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AL-Wahlzeitung 2001/2002 |
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Der AKJ stellt sich vor Der Arbeitskreis kritischer JuristInnen (AKJ) ist eine Gruppe von Jurastudierenden, DoktorandInnen und ReferendarInnen, die vor allen Dingen das Anliegen eint, der kritiklosen Wissensvermittlung der Juraausbildung in Eigeninitiative etwas entgegenzusetzen. Jura ist ein hochpolitisches Fach - hinter jedem Gesetz, hinter jedem Urteil und hinter jeder Auslegung steht ein Widerstreit von Interessen, der wertend entschieden werden muss. Diese politische und soziale Dimension wollen wir nicht totschweigen, sondern uns damit auseinandersetzen. Die fortschreitende Reduktion der juristischen Ausbildung auf das reine Handwerk sehen wir demgegenüber als Gefahr an. Aus diesen Gründen will der AKJ ein Forum für die rechtspolitische Diskussion außerhalb des offiziellen Ausbildungsangebotes der Universität bieten. Zu Beginn eines Semesters wird gemeinsam ein Schwerpunktthema bestimmt, zu dem die einzelnen AKJ-Mitglieder oder "externe" ExpertInnen Referate vorbereiten. Die Themen der letzten Jahre waren u.a. Europa, Frauen und Recht, Recht im Nationalsozialismus, Demokratie und Volkssouveränität, Umweltrecht, Sozialstaat, Rassismus, Rechtsradikalismus, Ideen der Rechtsgeschichte. Die inhaltliche Arbeit ist jedoch nicht alles, womit der AKJ sich beschäftigt: Durch die Teilnahme an den jährlichen Gremienwahlen versuchen wir, eine Alternative zu den konservativen bzw. rein serviceorientierten Hochschulgruppen zu bieten. Übrigens: Über neue Gesichter freuen wir uns immer! mmmmmmmmm mmmmmmm mmmmmm mmm mmm mmm mmm mmm mmmm mmm mm mmm mmm mmmm mm mm mmmm mm mm |