Postscript (PS) ist prinzipiell eine Programmiersprache für Drucker, die das Layout der auszudruckenden Seite genau festlegt.
Dies ist vorteilhaft, um auf unterschiedlichen postscriptfähigen Druckern (i.d.R. Laserdrucker) gleichwertige Ergebnisse zu erhalten.
Man kann unter Windows einfach eine Postscript-Datei erstellen, indem man einen postscriptfähigen Druckertreiber installiert
und die Druckausgabe in eine Datei umleitet.
Einen solchen Druckertreiber findet man i.d.R. unter den mitgelieferten Druckertreibern der Windows CD, oder beim Hersteller des Drucker,
im WWW.
Zu erkennen sind Druckertreiber für Postscript-Drucker an der Kennung "Postscript" oder "PS" im Namen des Druckertreibers.
Wenn es letztlich um den Ausdruck auf einem bestimmten Drucker geht, z.B. einem A0-Plotter des Rechenzentrums, dann sollte man auch
dessen Druckertreiber installieren, vgl.
Großformat-Druckertreiber.
Wenn man nun den betreffenden Postscript-Drucker über den Menüeintrag Drucken in einer beliebigen Windowsanwendung auswählt
und im Druckdialog die Option "Ausgabe in Datei" auswählt, dann wird man nach dem Dateinamen gefragt und
erhält als Ergebnis eine Postscript-Datei "Dateiname.prn". Es empfielt sich, diese Datei umzubenennen in
"Dateiname.ps", um die gebräuchlichere Dateierweiterung .ps zu erzielen.
Ansehen kann man eine Postscript Datei mit dem Programm Ghostview. Dieses und das dazugehörige
Programm Ghostscript findet man auf der Freewareseite der Beratung:
http://www.uni-koeln.de/rrzk/beratung/freeware/win.html#o_viewer
Im Rechenzentrum der Uni befinden sich mehrere postscriptfähige Laserdrucker, auf denen man direkt die Postscript-Datei ausdrucken kann.
Wie das ganze unter UNIX mit dem Kommando "lpr" funktioniert, steht auf folgender Seite beschrieben:
http://www.uni-koeln.de/rrzk/server/unix/drucken.html
Unter Windows kann man das ganze einfach aus Ghostview heraus drucken, oder man erstellt ein PDF-Dokument,
das man im Acrobat Reader ansehen und ausdrucken kann. Aus einer Word-Datei kann man auf einfache Weise eine PDF-Datei erstellen,
dies geht u.a mit dem in den Pools installierten PDFCreator und z.B. mit dem Programm GhostWord, das ebenfalls auf der Freewareseite
zu finden ist:
http://www.uni-koeln.de/rrzk/beratung/freeware/win.html#o_sonstige
Man kann dann aus jeder beliebigen Windowsanwendung heraus eine Postscriptdatei erstellen und diese mittels Ghostword in ein PDF umwandeln.
Eine PDF Datei (portable data format) hat den Vorteil, dass man sie auf jedem beliebigen Drucker ausdrucken kann, ohne dass Layoutänderungen auftreten, also z.B.
auf dem eigenen Drucker zu Hause und auch auf allen Druckern im Rechenzentrum der Uni.