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Studienbibliographie zur neueren skandinavistischen und fennistischen Literaturwissenschaft

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Vorwort

Acht Jahre nach der ersten Netzausgabe der Studienbibliographie zur Neuskandinavistik folgt hier jetzt eine zweite unter dem veränderten, aber zutreffenderen Namen Studienbibliographie zur neueren skandinavistischen und fennistischen Literaturwissenschaft. Da sich das 2002 im Vorwort geäußerte Vorhaben, die Studienbibliographie in Zukunft laufend zu aktualisieren, wegen anderer Verpflichtungen nicht hat realisieren lassen, war inzwischen jedoch eine grundlegende Neubearbeitung erforderlich, da nach dreizehn Jahren viele der Einträge veraltet waren. Gleichzeitig bot sich so die Gelegenheit zu einem visuellen ›Facelifting‹ und zu einer Verlagerung der Site auf einen Server der Universität zu Köln. Im Gegensatz zur ersten Netzausgabe ist die hier jetzt vorliegende Version nicht nur per WWW aufrufbar, sondern kann auch als ›stand-alone‹ von einer CD-Rom, einer Festplatte oder einem USB-Stick gestartet werden, was die Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitern dürfte.

Diese Version der Studienbibliographie weist einige komplett neue Gliederungspunkte auf. In Kap. 1 (»Hilfsmittel zum wissenschaftlichen Arbeiten«) wurde der besseren Übersichtlichkeit halber ein neuer Unterpunkt zum »Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten« eingefügt. In Kap. 7 (»Service«) sind, der technischen Entwicklung folgend, mehrere neue Untergliederungspunkte aufgenommen worden: Unter 7.3 finden sich jetzt »Fachspezifische Datenbanken«, unter 7.4 »Volltexte im WWW«, unter 7.5 »Forschungswebsites zu einzelnen Autoren«. Stark umgearbeitet worden ist des Weiteren der Abschnitt 2.3 (»Literaturtheorie und -methode«).

Seit dem Ersterscheinen der Studienbibliographie hat sich die Literaturwissenschaft stark gewandelt: Sie greift weit mehr als früher aus auf andere Fächer, und ihre disziplinären Grenzen sind in dem Maße, in dem sie sich in eine Kulturwissenschaft verwandelte, zunehmend unscharf geworden. Für die Forschung hat sich diese Ausweitung als äußerst produktiv erwiesen, für die Didaktik des ›Faches‹ (sofern wir noch von einem Fach und nicht von einem Bündel von Problemstellungen sprechen wollen) stellt sie jedoch ein Problem dar – zumal in Bachelorstudiengängen, wo in wenigen Semestern eine Vertrautheit mit den Literaturen selbst sowie dem methodischen und theoretischen Instrumentarium zu ihrer Analyse geleistet werden muß. Da es sich bei dieser Website ganz ausdrücklich um eine Studienbibliographie handelt, die angesichts der derzeitigen Hochschullandschaft vor allem in der Bachelorausbildung zum Einsatz kommen wird, haben wir uns bei der Überarbeitung dafür entschieden, ein relativ traditionelles und damit enges Fachprofil bei der Aufnahme der Titel zugrunde zu legen.

Auch diese Studienbibliographie ist ein Gemeinschaftswerk, und dies nicht nur, weil sie eine grundüberarbeitete Fassung der Druckversion von 1997 ist, die bereits auf Beiträgen von vielen Kolleginnen und Kollegen aufbaute. Für die Umarbeitung der WWW-Version zu einer WWW-unabhängigen Version zeichnete Markus Rassiller verantwortlich. Als studentische Hilfskräfte haben Christian Berrenberg und Johanna Hoberg dem Projekt über viele Monate hinweg und weit über ihre vertragliche Arbeitsverpflichtung hinaus zugearbeitet. Viele der Neuaufnahmen sind von ihnen kommentiert worden, und Christian Berrenberg hat es dankenswerterweise auch übernommen, die jetzige Version ›webreif‹ zu machen. Die Überarbeitung der finnischen Beiträge wurde von Henri Nieminen und Marja Järventausta vorgenommen. Zu danken ist des Weiteren Regina Jucknies, Katharina Müller und nicht zuletzt den Teilnehmenden an meiner Übung »Skandinavistische Studienbibliographie« im WS 2006/07 an der Universität zu Köln, die alte Einträge überprüft und neue geschrieben haben sowie mit zahlreichen Anmerkungen weiter halfen. Aus Freiburg unterstützte Hanna Mühlbauer und aus Berlin Lill-Ann Körber das Kölner Team. Die Kürzel der einzelnen Beiträger werden im Abkürzungsverzeichnis aufgelöst.

