Philosophische Fakultät
Institut für Indologie und Tamilistik

Die TV Tipps für Kulturen und Gesellschaften Asiens werden bereitgestellt von http://www.erdkunde-wissen.de/

05.06.

Keine Sendungen über Asien im Programm

06.06.

Javas Kinder des Feuergottes
Auslandsreportage
Genre: Auslandsreportage
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Regie:
2007
D
Peter Weinert

[Sender: HR] [Beginn: 13:30] [Ende: 14:15] [Dauer: 45 min] [SV: 6-692-902]

Am Fuße des Vulkans Bromo im Osten Javas leben die Tengger - eine Minderheit von rund 10000 Hinduisten im islamisch geprägten Java. Die Doku begleitet den Priester Suparman bei den Vorbereitungen eines Fests am Kraterrand. Einer Legende zufolge opferten hier die Tengger-Urahnen im 15. Jahrhundert ihr letztgebore- nes Kind den Göttern.

Der Bromo ist 2329 m hoch. Über eine Treppe kann man bis zum Kraterrand aufsteigen. Der letzte große Ausbruch ereignete sich 2004.





07.06.

Keine Sendungen über Asien im Programm

08.06.

Wo du herkommst ...
Dokumentation
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Regie:
2006
GB
Dharamsala
Mark Galloway

[Sender: Arte] [Beginn: 09:15] [Ende: 09:45] [Dauer: 30 min] [SV: 9-295-021]

Mingiur ist zehn Jahre alt und lebt auf einem idyllisch gelegenen Bauernhof in Corwall, doch ihre Wurzeln liegen anderswo. Ihre Mutter stammt aus dem tibetanischen Dharamsala. Zum ersten Mal reist Miniur nach Nordindien. Sie wird begrüßt von ihren Onkeln, beide tibetanische Mönche, besucht ein Kinderheim, das 1.800 Kinder beherbergt, die die Sprache und Kultur erlernen. In einem Bergdorf zeigt ihr die gleichaltrige Tenzin, wie man eine Kuh melkt. Der Höhepunkt ihrer Reise ist jedoch das Treffen mit dem geistigen Oberhaupt der tibetanischen Buddhisten, dem Karmapa.





09.06.

Gesichter Asiens - Maschinen, Magier, Meisterkämpfer
Auslandsmagazin
Genre: Auslandsmagazin
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
2007
D
Maschinen, Magier, Meisterkämpfer

[Sender: RBB] [Beginn: 11:00] [Ende: 11:30] [Dauer: 30 min] [SV: 5-401-712]

Für die Inder war es über Jahrzehnte das Fortbewegungsmittel schlechthin. Englische Technik gepaart mit indischer Behäbigkeit und eine Spitzengeschwindigkeit von 60 km/h - das war schon etwas auf den schlechten Straßen des indischen Subkontinents. Was den Amerikanern die Harley Davidson ist den Indern die gute alte Bullet. Heute dominieren zwar Honda, Yamaha und andere japanische Zweiräder das Straßenbild des neuen Indiens, aber der Stern der 'Bullet Enfields' strahlt heller als je zuvor. Ihr Design mag zwar aus den Golden Fifties stammen, mit einem Zylinder und Dieselantrieb geht sie nicht gerade als Bolide durch, aber die Menschen lieben sie trotzdem. Armin-Paul Hampel und sein Südasien-Team waren beim großen 'Bullet Enfield'-Treffen dabei und haben den Fans der Knatterkisten nicht nur auf die Felge geschaut.
Ganz anders dagegen verliefen die Dreharbeiten bei den Magiern von Kalandar Colony. Die alte Zauberkunst gibt es immer noch, aber in Zeiten von David Copperfield haben einige Profis auf Hightech-Magie umgerüstet.
Last but not least wird die Geschichte der Kalaripattu-Kämpfer erzählt. Ihre Kampfkunst mag nicht so berühmt sein wie Karate oder Taekwondo, gefährlich und Aufsehen erregend sind die Schwertkämpfer allemal.





