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AL-Wahlzeitung 2000/2001 |
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Für eine politische Lösung in Kurdistan! Die BRD ist aus verschiedenen Gründen mitverantwortlich für die repressiven Zustände in der Türkei: Durch Waffenlieferungen wie zuletzt den Leopard-Panzer und eine Munitionsfabrik, durch die Verweigerung von Asyl für politische Flüchtlinge und Opfer des schmutzigen Krieges in Kurdistan, durch umfassende Wirtschaftshilfe und Kredite. Die Auswirkungen der politischen Verfolgung in der Türkei sind - besonders für die kurdischen StudentInnen - bis in die BRD spürbar, zum Beispiel wenn dem kurdischen StudentInnenverband YXK vom Rektorat Räume für Veranstaltungen verweigert werden oder wenn faschistische "Graue Wölfe" und der türkische Staatsschutz fast ungehindert als gegnerisch eingestufte türkisch/kurdische KommilitonInnen bespitzeln dürfen. Zusätzlich werden die hier aufgewachsenen StudentInnen türkisch/kurdischer Herkunft durch ein völkisches deutsches Staatsangehörigkeitsrecht diskriminiert. Die Hochschulen in der Türkei stehen seit 1981 unter der direkten Kontrolle des Militärs. Uniformierte Polizeispitzel sitzen mit in den Lehrveranstaltungen; auf dem Unigelände ist Militär stationiert. Politische Aktivitäten sollen durch Exmatrikulationen und Entlassungen unterbunden werden. Trotzdem kommt es an den Hochschulen immer wieder zu Streiks und auch Aktionen gegen Studiengebühren, die unsere solidarische Unterstützung finden. Der Türkischer StudentInnenverband an der Uni Köln (TÖB) ruft zur Wahl der Alternativen Liste auf. mmmmmmmmm mmmmmmm mmmmmm mmm mmm mmm mmm mmm mmmm mmm mm mmm mmm mmmm mm mm mmmm mm mm |