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Ihr Institut für Linguistik
Der Masterstudiengang MA Linguistik wird in drei Studienrichtungen angeboten:
- MA Linguistik: Allgemeine Sprachwissenschaft
- MA Linguistik: Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft
- MA Linguistik: Phonetik
MA Linguistik: Allgemeine Sprachwissenschaft
Wichtige Informationen
- Zentrale Studienberatung der Universität
- Studienberatung der Philosophischen Fakultät
- Fachberaterin Carolina Pasamonik M.A.
- Informationsbroschüre
- Anforderungsprofil
- Prüfungsordnung der Philosophischen Fakultät und fachspezifische Bestimmungen
- Modulhandbuch (entspricht einer Studienordnung)
- Bewerbung über die Philosophische Fakultät
Allgemeines
Allgemeine Sprachwissenschaft ist neben Historisch-Vergleichender Sprachwissenschaft und Phonetik eine der drei wählbaren Studienrichtungen des Master-Studiengangs Linguistik.
Allgemeine Sprachwissenschaft wird als sogenannter 2-Fach-Master zusammen mit einem weiteren Fach an der Philosophischen Fakultät studiert. Hierbei bietet sich bevorzugt eine der weiteren Studienrichtungen des Studiengangs Linguistik oder ein verwandtes Fach (Germanistik, Romanistik, o.ä.) an. In einem der beiden Fächer wird am Ende eine größere wissenschaftliche Arbeit, die Masterarbeit, verfasst. Über weitere Modalitäten informiert die entsprechende Seite der Philosophischen Fakultät.
Das Studium bietet eine fundierte Ausbildung in empirischer Sprachbeschreibung. Gegenstand der Beschreibung ist Sprache in ihren unterschiedlichen Manifestationen, von einzelnen grammatischen Phänomenen bis hin zu komplexen Kommunikationssituationen im interkulturellen Kontext. Im Anschluss an aktuelle Forschungsprojekte wird die empirische Herangehensweise an Sprachbeschreibung in Theorie und Praxis vermittelt. Hierbei lernen die Studierenden die verschiedenen Aspekte empirischer Sprachbeschreibung (Datengewinnung, -aufnahme, -dokumentation und Präsentation) kennen und in Feldforschungsseminaren eigenständig in die Praxis umzusetzen. Zusätzlich führt die Studienrichtung ASW auch in den linguistischen Wissenschaftsbetrieb ein. Den Studierenden wird anhand konkreter Fragestellungen, die sich an aktuellen Forschungsprojekten des Instituts orientieren, vermittelt, wie ein wissenschaftliches Vorhaben geplant, organisiert und durchgeführt wird.
Studienaufbau
Graphische Übersicht der Module
Die Studienrichtung besteht aus dem Mastermodul 1a Grundlagen der empirischen Sprachbeschreibung und dem Mastermodul 2a Empirische Sprachforschung. Das Modul 1a wird mit einer mündlichen, das Modul 2a mit einer mündlichen oder schriftlichen Masterprüfung abgeschlossen.
Wird die Masterarbeit in Allgemeiner Sprachwissenschaft verfasst, so ist zusätzlich eines der folgenden Ergänzungsmodule zu wählen, empfohlen wird das Modul 1d:
- Ergänzungsmodul 1b Historische Grammatik
- Ergänzungsmodul 1c Prosodie
- Ergänzungsmodul 1d zusätzliche Fachstudien
Im Falle von Ergänzungsmodul 1d sind idealerweise zusätzliche Veranstaltungen der Allgemeinen Sprachwissenschaft zu belegen, in Absprache mit den jeweiligen Dozenten können jedoch auch Veranstaltungen anderer Fächer angerechnet werden.
Für weitergehende Informationen ist das Modulhandbuch zu Rate zu ziehen.
Zulassungsvoraussetzungen
Zum Masterstudium im Fach Linguistik, Studienrichtung Allgemeine Sprachwissenschaft kann zugelassen werden, wer einen Bachelorabschluss oder einen vergleichbaren Studienabschluss in Linguistik und Phonetik oder einem vergleichbaren linguistischen Fach erworben hat. Nach Einzelfallprüfung können auch Bachelorabsolventinnen und Bachelorabsolventen sowie Absolventinnen und Absolventen mit einem vergleichbaren Studienabschluss aus affinen Fächern (beispielsweise einzelsprachliche Philologien, Angewandte Linguistik, Kommunikationswissenschaft oder Psychologie) zugelassen werden, sofern im vorausgegangenen Studium wenigstens 40 einschlägige CP im Bereich der Allgemeinen Sprachwissenschaft erworben wurden. Die Entscheidung über die Zulassung trifft der Prüfungsausschuss; dabei können Auflagen gemacht werden. Darüber hinaus sind Englischkenntnisse auf dem Niveau von Stufe B2 CEF nachzuweisen.
Weitergehende Informationen sind dem Anforderungsprofil zu entnehmen.
Bewerbung
Interne Bewerber, die ihren Abschluss an der Universität zu Köln erworben haben, können sich beim Prüfungsamt der Philosophischen Fakultät in den Master-Studiengang einschreiben lassen, sofern die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Weitere Informationen sind diesem Merkblatt zu entnehmen.
