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Institut für Linguistik
Hist.-Vergl. Sprachwissenschaft
Studiengänge
MA Linguistik
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Ihr Institut für Linguistik
MA Linguistik: Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft
Wichtige Informationen
- Zentrale Studienberatung der Universität
- Studienberatung der Philosophischen Fakultät
- Fachberater Dr. Daniel Kölligan
- Informationsbroschüre
- Anforderungsprofil
- Prüfungsordnung der Philosophischen Fakultät und fachspezifische Bestimmungen
- Modulhandbuch (entspricht einer Studienordnung)
- Bewerbung über die Philosophische Fakultät
Allgemeines
Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft ist neben Allgemeiner Sprachwissenschaft und Phonetik eine der drei wählbaren Studienrichtungen des Master-Studiengangs Linguistik.
Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft wird als 2-Fach-Master zusammen mit einem weiteren Fach an der Philosophischen Fakultät studiert. Hierbei bietet sich bevorzugt eine der weiteren Studienrichtungen des Studiengangs Linguistik oder ein verwandtes Fach (Germanistik, Romanistik, o.ä.) an. In einem der beiden Fächer wird am Ende eine größere wissenschaftliche Arbeit, die Masterarbeit, verfasst. Über weitere Modalitäten informiert die entsprechende Seite der Philosophischen Fakultät.
Die Studienrichtung Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft befasst sich mit verschiedenen Aspekten sprachlichen Wandels und der Sprachentwicklung auf der Basis von philologischen Textanalysen im Bereich der genetisch miteinander verwandten indogermanischen Sprachen, die über große Teile Europas verbreitet sind und zu denen aus dem asiatischen Raum die indischen und iranischen Sprachen sowie das Tocharische im heutigen China gehören. Diese Sprachen stammen sämtlich von einer nur durch Rekonstruktion, d.h. durch systematischen Sprachvergleich fassbaren Grundsprache, dem Indogermanischen, ab. Im Laufe des Studiums werden die Studierenden zunächst philologisch mit den wichtigsten Vertretern dieser Sprachfamilie bekannt gemacht, was auch die jeweilige diachrone Entwicklung dieser Sprachen einschließt. Diese Kenntnisse bilden eine Basis für den Sprachvergleich, der in allen Lehrveranstaltungen von Anfang an miteinbezogen wird. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Vertrautheit mit der Methodik der Rekonstruktion des Indogermanischen, welche durch den systematischen Sprachvergleich auf allen linguistischen Ebenen möglich wird.
Studienaufbau
Die Studienrichtung besteht aus dem Mastermodul 1b Indogermanische Sprachen I und dem Mastermodul 2b Indogermanische Sprachen II. Das Modul 1b wird mit einer schriftlichen, das Modul 2b mit einer mündlichen Masterprüfung abgeschlossen.
Wird die Masterarbeit in Historisch-Vergleichender Sprachwissenschaft verfasst, so ist zusätzlich eines der folgenden Ergänzungsmodule zu wählen:
- Ergänzungsmodul 1a Grundlagen der empirischen Sprachbeschreibung
- Ergänzungsmodul 1c Prosodie
- Ergänzungsmodul 1d zusätzliche Fachstudien
Für weitergehende Informationen ist das Modulhandbuch zu Rate zu ziehen.
Zulassungsvoraussetzungen
Zum Masterstudium im Fach Linguistik, Studienrichtung Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft kann zugelassen werden, wer einen Bachelorabschluss oder einen vergleichbaren Studienabschluss in Historisch-Vergleichender Sprachwissenschaft, Linguistik unf Phonetik oder einem vergleichbaren linguistischen Fach erworben hat. Nach Einzelfallprüfung können auch Bachelorabsolventinnen und Bachelorabsolventen sowie Absolventinnen und Absolventen mit einem vergleichbaren Abschluss aus einzelsprachlichen Philologien zugelassen werden, sofern im vorausgegangenen Studium wenigstens 40 einschlägige CP im Bereich der Linguistik und Phonetik erworben wurden, darunter muss sich auf jeden Fall ein Anteil an Leistungen im Bereich der Historisch-Vergleichenden Sprachwissenschaft (Indogermanistik) befinden. Die Entscheidung über die Zulassung trifft der Prüfungsausschuss; dabei können Auflagen gemacht werden. Darüber hinaus sind Englischkenntnisse auf dem Niveau von Stufe B2 CEF nachzuweisen.
Studienvoraussetzungen
Lateinkenntnisse im Umfang des Latinums und Grundkenntnisse des Altgriechischen in dem Umfang, wie sie im Aufbaumodul 3 des Bachelorstudiums Linguistik und Phonetik vermittelt werden (4 SWS; 6 CP). Sie müssen spätestens bei der Anmeldung zur ersten Lehrveranstaltung im Rahmen von Mastermodul 2b nachgewiesen werden.
Weitergehende Informationen sind dem Anforderungsprofil zu entnehmen.
Bewerbung
Interne Bewerber, die ihren Abschluss an der Universität zu Köln erworben haben, können sich beim Prüfungsamt der Philosophischen Fakultät in den Master-Studiengang einschreiben lassen, sofern die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Weitere Informationen sind diesem Merkblatt zu entnehmen.
Externe Bewerber, die ihren Abschluss an einer anderen Universität (In- oder Ausland) erworben haben, bewerben sich bitte wie auf der dieser Seite beschrieben.
Über uns
sprachwissenschaft@uni-koeln.de
Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–17 Uhr
→Anfahrt & Kontakt
Aktuelles
Prof. Keren Rice im April zu Gast
Prof. Keren Rice (University of Toronto), die kürzlich den Humboldt-Forschungspreis erhalten hat, wird im April im Institut für Linguistik zu Gast sein.
Anneliese Maier-Forschungspreis für Nick Evans
Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat Nick Evans (ANU, Canberra), der von der Kölner ASW nominiert wurde, mit dem dieses Jahr erstmals vergegebenen Anneliese Maier-Forschungspreis (250.000 EUR) ausgezeichnet (weitere Informationen). Nick wird in den kommenden 5 Jahren regelmäßig Gast am Institut sein.
Forschungsfreisemester von Prof. Dr. Nikolaus Himmelmann
Prof. Dr. Himmelmann ist im Rahmen eines Forschungsfreisemesters in Indonesien. Bis Anfang März findet keine Sprechstunde statt. Kontakt über sprachwissenschaft_at_uni-koeln.de
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis WS 2011/12
(das vollständige VV finden Sie in KLIPS)
Leitfaden zur Stundenplanung
Eine kleine Hilfestellung für alle Studierende der Zwei-Fach-Bachelorstudiengänge an der Philosophischen Fakultät
Masterstudiengang Interkulturelle Kommunikation und Bildung
Im WS 2011/12 startet der neue Masterstudiengang Interkulturelle Kommunikation und Bildung (IKB), an dem sich das Institut für Linguistik beteiligt.

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