Datei-Sorten zu TeX, Metafont, usw.
Informationen zu
*.tex,
*.tfm,
*.dvi,
*.log,
*.fmt,
*.cls,
*.sty,
*.aux,
*.toc,
*.lof,
*.lot,
*.fd,
*.ins,
*.dtx,
*.mf,
*.base/*.bse,
*.gf,
*.pk,
*.ind,
*.bib.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
Alle TeX-Eingabe-Files, die den geschriebenen und zu setzenden Inhalt
eines Texts umfassen, sollten auf .tex enden. Auch
Makro-Pakete mancher Formate (z.B. plain) besitzen diese Endung.
.tex-Files sind also formatunabhängige Input-Files für TeX.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
.tfm steht für 'TeX Font Metric'. Durch diese Files weiß
TeX, wie breit, hoch und tief (Unterlängen z.B. bei g) ein
Buchstabe eines bestimmten Fonts ist.
.tfm-Files sind also formatunabhängige Input-Files für
TeX, wobei für jeden einzelnen Font ein solches File
benötigt wird.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
.dvi steht für 'DeVice Independent'. Es handelt sich um das
Ausgabeformat von TeX, das - getreu seines Namens -
geräteunabhängig ist. Es enthält die
Buchstabenpositionen des fertig gesetzten Textes auf ca. 5,3 Nanometer
genau. Die exakten Buchstabenformen sind nicht enthalten, da diese
für unterschiedliche Drucker und deren unterschiedliche
Auflösungen verschieden aussehen und somit eine
Geräteabhängigkeit bedeuten würden. Die Umsetzung des
ideal exakten Outputs von TeX auf die zwangsweise immer
auflösungbeschränkten Ausgabegeräte mit den für
das jeweilige Ausgabegerät angepaßten Buchstabenformen
erledigen DVI-Treiber, wie z.B. xdvi
für X11-Bildschirme oder dvips
für PostScript-Drucker.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
.log sind die Log-Dateien, in denen TeX u.a. alle Meldungen
mitprotokolliert, die auf dem Bildschirm ausgegeben wurden. Für
detailliertere Untersuchungen von Warnungen und Fehlermeldungen finden
sich manchmal auch Zusatzinformationen in der .log-Datei, die nicht
auf dem Bildschirm zu lesen waren; die Ausführlichkeit dieser
Zusatz-Infos können über die \tracing-Kommandos
eingestellt werden.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
.fmt-Files beinhalten das sogenannte
Format eines TeX-Laufs. Damit man
nicht für jeden TeX-Lauf die gleichen langen Makro-Pakete
einladen muß, kann man sozusagen die zusätzlichen Befehle
eines Makro-Paketes (z.B. latex) von initex vorkauen lassen und das so
Entstandene in ein .fmt-File 'dumpen'. Wenn man nun das Format
aufruft (z.B. mit latex filename), kann TeX
das Format schnell verdauen. Durch diese Methoden kann man die immer
gleichen Makropaket-Befehle innerhalb Sekunden statt Minuten einladen.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
.cls-Files sind die Klassen des Makro-Paketes LaTeX (engl: CLaSses).
Sie legen das grundlegende Layout von LaTeX-Dokumenten fest.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
.sty-Files sind die Style-Files des Makro-Paketes LaTeX. Sie liefern
zusätzliche Funktionalität in einem Dokument, z.B. neue
Befehle, neue Fonts oder Farbunterstützung.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
.aux-Files sind Hilfs-Files, die LaTeX zwischen zwei TeX-Läufen
benutzt (Hilfs- = engl: Auxiliary-). Ein solches File ist nötig,
um schon am Anfang eines Textes auf spätere Stellen verweisen zu
können, Literaturstellen zu zitieren, usw. TeX merkt sich im
ersten Lauf alle zu zitierende Stellen im .aux-File und kann dann im
zweiten Lauf durch die Informationen im .aux-File alle Stellen richtig
referenzieren.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
Die .toc-Files entsprechen den .aux-Files, sie
verwalten allerdings
die Überschriften des Textes, um im zweiten TeX-Lauf ein
Inhaltsverzeichnis anlegen zu können (Inhaltsverzeichnis = engl:
Table Of Contents).