Externe Bewerber, die ihren Abschluss an einer anderen Universität (In- oder Ausland) erworben haben, bewerben sich bitte wie auf der dieser Seite beschrieben.
MA Linguistik: Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft
Wichtige Informationen
- Zentrale Studienberatung der Universität
- Studienberatung der Philosophischen Fakultät
- Fachberater Dr. Daniel Kölligan
- Informationsbroschüre
- Anforderungsprofil
- Prüfungsordnung der Philosophischen Fakultät und fachspezifische Bestimmungen
- Modulhandbuch (entspricht einer Studienordnung)
- Bewerbung über die Philosophische Fakultät
Allgemeines
Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft ist neben Allgemeiner Sprachwissenschaft und Phonetik eine der drei wählbaren Studienrichtungen des Master-Studiengangs Linguistik.
Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft wird als 2-Fach-Master zusammen mit einem weiteren Fach an der Philosophischen Fakultät studiert. Hierbei bietet sich bevorzugt eine der weiteren Studienrichtungen des Studiengangs Linguistik oder ein verwandtes Fach (Germanistik, Romanistik, o.ä.) an. In einem der beiden Fächer wird am Ende eine größere wissenschaftliche Arbeit, die Masterarbeit, verfasst. Über weitere Modalitäten informiert die entsprechende Seite der Philosophischen Fakultät.
Die Studienrichtung Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft befasst sich mit verschiedenen Aspekten sprachlichen Wandels und der Sprachentwicklung auf der Basis von philologischen Textanalysen im Bereich der genetisch miteinander verwandten indogermanischen Sprachen, die über große Teile Europas verbreitet sind und zu denen aus dem asiatischen Raum die indischen und iranischen Sprachen sowie das Tocharische im heutigen China gehören. Diese Sprachen stammen sämtlich von einer nur durch Rekonstruktion, d.h. durch systematischen Sprachvergleich fassbaren Grundsprache, dem Indogermanischen, ab. Im Laufe des Studiums werden die Studierenden zunächst philologisch mit den wichtigsten Vertretern dieser Sprachfamilie bekannt gemacht, was auch die jeweilige diachrone Entwicklung dieser Sprachen einschließt. Diese Kenntnisse bilden eine Basis für den Sprachvergleich, der in allen Lehrveranstaltungen von Anfang an miteinbezogen wird. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Vertrautheit mit der Methodik der Rekonstruktion des Indogermanischen, welche durch den systematischen Sprachvergleich auf allen linguistischen Ebenen möglich wird.
Studienaufbau
Die Studienrichtung besteht aus dem Mastermodul 1b Indogermanische Sprachen I und dem Mastermodul 2b Indogermanische Sprachen II. Das Modul 1b wird mit einer schriftlichen, das Modul 2b mit einer mündlichen Masterprüfung abgeschlossen.
Wird die Masterarbeit in Historisch-Vergleichender Sprachwissenschaft verfasst, so ist zusätzlich eines der folgenden Ergänzungsmodule zu wählen:
- Ergänzungsmodul 1a Grundlagen der empirischen Sprachbeschreibung
- Ergänzungsmodul 1c Prosodie
- Ergänzungsmodul 1d zusätzliche Fachstudien
Für weitergehende Informationen ist das Modulhandbuch zu Rate zu ziehen.
Zulassungsvoraussetzungen
Zum Masterstudium im Fach Linguistik, Studienrichtung Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft kann zugelassen werden, wer einen Bachelorabschluss oder einen vergleichbaren Studienabschluss in Historisch-Vergleichender Sprachwissenschaft, Linguistik unf Phonetik oder einem vergleichbaren linguistischen Fach erworben hat. Nach Einzelfallprüfung können auch Bachelorabsolventinnen und Bachelorabsolventen sowie Absolventinnen und Absolventen mit einem vergleichbaren Abschluss aus einzelsprachlichen Philologien zugelassen werden, sofern im vorausgegangenen Studium wenigstens 40 einschlägige CP im Bereich der Linguistik und Phonetik erworben wurden, darunter muss sich auf jeden Fall ein Anteil an Leistungen im Bereich der Historisch-Vergleichenden Sprachwissenschaft (Indogermanistik) befinden. Die Entscheidung über die Zulassung trifft der Prüfungsausschuss; dabei können Auflagen gemacht werden. Darüber hinaus sind Englischkenntnisse auf dem Niveau von Stufe B2 CEF nachzuweisen.
Studienvoraussetzungen
Lateinkenntnisse im Umfang des Latinums und Grundkenntnisse des Altgriechischen in dem Umfang, wie sie im Aufbaumodul 3 des Bachelorstudiums Linguistik und Phonetik vermittelt werden (4 SWS; 6 CP). Sie müssen spätestens bei der Anmeldung zur ersten Lehrveranstaltung im Rahmen von Mastermodul 2b nachgewiesen werden.
Weitergehende Informationen sind dem Anforderungsprofil zu entnehmen.