Schatzhäuser am Feuerberg
Dokumentation
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Regie:
1991
D
Vulkankult auf den Kleinen Sunda-Inseln
Heinz von Matthey

[Sender: 3SAT] [Beginn: 14:00] [Ende: 14:45] [Dauer: 45 min] [SV: 6-434-460]

Vulkane bestimmen nicht nur optisch das Bild vieler der 13.000 indonesischen Inseln: Sie spielen auch im Alltag und in den Kulten eine wesentliche Rolle. Auf den Kleinen Sunda-Inseln werden noch heute an rauchenden Vulkanen Opfer dargebracht. Im Bergland vom Lembata stehen, überwachsen vom Dschungel, 70 heilige Schatzhäuser. Zweimal im Jahr werden die Schätze von Staub und Spinnweben gereinigt: mittelalterliches chinesisches Porzellan, riesige Elfenbeinzähne und Schmuck. Höhepunkt ist das Ausgraben der großen Bronzekesseltrommeln, der Mokos, mit ihren kunstvoll ziselierten Szenen mythischer Tiere und Jäger. Dann steigt ein Gruppe mit Opfertieren zum Gipfel des Vulkans, tötet die Tiere feierlich und wirft sie in den Krater.
Heinz von Matthey berichtet in seinem Film vom Vulkankult der Völker auf den Sunda-Inseln.





Molukken
Dokumentation
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Regie:
1998
D
Banda, Ambon, Ceram
Ebbo Demant

[Sender: 3SAT] [Beginn: 14:45] [Ende: 15:30] [Dauer: 45 min] [SV: 78-124-002]

Die Molukken sind ein Archipel mit 999 Inseln, verstreut über ein Gebiet, das größer ist als Borneo. Die Inselgruppe war bereits im frühen Mittelalter als wichtiger Umschlagplatz für Gewürze bekannt. Pfeffer, Nelken und Muskat waren Kostbarkeiten, die chinesische, arabische und indische Händler angelockt hatten. Die Suche nach einem Seeweg zu den Molukken hat das Zeitalter der Entdeckungen eingeleitet. Die Produkte der Inselgruppe und der Handel mit ihnen wurden Grundlage für die Entwicklung großer europäischer Kolonialreiche. Nach der japanischen Besetzung im Zweiten Weltkrieg erhofften sich die Molukker von den ehemaligen Kolonialherren die Unabhängigkeit. Als diese Bestrebungen fehlschlugen, flohen Zehntausende ins niederländische Exil. Heute sind die Molukken Teil der Republik Indonesien. Doch Spuren der europäischen Vergangenheit sind überall zu finden.
Der Film von Ebbo Demant porträtiert eine Inselgruppe, die mit Europa über eine lange Zeit eng verbunden war, und folgt den Spuren, die der europäische Kultureinfluss dort hinterlassen hat. Außerdem zeigt er, wie die Molukker heute um den Anschluss an moderne Entwicklungen kämpfen und nach einer eigenen Identität suchen.

Hintergrund: Den zweiten Teil der Dokumentation 'Molukken' sendet 3sat im Anschluss, um 15.30 Uhr.





Molukken
Reisedokumentation
Genre: Reisedokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Regie:
1998
D
Molukken (2): Ternate, Tidore, Halmahera
Ebbo Demant

[Sender: 3SAT] [Beginn: 15:30] [Ende: 16:15] [Dauer: 45 min] [SV: 5-551-373]

Die Molukken sind ein Archipel mit 999 Inseln, verstreut über ein Gebiet, das größer ist als Borneo. Die Inselgruppe war bereits im frühen Mittelalter als wichtiger Umschlagplatz für Gewürze bekannt. Pfeffer, Nelken und Muskat waren Kostbarkeiten, die chinesische, arabische und indische Händler angelockt hatten. Die Suche nach einem Seeweg zu den Molukken hat das Zeitalter der Entdeckungen eingeleitet. Die Produkte der Inselgruppe und der Handel mit ihnen wurden Grundlage für die Entwicklung großer europäischer Kolonialreiche. Nach der japanischen Besetzung im Zweiten Weltkrieg erhofften sich die Molukker von den ehemaligen Kolonialherren die Unabhängigkeit. Als diese Bestrebungen fehlschlugen, flohen Zehntausende ins niederländische Exil. Heute sind die Molukken Teil der Republik Indonesien. Doch Spuren der europäischen Vergangenheit sind überall zu finden.
Der Film von Ebbo Demant porträtiert eine Inselgruppe, die mit Europa über eine lange Zeit eng verbunden war, und folgt den Spuren, die der europäische Kultureinfluss dort hinterlassen hat. Außerdem zeigt er, wie die Molukker heute um den Anschluss an moderne Entwicklungen kämpfen und nach einer eigenen Identität suchen.





