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AL-Info Nr. 53 Dezember 1999 |
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Ach, wie gut, daß niemand weiß ... Wahlen zum StudentInnenparlament (SP), eine Woche lang riesiger Trubel - nur von den Ergebnissen bekommt mensch zunächst kaum etwas mit. Während mensch bei Landtags- oder Bundestagswahlen nur den Fernseher anschalten muß, bei Kommunalwahlen immerhin über das jeweilige Dritte Programm oder den Videotext die Resultate erhält, stellt die mangelnde Bekanntgabe des Ausgangs der StudentInnenparlamentswahlen seit Jahren ein immer wiederkehrendes Ärgernis dar. Denn wer wählt, will natürlich auch wissen, was dabei herausgekommen ist - und zwar schnell. Der bestehende traurige Zustand müßte nicht sein. Bereits mehrfach hatten StudentInnenparlamentsmitglieder der Alternativen Liste (AL) in den letzten Jahren angemahnt, hier für Verbesserungen zu sorgen. Da freundliche Anregungen aber offensichtlich kaum etwas nützen, fordert die Alternative Liste nun vehement eine Ergänzung der Wahlordnung. Wir werden vorschlagen, einen Paragraphen einzufügen, der den Wahlausschuß verpflichtet, am Montag vormittag nach der Wahlwoche die Ergebnisse in all den Gebäuden auszuhängen, in denen Wahlurnen standen. Dabei hofft die Alternative Liste auf breite Zustimmung im StudentInnenparlament. Die Organisation der Maßnahme wäre zudem sehr einfach. Üblicherweise (dieses Mal leider nicht) sind alle Stimmen spätestens bis zum Morgen des Samstags nach der Wahl ausgezählt, die ERgebnisse liegen also vor. Der Wahlausschuß müßte lediglich rechtzeitig eine gegebenenfalls externe Person beauftragt haben, diese Ergebnisse am Samstag oder Sonntag in Plakatform und in eine vollständige Wahlergebniszeitung umzuwandeln. Dieselbe Person könnte beauftragt werden, die Plakate bis Montag früh zu kopieren und in der Universität aufzuhängen. Eine angemessene Entlohnung dieser Person würde nicht besonders viel kosten, da sich der Arbeitsaufwand in überschaubaren Grenzen hält. Und setzt mensch diese Kosten in Relation zu der eminenten Bedeutung einer frühzeitigen Bekanntgabe der Ergebnisse und zu den erheblichen finanziellen Aufwendungen, die für die Wahlen ohnehin erforderlich sind, ergibt sich nur noch eine verschwindend geringe Größenordnung. Einen Sparvorschlag liefert die Alternative Liste auch gleich mit: Dieses Mal wurde eine Person damit beauftragt, während der Wahlwoche allgemeine Hinweise zu Wahl und Befragung zu plakatieren. Dies erwies sich unserer Ansicht nach angesichts der umfangreichen Plakatiertätigkeit verschiedener Hochschulgruppen als überflüssig. Das Geld wäre bei der Bekanntmachung der Resultate weitaus besser angelegt gewesen. Olaf Bartz mmmmmmmmm mmmmmmm mmmmmm mmm mmm mmm mmm mmm mmmm mmm mm mmm mmm mmmm mm mm mmmm mm mm |