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
Die .lof-Files entsprechen den .aux-Files, sie
verwalten allerdings
die Bildunterschriften der Bilder eines Textes, um im zweiten TeX-Lauf
ein Abbildungsverzeichnis anlegen zu können (Abbildungsverzeichnis =
engl: List Of Figures).
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
Die .lot-Files entsprechen den .aux-Files, sie
verwalten allerdings
die Tabellenunterschriften der Tabellen eines Textes, um im zweiten
TeX-Lauf ein Tabellenverzeichnis anlegen zu können
(Tabellenverzeichnis = engl: List Of Tables).
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
.fd-Files sind die sogenannten 'Font Description'-Files, mit denen
LaTeX über das sogenannte NFSS (New Font Selection Scheme) den
richtigen Font auswählt. Durch diese Files werden also die
Font-Befehle (\textbf, \large, usw.) auf die
richtigen realen Fonts (die richtigen .tfm-Files)
abgebildet.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
Üblicherweise werden LaTeX-Distributionen neuer Style-Files oder
Klassen mittels den docstrip-Makros dokumentiert. Um aus dem
dokumentierten Files benutzbare Makros zu erzeugen, ist als
Treiber-File im allgemeinen ein .ins-File zur INStallation
vorhanden. Der Befehl latex
filename.ins entpackt dann alle .sty-, .cls-
und .fd-Files (sofern welche vorhanden) einer Distribution.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
Üblicherweise werden LaTeX-Distributionen neuer Style-Files oder
Klassen mittels den docstrip-Makros dokumentiert. Das
dokumentierte File heißt .dtx (Documented TeX). Meist kann man
es direkt mittels latex
filename.dtx setzen lassen und erhält
damit eine Beschreibung des Source-Codes. In manchen Fällen
erzeugt allerdings erst das Installationsfile ein
.doc-File, welches dann die Erzeugung der Beschreibung übernimmt.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
Die Endung .mf ist in bezug auf Metafont das Analogon zu .tex in
bezug auf TeX. Also: Alle Metafont-Eingabe-Files, die die Erzeungung
von Grafiken, speziell Schriften, beschreiben, sollten auf
.mf enden.
.mf-Files sind also base-unabhängige Input-Files für
Metafont.
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
Base-Files mit der Endung .bse oder .base (Endung je nach
Betriebssystem) sind sozusagen die Formate für
Metafont: Damit man nicht für jeden Metafont-Lauf die gleichen
langen Makro-Pakete einladen muß, kann man sozusagen die
zusätzlichen Befehle eines Makro-Paketes (z.B. cmmf) von inimf
vorkauen lassen und das so Entstandene in ein Base-File 'dumpen'. Dies
verkürzt auch bei Metafont den Ablauf mancher Schrifterzeugung.
Derzeit keine Information (Motto: Besser gar nicht als falsch...)
...
Derzeit Kurzinformation (Motto: Besser kurz als gar nicht...)
In den .pk-Files sind die Buchstabenformen (Schnitte) der mit Metafont
berechneten Schriften gespeichert. Da Drucker und Bildschirme
verschiedene Auflösungen und auch spezielle Druckeigenschaften
besitzen, sind diese .pk-Files geräteabhängig. Sie bilden
die Files, mit denen der DVI-Treiber die Informationen aus dem
.dvi-File in die geräteabhängige
Darstellung (Druckersprache bzw. PostScript) überführt.
Derzeit keine Information (Motto: Besser gar nicht als falsch...)
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Derzeit keine Information (Motto: Besser gar nicht als falsch...)
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