10.06.

Die himmlischen Reisterrassen von China
Dokumentation
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Regie:
2006
D
Peter Weinert

[Sender: 3SAT] [Beginn: 13:15] [Ende: 14:00] [Dauer: 45 min] [SV: 33-974-687]

In der Provinz Yunnan, tief im Südwesten Chinas, haben Reisbauern eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften der Erde geformt: Seit über einem Jahrtausend trotzen die Hani, eine von 25 Minderheiten der Region, den Bergen Land für ihre Reisterrassen ab und versehen sie mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem über eine Höhe von bis zu 1.500 Metern. Diese technische Meisterleistung hat eine der atemberaubendsten Landschaftsarchitekturen hervorgebracht, riesige bizarre Skulpturen aus Erde und Wasser. Diese Terrassen nennen die Hani 'Leitern zum Himmel'. Noch ist die jahrhundertealte Tradition der Hani lebendig, noch ist ihr Denken erfüllt von den Geistern ihrer Vorfahren, den Kräften des Himmels, des Windes und des Wassers - doch es zeichnet sich ein Umbruch ab. Schon suchen viele der jungen Hani nach einem komfortableren Leben in den Städten.
Der Film schildert den Jahreskreislauf dieser Region. Er zeigt den Weg des Reises von der Aussaat bis zur Ernte und berichtet vom Leben der Hani in ihren Dörfern: von ihrem Alltag in den 200 Jahre alten Lehmziegelbauten ohne fließendes Wasser, fernab der Zivilisation, aber auch von ihrer reichen Kultur, ihren Bräuchen und ihrer animistischen Religion.






Die Heilkraft der Chinesen
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Regie:
2004
Ö
Die Heilkraft der Chinesen
Klaus Hipfl

[Sender: 3SAT] [Beginn: 14:00] [Ende: 14:45] [Dauer: 45 min] [SV: 6-401-132]

Kräuterheilkunde, Akupunktur und Massage haben in China eine lange Tradition - über Jahrtausende wurde das ursprünglich volksmedizinische Wissen gesammelt, verfeinert und weitergegeben. Ausgehend von exakter Naturbeobachtung und eingebettet in eine eigene Philosophie entstand ein ganzheitliches System von medizinischer Vorbeugung, Diagnose und Behandlung. Notfälle und Akuterkrankungen werden auch in China mit Methoden der modernen, westlichen Medizin behandelt, die Traditionelle Chinesische Medizin wird vorwiegend bei chronischen Krankheiten und zur Vorbeugung eingesetzt. Auch an den Universitäten versucht man, die unterschiedlichen Konzepte der westlichen Schulmedizin und der klassischer chinesischen Heilkunde zu verbinden. Erste Ansätze gab es etwa bei der Bekämpfung von SARS, wo man sich neben modernster Hightechmethoden auch alter Rezepte der Kräuterheilkunde bediente. Auch im Westen findet die TCM immer mehr Anhänger, viele Europäer lassen sich inzwischen im Reich der Mitte ausbilden. Chengdu, die Hauptstadt der Provinz Szechuan, ist eines der Zentren dieser klassischen Heilkunde.
Die Dokumentation zeigt die Anwendungen der Traditionellen Chinesischen Medizin in China und geht der Frage nach, ob eine Symbiose zwischen moderner westlicher und alter chinesischer Medizin möglich ist.





