![]() |
AL-Info Nr. 55 April 2000 |
|
|
White Noise Begleitmusik zu Mord und Totschlag
Jedes Jahr werden hunderttausende CDs neonazistischer Bands über und unter den Ladentischen verkauft. Konzerte dieser Bands finden bis zu 2000 Zuhörer, selten Zuhörerinnen. Für neonazistische Organisationen und Parteien ist White Noise Einnahmequelle und Propaganda zugleich. White Noise, die Musik der Neonazis, ist nicht allein der "kulturelle Ausdruck" einer neonazistischen Bewegung und Identifikationsstifter zur Bindung an neonazistische Ideologie. Sie ist zugleich Geschäft mit Millionengewinnen und rassistische Hetze in brutalster Form. White Noise- Musikgruppen und Vertriebe arbeiten international zusammen gegen Einfuhr- und Verkaufsverbote indizierter Musik. Das in der Reihe Antifaschistischer Texte des Unrast-Verlags neu erschienene Buch "White Noise" beschreibt Bands und Musiknetzwerke der militanten Neonazis in verschiedenen europäischen Ländern und in den Vereinigten Staaten - vor allem die in den letzten Jahren erstarkte "Blood&Honour"-Struktur. Die AutorInnen erläutern, wie sich neonazistische Organisationen und Parteien der Musik bedienen, um neue Mitglieder zu werben und eine ganze jugendliche Subkultur in das Netzwerk ihrer Aktivitäten zu integrieren. Die Antifa Köln informiert in Zusammenarbeit mit dem Antifaschismusreferat des PH-AStA, der Alternativen Liste und den JungdemokratInnen Köln unter dem Obertitel "Weg mit dem rechten Sound-Dreck" theoretisch und praktisch über Ästhetik, Wirkungsweise und Einfluss der Nazi-Musik. Dieter Asselhoven mmmmmmmmm mmmmmmm mmmmmm mmm mmm mmm mmm mmm mmmm mmm mm mmm mmm mmmm mm mm mmmm mm mm |