Zurzeit steht leider noch eine Neufassung des Abschnittes über die Kinderliteratur aus. Auch an einigen anderen Stellen symbolisiert ein Baustellensymbol, daß hier noch Einträge fehlen bzw. überarbeitet werden müssen. Eine Studienbibliographie, die auf dem neuestem Stand sein soll, stellt per definitionem eine ewige Baustelle dar, denn unablässig erscheinen neue Titel. Hinweise auf solche Neuerscheinungen, aber auch auf fehlerhafte Einträge, nicht funktionierende Links u.ä. werden dankbar entgegengenommen!

Köln, im Juli 2010 

Stephan Michael Schröder


Vorwort zur ersten Netzausgabe 2002

Die Papierversion dieser Studienbibliographie zur Neuskandinavistik erschien 1997 als Band 7 der Berliner Beiträge zur Skandinavistik. Schnell etablierte sie sich damals als praktisches Nachschlagewerk in der Skandinavistik, aber auch in den Nachbardisziplinen. Bald war die erste Auflage vergriffen, und immer wieder erreichten den Reihenherausgeber und mich in den vergangenen Jahren Anfragen, ob nicht bald eine neue Auflage herauskomme. Da aber nichts schneller veraltet als Bibliographien, erschien mir eine zweite Auflage ohne inhaltliche Überarbeitung wenig sinnvoll. Wegen anderweitiger Verpflichtungen war es indes auch nicht möglich, der Studienbibliographie zur Neuskandinavistik jene notwendige gründliche Überarbeitung und vor allem Aktualisierung angedeihen zu lassen, die sie verdient hätte.

Hinzu kam ein Problem, das ich schon 1997 im Vorwort zur ersten Auflage angesprochen hatte: »Sicherlich könnte man auch die Frage stellen, ob eine solche Studienbibliographie überhaupt noch in Papierform veröffentlicht werden sollte [...]. Auf lange Sicht ist [...] durchaus überlegenswert, ob eine solche Bibliographie mit ihren zahlreichen internen Querverweisen nicht besser als Hypertext im WorldWideWeb aufgehoben ist [...]. Denkbar wäre dann eine mehrsprachige Version für den Einsatz auch außerhalb des deutschen Sprachraums [...]. Aber das ist Zukunftsmusik...«

Fünf Jahre später ist der Gedanke zur Tat geworden. Anstatt einer revidierten zweiten (Papier-)Ausgabe liegt nun eine Netz-Version der Studienbibliographie zur Neuskandinavistik vor. Dabei handelt es sich im Augenblick noch um eine getreue Wiedergabe der ersten Ausgabe, der Hypervertextungen hinzugefügt worden sind. Die dynamische Form einer Website macht es jedoch möglich, daß Aktualisierungen jetzt fortlaufend vorgenommen werden können, die dann später wiederum in eine überarbeitete zweite (Papier-)Ausgabe eingearbeitet werden sollen.

An der Auswahl der aufzunehmenden Titel und ihrer Kommentierung waren 1997 neben mir zahlreiche Autorinnen und Autoren beteiligt: Eva Buchholz (verantwortlich für die meisten finnischsprachigen Titel mit Ausnahme von Kap. 2.2.4), Uwe Englert (Kap. 2.2.2 u. 2.4.3), Thomas Fechner-Smarsly (Kap. 2.1 sowie 2.3 mit Ausnahme der feministischen Literaturwissenschaft/Gender Studies und der Systemtheorie, 2.4.1, 2.5. u. 2.6), Dag Heede (Kap. 2.2.5), Annegret Heitmann (Kap. 2.2.3), Monika Specht-von Bonsdorff (Ergänzungen von finnlandschwedischen Titeln), Astrid Surmatz (Kap. 2.2.4 mit Ausnahme der isländischen Titel), Maria-Claudia Tomany (die Titel zur feministischen Literaturwissenschaft/Gender Studies in Kap. 2.3.4), Andreas Vollmer (isländische Titel mit Ausnahme des Kap. 2.2.4) und Peter Weiß (isländische Titel in Kap. 2.2.4).

Finanziell ermöglicht wurde die Netz-Version der Studienbibliographie, die jetzt zunächst zum Testbetrieb ins Netz gestellt wird, durch Mittel der Philosophischen Fakultät II der Humboldt-Universität zu Berlin. Für die aufwendige praktische Umsetzung zeichnete Stefan Ruf verantwortlich. Zu danken ist ferner Hartmut Röhn, der als Herausgeber der Reihe Berliner Beiträge zur Skandinavistik ohne zu zögern seine Einwilligung zur Netzversion gab, sowie dem Nordeuropa-Institut, das den Webspace für die Netzversion bereitgestellt hat. Zu danken ist schließlich auch den Rezensenten der ersten Auflage: Ihre Anmerkungen werde ich jetzt nach und nach einarbeiten, wo dies möglich ist und wo es mir sinnvoll erscheint. An dem monierten Titel des Buches habe ich jedoch wegen des Wiedererkennungswertes festgehalten – auch wenn Studienbibliographie zur neueren skandinavistischen Literaturwissenschaft vielleicht wirklich passender gewesen wäre...

Berlin, im Mai 2002

 
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