Im Reich des Gelben Berges
Reportage
Genre: Reportage
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
2002
Ö

[Sender: 3SAT] [Beginn: 14:45] [Ende: 15:30] [Dauer: 45 min] [SV: 78-191-774]

'Wer diesen Berg gesehen hat, der braucht keinen mehr zu sehen', sagt man in China über den berühmten 'Gelben Berg', den Huang Shan im Südosten der Provinz Anhui. Deshalb kommen jährlich mehr als anderthalb Millionen Chinesen in dieses Gebiet, das zu den ärmsten Regionen des Reichs der Mitte zählt. Dort haben sich jahrhundertealte Dörfer in ihrer ursprünglichen Form erhalten - trotz der Wirren und Zerstörungen während der Kulturrevolution. Nur ein paar hundert Kilometer trennen Anhui von den reichen Küstenregionen im Osten Chinas, von der boomenden Metropole Shanghai, doch vom rasanten Fortschritt konnte die Provinz bisher nicht profitieren. Millionen versuchen als Wanderarbeiter ihr Glück. Mit sanftem Tourismus, Rückbesinnung auf die Natur und alte chinesische Traditionen wollen die lokalen Politiker die Landflucht stoppen.
Klaus Hipfl stellt eine Region vor, die als ein Spiegelbild für das moderne China gelten kann: eine Region auf der Suche nach einer neuen Identität zwischen einer jahrtausende alten Kultur und den Verlockungen einer globalisierten Wirtschaft.





Barfußarzt
Dokumentation
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Regie:
2002
Ö
TCM - Traditionelle Chinesische Medizin
Rose Kern

[Sender: 3SAT] [Beginn: 15:30] [Ende: 16:10] [Dauer: 40 min] [SV: 5-525-958]

Traditionelle Chinesische Medizin , ein jahrtausendealtes Heilsystem, gilt als anerkannte Komplementärmedizin, die oft mit westlicher Schulmedizin zusammenarbeitet. Bei der Prävention, bei chronischen und psychosomatischen Krankheiten ist sie das Heilmittel der Wahl. Sie stützt sich dabei auf vier Pfeiler: Akupunktur, Massage, Kräutermedizin und Bewegungslehre. In früheren Zeiten wurde in China bei Krankheit der 'Barfußarzt' - Schamane, Kräuterkundiger, Philosoph und Wahrsager in Personalunion - befragt: mit oft erstaunlichen Heilerfolgen.
Rose Kern geht der Traditionellen Chinesischen Medizin in Österreich und China nach: von Kräuterpfarrer Weidinger im Waldviertel, der 17 Jahre lang in China gelebt und Kräuterheilkunde bei buddhistischen Mönchen gelernt hat, über das neue Chinazentrum in Gars am Kamp bis nach Wien zum Akupunkturspezialisten und TCM-Arzt Gustav Meng. In China besucht sie das taoistische Huang-Daxian-Kloster und die Universität für traditionelle Medizin in Zhejiang.






Eins mit dem Dao

Dokumentation
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
2003
Ö
Praxis der Traditionellen Chinesischen Medizin

[Sender: 3SAT] [Beginn: 16:10] [Ende: 16:50] [Dauer: 40 min] [SV: 5-680-836]

Zwischen Himmel und Erde, zwischen Yin und Yang - so sieht die Traditionelle Chinesische Medizin den Menschen. Die TCM ist ein ganzheitliches System der Gesundheitsvermittlung mit den Schwerpunkten Gesundheitsfürsorge und Krankheitsbehandlung. Die nahezu 5.000 Jahre alte Heilkunst versteht den Menschen als ein energetisches Gefüge. Das Ki genannte 'energetische Potential' durchdringe den Körper, wie Flüsse und Seen eine Landschaft durchströmen. Die TCM erfreut sich in den westlichen Ländern immer größerer Beliebtheit.
Die Dokumentation von Bernhard Hain beschreibt die Praxis und Philosophie der TCM im heutigen China.




Trauminseln - Lombok
Reisedokumentation
Genre: Reisedokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Regie:
1998
D
Lombok
Ebbo Demant

[Sender: HR] [Beginn: 13:30] [Ende: 14:15] [Dauer: 45 min] [SV: 6-590-590]

Die Insel Lombok ist bei Weitem nicht so touristisch wie Bali. Doch an landschaftlicher Schönheit steht Lombok mit seinen 2,5 Millionen Einwohnern der Nachbarinsel in nichts nach: Herrliche Strände, fantastische Reisterrassen und der Vulkan Gunung Rinjani prägen das Landschaftsbild. Kulturell hat die 'Schwester Balis' wenig mit der Nachbarinsel gemeinsam: Bali ist von der balinesischhinduistischen Kultur geprägt, Lombok vom Islam. Dabei gibt es mit den 'Wetu Telu' eine Glaubensrichtung, die islamische Elemente mit animistischen und hinduistischen Einflüssen vermischt. Die Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, von Fischfang und Kunsthandwerk. Tänze wie der 'Gandrung', rituelle Kämpfe wie der 'Perisean' und Musik wie die Maultrommel-Musik 'Genggong' sind in den Dörfern Lomboks noch immer sehr lebendig und zeugen von einer eigenständigen Inselkultur.
Eine Dokumentation über Lombok, die weithin unbekannte Schwesterinsel Balis.

