Dieser Leitfaden ist in folgende drei Bereiche unterteilt:
1. Was bietet der S-Mail-Dienst?,
2. Wie beantrage ich meinen
S-Mail-Account? und
3. Wie arbeite ich mit meinem
S-Mail-Account?.
Da hier aber nur ein erster, grober Überblick zum Thema S-Mail
verschafft werden soll, sind die folgenden Informationen bewusst auch nur kurz
gehalten. Für weiterführende Hinweise befinden sich jedoch an
entsprechenden Stellen Links auf Seiten, die sich mit der Thematik näher
auseinandersetzen. Einfach auf das blau hervorgehobene Wort klicken und es
erfolgt eine automatische Weiterleitung auf die gewünschte Seite.
Die Serviceleistung des S-Mail-Dienstes ist unentgeltlich, man muss
lediglich einen sog. S-Mail-Account generieren (vgl.
dazu unten: 2. Wie beantrage ich meinen
S-Mail-Account?).
Kurz und knapp ermöglicht der
S-Mail-Account den Zugang zu Webmail,
Klips,
Ilias,
SoFS (zentraler
Plattenplatz im Netz), sowie die Benutzung der PCs in den PC-Pools der
Uni.
1.1 Der S-Mail-Dienst als Internet-Provider
Wer von zu Hause aus mit seinem Computer die verschiedenen
Internet-Dienste nutzen möchte (wie
WWW,
E-Mail und
Foren/Newsgroups), braucht
hierfür einen Internetanschluss (z.B: über ADSL mit Kabel oder
Wireless-Lan). Durch einen Provider wird der Zugang zum Internet bereitstellt;
damit ist der Provider die eigentliche Schnittstelle zum Internet.
Im seltenen Fall, dass man nicht bereits durch den Internetanschluss
über einen Provider verfügt (die gängigen Anbieter stellen die
Verbindung sowie den Provider) und über die alten Zugänge (Modem und ISDN) ins
Internet möchte, übernimmt der S-Mail-Dienst die Funktion eines
solchen Providers. Bei Nutzung von DSL muss ein kommerzieller Internet-Provider
in Anspruch genommen werden.
Infolgedessen können gerade bei intensiver Nutzung (falls keine
Flatrate besteht) des Internets auf Dauer relativ hohe Kosten anfallen. Deshalb
bietet es sich an, die PC-Pools
des Philosophikums,
des Hauptgebäudes ,
oder des RRZK-Bs zu
nutzen. Dabei kann man von hier aus nicht nur kostenlos die Internet-Dienste in
Anspruch nehmen, sondern auch unentgeltlich mit den auf den dortigen PCs
installierten Anwendungen (u.a. verschiedene Textverarbeitungs-, Grafik- und
Statistikprogramme) arbeiten. Ebenso kann man die zahlreichen vorhandenen
Drucker benutzen, was jedoch
kostenpflichtig
ist.
Man erhält auch eine Rechengenehmigung für den unter dem
Betriebssystem Linux bzw. UNIX laufenden sog.
Dialog-Server dialog mit einem Plattenkontingent von 100 MB. Freier
Web-Space wird allerdings nicht zur Verfügung gestellt.
1.3 Das Arbeiten mit SoFS
Neu eingeführt wurde der Plattenspeicher
SoFS. Er ist für
alle Studierende verfügbar und funktioniert wie eine Festplatte - nur dass
diese virtuell ist. Mit einem Zugang, der passwortgeschützt ist, kann man
mit seinem S-Mail-Account auf seinen persönlichen
SoFS-Speicher zugreifen
und dort Daten abspeichern. Der Speicher unterteilt sich in einen privaten und
einen öffentlichen Bereich. Den öffentlichen kann man, bei Bedarf,
auch für andere freigeben (was z.B. für Arbeitsgruppen nützlich
sein kann). In beiden Bereichen zusammen stehen jedem 10 GB zur
Verfügung.
SoFS ist von überall im Internet erreichbar, sowohl unter Windows
wie auch unter Linux und MacOS. Beim Arbeiten in den PC-Pools (s.u.) werden die
Dateien, die im Ordner "Eigene Dateien" angelegt werden, automatisch im SoFS
gespeichert, so dass darauf später bequem z.B. von zu Hause zugegriffen
werden kann. Darüber hinaus sind der private und der öffentliche
Bereich in den Pools automatisch als Laufwerke S: bzw. P: erreichbar.
1.4 Das Arbeiten mit dem Homedirectory
Neben dem Plattenspeicher SOFS gibt es noch einen weiteren
Datenspeicher: das Homedirectory. Auch dieser Bereich (allerdings nur 100 MB)
ist von überall im Internet erreichbar. Allerdings muss der Zugang
meistens erst selbst hergestellt werden, entweder über einen Dateitransfer
mit einem SSH-Clienten (z.B. WinSCP
oder Filezilla) oder über einen AFS-Clienten. Dies ist näher
beschrieben in Arbeiten
an wechselnden PCs: das Benutzer-Homedirectory In den PC-Pools in der
Domäne AD ist das Homedirectory als Laufwerk H: verfügbar.