Bewerbung
Interne Bewerber, die ihren Abschluss an der Universität zu Köln erworben haben, können sich beim Prüfungsamt der Philosophischen Fakultät in den Master-Studiengang einschreiben lassen, sofern die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Weitere Informationen sind diesem Merkblatt zu entnehmen.
Externe Bewerber, die ihren Abschluss an einer anderen Universität (In- oder Ausland) erworben haben, bewerben sich bitte wie auf der dieser Seite beschrieben.
MA Linguistik: Phonetik
Wichtige Informationen
- Zentrale Studienberatung der Universität
- Studienberatung der Philosophischen Fakultät
- Fachberaterin Dr. Doris Mücke
- Informationsbroschüre
- Anforderungsprofil
- Prüfungsordnung der Philosophischen Fakultät und fachspezifische Bestimmungen
- Modulhandbuch (entspricht einer Studienordnung)
- Bewerbung über die Philosophische Fakultät
Allgemeines
Phonetik ist – neben Allgemeiner Sprachwissenschaft und Historisch-Vergleichender Sprachwissenschaft – eine der drei wählbaren Studienrichtungen des Master-Studiengangs Linguistik.
Phonetik wird als sogenannter 2-Fach-Master zusammen mit einem weiteren Fach an der Philosophischen Fakultät studiert. Hierbei bietet sich bevorzugt eine der weiteren Studienrichtungen des Studiengangs Linguistik oder ein verwandtes Fach (Germanistik, Romanistik, o.ä.) an. In einem der beiden Fächer wird am Ende eine größere wissenschaftliche Arbeit, die Masterarbeit, verfasst. Über weitere Modalitäten informiert die entsprechende Seite der Philosophischen Fakultät.
In der Studienrichtung Phonetik werden Kenntnisse im Bereich der Phonetik und experimentellen Phonologie vertieft. Im Vordergrund stehen Theorie und Praxis der prosodischen Analyse (auch Intonationsmodelle) und der artikulatorischen Modellierung gesprochener Sprache sowie deren Auswirkung auf das akustische Sprachsignal. Die Studierenden erweitern ihre Kompetenzen in der Diskussion von Forschungsansätzen und in der eigenständigen Entwicklung phonologischer Hypothesen. Die experimentelle Überprüfung dieser Hypothesen findet im Rahmen von Projektseminaren und Projektkolloquien statt, in denen sich die Studierenden mit verschiedenen laborphonologischen Aufgaben und Fragestellungen auseinandersetzen. Neben der Planung von Experimenten im Bereich der Sprachproduktion und -perzeption (Zeitaufwand und Machbarkeit) und deren Durchführung (Korpusdesign, Aufnahmetechnik, Datenanalyse und -interpretation) stehen im Masterstudium die phonologische Implementierung der Analyseergebnisse und die Präsentation der Ergebnisse im Vordergrund. Der Netzwerkgedanke ist für unsere Studienrichtung von großer Bedeutung und wird durch ein forschungsorientiertes Kolloquium mit Universitäten aus dem In- und Ausland gestärkt.
Studienaufbau
Die Studienrichtung besteht aus dem Mastermodul 1c – Prosodie und dem Mastermodul 2c – Artikulatorische Modellierung und experimentelle Phonologie. Beide Module werden entweder mit einer mündlichen oder schriftlichen Masterprüfung abgeschlossen.
Wird die Masterarbeit in Phonetik verfasst, so ist zusätzlich eines der folgenden Ergänzungsmodule zu wählen:
- Ergänzungsmodul 1a – Grundlagen der empirischen Sprachbeschreibung
- Ergänzungsmodul 1b – Historische Grammatik
- Ergänzungsmodul 1d – zusätzliche Fachstudien
Für weitergehende Informationen ist das Modulhandbuch zu Rate zu ziehen.
Zulassungsvoraussetzungen
Zum Masterstudium im Fach Linguistik, Studienrichtung Phonetik kann zugelassen werden, wer einen Bachelorabschluss oder einen vergleichbaren Studienabschluss in Linguistik und Phonetik oder in einem sprachwissenschaftlich oder phonetisch orientierten Fach erworben hat. Nach Einzelfallprüfung können auch Bachelorabsolventinnen und Bachelorabsolventen sowie Absolventinnen und Absolventen mit einem vergleichbaren Studienabschluss in einem vergleichbaren linguistischen Fach (z.B. in einer Einzelphilologie) oder in affinen Fächern wie Kommunikationswissenschaft, Musikwissenschaft, Physik oder Psychologie zugelassen werden. Die Entscheidung über die Zulassung trifft der Prüfungsausschuss; dabei können Auflagen gemacht werden. Darüber hinaus sind Englischkenntnisse auf dem Niveau von Stufe B2 CEF nachzuweisen.
Bewerbung
Interne Bewerber, die ihren Abschluss an der Universität zu Köln erworben haben, können sich beim Prüfungsamt der Philosophischen Fakultät in den Master-Studiengang einschreiben lassen, sofern die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Weitere Informationen sind diesem Merkblatt zu entnehmen.
Externe Bewerber, die ihren Abschluss an einer anderen Universität (In- oder Ausland) erworben haben, bewerben sich bitte wie auf der dieser Seite beschrieben.

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