Im Gegensatz zum hinduistisch geprägten Bali sind 85 Prozent der 2,5 Millionen Einwohner Lomboks Moslems





Weltkultur Eisenbahn - Semmering und Darjeelingbahn - Österreich und Indien
Dokumentation
Genre: Dokumentation
Originaltitel:
Semmering und die Darjeelingbahn

[Sender: SWR] [Beginn: 23:30] [Ende: 00:00] [Dauer: 30 min] [SV: 4-102-652]

An alles hatten Karl Ritter von Ghega, der Planungschef der österreichischen Staatsbahn, und seine Mitarbeiter gedacht, als die Semmeringbahn am 18. April 1854 feierlich von Kaiser Franz Josef eröffnet wurde. Nur an eines nicht: Der Schornstein der Lokomotive war für die Gloggnitzer Bahnhofshalle zu hoch. Bei der Einfahrt krachte er herunter und hüllte die feine Gesellschaft in Rauch und Ruß. Der Kaiser behielt die Nerven und Karl Ritter von Ghega durfte triumphieren. Die erste Hochgebirgsbahn der Welt nahm ihren Betrieb auf. 1998 wurde die Semmeringbahn von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Die Schmalspurbahn der 'Darjeeling Himalayan Railway' erklimmt qualmend und ächzend über 2.000 Meter Höhe. Der Bau einer der ersten Gebirgsbahnen der Welt war eine technische Meisterleistung. 1881 fuhr der erste Dampfzug von der tropischen Ebene Bengalens ins Vorgebirge des Himalaja. Auch als Güterzug - für Tee - war die Bahn damals äußerst effektiv; sie reduzierte die Transportkosten und machte den Tee aus Darjeeling erschwinglich und berühmt. Heute wird der Tee mit Lastwagen transportiert. Doch wie früher fährt die Darjeelingbahn mitten durch die Bazare der Bergdörfer. Die Darjeelingbahn war vorbildhaft für die weltweiten, im Wortsinn bahnbrechenden Umwälzungen durch den Ausbau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert.





11.06.

Tore zur Welt
Dokumentation
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Regie:
2005
D
Der Hafen von Shanghai
Sophie Kill

[Sender: Phoenix] [Beginn: 18:30] [Ende: 19:15] [Dauer: 45 min] [SV: 500-599-492]

Knapp 15 Millionen Euro werden in Shanghai jährlich umgeschlagen. Damit liegt die Stadt weltweit auf Platz drei. Mit dem neuen Tiefseehafen Yangshan soll Shanghai spätestens im Jahr 2020 zum größten Hafen der Welt werden. He Baoxin, 48, ist Chef der Shanghai Waigaoqiao Shipbuilding Company, der größten Werft Chinas an der Mündung des Yangtze, direkt neben den Containerbrücken des internationalen Hafens. 4.500 Arbeiter bauen hier Schiffe, Öltanker und Massengutfrachter für Reedereien aus den USA, der Türkei, Griechenland und Japan.

Sophie Kill stellt den Hafen von Shanghai und die Menschen, die dort arbeiten, vor.

Trauminseln - Ko Samui
Reisedokumentation
Genre: Reisedokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Regie:
2003
D
Ko Samui - Insel im Golf von Thailand
Ebbo Demant

[Sender: HR] [Beginn: 13:30] [Ende: 14:15] [Dauer: 45 min] [SV: 6-494-362]