1.5 Das Arbeiten in den PC-Pools des RRZK-B unter der Domäne
AD
Mit der Domäne AD, die in allen PC-Pools des
RRZK-B, sowie in einigen Pools anderer Uni-Einrichtungen, etabliert worden ist,
ist es jetzt möglich, mit Eingabe seines S-Mail-Benutzerkennzeichens und
des dazu gehörenden Passwortes sich auf allen Rechnern der PC-Pools
einloggen. (Achtung: Für einige PC-Pools der Fachbereiche und Bibliotheken
muss in den meisten Fällen nach wie vor noch ein gesonderter
Nutzungs-Antrag gestellt werden!)
1.6 Das Arbeiten im Dualboot-PC-Pool des RRZK-B unter der Domäne
AD
Inzwischen gibt es im RRZK-B auch die Möglichkeit, unter Linux zu
arbeiten, und zwar im Dualboot-PC-Pool. Er befindet sich im 1. Stock in Raum
1.14 und 1.18. Auf den PCs ist Windows XP und RedHat Linux installiert.
Hinweise zum Arbeiten in diesem Pool gibt es auf der Seite
Der Windows und Linux
Dualboot PC-Pool.
1.7 Das Arbeiten in anderen PC-Pools unter der Domäne AD
Neben den PC-Pools im Gebäde RRZK-B betreibt das RRZK noch weitere
PC-Pools:
Auf den PCs dieser Pools arbeitet man unter dem Betriebssystem Windows
XP in der Domäne AD.
1.8 Der S-Mail-Server dialog
Der S-Mail-Server dialog bietet (neben dem Dualboot-Pool) eine
Möglichkeit zum Arbeiten unter dem Betriebssystem Linux.
1.9 Software
Sowohl in den oben erwähnten Pools, insbesondere unter Windows, als
auch auf dem S-Mail-Server dialog stehen zahlreiche Anwendungsprogramme zur
Verfügung: von der Bildverarbeitung mit Photoshop bis zur statistischen
Auswertung mit SPSS. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe günstiger
Studentenversionen im Rahmen von sog. Campusverträgen. Hierzu gibt es ein
Recherche-Tool.
Um den S-Mail-Dienst in Anspruch nehmen zu können, muss
zunächst ein entsprechendes Formular ausgefüllt werden, an das man
auf verschiedene Weise gelangen kann.
2.1 Wie gelange ich an das Formular?
Da es sich um ein Online-Formular handelt (d.h., es kann im Internet
abgerufen werden), reicht jeder Computer mit Internet-Zugang aus. So kann man
beispielsweise von einem Internet-Cafe aus auf das Formular zugreifen und dort
auch die notwendigen Einträge direkt am Bildschirm vornehmen. Man muss
lediglich im Adressfeld des Internet-Browsers
http://smailreg.rrz.uni-koeln.de/Antrag
eingeben, und das Formular wird auf den Monitor ausgegeben.
Eine andere Möglichkeit ist, sich entweder zum RRZK Info
Kiosk oder zum Service-Point
zu begeben. Der RRZK Info Kiosk steht im Hauptgebäude, er befindet
sich links hinter der Aula. Der Sservice-Point ist im RRZK-B
untergebracht; dort wird im Erdgeschoss links in Raum 07 das S-Mail-Projekt
verwaltet. (Siehe auch
Standorte -
Räumlichkeiten.)
2.2 Was ist im Formular einzutragen?
Die Eintragungsprozedur für das Online-Formular gliedert sich grob
in drei Schritte (für nähere Erläuterungen siehe
Organisatorisches):
Im ersten Schritt sind Matrikelnummer und Name der Hochschule, hier also
Universität zu Köln, einzutragen. Sie müssen auf dem
Formular nur ihre PIN angeben (mehr dazu weiter unten bei 2.3). Die
gemachten Angaben werden sodann automatisch vom System einer
Gültigkeitsüberprüfung unterzogen.
Im anschliessenden, zweiten Schritt werden verschiedene
Benutzerkennzeichen (Accounts) zur Auswahl angeboten. Anzumerken bleibt, dass
sich aus dem Benutzerkennzeichen (zusammen mit dem Rechnernamen) auch die
persönliche E-Mail-Adresse zusammensetzt, und zwar in der Form
Benutzerkennzeichen@smail.uni-koeln.de
(mehr Informationen dazu hier).
