen.
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4449
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Forschungskolloquium: Die sieben Todsünden in der Literatur der 90er Jahre
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G. Blamberger
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2 St. Mi. 13-15 in 218 (und nach Vereinbarung)
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Geprüft wird, ob die Systematik der sieben Todsünden noch ein heuristisches Potential zum Verständnis der Ikonologie und Poetologie aktueller deutscher Literatur hat mit der Perspektive der Operationalisierung in einem Tagungs- bzw. Buchprojekt. Teilnahme nur nach Voranmeldung in meinen Feriensprechstunden. (Das Kolloquium mit dem ursprünglich angekündigten Thema: Literaturwissenschaft im Internet findet im SoSe 2001 statt).
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4457
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Übersetzungskurs für Examenskandidaten
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H. Sahm
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| 2 St. Fr. 9.30-11 in S 94 | ||
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4315
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Syntax
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C. Dürscheid
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fällt aus!
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