PERSONENVERZEICHNIS Seymour EPSTEIN Glossar

Glossar zu EPSTEIN


Assimilation

Desorganisation

Emotion
Empirie
Erfahrung

Funktion

Integration

Kognition
Konsistenz

Lust-Unlust-Balance

Postulat
Projektion

Rationalisierung

Selbstwertschätzung

Theorie

Verleugnung


 

Assimilation

Anpassung aufgenommener Erfahrungen aus der Umwelt in die Struktur des Individuums.

 

 

Desorganisation

Das Fehlen wirksamer wechselseitiger und arbeitsteiliger Verbindung zu einem Ganzen; Verwirrtheit.

 

 

Emotion

(Gefühl) lässt sich nicht definieren, lediglich Umschreibung von Erlebnissen wie z.B. Freude, Ärger, Mitleid möglich.

 

 

Empirie

Die Erfahrung selbst und die auf Erfahrung beruhende Erkenntnis.

 

 

Erfahrung

das durch (meist wiederholtes) Wahrnehmen (Erleben, Anschauung, Empfindung) gewonnene Wissen.

 

 

Funktion

die auf die Erreichung eines bestimmten Zweckes gerichtete Tätigkeit.

 

 

Integration

Zusammenschluss
Vereinigung
Vervollständigung
Vereinheitlichung

 

 

Kognition

Sammelname für alle Vorgänge oder Strukturen, die mit dem Erkennen zusammenhängen, wie Wahrnehmungen, Vorstellungen, Begriffe, Gedanken, Vermutungen, Erwartungen, Pläne, Problemlösungen.

 

 

Konsistenz

Festigkeit im Sinne der Beständigkeit

 

 

Lust-Unlust-Balance

Nach dem FREUD'schen Lustprinzip das Grundprinzip der Handlungen, die unter dem Motiv des Lustgewinns erfolgen (Erreichen lustvoller Zustände, Vermeidung unlustvoller Zustände).

 

 

Postulat

Notwendige Annahme, die unbeweisbar ist, aber auf Grund von Tatsachen oder aus praktischen Erwägungen gemacht wird.

 

 

Projektion

Unbewusste Verlagerung von Fehlern, Wünschen, Schuld und ähnlichen Gefühlen auf andere Personen oder Situationen oder Gegenstände.

 

 

Rationalisierung

verstandesmäßiges Rechtfertigen eines Verhaltens, innere Ausrede

 

 

Selbstwertschätzung

(Selbstwertgefühl), Stimmung des Selbstseins, mit dem der Mensch sich als Träger eines Wertes erlebt.

 

 

Theorie

ein durch das Denken gewonnene System der Verbindung von Tatsachen zu einem widerspruchslosen Zusammenhang von Gründen und Folgen.

 

 

Verleugnung

Leugnung eines bestimmten unangenehmen Gefühls (Angstgefühl, Minderwertigkeitsgefühl, Unsicherheitsgefühl u.a.) in der Fantasie, in Worten und Handlungen.