Ursprünglich ein Geheimtipp für Reisende und Aussteiger, ist die Insel Ko Samui heute zu einem Glanzprodukt des Thailand-Tourismus geworden. Das Ziel ist es, die Insel für den 'gehobenen' Tourismus zu erschließen und sie nicht zu einem Ort des ungehemmten Massentourismus verkommen zu lassen. So wird Bauten-Wildwuchs verhindert, Hotels müssen in die Landschaft eingepasst sein und dürfen nicht höher gebaut werden als die sie umgebenden Palmen. Kokospalmen waren neben der Küstenfischerei bis zum Aufkommen des Tourismus die einzige Einnahmequelle der Inselbewohner. Bis heute prägen Kokosplantagen das Bild der Insel. Ko Samui, mit 250 Quadratkilometern etwa halb so groß wie Ibiza, hat wegen seiner drei Millionen Kokospalmen den Beinamen 'Coconut Island'. Die Ernte der Kokosnüsse besorgen eigens dafür dressierte Affen. 80 Prozent der 35.000 Einwohner Ko Samuis sind Buddhisten. Viele Tempel und Andachtsstätten verweisen auf ihren tief verwurzelten Glauben. Besonders auffällig ist das Wahrzeichen der Insel, der 15 Meter hohe 'Big Buddha', der die Reisenden in der Anflugschneise des Flughafens empfängt.
Neben der landschaftlichen Schönheit und den touristischen Strandattraktionen zeigt der Film von Ebbo Demant vor allem Kultur und Alltag der Inselbewohner: Tempelfeste und Büffelkämpfe, Kokosernte und Fischerei, Schattenspiel und Mumienverehrung.





Asiatische Küchengeheimnisse
Ratgeber
Genre: Ratgeber
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
2007
D
Schlangenblut und Kräutersud

[Sender: 3SAT] [Beginn: 19:10] [Ende: 19:20] [Dauer: 10 min] [SV: 8-079-633]

Im 'Imperial Herbal Restaurant' in Singapur wird der Gast zunächst von einem chinesischen Kräuterdoktor untersucht. Erst nach der Diagnose wird das Menü zusammengestellt. Das Essen soll Genuss und medizinische Wirkung verbinden. Auch in Vietnam spielt die Gesundheit beim Essen eine wichtige Rolle: Schlange, fachgerecht zubereitet, soll zum Beispiel Krankheiten vorbeugen und die Manneskraft stärken.
Peter Kunz geht in Singapur und Vietnam auf kulinarische Spurensuche.





Herr Albrecht macht Wushu - Ein Deutscher kämpft in China
Reportage
Genre: Reportage
Originaltitel:
Ein Deutscher kämpft in China

[Sender: SWR] [Beginn: 22:30] [Ende: 23:00] [Dauer: 30 min] [SV: 5-499-166]

Harte Schläge, schnelle Tritte - ohne Schutz, voll auf den Körper. Auf dem Dach des Hochhauses in der zentralchinesischen Stadt Wuhan geht es richtig zur Sache. Schnell sind die Gesichter hochrot und geschwollen. Maik Albrecht und zwei chinesische Freunde trainieren hier Vollkontakt - Wushu, eine Art chinesisches Thaiboxen.
Vor sieben Jahren kam Maik Albrecht aus Sachsen-Anhalt nach China, das Geld für die Reise und die ersten Wochen hatte er sich vorher mühsam zusammengespart. Inzwischen ist er 27 Jahre alt, und das, was am anderen Ende der Welt als Selfmademan bezeichnet wird: Maik hat sich im wahrsten Sinne des Wortes in China durchgeschlagen, und zwar mit Wushu.
Der begeisterte Kampfsportler Albrecht wurde 2006 als erster Nicht-Chinese Weltmeister in der chinesischen Kampfkunst Wushu, der Königsdisziplin aller Kampfsportarten. In China haben deshalb Fernsehen und Massenblätter breit über Maik berichtet, bei uns in Deutschland dagegen kennt ihn kaum jemand. Doch Maik Albrecht hat sich nicht nur mit Kampfsport durchgeschlagen. Vor einem Jahr hat er sein Studium der chinesischen Sprache und Kultur an der Universität von Wuhan beendet, ein Vollstudium wie es vor ihm nur ganz wenige Europäer in China geschafft haben. Und: Maik hat inzwischen in eine chinesische Familie eingeheiratet, sein Schwiegervater ist auch sein Trainer und hat viele Jahre lang die chinesische Spezialpolizei in Kampfsport ausgebildet.
Der 'Auslandsreporter' des SWR Fernsehens berichtet über die außergewöhnliche Karriere von Maik Albrecht im Reich der Mitte und bietet einen seltenen Einblick in chinesisches Familienleben.





