AL-Logo

AL-Wahlzeitung 2001/2002


 

 Startseite
- - - - - - - - - - - -

 Selbstdarstellung
 Kontakt
 AL-Info
- - - - - - - - - - - -

 Antifaschismus
 Antimilitarismus
 Antirepression
 Bildungspolitik
 Biopolitik
 Kultur
 Ökologie
 Soziales
- - - - - - - - - - - -

 StudentInnenschaft
 AStA
- - - - - - - - - - - -

 Service
 Termine
 Links
- - - - - - - - - - - -

 AL-Archiv
 Suche

Özgür Demirel für AL!

Ich heiße Özgür Demirel und studiere Jura an der Universität Köln. Ich bin 24 Jahre alt und habe mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft.

Ich kandidiere zu den Wahlen zum StudentInnenparlament, weil ich der Überzeugung bin, dass Studierende zur Zeit sehr vielen Problemen wie Studiengebühren, Kürzungen im Bildungsbereich und Privatisierung des Bildungssektors gegenüberstehen. Seit letztem Jahr bin ich Sprecher des Autonomen AusländerInnen-Referates der StudentInnenschaft der Universität Köln und arbeite im Studentischen Friedensbündnis aktiv mit. Ich bin gleichzeitig auch in der Föderation der demokratischen Arbeitervereine (DIDF e.V.) organisiert und versuche durch meine Tätigkeit hier einen Beitrag zu einem verständnisvolleren, gleichberechtigten, solidarischen und toleranten Zusammenleben zwischen Deutschen und Nichtdeutschen zu leisten.

Die Wahlen zum StudentInnenparlament müssen auch zu einem besseren Miteinander der an der Universität Köln studierenden deutschen und nichtdeutschen KommilitonInnen beitragen. Leider ist festzustellen, dass obwohl mittlerweile auch die nichtdeutschen StudentInnen ein fester Bestandteil der Universität Köln geworden sind, in diesem Bereich noch viel geleistet werden muss. Es ist ein großes Problem, dass in den letzten Jahren drastische Kürzungen im Bildungsbereich durchgesetzt worden sind. Die Interessen der Studierenden werden von Politik und Wirtschaft nicht wahrgenommen. Wir merken gleichzeitig aber auch, dass deutsche und nichtdeutsche Studierende als Ergebnis der über 40 Jahre dauernden AusländerInnenpolitik weitgehend voneinander isoliert sind. Obwohl die gesamtgesellschaftlichen Probleme wie der Abbau von demokratischen Rechten durch die so genannten Sicherheitspakete, die Rasterfahndung oder auch Sozialabbau und Rotstiftpolitik alle Studierenden der Universität Köln betreffen, ohne Unterschiede wegen der kulturellen und sprachlichen Verschiedenheiten zu machen, sind wir noch nicht in der Lage, diese Probleme zu lösen.

Um aber wenigstens einen Schritt zur Lösung dieser Probleme zu wagen, müssen wir die auch an der Universität Köln herrschenden gegenseitigen Vorurteile der Deutschen und Nichtdeutschen gemeinsam abbauen und die Verhältnisse an der Universität Köln für die Studierenden verbessern. Wir sind den gleichen Problemen ausgesetzt und sollten sie auch gemeinsam angehen.

mmmmmmmmm mmmmmmm mmmmmm mmm mmm mmm mmm mmm mmmm mmm mm mmm mmm mmmm mm mm mmmm mm mm
   

Netzseiten der Alternativen Liste, zuletzt aktualisiert am 18.03.2003. Kontakt: AL-Plenum@uni-koeln.de