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AL-Wahlzeitung 1999/2000 |
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Türkei/Kurdistan: Schluss mit Repression!
Die BRD ist auf vielfältige Weise mitverantwortlich für die repressiven Zustände in der Türkei, zuletzt durch die Lieferungen des Spürpanzers "Fuchs" und eines "Leopard"-Testmodells nach Ankara. Die BRD und andere europäische Staaten sind durch die Verweigerung des politischen Asyls für Abdullah Öcalan auch mitverantwortlich für dessen Entführung in die Türkische Republik. Im schmutzigen Krieg in Kurdistan ist die BRD indirekt Kriegsteilnehmer: durch Waffenlieferungen und Wirtschaftshilfe an das türkische Regime und durch die Drangsalierung der kurdischen Bevölkerung in der BRD. Die Folgen dieser Diskriminierung erfahren insbesondere die kurdischen KommilitonInnen, wenn ihnen z. B. Räume für Veranstaltungen vom Rektorat verweigert werden. Dagegen können türkische "Graue Wölfe" und der türkische Staatsschutz fast ungehindert in der BRD als gegnerisch eingestufte türkisch/kurdische KommilitonInnen bespitzeln. Die Hochschulen in der Türkei stehen seit 1981 unter der direkten Kontrolle des Militärs. Uniformierte Polizeispitzel sitzen mit in den Lehrveranstaltungen. Auf dem Unigelände sind Militärposten stationiert, und die Stoßtrupps der faschistischen "Grauen Wölfe" und ihre gewalttätigen Angriffe auf oppositionelle Studierende und HochschullehrerInnen werden toleriert. Politische Aktivitäten werden durch Exmatrikulationen oder Entlassungen zu unterbinden versucht. Wir fordern:
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