12.06.

Tibet - Reise durch ein verbotenes Land
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Regie:
Darsteller:
2007
D
Das Geheimnis des heiligen Berges
Steffen Bayer
Steffen Bayer (Drehbuch)
Hartmut Seifert (Kamera)

[Sender: Phoenix] [Beginn: 20:15] [Ende: 21:00] [Dauer: 45 min] [SV: 500-425-454]

Auf den Spuren der berühmten Tibet-Erkunder Heinrich Harrer und Peter Auschneider bereisen Journalisten fünf Wochen lang das besetzte Land. Im ersten Teil berichten Mönche von den geheimnisvollen Kräften des 'Weltberges' Kailash.

Der Kailash im Himalaja ist der heiligste Berg des Buddhismus. Aus Rücksicht auf seine religiöse Bedeutung ist er bisher unbestiegen. Die einzige Genehmigung erhielt 1985 Reinhold Messner, der die Besteigung aber ablehnte.





Tibet - Reise durch ein verbotenes Land
Dokumentation
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Regie:
Darsteller:
2007
D
Das Kloster der versteckten Kinder
Steffen Bayer
Hartmut Seifert (Kamera)

[Sender: Phoenix] [Beginn: 21:00] [Ende: 21:45] [Dauer: 45 min] [SV: 500-679-183]

Lhasa, Tibets Hauptstadt: Ein ZDF-Team wandelt auf den Spuren des Autors Heinrich Harrer (1912 - 2006), der von 1944 - 1951 in Tibet lebte. Stationen sind u.a. das Kloster Tashilhünpo, eine heilige Stätte. Außerdem: der Potala, in dem der Dalai Lama als Kind lebte.





Thailand - Die letzten Mlabri
Dokumentation
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Regie:
2007
DK
Janus Billeskov Jansen

[Sender: Arte] [Beginn: 18:00] [Ende: 19:00] [Dauer: 60 min] [SV: 541-560]

Heute leben weltweit nur noch 320 Angehörige des thailändischen Bergvolkes Mlabri. Vor einigen Jahrzehnten kamen sie aus dem Dschungel Nordthailands an der Grenze zu Laos. Ursprünglich waren sie Jäger und Sammler, doch heute gehören sie zum untersten Teil der Gesellschaft und leben in ärmlichen Verhältnissen. Sie arbeiten als Tagelöhner für die Hmong-Bauern und leben in Baracken am Rande der Dörfer.
Die Mlabri sind im Augenblick einem schnellen Wandlungsprozess unterworfen, der bei vielen anderen Völkern tausende von Jahren gedauert hat. Die jungen Menschen stehen heute vor der Entscheidung, ob sie weiterhin nur mit ihren Eltern leben, oder sich in die Thai-Gesellschaft integrieren wollen. Was bedeutet es für sie, auf andere regionale und nationale Mehrheitskulturen zu treffen? Werden ihre Sprache und Kultur aussterben?
In der Dokumentation äußern sich junge Mlabri aus dem Nordosten Thailands - in ihrer ausdrucksstarken Muttersprache gleichen Namens - über ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wie die Mlabri sind alle Völker der Ersten Welt davon abhängig, dass andere Länder ihre Rechte und Kultur anerkennen. Die Unterstützung ihrer örtlichen Regierungen, aber auch die der restlichen Welt, benötigen sie jedenfalls dringend.





Malaysia
Reisedokumentation
Genre: Reisedokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
2005
D
Vielvölkerstaat unterm Halbmond

[Sender: 3SAT] [Beginn: 12:45] [Ende: 13:00] [Dauer: 15 min] [SV: 2-682-947]

