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Projekt zur sprachlichen Förderung von Schüler/innen mit besonderem Bedarf

Die Förderung der Sprachkompetenz von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund stellt alle daran Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Enge Kooperationen in fachlicher, personeller, ideeller und nicht zuletzt finanzieller Hinsicht sind daher nicht nur wünschenswert sondern für die tägliche Arbeit unerlässlich. Das Projekt zur sprachlichen Förderung von Schüler/innen mit besonderem Bedarf arbeitet deshalb eng mit verschiedenen Stiftungen aus Wirtschaft und Gesellschaft, der Stadt Köln, der Bezirksregierung Köln und mit der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) zusammen. Das Projekt ist ein fester Bestandteil des Zentrums für Mehrsprachigkeit und Integration (Z.M.I.). Die enge Zusammenarbeit mit den Kölner Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I ermöglicht überhaupt erst die in dieser Broschüre vorgestellte Sprachförderung.

Regionale Arbeitstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA)

Die Regionale Arbeitstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) möchte auf der Grundlage eines ganzheitlichen Ansatzes interkultureller Bildung und Erziehung dazu beitragen, dass Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz als gesellschaftliche Ressource und als besondere Stärke von Menschen und Gruppen anerkannt werden. Die RAA Köln unterstützt das Projekt zur sprachlichen Förderung von Schüler/innen mit besonderem Bedarf durch personellen und finanziellen Einsatz.



Kölner Schulen der Primarund Sekundarstufe I

Das Projekt zur sprachlichen Förderung von Schüler/ innen mit besonderem Bedarf arbeitet mit nahezu 40 Schulen aus dem Primar- und Sekundarstufe I-Bereich zusammen. Ohne die engagierte Mitarbeit dieser Schulen, insbesondere der zuständigen Lehrerinnen und Lehrer, wäre eine Sprachförderung der Kinder und Jugendlichen in diesem Rahmen nicht möglich.



Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration (Z.M.I)

Seit der Gründung des „Zentrums für Mehrsprachigkeit und Integration“ (Z.M.I) im April 2008 ist das Projekt zur sprachlichen Förderung von Schüler/innen mit besonderem Bedarf ein fester Bestandteil. Das Z.M.I. versteht sich als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen sprachlicher Bildung in Köln. Es arbeitet institutionen-, bildungsabschnitts- und sprachenübergreifend. Es hat sich das Ziel gesetzt, bestehende Aktivitäten, Initiativen und Projekte zu vernetzen, die sprachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten – insbesondere die Mehrsprachigkeit – befördern. Die bestehenden Arbeiten und Projekte werden koordiniert und es wird ein Mehrwert geschaffen, der sich nicht allein durch Hilfestellung und Erfahrungsaustausch ergibt, sondern vor allem auch daraus resultiert, dass durch Kooperation und Vernetzung verschiedene Zielgruppen von für sie passgenauen Projekten überhaupt erst erfahren.
Das Z.M.I. hat zugesagt, die im Rahmen des Projekts zur sprachlichen Förderung von Schüler/innen mit besonderem Bedarf bereits aufgebauten Strukturen verstetigen zu helfen und das Projekt aktiv dabei zu unterstützen, neue dauerhaft tragfähige Strukturen und Angebote zu schaffen sowie eine nachhaltige Zusammenarbeit der Akteure untereinander zu sichern. Mit der Gründung des Z.M.I ergeben sich für das Projekt neue Möglichkeiten der Unterstützung bei der operativen Projektarbeit sowie die Gelegenheit, mit anderen interessanten Projekten ins Gespräch zu kommen.



Sponsoren

Die finanziellen Mittel der Universität zu Köln sind begrenzt. Geld ist nicht alles, doch leider lässt sich ein so aufwändiges Projekt nicht ohne ausreichende finanzielle Mittel bewältigen. Daher ist das Projekt zusätzlich zu den Mitteln der öffentlichen Hand auf Sponsoren angewiesen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird das Projekt durch die Stiftung Mercator, Essen, die Neven-Du-Mont-Stiftung, Köln und die Annemarie und Helmut Börner-Stiftung, Köln finanziell unterstützt.