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Barck,
Karlheinz u.a.: Ästhetische Grundbegriffe. Historisches
Wörterbuch in sieben Bänden
6 Bände
(Wörterbuch A bis Z), 1 Registerband. Stuttgart: Metzler, 2000.
[Werbetext:]
»Von ›Absenz‹
bis ›Zeitalter/Epoche‹ enthält
diese
Enzyklopädie 170
Artikel, die von 150 renommierten Wissenschaftlern erarbeitet wurden.
Ausgehend von der Gegenwart und ihrer Medienwelt wird die jeweilige
Begriffsentwicklung im europäischen Kulturvergleich
aufgezeigt. Im
Vordergrund stehen jene Epochen, die durch die Ausbildung des Systems
der Künste, die Geburt der Ästhetik als Disziplin und
die
Entstehung
der Kunstphilosophie des deutschen Idealismus geprägt
sind.«
[ChB]
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18. Jh.ff
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Schneider, Norbert: Geschichte
der Ästhetik von der Aufklärung bis zur Postmoderne
4. Aufl. Stuttgart:
Reclam, 2005. (= RUB; 9457)
In 27 kurzen, an
Personen festgemachten Kapiteln bietet Schneider einen historischen
Längsschnitt durch veränderte Positionen der
Ästhetik seit dem 18. Jh. bis zur Postmoderne, von Baumgarten
bis Derrida. Bietet außerdem eine zwar knappe, aber gute, in
Primärtexte und Forschungsliteratur untergliederte
Auswahlbibliographie zu den einzelnen Autoren. [TFS]
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Eagleton, Terry:
Ästhetik. Eine Geschichte ihrer Ideologie
[The Ideology of the
Aesthetic; 1990.] Übers. v. Klaus Laermann. Stuttgart:
Metzler, 1994.
Geradezu das
Gegenstück zu Schneider: aus
dezidiert marxistischer Perspektive geschrieben, geht es Eagleton nicht
um eine möglichst breite Facettierung, sondern darum,
»durch die Kategorie des Ästhetischen Zugang zu
gewinnen zu zentralen Fragen des modernen europäischen
Denkens«, insbesondere der Subjektivität und ihrem
Gegenpol, dem instrumentalistischen Denken. Das Markante und
Überraschende ist Eagletons Auffassung der Ästhetik
»als kreative Hinwendung zu einem sinnlichen
Körper«, das Besondere für Skandinavisten
die Neubewertung Kierkegaards unter postmodernen Vorzeichen.
Für Fortgeschrittene. [TFS]
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Zima, Peter V.: Literarische
Ästhetik. Methoden und Modelle der Literaturwissenschaft
2. überarb.
Aufl. Tübingen:
Francke, 1995. (= utb; 1590) [1. Aufl. 1991]
Zimas Buch bietet im
Grunde eine Einführung in die Literaturtheorie unter dem
speziellen Einfallswinkel der literarischen Ausdrucksweise(n) und der
poetischen Verfahren. Nach einem Überblick über die
Anfänge ästhetischer Reflexion im 18./19. Jh. (von
Baumgarten über Kant und Hegel zu Nietzsche) werden in
Einzelkapiteln behandelt: Marxismus/Formalismus, Michail Bachtins
Ästhetik, Kritische Theorie, Prager Strukturalismus,
Hermeneutik/Rezeptionsästhetik, Semiotik, Dekonstruktion. Ein
Schlußkapitel behauptet die Notwendigkeit einer
»kritischen Literaturwissenschaft im Dialog«, weil
»Erkenntnis nicht mehr monologisch durch die Schaffung neuer
hermetischer Soziolekte zu haben ist«, also nicht
länger durch die Schaffung gegeneinander abgeschotteter
Theoriegebäude. [TFS]
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Petersen,
Jürgen H.: Fiktionalität und Ästhetik. Eine
Philosophie der Dichtung
Berlin: Schmidt, 1996.
Angesichts der
»heillosen Begriffsverwirrung, ja Begriffslosigkeit
hinsichtlich des Problemfeldes
›Fiktionalität‹,
›Fiktion‹,
›Fiktivität‹« betreibt
Petersen (wenn auch nicht als erster)
›Grundlagenforschung‹, die einerseits
klären will, worin sich poetisches Sprechen vom
Alltäglichen unterscheide, und andererseits, was das
Schöne ausmache. Sein Buch befaßt sich daher nicht
historisch, sondern systematisch mit der Entstehung von Fiktion(en) und
der Konstituierung fiktiver Texte und ihrer Gattungen, als deren
Fluchtlinie sich die Etablierung einer eigenen literarischen
Ästhetik ausmachen läßt. Philosophisch ist
das insofern, als hier (im Schlußkapitel) nach der
›Wahrheit der Dichtung‹ und damit nach dem
erkenntnistheoretischen Status von Fiktion (bzw.
Fiktionalität) gefragt wird. [TFS]
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Anthologie
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Hart
Nibbrig, Christian L. (Hg.): Ästhetik.
Materialien zu ihrer Geschichte. Ein Lesebuch
7. Aufl Ffm: Suhrkamp
Taschenbuch, 1990. (= st; 491) [1978]
Guter Reader, der
Äußerungen zur Ästhetik von Plato bis
Siegfried J. Schmidt (vgl. Schmidt(1993) und Schmidt(1989))
im historischen Aufriß sortiert und auf Ausschnitte
konzentriert. Auf Autorname und Lebensdaten folgen zunächst
inhaltliche Stichworte oder zentrale Begriffe, sodann die
›Stellen‹ mit Quellenangabe. Ein
Auswahlbibliograhie sowie ein Sach- und ein Namensregister
beschließen den praktischen Band. [TFS]
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Ästhetik

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Kuisma,
Oiva, und H.K. Riikonen
(Hg): Estetiikan syntysanat. Suomalaisen estetiikan avainkirjoituksia
valistusajalta 1970-luvun alkuun
Helsinki, SKS, 2005.
Dieses Werk bietet einen Blick auf
die Entwicklung der finnischen Ästhetik im Laufe beinahe zweier
Jahrhunderte, beginnend mit H. G. Porthan (1739-1804) bis hin zu den 1970ern. Jede
aufgenommene Persönlichkeit im Buch wird anhand biographischer
Daten, Textbeispielen sowie zeitgenössischer und heutiger
Kommentaren von verschiedenen Forschern vorgestellt.
[HNi]
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