Die weiteren Einstellungen, die in diesem Formular vorzunehmen sind,
sind für den normalen Anwender irrelevant. Die vorgeschlagenen
Einstellungen sollten deshalb einfach übernommen werden.
Im dritten und letzten Schritt ist schliesslich noch ein Passwort
anzugeben, über das später der Account benutzt werden kann.
2.3 Muss ich den Account noch freischalten lassen?
Jeder an der Universität zu Köln erstimmatrikulierte Student
bekommt bei der Rückmeldung auch eine sogenannte PIN (persönliche
Identifikatiosnummer). Falls man diese noch nicht hatte, wendet man sich an das
S-Mail-Büro im Hauptgebäude und beantragt dort eine PIN. Diese PIN
ist auf dem Online-Formular bei der Generierung des Accounts anzugeben; eine
Freischaltung des Accounts erübrigt sich dadurch.
Der Zugang selbst ist grundsätzlich nach maximal 5 Tagen
eingerichtet, oftmals schon wenige Stunden später.
2.4 Gültigkeit des Accounts
- Der S-Mail-Account ist für die Dauer der Immatrikulation an der
Universität zu Köln gültig, d.h. bei der Exmatrikulation wird er
automatisch gelöscht. Studenten anderer Hochschulen müssen sich zu
Beginn eines jeden Semesters in einem der S-Mail-Büros mit ihrem aktuellen
Studentenausweis melden.
3.1 Die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten
Wie oben bereits erwähnt, ist das Arbeiten im Kölner
Hochschulnetz (dem UKLAN) und damit im Internet mit dem S-Mail-Dienst auf
mehrere verschiedene Weisen möglich:
Zum einen können die Pool-PCs des RRZK-B benutzt werden, zum
anderen kann der Zugang auch über einen externen PC (oder Apple Macintosh)
per Wireless Lan oder einem anderen Internetanschluss (z.B. von zu Hause oder
einem Internet-Cafe aus) erfolgen, wobei die üblichen Gebühren nicht
durch die Nutzung des S-Mail-Accounts nicht entfallen. Ferner ist bei einer
Verbindung über einen externen PC auch die Datenübertragung
wesentlich verlangsamt, abhängig von der Übertragungsrate Ihres
Internetzugangs.
Trotzdem bietet die Nutzung des S-Mail-Dienstes über einen privaten
PC auch seine Vorteile. So muss man sich nicht extra in die PC-Pools begeben
und ist zudem unabhängig von den Öffnungszeiten der
Universitätsgebäude.
Man kann auch in der Universität mit Hilfe seines eigenen Laptops
über die WLAN-Zugänge (Funklan) auf den S-Mail-Account zugreifen.
Nähere Informationen zu den Netz-Zugängen finden sich
hier.
3.2 Die benötigte Client-Software
Um die verschiedenen Internet-Dienste nutzen zu können, ist eine
entsprechende Software erforderlich. Es empfiehlt sich eines der
Standard-Programme wie
Mozilla oder
Internet
Explorer. Sie sind auf den Pool-PCs des RRZK-B bereits installiert und
fertig konfiguriert. Zur Selbstinstallation auf dem privaten Rechner lassen
sich auch beide Programme frei vom
FTP-Server des RRZK
herunterladen.
Will man bspw. auf von der Universität zu
Köln abonnierte Journale zugreifen, benutzt man den
VPN-Client, bei dem man
sich mit seinem S-Mail-Account einloggen kann.
3.3 Bearbeitung von E-Mails
3.3.1 Über Webmail
Das Rechenzentrum der Universität zu Köln bietet ein
Web-Interface zur Bearbeitung von E-Mails an. Damit ist der Zugriff von
überall her mittels eines normalen Webbrowsers möglich und erfordert
keinerlei Konfiguration. Das Interface ist über die URL
https://webmail.uni-koeln.de/
erreichbar.
3.3.2 Über POP/IMAP
Zum einen können die eingegangenen E-Mails, die in der Mailbox auf
den S-Mail-Servern "bereit liegen", via POP/IMAP direkt auf den Rechner
heruntergeladen, bearbeitet und von dort aus auch wieder abgeschickt werden.
Dies kann sowohl von einem privaten Rechner als auch in den PC-Pools erfolgen.
Als Programme eignen sich Windows Mail / Outlook Express oder
Thunderbird, welche beide auch auf den Pool-Rechnern des RRZK-B
verfügbar sind. Allerdings muss man diese natürlich zuvor noch
entsprechend konfigurieren, was
hier näher
beschrieben wird. Das RRZK empfiehlt die IMAP-Lösung, da diese flexibler
ist und die E-Mails auf dem Mail-Server gelassen werden, wodurch ein Arbeiten
an wechselnden Rechnern (z.B. mal am eigenen PC zu Hause, mal am Pool-PC)
erleichtert wird.