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AStA läßt E-Mail-Accounts von FachschafterInnen und der AL sperren Presseinformation der AL Uni Köln vom 7.12.2000. Einige FachschafterInnen und einige Angehörige der Alternativen Liste (AL) erlebten Anfang dieser Woche eine böse Überraschung: Ihre E-Mail-Accounts funktionierten nicht mehr. Mittlerweile ist der Grund gefunden: Der AStA übergab dem Rechenzentrum eine Liste mit Zugängen und verlangte deren unverzügliche Sperrung, was das Rechenzentrum unbesehen tat. Es handelt sich um so genannte "Server-Accounts", die im Gegensatz zur S-Mail speziell beantragt und von einer Uni-Institution unterzeichnet werden müssen. Uni-Institutionen können auch studentische sein: AStA, Phil.-Fak.-SprecherInnenRat oder das StudentInnenparlament (SP). Der AStA ließ nicht nur von ihm vergebene Accounts sperren, sondern auch solche von FachschafterInnen (z.B. von einem Mitglied des Phil.-Fak.-SprecherInnenRates, das übrigens nicht zum SP kandidiert)- und denjenigen, den die AL als Hochschulgruppe - unabhängig vom AStA! - innehat. Das geschah am Montag, 4.12. - genau zu Beginn der SP-Wahl! Die Vermutung liegt mehr als nahe, dass der AStA bewusst die Binnenkommunikation der größten Oppositionsgruppe behindern und den Webauftritt zur SP-Wahl lahmlegen wollte (letzeres gelang ihm nicht). Der AStA informierte die Betroffenen zudem nicht!! Damit haben die Attacken des AStA eine neue Qualität erreicht! Die Sperrung des AL-Zugangs war ebenso widerwärtig wie widerrechtlich . Der AStA missbrauchte seine institutionelle Machtposition, um Konkurrenten anzugreifen! Getroffen wurde dadurch auch eine Studentin, die jetzt nicht weiß, ob sie eine Mail wegen eines Prüfungstermins bekommen hat! mmmmmmmmm mmmmmmm mmmmmm mmm mmm mmm mmm mmm mmmm mmm mm mmm mmm mmmm mm mm mmmm mm mm |