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Studentenverband Alternative Liste zweifelt Beitritt an "Kein Beschluss" Pressedokumentation: Kölner Stadtanzeiger vom 8.11.2000
rr - Die "Alternative Liste", stärkste Oppositionsgruppe im Kölner Studentenparlament, zweifelt an, dass die Kölner Studierendenschaft wirklich Mitglied im neu gegründeten Studentenverband BVS ("Bundesverband der Studierendenschaften") ist. Dies sei ohne einen formalen Beschluss des Studentenparlaments überhaupt nicht möglich. Damit sei der BVS nichts anderes als eine "Briefkastenfirma". Der Kölner Asta hatte im September zur Gründung des Verbandes aufgerufen, weil die Studentenschaften eine schlagkräftige Vertretung brauchten und der bereits existierende Studentenverband FZS ("Freier Zusammenschluss von Studentinnenschaften") - dem Köln allerdings gar nicht angehört - diese nicht biete. Dazu erklärte der Asta selbst seinen Beitritt. In Bonn ging es dagegen umgekehrt: Eine Mehrheit im Studentenparlament beschloss gegen den "linken" Asta einen Beitritt zu dem Verband, der wesentlich von RCDS-Mitgliedern initiiert wurde. Eine neue Beschlusslage in Köln könnte sich auch durch Veränderungen bei den Neuwahlen des Studentenparlaments im Dezember ergeben, bei denen sich der Asta aus "Unabhängigen" und RCDS behaupten muss. Wenn es denn rechtzeitig dazu kommt. Wahlleiter Kai A. Hamm (RCDS) hat sein Amt niedergelegt, weil Asta-Vorsitzender Oliver Ullrich (Unabhängige) dem Wahlausschuss keinen geeigneten Raum für seine Arbeit zur Verfügung gestellt habe. Original unter: |