Das Staatsgebiet von Malaysia besteht aus zwei Landesteilen, die durch das Südchinesische Meer voneinander getrennt sind: West-Malaysia, südlich von Thailand auf der malaiischen Halbinsel gelegen, und Ost-Malaysia auf der Insel Borneo. Staatsreligion ist der Islam. Doch es besteht Religionsfreiheit für alle Bürger. Leben doch in Malaysia, das auch als 'Asien im Kleinformat' bezeichnet wird, Angehörige von drei großen asiatischen Kulturkreisen: dem malaiischen, chinesischen und indischen. Dieses bunte Völkergemisch verleiht dem Land seinen multikulturellen Charakter. Entsprechend vielfältig sind die Glaubensrichtungen: Das Leben der Malaien wird von den Geboten des Korans bestimmt, die Malaien indischer Abstammung bekennen sich mehrheitlich zum hinduistischen Glauben, die Angehörigen der chinesischen Volksgruppe fühlen sich den Lebensphilosophien des Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus verbunden.
Der Film von Ute Werner stellt das Land vor, dessen besonderer Reiz in dem multikulturellen Miteinander der Menschen auf den Märkten, in den Tempeln, Kirchen und Moschen besteht.





Die Schlangeninsel
Dokumentation
Genre: Dokumentation
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Darsteller:
2007
CH
Edis Paradies
Otto C. Honegger (Moderation)

[Sender: 3SAT] [Beginn: 13:15] [Ende: 14:05] [Dauer: 50 min] [SV: 68-800-473]

Gunung Api ist ein spezieller Ort: über Wasser ein Paradies für Vögel, unter Wasser eines für giftige Schlangen.
Zusammen mit dem Schweizer Auswanderer Edi Frommenwiler und dessen selbstgebautem Tauchschiff reist Otto C. Honegger durch die reizvolle Inselwelt der indonesischen Bandasee bis zu der geheimnisvollen, unwirtlichen Schlangeninsel Gunung Api. In Ambon, dem Zentrum der Molukken, finden die Taucher unter den Fischerbooten eine Artenvielfalt ohnegleichen. Der Platz wird Twilight Zone genannt und ist die Müllhalde eines Weilers beim Flugplatz, in der skurrile Meerestiere wie Geisterpfeifenfische, Anglerfische und Krebse überlebt haben. Bei den Bandainseln tauchen Edi Frommenwiler und das Filmteam über einem erstarrten Lavafluss, der von der letzten Eruption eines 600 Meter hohen Vulkans aus dem Jahr 1988 herrührt. Was sie dort an Tischkorallen finden, ist atemberaubend. Auch im Hafen von Bandaneira werden seltsame Meeresbewohner zu stillen Stars, zum Beispiel die farbigen Mandarinfische, die sich dort jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit paaren. Die Reise führt weiter über die Inseln von Lucipara, wo früher Schildkröten gefangen wurden, bis das Schiff schließlich Gunung Api erreicht. Mit dem Reptilien-Experten Mark Auliya von der Umweltorganisation Traffic machen sich Edi Frommenwiler und Otto C. Honegger daran, diese eigenartige Welt zu erkunden.





Planet Wissen
Genre: Wissenschaftsmagazin
Herstellungsjahr:
Herstellungsland:
Originaltitel:
Darsteller:
2008
D
Kambodscha - Land der Tempel, Land der Tränen
Till Nassif (Moderation)
Brigitte Pavetic (Moderation)

[Sender: WDR] [Beginn: 15:00] [Ende: 16:00] [Dauer: 60 min] [SV: 500-034]

Viele verbinden mit Kambodscha einen der größten Völkermorde in der Geschichte der Menschheit. Pol Pot und seine kommunistische Gefolgschaft töten bis in die siebziger Jahre hinein ein Viertel der Bevölkerung. Galt es anfangs nur die intelligente Schicht auszurotten, wurden die Morde über die Jahre immer sinnloser, bis am Ende auch Brillenträger oder Dolmetscher dem Herrschaftswahn Roten Khmer zum Opfer fielen. Mit dem Ende der Schreckensherrschaft von Pol Pot wird Kambodscha zu einer Demokratie, die sich wieder an die reichen Schätze der eigenen Vergangenheit erinnert. Die Tempel der Region Angkor etwa. Majestätische Bauten, zum Teil über 1.000 Jahre alt und vom Verfall bedroht. Sie werden heute mühsam restauriert, denn sie sind eine wichtige Einkommensquelle für das arme, auf den Tourismus angewiesene Land. Wir sprechen bei 'Planet Wissen' über Vergangenheit und Zukunft Kambodschas, das geschundene Land, das sich langsam von den Gräueln der Vergangenheit erholt und dabei ist eine neue eigenständige Identität zu entwickeln.






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Letzte Änderung: 11.06.2008